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[Blog] TGDDSH 317 - Schaurig Schönes...
#1
Zitat:Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2013
Preis: 3,20 € (Ö: 3,50 € / CH: 6,40 SFR)
Comicseiten: 54

Crossover-Geschichten kommen bei einigen Lesern des TGDDSH nicht besonders gut an. Über vier Jahre nach "Goofian Gutman" (TGDD 264) gibt es dennoch mal wieder eine Geschichte, in der sowohl Donald als auch Micky auftauchen. "Das Schwarze [...]

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#2
Das aktuelle DDSH hat mir im Gesamten ganz gut gefallen. Die beiden Zehnseiter von Vicar und Branca waren zwar nicht unbedingt Kracher, waren aber völlig okay und nicht schlecht. Die Micky- Geschichte sehe ich ein bisschen zwiegespalten. Einerseits war es mal wieder eine lange und spannenden Geschichte mit wirklich nicht zu bemängelnden tollen Zeichnungen. Andererseits fand ich die ganze Angelegenheit mit der Hypnose Goofys komisch und unlogisch. Dazu kam dann wieder dieser Faktor, dass die Maus extrem unsympathisch wirkte, wenn sie Goofy ohne sein Wissen in Gefahr brachte. Bin mal auf die Reaktionen im Leserforum der nächsten Hefte gespannt. Ich finde es eigentlich nicht schlimm, dass eine (fast reine) Micky- Geschichte abgedruckt wurde, gerade weil sie von Murry ist, zu oft sollte man das gerade bei der hohen Seitenanzahl aber wohl lieber nicht machen, da man sonst seine Leser vergraulen würde (passend zu Halloween natürlich).
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#3
Das lange Crossover ist sicher eine schöne Abwechslung. Der recht gemächliche Aufbau wird zwar vergleichsweise rasch wieder aufgelöst, die Geschichte macht aber trotz dem US-typischen Langweiler-Micky richtig Spass. Fröhlich Branca und Vicar sind nette Dreingaben dazu. Ersterer kam dieses Jahr tatsächlich wieder etwas öfter vor, aber leider meist mit kürzeren Geschichten von unter zehn Seiten. Von Branca würd' ich gerne auch wieder etwas längere Storys lesen, dafür kommt ja jetzt das Spezial.
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#4
Ich fand das MM / DD Crossover auch toll! Schöne Zeichnungen und eine schöne lange Geschichte super :)

Ansonsten war der Rest eher Mittelmaß, trotzdem ein cooles Heft.
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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#5
Erstmal noch generell zum Abdruck der Crossover-Geschichte: Es stimmt schon, dass Micky und Goofy einen größeren Teil der Handlung einnehmen als Donald und Dagobert, das ist ja offensichtlich. Ich finde es eigentlich schon in Ordnung, dass diese Geschichte im TGDD abgedruckt wurde, aber wenn man schon "Micky Maus Comics" als weiteres 4-reihiges Format hat, hätte es da wohl besser gepasst. So wird wahrscheinlich in der Tat der eine oder andere Leserbrief kommen, aber das wird die Redaktion schon ertragen können. Ich muss ja zugeben, dass ich es teilweise ganz unterhaltsam finde, leicht pöbelnde Zuschriften (wie in diesem Heft von Günther Thiele) zu lesen. Balken

Zum Inhalt:
(03.10.2013, 08:08)FAB schrieb: Andererseits fand ich die ganze Angelegenheit mit der Hypnose Goofys komisch und unlogisch.
Da muss ich dir zustimmen, das hab ich beim Lesen auch gedacht, die Story ist da nicht so ganz überzeugend konstruiert - das Thema Hypnose wurde in Gottfredsons Blaggard Castle und Scarpas Doppel-Geheimnis mMn besser behandelt.

Zitat:Dazu kam dann wieder dieser Faktor, dass die Maus extrem unsympathisch wirkte, wenn sie Goofy ohne sein Wissen in Gefahr brachte.
Finde ich eigentlich gar nicht mal, genauso wenig würde ich ihn wie Damian hier als Langweiler bezeichnen. Gerade, dass er hier die moralisch fragwürdige Entscheidung trifft, Goofy ohne dessen Wissen zu hypnotisieren, rückt ihn ein wenig vom Bild des perfekten Typs weg. Auch das Ende finde ich in der Hinsicht ganz gelungen. Dennoch gefällt mir natürlich prinzipiell der italienische Micky besser.

Wo die Geschichte auf jeden Fall punktet, ist der Humor. Ich fand die Geschichte mit den vielen Missverständnissen wesentlich lustiger als so manche Duck-Geschichte. Die Geschichte nimmt sich meines Empfindens nicht so ernst wie andere Maus-Geschichte, weshalb ich die oben genannten Schwächen in der Logik auch eher verzeihen kann. Insgesamt ist es auf jeden Fall eine gelungene, unterhaltsame Story.


Die Geschichten von Branca und Vicar laufen beide nach dem bekannten Muster "Donald hat einen neuen Beruf, es geht aber alles schief". Barks konnte dieses Konzept immer mit lustigen, kreativen Einfällen füllen, die Egmont-Autoren können es nur bedingt. Beide Geschichten sind trotzdem nicht unbedingt schlecht, die von Branca gefällt mir aber aufgrund des netten Anfangs etwas besser.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#6
Die Mausstory fand ich interessant, wenn auch sehr trashig. Dagoberts Darstellung ist mir ein Dorn in Auge, weil er hier eher doof rüberkommt. Genial und dämlich zugleich finde ich die Großfandung nach einem Verbrecher, der gegenwärtig im Gefängnis sitzt. Das sollten die Kollegen in Gotham City mal bezüglich des Jokers machen. Zwinkern
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#7
(09.10.2013, 17:49)313er schrieb:
Zitat:Dazu kam dann wieder dieser Faktor, dass die Maus extrem unsympathisch wirkte, wenn sie Goofy ohne sein Wissen in Gefahr brachte.
Finde ich eigentlich gar nicht mal, genauso wenig würde ich ihn wie Damian hier als Langweiler bezeichnen. Gerade, dass er hier die moralisch fragwürdige Entscheidung trifft, Goofy ohne dessen Wissen zu hypnotisieren, rückt ihn ein wenig vom Bild des perfekten Typs weg.

Wobei diese Charakterisierung eigentlich total kontraproduktiv ist - gut, jetzt ist er nicht mehr "langweilig", aber dafür ein Kameradenschwein. Balken Und man beobachte, wie dieser Wandel vollzogen wird: Micky bleibt eiskalt berechnend, er zweifelt keine Sekunde an seinem Plan (was natürlich auch am Trash-Faktor der Geschichte liegt). Eigentlich sind das eher die Eigenschaften eines manischen Killers...diese Emotionslosigkeit und nicht anzweifelbare Rationalität machen ihn nicht nur wenig symphatisch, sondern auch unglaubwürdig, daher rührt die "Langeweile".

Ansonsten wundere ich mich auch ein wenig, warum die Geschichte eigentlich nicht in der MMC abgedruckt wurde, vermutlich, weil man dort nur Nachdrucke will. Würde vom Konzept aber besser hineinpassen, vielleicht könnte man die anderen PB-Storys dort noch bringen. Böse Zungen behaupten ja, dass das nur zeigt, wie dem DDSH das Material ausgeht (und wir nur deswegen überhaupt in den Genuss einer Geschichte wie dieser kommen). Eigentlich sollte das aber kein Problem sein, wenn man nur mal mehr Rota, Branca, Italiener, alte Holländer, neue Dänen und lange Geschichten bringt; wobei ja in letzter Zeit tatsächlich schon mehr lange Comics kommen als auch schon.
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#8
heute kam das heft über Umwege ( zuerst landete es mal wieder im Briefkasten meiner Oma) bei mir an. Der erste Zehnseiter von Branca war unterhaltsam, ist aber schnell wieder vergessen. Die lange Story habe ich noch nicht ganz fertig (musste noch griechisch büffeln), war aber ein wenig enttäuscht.
International anerkannter FC Bayern-Hasser
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#9
Achso habt ihr meinen Leserbrief gut gefunden :)
Ja ich war mal wieder drin, der Ducktales Brief war von mir!
Die Antwort fand ich Klasse, denke mal das im MM COMICS bald ein paar alte Stories der Afternoon Serien auftauchen werden
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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#10
Ich habe noch nie einen Leserbrief dort gelesen, muss ich auch endlich mal nachholen. ^^''
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#11
Kannst es ja mit meinem machen :) :)
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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#12
Teil 2 des Crossovers hat mir bedeutend besser gefallen als part eins, denn dort kam ein wenig dramatik in die Geschichte. Auch der Abschluss-Zehnseiter von Vicar hat mir besser gefallen als der erste von Branca. Fazit: Ein Heft das man liest, ins Regal gibt und vergisst. Schade finde ich auch das Cover der nächsten Ausgabe. Ich bin mehr für Jahreszeitenbezogene Cover......
International anerkannter FC Bayern-Hasser
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#13
Bin ich eigentlich der einzige, dem die Übersetzung der Murry-Geschichte teilweise nicht gefallen hat? Da gab es mehrere Stellen, da musste ich mich schon über die Wortwahl der Übersetzerin Susanne Walter wundern. Ich zähl einfach mal auf.
"Deibel auch!" - "I wo" - "Ach, du heiliges Blechle!" - "Himmel, hilf!" - "Ich verstecke den Peterwagen..." - "...diesen Hochstapler Mores zu lehren." Auch sonst wirken die Dialoge stellenweise steif und hölzern. Die Geschichte ist auch nicht immer logisch, warum zum Beispiel nehmen sie Onkel Dagobert mit zu das Versteck des Schurken und bringen ihn so unnötig in Gefahr? Trotzdem versprüht sie einen gewissen Scharm, wie man ihn von den Murry-Klassikern kennt. Micky ist hier auch nicht unbesiegbar, was ihm oft zur Last gelegt wird, sondern macht Fehler - Slapstickeinlagen wie das Stolpern über den Rasenmäher sind dann allerdings meiner Meinung nach übertrieben, das ist eher Goofys Part. Ich freue mich trotzdem über den Abdruck der Geschichte, Crossover sind meiner Meinung nach in Ordnung, auch wenn hier der Fokus natürlich größtenteils auf Micky und Goofy liegt.

"Ein ruhiges Heim" und "Die Polizeikarriere" waren auch ganz nette 10- bzw. 12-Seiter mit Branca und Vicar in ihrer besten Zeit. Unter dem Strich also ein recht gelungenes Heft mit 3 ordentlichen Geschichten.
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#14
Die Übersetzung soll wahrscheinlich absichtlich etwas Retro-Charme aufkommen lassen, so wirkt die Wortwahl in den Beispielen auf jeden Fall. Zwinkern
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#15
Die Idee kam mir auch schon. Wenn das zutrifft, ist es zwar lobenswert, dass sich die Übersetzerin solche Gedanken dabei gemacht hat, bei mir kam es aber nicht gut an. Greenie Ich will eine moderne Sprache in Geschichten, die heute übersetzt werden, ohne dabei übertrieben Anglizismen oder gar Jugendsprache zu verwenden. Einfach ein gewählter, moderner Sprachgebrauch. Aussagen wie "Deibel auch" finde ich affig. Disney-Comics sollen zeitlos sein und die Übersetzung in dieser Geschichte wirkt wie in den 60ern angefertigt, in denen wir aber schon seit einiger Zeit nicht mehr leben.
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#16
Kann im Zweifelsfall auch Joachim reingeschmuggelt haben ... Balken
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#17
Mir gefällt es. Frau Dr. Fuchs war auch nicht immer auf der Höhe der Zeit was die Sprachaktualität betrifft.
Wer good smeert de good föhrt.
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#18
Was nicht heißt, dass andere Übersetzer auch solche Mängel aufweisen müssen. Frech

Ist zum größten Teil natürlich Geschmackssache. Aber wenn ich Ausdrücke lese, die nicht mal meine Oma verwendet hat, fühl ich mich eben etwas im falschen Film. Peterwagen? Deibel auch? Zynik
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#19
Susanne Walter hatte letztens in der Murry-Wikinger-Geschichte in MM Comics einen Hahn "Ribéry" krähen lassen. Da hatte ich fünf Minuten überlegt, wo wohl der Gag versteckt sein könnte und es dann aufgegeben. Aber wie Jano schon schrieb, das könnte auch der Chefredakteur eingebracht haben.

Hier könnt ihr zur Veranschaulichung eine Daibenzeiher-Originalübersetzung mit der TGDD-Version vergleichen:
http://www.comicguide.net/showpost.php?p...ostcount=9
Im ersten Panel sagt der Panzerknacker brav "Düsentrieb" statt "Düsi" und, passend zu seinem Zeigefinger, "ich" statt "wir". In den folgenden Sprechblasen gibt's in der TGDD-Version auch zig Änderungen. Der optische Eindruck der Blasen scheint heute wichtiger zu sein als der Inhalt. Kotz
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#20
Auch diese beiden Beispiele sind zum Kopfschütteln. Klatsch Letztlich ist es dann nicht so wichtig, ob Susanne Walter oder Joachim Stahl uns das antut, Fakt ist einfach, dass mir das nicht gefällt. Wird vielleicht doch mal Zeit für einen Leserbrief. Grübel

Bei der angeführten Geschichte aus TGDD 318 ist ja auch im TGDD Peter Daibenzeiher als Übersetzer angegeben. Hat der die Geschichte dann selbst neu übersetzt bzw. überarbeitet oder war das dann eher Joachim Stahl, der diese meiner Meinung nach unnötigen und verschlechternden Änderungen vollzogen hat? Kennt sich da jemand der Insider vielleicht aus, wie das normalerweise abläuft? Also schaut sich der Chefredakteur beispielsweise jede Geschichte nochmal Sprechblase für Sprechblase an und ändert ab, was ihm nicht passt? Erstaunt
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