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[Blog] TGDDSH 319 - Frohes Fest...
#1
Zitat:Erscheinungsdatum: 3. Dezember 2013
Preis: 3,20 € (Ö: 3,50 € / CH: 6,40 SFR)
Comicseiten: 54

Manch einem mag es vielleicht wundern, aber bis Weihnachten ist es inzwischen nicht mehr weit, der erste Advent steht quasi schon vor der Tür. Zeit also, endlich wieder winter- und weihnachtliche Comics zu lesen, um sich schon einmal [...]

Hier geht's zum Eintrag im Blog!
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#2
Zitat:Auf der Leserbrief-Seite beantwortet Rosa wieder eine Leserfrage, vermutlich zum vorletzten Mal.

Steht im Heft "vorletztes Mal"? Das ist (mangels Einsendungen) definitiv der letzte Brief, was auch alle Beteiligten wussten. Würde mich also wundern, wenn das so dort angegeben wurde.
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#3
Dort steht, man könne noch Fragen schicken, solle sich aber beeilen, da es geplant sei, die Aktion zu beenden. Daher ging ich davon aus, dass zumindest im nächsten Heft noch eine Frage enthalten sein würde.
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#4
Hm, etwas unglückliche Formulierung. Soll vielleicht Motivation sein, doch noch mal ein paar mehr Fragen einzuschicken, aber ich hab für mich damit bereits abgeschlossen und gehe nicht davon aus, dass da jetzt noch mal ein übermäßiger Andrang an Fragen kommt. Die Aktion hab ich unterdessen auf Dons Facebook-Seite verlegt, wo natürlich wenig überraschend deutlich mehr Andrang herrscht, da das dort nicht nur für die deutschen, sondern auch für die internationalen Leser interessant ist.

Im nächsten Heft könnte aber durch den Produktionsvorlauf eh keine Frage enthalten sein, selbst wenn jetzt plötzlich noch mal ganz viele kämen. Das ginge dann frühestens im Februar oder März weiter.
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#5
Oh, Mangels Einsendungen eingestellt? Wer hätte das gedacht, ist Dons Popularität am sinken (kaum vorstellbar) oder hat er einfach schon zu viel und zu ausführlich berichtet, so dass keine Fragen mehr offen bleiben? Zwinkern
Wer good smeert de good föhrt.
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#6
Um auch mal ein paar Worte zu den Comics zu verlieren: Die erste Story fand ich langweilig. Den Rest so lala. Mit reinen Weihnachstgeschichten kann ich einfach nichts mehr anfangen, da vieles immer wieder wiederholt wird.
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#7
Naja so schlecht finde ich die Weihnachts Geschichten nicht gehört in so ein letztes Heft des Jahres 2013. Richtig gute waren aber trotzdem nicht wirklich dabei .

Zu Rosa, tja da bin ich ja froh das er meine Frage vor ein paar Monaten beantwortet hat :) Mal sehen ob nochmal was kommt, denke aber es ist auch gut gewesen und man hat schon viel über seine Person erfahren. Jetzt ist wieder Zeit für mehr Leserbriefe.
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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#8
Dass ich eine Geschichte im TGDD wirklich schlecht finde, kommt nicht so oft vor. Bei "Rettet Weihnachten!" ist das aber der Fall. Hier passt irgendwie gar nichts zusammen, die Geschichte wirkt total gehetzt und macht einen merkwürdigen Gesamteindruck. Beispielsweise kommen die Ducks beim Weihnachtsmann (S. 7/8) an, eine Begrüßung findet aber nicht statt. Das ist im Einzelnen ja nicht schlimm, gehäuft wirken solche Szenen aber irgendwie seltsam. Ein gutes Beispiel dafür ist auch Seite 11, wo man nie richtig weiß, welche Figuren an der Szene eigentlich beteiligt sind. Auch inhaltlich verstehe ich hier nicht, warum sich der Elfe von Donalds "sentimentalem Getue" dazu verleiten lässt, wieder in den Streik zu treten... wo Dagobert ihn eine Seite vorher genau damit umstimmen konnte. Oder hab ich da irgendwas nicht richtig verstanden? Auch Donalds Umstimmung des Weihnachtsmanns (S. 15) finde ich dann viel zu plump. An den Schwierigkeiten im Erzählungsrhythmus sind sicherlich nicht nur die McGreals schuld, sondern auch der von mir eigentlich geschätzte Gattino.

Auch bei den anderen Geschichten konnte mich keine vom Hocker reißen, aber die von de Jonge war solide (wenn auch ziemlich vorhersehbar) und die mit Oma Duck immerhin sympathisch. Am besten hat mir die Vicar-Geschichte gefallen. Trotzdem ein unspektakuläres Heft ohne ein wirkliches Highlight.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#9
Geht mir hier genauso. Die erste Geschichte war in der Tat schwach, das muss man sich nicht schönreden. Genau wie 313er es schon beschrieb, kam die gesamte Geschichte viel zu gehetzt daher, ein paar Seiten mehr hätten hier sicherlich gut getan, auch wenn die Grundidee an sich schon relativ schwach ist. Um noch ein weiteres Beispiel dafür anzuführen: Mir kam es schon am Anfang seltsam vor, als Dagobert scheinbar problemlos den Standort der "Werkstatt des Weihnachtsmanns" fand, ohne dass man sich darüber unterhielt, woher er wusste, wo dieser lag. Gattinos Zeichnungen gefielen mir aber trotzdem sehr gut. Schade drum.
De Jonges Zehnseiter war in der Tat sehr gut. Der Zeichenstil gefiel mir wie bei anderen Geschichten dieses Künstlers äußerst gut und auch die Geschichte wartete mit einigen Gags auf. Dass das Ende keine Überraschung war ist klar, war aber trotzdem ganz gut. Totalausfall war diese Irrengeschichte mit Heymans. Billige Story, billige Zeichnungen, mit den tollsten Geschichten hat das nicht viel zu tun. Der Heymans- Geschichte des letzten Heftes konnte ich zeichnerisch mehr abgewinnen, diese hier aber war meines Erachtens nach grottenschlecht.
Das Highlight war wie in den Dezemberausgaben der vergangenen Jahre wieder Vicar, der in wundervoll detailreichen Zeichnungen eine interessante Geschichte mit schönem Ende erzählte, die einem Weihnachtsheft würdig, vollkommen zu überzeugen wusste und mich wunderbar unterhielt. Somit stehen sich im aktuellen Heft zwei gute und zwei schlechte Geschichten gegenüber (die kurzen Gag-Storys mal ausgelassen), hoffentlich kann mich die nächste Ausgabe wieder mit mehr als nur 50% überzeugen, die Vorschau macht zumindest einen guten Eindruck.
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#10
Um nochmals auf Don Rosas Antworten zurückzukommen:
Bin ich der einzige, der froh ist, dass die Aktion fertig ist? Ich fand die meisten Fragen langweilig ("Welche Deiner Geschichten findest Du am besten" - "Warum hast Du Bolivar nie verwendet" - "Welche Comiczeichner haben Dich am meisten beeinflusst"...
Der Tiefpunkt kam im letzten Heft: "Welches ist Deine Lieblingsnebenfigur von Barks". Gähn! Und die Antwort drauf empfand ich als noch schlimmer als die Frage: nichts als seitenfüllendes, weithgehendst substanzloses Blabla.
Überhaupt bin ich von Rosas Antworten enttäuscht. Geschichten schreiben kann er - aber Fragen beantworten...
Gut, dass nun wieder mehr Platz für die regulären Leserbriefe ist. Die sind manchmal immerhin interessant...

Bezüglich Lavakings Liste: Für mich gab es in diesem Jahr durchaus einige Top-Geschichten, vier an der Zahl (siehe unten). Sie glänzen entweder durch ungewöhliche Konstellationen und/ oder Themen oder durch ungewöhnlich gute Ausführung:
Die Kraft der Gefühle (Nr. 312)
Die Rückkehr der Knackerknaben (Nr. 309)
Onkel Dagobert im Wilden Westen (Nr. 308)
Der Fluch des Medizinmannes (Nr. 314)
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#11
Die Kritik kann ich nun nicht nachvollziehen. Ich persönlich fand die Aktion auch nicht so toll, das lag aber sicher nicht an den Antworten von Rosa. Diese waren wie üblich doch nett geschrieben und dass er dabei ausschweifen musste war klar.
Bei mir lag es eher daran, dass ich durch das Lesen der zahlreichen und ausführlichen Kommentaren in den Hall of Fame- Bänden oder dem SLSM- Band schon vieles wusste, somit haben sich die Antworten meist wiederholt und keine neuen Erkenntnisse geliefert, die wirklich interessant gewesen wären. Würde man so eine oder so eine ähnliche Aktion noch einmal mit anderen populären Zeichnern veranstalten, wäre das sicherlich ziemlich spannend.
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#12
(08.12.2013, 12:10)FAB schrieb: Die Kritik kann ich nun nicht nachvollziehen. Ich persönlich fand die Aktion auch nicht so toll, das lag aber sicher nicht an den Antworten von Rosa. Diese waren wie üblich doch nett geschrieben und dass er dabei ausschweifen musste war klar.

Ich denke auch nicht, dass es nur an Rosas Antworten lag (was will man machen, wenn man ausschweifen muss und Schnarchfragen vorgelegt bekommt wie "Warum hast Du Bolivar nie verwendet", die sich mit einem einzigen Satz beantworten lassen?).
Somit könnte man festhalten: Das Konzept ging nicht auf, es kamen zu wenig interessante Fragen (wohl, weil die alle längst beantwortet sind).
Fazit: Fehlschlag, richtige Entscheidung: Abbrechen.
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#13
Naja, die Aktion hätte wohl so oder so nicht länger als für ein Jahr angedauert.
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#14
Ich habe die letzten beiden Hefte noch nicht gelesen, aber bis dahin waren für mich "Onkel Dagobert im Wilden Westen" und die MM-Geschichte mit den gelegentlichen Entensichtungen die Highlights. Dann noch die holländische Story mit dem Eisschiff, in dem sich die Sonnenstrahlen brechen, und den Tongefäßen, die als Platte abgespielt werden: schön schräge Ideen, die im Gedächtnis bleiben und das anderweitige Logikloch fast wieder gutgemacht hätten.

Auch fast gefreut hätte ich mich über die diversen alten Vicars aus unserer (meiner) Wunschliste, wäre da nicht ständig überflüssigerweise an den Fuchs-Texten rumgedoktert worden.
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#15
So. Das ist mein erstes TGDDSH nach langem. Ich werde auch mal auf die Geschichten eingehen und eine Bewertung im Stil meiner alten Zeit hier durchführen. Das heißt: Handlung und Zeichnungen werden mit Schulnoten bewertet. 1 ist das beste, 5 das schlechteste.

Zum Cover. Das Cover ist wirklich schön. Es wirkt durch den Effekt edel und auch das Motiv ist gut gewählt. Es wirklich weihnachtlich, aber nicht kitschig. Mir hat es also gefallen.

Rettet Weihnachten!
Mit "Rettet Weihnachten" ist kein guter Start ins Lesevergnügen des Heftes gelungen. Wie 313er schon ansprach, minderten Logikfehler und Unstimmigkeiten die Qualität. Generell wirkte die Geschichte wirklich weit hergeholt und das Ende war sowohl zu einfach als auch zu unkreativ. Da hätte man mehr daraus machen können, allerdings wäre dem Comic ein Gefallen getan, hätte man gar nichts draus gemacht und es einfach sein gelassen. Die Zeichnungen waren in Ordnung. Routiniert und an einigen Stellen detailreich. Insgesamt fehlte aber das gewisse Etwas, sodass es nicht über das Mittelmaß hinausreicht.

Zeichnungen: 3
Handlung: 5

Das Sprösselsprotz
Die zweite Geschichte war da schon minimal besser, aber sobald Zorngiebel auftauchte, wusste man was Sache ist, und wie es endet. Der Comic war Nachbarschaftsstreit der unkreativsten Art. Witz kam nicht auf und langeweile überwog. Die Zeichnungen waren allerdings eher schlecht. Das ist besonders bemerkbar an dem schimpfenden Donald auf Seite 23, Reihe 2, Panel 2. Ich meine: Wie sieht das denn aus?

Zeichnungen: 4
Handlung: 4-

Zu Neugierig
Hier hat dann das TGDDSH seinen Tiefpunkt erreicht. Einen schlechteren Einseiter sah ich kaum. Kein Witz, stupide Handlung, insgesamt also einfach nur schlecht. Die Zeichnungen gefielen mir aber durchaus besser:

Zeichnungen: 2-
Handlung: 5

Auf den Hund gekommen
Eine von zwei Panzerknacker-Geschichten des Heftes und leider die schlechtere. Gut, die Handlung war in der Form jetzt nicht komplett vorhersehbar, dennoch fehlte es an Witz und Kreativität. Alles ging es irgendwie so schnell und ein Spannungsbogen bildete sich kaum, da war es schon vorbei. Irgendwie schade drum. Die Zeichnungen waren in Ordnung.

Zeichnungen: 3
Handlung: 4+

Der Schatz des Irren Ignaz
Dieser Comic war nun doch tatsächlich einer der besseren des Heftes. Die Idee war nett, und die Geschichte stellenweise sogar ganz witzig. Die Zeichnungen gefielen mir ebenfalls ganz gut. Vergleicht man diesen Comic mit anderen Gag-Comics, liegt er natürlich weiter hinter. Vergleicht man ihn allerdings mit den restlichen Comics des Heftes, war er sozusagen einer der besten, was leider mehr über das Heft aussagt als über den Comic.

Zeichnungen: 2
Handlung: 3+

Wollige Weihnacht
Selten habe ich so einen schlechten Comic gelesen. Ich meine: Was ist das denn für eine Handlung? Oma muss die ganze Zeit stricken, die Gäste versinken im Schnee werden aber sofort gerettet und die Oma bekommt am Ende wieder Wolle geschenkt. Das war es schon mit der Handlung. Und genauso spannend, wie sich das eben anhörte, war es letztendlich auch. Also gar nicht. In diesem Comic sehe ich auch kein potential. Die Grundsituation mit einem fleißigen Franz und einer überarbeiteten Oma ohne dadurch entstehende Konflikte war allein schon grundlegend weit hergeholt und wirkte sehr komisch. Die Zeichnungen waren nicht mein Geschmack, obwohl ich interessant fand, dass die Backenhörnchen in der Geschichte vorkamen.

Zeichnungen: 4
Comic: 5

Wünsch dir was.
Dieser Comic war doch tatsächlich der beste des Heftes, dabei war es eine Gundel-Geschichte ohne große Spannung. Die Zeichnungen von Vicar und die recht interessante Geschichte retteten allerdings den Comic. Er war allerdings nichts besonderes:

Zeichnungen: 2
Handlung: 3+


Insgesamt war dieses Heft wirklich sehr schlecht und bot so gut wie keine Lichtblicke. Das finde ich recht schade für eine Weihnachtsausgabe.
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#16
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen ! Genau so sehe ich das auch. Vor allem die uralte Oma Geschichte fand ich mega schlecht .
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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#17
Wobei ich gerade die Zeichnungen de Jonges sehr viel besser fand, als zum Beispiel die von Heymans.
Gerade die von Diethelm beschriebene Szene fand ich äußerst witzig, diese Zeichnungen haben einfach Stil. Bei den Heymans dagegen sieht jede Figur wie mit `ner Schablone gezeichnet gleich aus, Hintergründe wirken billig und auch die Story war doch nun wirklich nicht gut.
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#18
Don's Fragerunde fand ich nie schlecht, dafür höre ich dem Mann viel zu gerne beim Fabulieren zu. Durch die vielen, vielen Artikel von ihm kennt man halt das meiste schon, da trauert man der Einstellung nicht wirklich nach. Schön wäre es vielleicht, andere Künstler zu finden, die sich so gerne über ihr Werk auslassen, Van Horn vielleicht?
Wo wir schon bei Texten sind, Fuchs war in dieser Ausgabe recht interessant, ich hätte aber erwartet, dass er noch mehr auf die amerikanischen Ausgaben und seinen Besuch dort eingeht, den Ziegelstein- und den Donaldisten-Band hätte man auch in späteren Ausgaben vorstellen können.

Das Heft selbst ist zufriedenstellend - schönes Cover mit berührendem Gag und eleganter Goldfolie und bis auf den Uralt-Dänen, den manche vielleicht charmant finden mögen, der aber eigentlich höchstens historischen Wert hat, gibt es auch keine verschwendeten Seiten. Gattinos Eröffnungsgeschichte ist sicherlich nicht fehlerfrei, die unhinterfragte Märchen-Atmosphäre irritiert etwas, aber ganz so chaotisch wie andere empfand ich die Story nicht. Die beiden Holländer sind okay, wobei ich de Jonge etwas cleverer finde, bei Heymans muss ich FABs letztem Post zustimmen, inzwischen kann ich sagen, dass ich Mau von den beiden bevorzuge. Auch die Lückenfüller sind nett (schön, Milton wieder zu sehen), am ehesten einem Highlight kommt der Vicar zum Schluss gleich. Der gehört einfach in ein Dezember-DDSH. Fröhlich

Die Januar-Ausgabe schaut schon einmal gut aus, mit etwas Glück sind nicht mehr als diese vier Geschichten enthalten und wir werden vor amerikanischen Entgleisungen und ähnlichem verschont. Der Vicar müsste meinem halbfotografischen Inducks-Gedächtnis nach eine Erstveröffentlichung sein. Zwinkern
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#19
Ich empfand den Inhalt des Heftes ähnlich wie Sir Damian.
Wirklich fad fand ich nur den Sörensen - den aber wirklich - in Story und Bildern!
Am besten kommt auch bei mir die schöne Vicar-Story weg. Die empfand ich als echtes Highlight.
An zweiter Stelle steht aber bei mir der Schatz des irren Ignaz, und zwar, weil hier zwar sattsam bekannte Versatzstücke (Tunnelbohrer, Schatz unter einem neue gebauten Haus) vorkommen, damit aber Neues geschaffen wird (oder gab's die 313-Fahrt durch den Entenhausener Untergrund schon mal?).
Rettet Weihnachten (Gattino) gefiel mir auch - weit besser als den Meisten hier; die Geschichte hat durchaus Charme.
Der Sprösselsprotz und der Milton haben mich nicht zu begeistern vermögen - das waren doch nun wirklich olle Kamellen....
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#20
Hab das Heft jetzt auch gelesen und da es ja noch recht aktuell ist, will ich auch noch kurz meine Meinung dazu sagen. Hab seit längerer Zeit keine Rezi mehr zu einem ganzen Heft geschrieben und weiß gar nicht mehr, wie ich das früher genau gemacht hab. Greenie Ich werde die einzelnen Geschichten einfach auch mal kurz benoten.

Ein wirkliches Highlight kann ich in dem Heft leider nicht ausmachen.

Rettet Weihnachten! ist leider reiner, wenn auch sehr schön gezeichneter Kitsch. Mit Weihnachtsgeschichten kann ich nur selten etwas anfangen, hier findet man wenigstens noch etwas Kritik an unserem Wirtschaftssystem. Note: 4-

Der Sprösselsprotz war ganz ok, aber für mich nur im Qualitätsmittelmaß anzusiedeln. Den irren Professor fand ich ganz witzig, die Zeichnungen waren ok, ansonsten war das nur eine typische Donald-gegen-Zorngiebel-Story mit dem typischen Ende. Note: 3-

Zu neugierig ist ein schwach gezeichneter Einseiter ohne Witz. Hätte man sich sparen können. Note: 6

Schon beim Lesen des (Allerwelts-)Titels Auf den Hund gekommen rechnete ich mit einer 08/15-Geschichte. Das war sie leider auch. Nur am Anfang kurz witzig, dann war es aber zum Glück nach 3 Seiten auch schnell vorbei. Note: 4-

Der Schatz des irren Ignaz hatte einige witzige Stellen mit passenden Zeichnungen, wärmt aber leider viel Altbekanntes neu auf und kann wenig Neues liefern. Wegen der schwachen "Konkurrenz" trotzdem die beste Geschichte dieses Heftes. Note: 3

Wollige Weihnachten war einfach nur grottig. Die schlechtesten Zeichnungen, die ich seit Jahren gesehen habe. So was gehört in kein Donald-Heft mit den "besten Geschichten"! Note: 6

Zum Abschluss noch Wünsch dir was! Vicar hatte hier leider bereits längst seinen Zenit überschritten, wie man an mehreren Gesichtern und Proportionen sieht. Auch hier ist mir leider der Kitschfaktor zu groß und Gundel mag ich schon länger nicht mehr so. Da aber auch die Panzerknacker meistens einfach nur als unfähige Vollpfosten dargestellt werden, fehlt mir langsam ein echter Gegner für Dagobert... Note: 4+

Für mich war das zum Jahresabschluss also eine sehr schwache Ausgabe. Von mir aus müsste man nicht großen Wert auf die Weihnachts-Thematik legen, sondern lieber qualitativ bessere Geschichten abdrucken.
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