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[Blog] LTB 475 - Gefährliche Galaxien
#1
Zitat:Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2015
Preis: 5,99 € (Ö: 6,20 € / CH: 11,50 SFR)
Comicseiten: 250

In den letzten Jahren hatten die Titelbilder der Dezember-LTBs stets etwas Winter- oder Weihnachtliches an sich, das ist bei der Ausgabe 475 aber ganz und gar nicht der Fall. Dass stattdessen ein weltraumliches Motiv gewählt wurde, [...]

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#2
Meiner Meinung nach ein sehr durchschnittliches LTB.

Nix was wirklich in Erinnerung bleibt, mit Ausnahme der "Peanuts" Geschichte. Eine wirklich schöne Hommage, sehr gut aufgebaut.

Der Casty ist auch nur durchschnitt, fand ich nicht sehr überzeugend. Da war die zweite Maus-Geschichte des Bandes deutlich besser, wenngleich auch kein großer Wurf.

Von "Der Reise des Helden" hatte ich mehr erwartet, aber die an sich gute Idee wurde irgendwie lieblos um gesetzt. Trotzdem ganz nett zum Abschluss.
Wer good smeert de good föhrt.
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#3
Ganz deiner Meinung. Mich hat gestört, dass neben der Titelgeschichte, auch der ganze Band einen Fokus auf Weltraumgeschichten zu legen schien. Schade! Wenn ich Geschichten , die im All spielen, lesen will, kaufe ich mir ein LTB Spezial! Auch sonst ein eher unspektakulärer Band. Schade, dass man keine richtige Star Wars Parodie abdrucken durfte!
G.R.I.F.F.E.L C.: GRoßer Internationaler Fan der Fantastischen Eindrucksvollen Lobenswerten Comics

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#4
Die Peanutsgeschichte war toll. Bei der Geschichte mit den Spiegeln war es plötzlich zu Ende. Fehlt da was? Kam so abgehakt rüber. Schöne Weltraumgeschichten dabei.
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#5
Hier nun meine Rezension zum Band:

http://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-475/1/

Über die beste Geschichte sind wir uns diesmal offenbar einig.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#6
Dann möchte ich auch noch meine Rezension zu diesem Band abgeben:

Odyssee im All

Einfach nur schrecklich diese Geschichte. Nicht nur, weil sie ein wenig zu vorhersehbar war, auch wurde zu viel mit dem Zufall gespielt. Zufällig hier ne Waffe, zufällig grad da ne Waffe... Dann wurde Phantomias meistens besiegt, aber Ende schafft er es auch irgendwelchen diffusen Gründen doch. Hat mir einfach nicht gefallen.

Der mysteriöse Scheibenwischerzirkel

Diese Geschichte war dann doch besser. Ein gewisser Spannungsaufbau war da, auch wenn das Ende nicht ganz so originell war. Hat mich aber ganz gut unterhalten.

Mit Charme und Schnauze
Die Peanutgeschichte war wirklich sehr nett gemacht. Das Mini-crossover hat mir gefallen.

Vom Schurken zum Schlingel
Die Grundidee hat mir gefallen, die Umsetzung aber nicht. Schon der Grund warum Opa Knack zum Milliadär wurde, war mir zu banal und zu schnell abgefrühstückt. Und das er mit dieser Idee so schnell reich wird und sogar fast an Dagobert ran kommt - unlogisch, unpassend, selbst für Comicverhältnisse.

Von außerirdischen entführt
Hat mir an sich ganz gut gefallen und ich fand die Geschichte ganz originell. Statt Phantomias und Dagobert bekommt es Gundel mit den Außerirdischen zu tun und erlangt kurzerhand die Macht, weil sie nunmal nicht die Heldin mimen muss, sondern die Schurkin. Und das macht sie besser als die eigentlichen Schurken.

Der Lügen Lohn
Eine Dusselgeschichte, bei der ich Dussel mal nervig, unfair und nicht lustig fand, was aber auch daran lag, dass Donald und die anderen so doof von Dussel sich einlullen lassen. Da bin ich besseres bei Dussel gewohnt.

Verdrehte Welt
Eine ganz nette Karlogeschichte. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Im Bann des Mondes
Auch eher durchschnittliche Geschichte. Spannung wurde ein Stück weit aufgebaut, aber das Ende war zu verwirrend und hat mir nicht ganz gefallen.

Die Reise des Helden
In meinen Augen auch eher durchschnittliche Geschichte. Manche Gags fand ich ganz amüsant, wie bspw. die Führerscheinprüfung im All, aber so ganz konnte bei mir die Geschichte nicht zünden.

Allgemein gesehen war das ein durchschnittlicher Band zum Abschluss. Die beste Allgeschichte kam für mich von Casty, die schlechteste von Cavazzano, auch wenn mir die Zeichnungen gefallen haben.
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#7
Nun noch ein kurzes Review meinerseits:

Das Inhaltsverzeichnis ist nicht sehr sinnvoll getrennt - drei der Geschichten aus den "anderen Abenteuern" hätten auch zu der anderen Kategorie gepasst. Das Cover ist schön, mir gefällt allerdings diese gezackte Trennlinie nicht.

Der Egmont-Opener, Odysee im All, hat mir nicht sonderlich gut gefallen, ich stimme Ducky Tales zu: Es sind einfach zu viele Zufälle im Spiel. Und auf den letzten fünfzehn Seiten passiert so gut wie nichts wirklich Überraschendes. Ich habe die ganze Zeit auf die Auflösung der Frage, warum Daria sich verwandelt hat, gewartet, doch am Ende bleiben einige Fragen offen. Die ersten fünfzehn Seiten würde ich jedoch als gelungen betrachten, da auf Düsentriebs Verwandtschaftsverhältnisse eingegangen wird und die Handlung allgemein recht spannend ist. Wegen Cavazzanos gewohnt starken Zeichnungen vergebe ich noch mit sehr viel Wohlwollen die Note 2-3.

Die "Hauptmaus" war dagegen schon deutlich besser: Besonders den Aufbau des Falls erachte ich als sehr gelungen. Trotz des mehr oder weniger vorhersehbaren Endes eine gelungene Geschichte, die sehr gut unterhält. Jedoch habe ich von Casty und Mazzarello schon Besseres gesehen. Note 2+

Die beiden Einseiter waren diesmal absoluter Schrott. Der erste ist ohne jeglicher Logik, und ein Witz, der die Naturgesetze nicht berücksichtigt, wirkt natürlich viel zu sehr bemüht. Der zweite ist extrem unoriginell.

Mit Charme und Schnauze ist ebenfalls mein persönliches Highlight im Band: Der Aufbau ist im vergleich zur ersten McGreal-Story sehr gelungen, nichts wirkt zu langatmig oder zu abrupt; außerdem war deutlich mehr Humor vorhanden. Für die Note 1-2 sorgt jedoch das unerwartete Ende mit höchst witzigem Abschlusspanel.

Vom Schurken zum Schlingel finde ich nicht so schlimm wie 313er - die Grundidee (Opa Knack als reicher Geschäftsmann) ist erst selten dagewesen. Dennoch will mir die Handlung gegen Ende immer weniger munden - warum genau will der Protagonist seine Familie ins Gefängnis befördern? Auch die letzte Seite kommt ziemlich abrupt und beendet die Thematik viel zu schnell. Note 3-

Die Gundel-Geschichte ganz ohne Dagobert hat mir zu meinem Erstaunen sogar ganz gut gefallen - nur das Ende war dann viel zu absurd und generell hätte man die gesamte Handlung auch auf zehn Seiten weniger unterbringen können. Note 3

Bei "Der Lügen Lohn" dachte ich, dass die Geschichte glatt von Faccini sein könnte: Eine scheinbar "harmose" Situation wird auf viele witzige Gags aufgerollt. Grundsätzlich also eine sehr witzige und originelle Gagstory, doch das Problem scheint mir am Ende etwas zu schnell gelöst. Note 2+

Gleich darauf schließt die im Voraus als beste Geschichte eingestufte "Verdrehte Welt" an. Jedoch hätte man hier noch mehr in die Tiefe gehen können und die Figuren der Parallelwelt noch gründlicher charakterisieren können, indem man zum Beispiel mehr über deren Vorgeschichte hätte zeigen können. Kater Karlo handelt mMn nicht wirklich nachvollziehbar - wieso will er zum Beispiel in der Parallelwelt unbedingt einen schlechten Ruf haben? Mazzarellos Zeichnungen unterscheiden sich grundsätzlich (dickerer Strich) von seinen Bildern in der ersten Maus-Story, sind aber nicht wirklich schlechter. Gelungen ist der Humor. Note 2-

"Im Bann des Mondes": Unlogisch, schlechte Erzählstruktur, zu lang, absurd, strunddummes Ende - der absolute Tiefpunkt. Note 5+

Die Reise des Helden": Mir hat die Rahmenhandlung mit Primus sehr gefallen, das hat für viele zusätzliche Gags gesorgt. Außerdem wurde die gut durchdachte Story von einem meiner Lieblingszeichner erstklassig umgesetzt. Note 2


Insgesamt also ein Band mit vielen guten und wenigen mittelmäßigen bis schlechten Geschichten. Allerdings ist nicht viel wirklich Spektakuläres dabei. 313ers Rangliste kann ich im Groben zustimmen. Der eine Euro, den ich gezahlt habe, ist der Band wert, aber 6€ hätte ich vermutlich nicht ausgegeben.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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