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[LTB] LTB 480 - Der Burgermeister von Entenhausen
#1
Sicher, sicher, es ist nicht die feine Art, ein LTB Thema schon vor der Veröffentlichung zu öffnen. Allerdings ist dieses LTB ein Sonderfall, da "Die Stadt unter der Stadt" (I TL 2968-1P) vertreten ist. Ein 54-Seiter von Sisti und Sciarrone, die ja schon so manches mal, u.a. in PKNA, ihr Können unter Beweis stellten. Und ich muss ehrlich sagen, was macht diese erste Seite doch Lust! Sonst noch vertreten sind zwei Dänische Eigenproduktionen, mit Zeichnungen von Fecchi und Andersen, sowie eine Geschichte von Gagnor und Mazzarello, welche ja auch schon zu den eher besseren Teams aus Italien gehören. Was mich allerdings verwundert, ist der Storycode, man kann ihn wegen des "Lustiges Taschenbuch" Banner nicht richtig sehen, er fängt aber mit I an und hört mit KAPP3 auf. Auch unter Geschichten von Gagnor und/oder Mazzarello, konnte ich im Inducks nicht finden. Der Rest ist wenig bis überhaupt nicht spektakulär und deshalb auch nicht der Rede wert!
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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#2
Was für ein Titel...Übel
"Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?"

- Bertrand Russell (1872-1970)

Inducks: Mindstorms2
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#3
Wow. Dieser Band verdient jetzt schon den Preis für den beklopptesten Titel dieses Jahrtausends.
Während das neue LTB 479 überhaupt keinen Titel hat, besticht 480 mal wieder mit Schwachsinn hoch 10.
»Manners. Maketh. Man.«
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#4
Ich kann da nur nickend zustimmen. Der Titel für den Band ist bekloppt, zumal es für eine Geschichte ist, die gerade mal 20 Seiten hat. Dabei wären "Im Bann des Rings" oder "Tierischer Tausch" viel bessere Titel gewesen:
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#5
Der beste Titel wäre "Die Stadt unter der Stadt" gewesen, aber es graut einem hierzulande ja vor Maus Covern. In Italien erschienen letztes Jahr fünf Casty-Geschichten, einige auch längere Mottura Geschichten und die Maus zierte des öfteren das Cover! Stattdessen wird man hierzulande mit schrecklichen Panaros gepeinigt, Bella Italia... Greenie

Laut dem Disney Comics Fan Forum, soll der Gagnor/Mazzarello, dieser hier sein:
https://coa.inducks.org/story.php?c=I+PKA+++5-1
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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#6
Der Titel von 479 war erst nach dem Cover zu lesen. Das Füherschein Foto Fiasko, bezieht sich auf die erste Story
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#7
Zitat:Erscheinungsdatum: 26. April 2016
Preis: 5,99 € (Ö: 6,20 € / CH: 11,50 SFR)
Comicseiten: 250

Ein Blick auf das Cover des aktuellen Lustigen Taschenbuches: Donald beißt genüsslich in einen Burger – die Grillsaison ist eröffnet! Ein Blick aus dem Fenster: Es schneit. Naja, umso hoffnungsvoller kann man sich vielleicht die dazugehörige [...]

Hier geht's zum Eintrag im Blog!
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#8
313er schrieb:Bei letztgenannter Geschichte, sind übrigens die Angaben zu Autor und Zeichner falsch: Im Band werden Riccardo Pesce und Michele Mazzon genannt, tatsächlich stammt die Geschichte aber von Silvia Gianatti und Maurizio Amendola.
Wusst' ich's doch! Frech Ich habe erst gar nicht geglaubt, dass das Mazzon ist, dieses Muster auf Tapeten kannte ich nämlich von Amendola. Aber auch auf Inducks stehen die falschen Künstlerangaben.
Wie hast du das herausgefunden?
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#9
Für mich sah der Stil halt nach Amendola aus, Mazzon konnte es jedenfalls auf keinen Fall sein. Deshalb hab ich es überprüft. Auf der Topolino-Seite steht es richtig: http://www.topolino.it/archivio-edicola/3057/
Egmont bzw. Ehapa hat es wohl falsch aus dem Inducks übernommen. Der Induckser hat wahrscheinlich die vorherige Topolino-Ausgabe als Vorlage genommen (in der tatsächlich eine Geschichte von Pesce/Mazzon enthalten ist) und dann vergessen, die neuen Künstler einzutragen. Kann passieren. Ich habe den Fehler beim Inducks gemeldet.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#10
Aha! Fröhlich

Jetzt aber zum LTB:
Ich muss sa... äh, schreiben, dass mich dieser Band wirklich enttäuscht hat. Die besten Geschichten waren die beiden Egmont-Storys Frech, der Rest war durchschnittlich bis schlecht, teilweise unlogisch, teilweise zu schnell beendet, teilweise schlechte Zeichnungen. Mit dem Stil Sciarrones kann ich mich nicht anfreunden...
Das ist meiner Meinung nach das schlechteste LTB seit... bestimmt über einem Jahr, die ganzen letzten 55 Seiten kann man in die Tonne kippen.
Deshalb werde ich jetzt die nächsten Monate über keine neuen LTBs kaufen, vielleicht "erkunde" ich dann dafür die Vierreiher oder HC-Bände, da ich mit denen bisher eher wenig zu tun hatte.
Schade... (Wer genau wissen will, wie ich die Geschichten fande, kann sich das da ansehen.)
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#11
Bitte korrigieren: Im Blogeintrag ist von "Claudia" Sciarrone die Rede.

Edit by CKOne: Ist korrigiert. Danke!

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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#12
Ich habe mir den Band nicht gekauft, weil ich bei Comics sehr auf meine begrenzte Zeit und mein begrenztes Geld achten muss und ich mir deshalb nur für "Die Stadt unter der Stadt" kein ganzes LTB kaufen wollte, diese Geschichte aber in einem Band im Supermarkt gelesen (ohne ihn zu kaufen - ist keinem aufgefallen). Und ich muss sagen: Da gibt es nichts zu meckern. Gut, spektakulär ist die Story nicht, aber sie ist raffiniert gebaut, gut erzählt und sehr interessant gezeichnet (das sieht Topolino sicher anders, aber das ist Geschmackssache). Noch ein Wort zum Titel: Im Original lautet er "Sottopolinia", ein Wortspiel mit sotto ("unten", "unter") und Topolinia (Mäuse-Entenhausen). Nun ist das keineswegs unübersetzbar, sondern könnte mit "Untenhausen" bestens wiedergegeben werden. Warum man sich dennoch für das vergleichsweise dröge "Die Stadt unter der Stadt" entschieden hat, ist mir schleierhaft - nun, das ist Ehapa.

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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#13
Meine Rezension zum Band:

http://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-480/1/
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#14
Es wurde der Inhalt von LTB 482 bekanntgegeben.
Der Band sieht, bis auf die beiden Cavazzano, ziemlich mäßig aus.
Und total doof, dass der Anteil der Maus-Geschichten wieder so gering sein wird... Traurig
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#15
(18.05.2016, 19:57)Topolino schrieb: Der Band sieht, bis auf die beiden Cavazzano, ziemlich mäßig aus.

Nicht mal die sehen gut aus - der eine ist von Cimino und der andere von Egmont.
Das LTB hat gerade wirklich eine ziemliche Flaute.

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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#16
Nun, ich wollte zu diesem LTB schon seit Wochen etwas schreiben, aber mir fehlte wohl immer etwas an Motivation oder an Zeit. Darum jetzt, wo LTB 481 schon wieder in den Startlöchern steht, ein paar meiner wirren Gedanken zu LTB 480: "Der Burgermeister von Entenhausen - Beiß rein!".

Cover:
Also besser kann man einen fetten Burger überhaupt nicht in Szene setzen! Ich mag diesen Kreidelook der Schrift und den Tafellook des Hintergrunds, der hat etwas durchweg charmantes. Die goldgelben Streifen an Donalds Jäckchen sind wunderbar gestaltet. Aaaber der Titel ist eine Katastrophe. Das hat echt nix mehr mit Sprachwitz zu tun, für meinen Geschmack (Haha...ha...) echt einen Schritt zu weit. Nicht sehr witzig und das "Beiß rein!" zieht das Cover sowas von ins Lächerliche... In ein LTB beißen? In den Burgermeister beißen? Kay

Backcover:
Dass mit die Idee mit der Kreideschriftart sehr gut gefällt, habe ich schon betont. Die Übersicht ist mal etwas total anderes und als Rezept konzipiert. Beim ersten Mal dachte ich noch "WTF!", nun aber finde ich es sogar ziemlich witzig und gar nicht so übel. Insbesondere, dass die Inhalte und Pointen der Storys nicht schon (mehr oder weniger - wie so oft) verraten werden, muss ich an dieser Stelle unterstützen.

1. Der Burgermeister von Entenhausen:
Prinzipiell kann ich gegen eine gut gestrickte Donni-Zorngiebel-Story nichts einwenden, wobei sie ja wirklich viele nicht mögen und das angesichts der Gewaltorgien und der oft sinnlosen Hintergründe bzw. des belanglosen Plots auch sehr verständlich ist. Gab es nicht sogar unlängst eine eigene Entenedition zu dem Thema? Da war meines Erachtens eine gute Mischung an Geschichten dabei.
Dieser hier aber, die man zugleich zur Titelgeschichte auserkoren hat, ist mal wieder sowas von abgrundtief scheiße und dämlich konstruiert, dass mir mein Burger von McDagoberts wieder hoch kommt. Ehrlich gesagt habe ich nach der Geschichte erstmal ein Päusschen gemacht und überlegt, ob ich weiterlesen möchte.

Fecchis Zeichnungen sind wie immer auf den ersten Blick unverwechselbar. Man erkennt seine Donald-Typen sehr schnell und erinnert sich, sie haargenau so schon einmal vor 10 LTBs gesehen zu haben. Am Anfang mochte ich ihn darum mehr als heute. Nebenbei bemerkt stelle ich es mir u n g l a u b l i c h schwierig vor, "gut grillen und leckere Würste" und "schlecht grillen und eklige Würste" zeichnen zu müssen.

Eingehen möchte ich natürlich auch auf den Plot an sich: Der ist neu. Unfassbar, ein neuartiger Wettstreit in Entenhausen, der mal nicht total bescheuert und unsinnig ist! Okay, so gut wie der Eisskulptur-Wettbewerb ist ein Grillwettbewerb auch nicht, aber immerhin denkbar. Die Frage, die Würste welchen Tieres bei Duck und Maus auf den Grillrost kommen, übergehe ich hiermit getrost. Darüber kennen sich eingefleischte ( :P ) Donaldisten den Kopf zerbrechen. Schade, dass das Turnier scheinbar nur auf Würste beschränkt war; da hätte man doch kreativer sein können (?).
Was mir jedenfalls ziemlich gut in den Kram passt, ist die Tatsache, dass Donald sich ehrlich eingesteht, dass er nicht als Grillmeister vom Himmel gefallen ist und er der Hilfe bedarf. Das ist eine sehr schöne Seite seines Charakters, die dadurch unterstrichen wird, dass er freiwillig bei dem rotbärtigen Höhlenopa erst einmal die ganze Höhle wischt etc. Das hat mich ehrlich beeindruckt.
Nichtsdestotrotz ist die Handlung eine Katastrophe. Die McGreals zeigen mal wieder, was in ihnen steckt - zum Negativen hin. Ich meine, ein wahrer Grillmeister als Eremit in einer Höhle in einem Berg mitten in einem undurchdringlichen Wald, der vollkommen abgeschieden sein Dasein fristet?! Die hohe Kunst des Grillens besteht lediglich darin, auf einem Bein zu stehen und ein gutes Karma zu haben? Sorry, das ist mir definitiv zu dünn angesiedelt. Zorngiebels Sabotage-Aktion sind auch irrsinnig doof. Weiß nicht, wie es euch ging, aber ich fand auch keinen Moment irgendwie lustig oder aus der Situation heraus komisch? (Und das ich auf sowas steht, erkläre ich euch bei einer folgenden Geschichte).

Was mich aber - so richtig richtig richtig - an dieser Geschichte aufregt, ist die Übersetzung. Zeichnungen und Story meinetwegen, das ist definitiv von vorne bis hinten Geschmackssache.... Aber bei der Sprache in den Sprechblasen, da hört der Spaß auf. Hier hat der Blitz in den zuständigen Reduckteur eingeschlagen und ihn dazu verleitet, die Sprechblasen mit Alliterationen vollzustopfen von vorne bis hinten und oben und unten - total egal, ob das Sinn ergibt, hauptsache, es klingt irgendwie witzig. Für mich im besonderen war das Lesen eine Qual einer Vergewaltigung gleich. Der Lesefluss holperte fast ununterbrochen, sodass man einen Satz beim ersten Mal lesen gar nicht inhaltlich erfassen kann. Umgangssprache gehört schon immer zu Comics dazu, aber das hier setze dem ganzen die Krone auf und ich frage euch: Ist das außer mir keinem bisher so übel aufgestoßen? Wieso ist das in letzter Zeit bei so vielen (Egmont)Geschichten so? Finden die das dort lustig?!

Ein paar Beispiele:
- S. 6 "Pizzapasmpeplörrepest", "salbeisaurer Sesamsud"
- S. 7 "Größter unter den Grillmeistern der Geschichte"
- S. 11 "Mehr Berg ist nicht zu haben, weil wir hier auf dem Gipfel sind." Wer drückt sich denn bitte so geschwollen aus?
- S. 12 "Die Grillerei geknickt aus guten Gründen" , "Schnall die Flügel um, Freundchen, und mach die Flatter, aber flugs!"
- S. "13 Her mit der Kelle, du Kalbskopf von einem Kasper!"
- S. 14 "schmetterlingsleichter Schmorschamane"
- S. 16 "Du sollst lernen, deinen Willen zu meistern, wenn dein Meister es will, und der will es meistens".
und ab hier hab ich echt keinen Bock mehr, die Geschichte weiter zu durchforsten.
Klar ist es deutsch und mit Sprache kann man spielen, es soll nicht langweilig klingen und sich nicht wie Goethe lesen für die heutige Jugend. Aber es muss ein gesundes Mittelmaß gefunden werden.

Vielleicht schreibt der eine oder andere mal seine Meinung zu dieser Problematik, würde mich echt interessieren.
»Manners. Maketh. Man.«
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#17
Du sprichst mir aus der Seele. Endlich spricht mal jemand das an, was ich schon lange die Geistlose Alliteration nenne. Am schlimmsten finde ich den absolut sinnfreien, aber in Egmont-Geschichten immer wiederkehrenden Spruch: "Auf die Socken, Artischocken!"

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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#18
2. Die Stadt unter der Stadt

... hat mich eingangs in der Tat beeindruckt. Coole Zeichnungen, alles sehr modern, aber auch zeitweise verspielt und detailreich. Hat was, dieser Style.
Die Geschichte beginnt überraschend und spannend. Dadurch, dass sie über 50 Seiten einnimmt, merkt man auch, wie man sich Zeit nehmen konnte für den Aufbau, bis die Handlung in Schwung kommt. Tja und dann kam dieser Moment, an dem ich umgeschalten hätte, würde es sich hierbei um einen Spielfilm handeln. Dinos unter der Erde, ein ganzes zivilisiertes Drachenvolk im Untergrund. Ohne die Extraportion Fantasy geht's heute eben nicht mehr. Da sind Kreaturen, die durch Wände diffundieren können, auch nix Außergewöhnliches mehr. Während sich mittlerweile eine eigenartige Stimmung in der Stadt unter der Stadt gebildet hat (Micky fast allein und eigentlich in Geißelhaft), beginnt die Story auch schon vor sich hin zu plätschern, um schlussendlich in den Abflussgully gespült zu werden. Bleibt aber auf jeden Fall in Erinnerung!


3. Für eine Dose Bohnen

... ist leider nicht besonders aufregend oder grundlegend neuartig. Bis auf die Tatsache, dass ich Donald vermisse (vllt Einsiedler geworden und in einer Höhle hausend) gibt es nichts Ungewöhnliches. Hallo? Bigfoot im Entenhausener Fürchtelforst ist doch nun wirklich nichts Ungewöhnliches mehr? Ja, tatsächlich, da gab's vor langer langer Zeit mal nette Geschichten drüber. Die Älteren werden sich dran erinnern.
Amüsant meiner Meinung nach ist die Beziehung von Dago zu seinen Neffen: Außergewöhnlich liebevoll, wie man es manchmal gar nicht kennt. Hat mich berührt. Aww!


4. Dramator - Der Dichter der Dimensionen

... ist eine der besseren Alliterationen und als Titel durchaus annehmbar, jawohl.
Die ersten paar Seiten konnten mir ein "Wooooow" entrauben und boten Gelegenheit, die besondere Macke von Dramator einzuführen. Was auch gelang. Anschließend geht's nur noch um Dimensionsreisen und verrückte Doppelgänger, was jetzt nicht soooo neu ist, aber die Umsetzung fand ich ziemlich erfrischend und komisch! Phantomias braucht in den neueren Geschichten charismatischere Gegenspieler und das es davon mittlerweile einige neue - gute - gibt, beweisen die LTBs ab den 400ern.
Dem Finale entgegenrückend rastet der Plot total aus, der Sack wird zugeschnürt koste es was es wolle und, wie sollte es anders sein, Rache geschworen. Okay, der nächste bitte!

Hervorheben möchte ich das heimliche Highlight dieser Geschichte: Die durchgeknallten Phantomias-Klone aus den anderen Dimensionen Greenie Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, zu erkennen, worauf sie beruhen.
Bisher konnte ich entdecken:
- Ein Franz Gans Phantomias
- Ein Dussel Duck Phantomias
- Ein Ninja-Turtle Phantomias (mit dem Cape und dem Tuch vor den Augen, oder)
- der neue Phantomias aus den Premium-Bänden um PKNA
- ein Batman Phantomias (alle fünf auf S. 113)
- Spiderman Phantomias (S. 121)
Soll der Phantomias mit dem Stern auf der Brust Captain America sein oder so in der Richtung?

Ins Auge stach mir auch der Bösewicht-Klon auf Seite 121 unten links und 122 oben links: Ein Typ in einer grauen Uniform und einem Totenkopf-Emblem auf einem Band um den Oberarm? Da muss man nicht viel Fantasie haben, um einen waschechten Nazisoldaten der SS zu erkennen. Möglicherweise eine Anspielung auf die Hydra-Organisation?

Bitte eure Meinung auch dazu, haben wir da mal wieder einen kleinen Skandal in einem LTB entdeckt?! Greenie

5. Rück den Riegel raus!

.. stellt für mich den Höhepunkt des Bandes 480 dar. Haltet mich für verrückt, aber die Story find ich absolut genial und saukomisch bis zum bitteren Ende. Tränen gelacht.
Schon die Situation mit Donni und Dussel im Stadion, wobei Donald gar NIX von dem Spiel mitbekommt, ist herrlich. Dazu kommt das Problem mit dem Schokoriegel sowie die Pannen, Pleiten und Missgeschicke, die sich daraus ergeben und sich gegenseitig bedingen. Echt gut inszeniert das Ganze, kann man nicht anders sagen. Donald so, wie ich ihn liebe.
Achso, ja, von Molinari bin ich schon lange Fan, man mag's kaum glauben! Einzigartiger Charme.
Werde ich zu gegebener Zeit gerne wieder lesen.


6. Landluft auf Rezept


... verdient keinen Kommentar. Von Seite an an durchweg geklaut, nothing new. Helferlein rules.
P.S. Ich dachte immer, Oma Ducks Rezepte sind absolut tabu und streng geheim??!


7. Im Bann des Rings

... hinterlässt ein riesiges Fragezeichen in meinem Kopf. Ahja, Stonehenge. Merkwürdige Zusammenwürfelung von Ducks. Mysteriöse Magie. Durchgeknallter Psychopath. Äääääähm, ja. Richtig schlecht hat diese Geschichte auch gar nicht begonnen, die Zeichnungen sind insgesamt solide (mit Ausnahme des Touristenmagnets Stonehenge. Hätte ich damals so einen Stein auch nur berührt, hätte man mich wohl geteert und gefedert aus England vertrieben...).
Die Zusammenhänge der wirren, ebenso rapide voranschreitenden Story kann mir ja mal jemand bei einem Fantreffen erklären. Oder auch nicht. Auch gut.


8. Eine superheldenhafte Spielunterbrechung

...fasziniert durch gewohnte Supergoof-Absurditäten ohne Sinn und Verstand. Beeindruckend, dass ich bei Seite 5 von 6 schon wieder vergessen habe, wie alles auf Seite 1 begonnen hat.
Nett, dass es mal nicht um Fußball, sondern Baseball geht.


9. Nicht ohne mein Telefon

... verdeutlicht zum wiederholten Male das Entenhausen der Moderne, in der Technik der Neuzeit nicht mehr wegzudenken ist. Grundsätzlich mag ich sowas ja nicht, wenn ein Plot nur darauf basiert, wie Dagobert und Klever sich Facebook Profile zulegen und dann aufe Schnauze fallen. Muss ich nicht haben, passt nicht in MEIN Entenhausen in meinem Herzen. Ist auch zunehmend kindisch. Oder mir zu kindisch, weil ich das nicht kapiere? Wie dem auch sei.
Auch wenn die Geschichte nur 19 Seiten füllt, weiß sie zu unterhalten und füllt keine Schemas aus.
Ziemlich stark finde ich die Relationen von Donald, Dussel und Gustav als die drei Vettern und guten Kumpels im geselligen Männerabend. Das hat was, Leute, doch! Gustav ist nicht nur das Dauerarschloch und Fatzke vom Dienst, Dussel nicht nur der Chaoskopf mit dem Hang zu vorhersehbaren Katastrophen aller Art! Das gefällt mir. Hat was.
Die Aussage hinter "Nicht ohne mein Telefon" kann man sich ruhig zu Herzen nehmen. Wobei die Zielgruppe fraglich ist.


10. Darf ich bitten?

... fährt eine ähnliche Schiene und knüpft Figuren in ungewohntem Ambiente neu zusammen. Hier eben Klever und Gitta, Dago und Fräulein Rührig. Ehrlich gestanden ist die Geschichte nicht sehr fetzig und inhaltlich die Creme de la Creme, aaaber doch an der einen oder anderen Stelle niedlich. Tanzende Enten sieht man sieht so schrecklich oft, vor allem im Paartanz. Das ist hier optisch ziemlich gut gelungen, wie ich meine.
Beinahe romantisch angehaucht.


11. Tierischer Tausch

... wirkte im Großen und Ganzen besser als jede herkömmliche Schlaftablette. Das könnte der Grund sein, warum ich so gut wie keine Erinnerung mehr an diese Story habe. Kann also nicht sehr prickelnd gewesen sein. Kein guter Abschluss für den 480en Band des Lustigsten Buches der Welt.





LTB 481 habe ich heute Nachmittag bereits begonnen zu lesen. Sollte ich den inneren Drang verspüren, auch zu diesem LTB einen spöttigen Kommentar wie diesen zu verfassen, könnte es sogar passieren, dass ich dazu meinen Senf abgeben muss.
In diesem Sinne: Frauen und Kinder zuerst.
»Manners. Maketh. Man.«
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#19
Zitat:6. Landluft auf Rezept
Hm... Bruno Sarda.
Ein Klick in die Inducks-Suchmaschine: Die Stadt im Eis, Die Legende vom Panettone, Im Namen der Mimose, Ein romantisches Abenteuer, Die Verlobten, Der Tierkreisstein, Das Geheimnis des William Mauspeare, Graf Frost und das Zepter der Zeit, Abenteuer in Absurdistan, Schatzsuche in der Alligatorenbucht, Doppeltes Spiel und späte Rache, Das Tal der Pharaonen.
Allesamt Top-Geschichten, er könnnte fast zu meinen Lieblingsautoren zählen, wenn da eben nicht diese Komplettausfälle wären. Wenn man sieht, was der Mann draufhat, absolut inakzeptabel.

Zitat:9. Nicht ohne mein Telefon
Kam mir auch kindisch vor, Daisy und Donald verhalten sich wie Jugendliche.

Zitat:Kein guter Abschluss für den 480en Band des Lustigsten Buches der Welt.
Mal ernsthaft: Wieso werben/warben die eigentlich damit? Ich habe noch nie ein LTB weggelegt, weil ich mich vor Lachen gekringelt habe. Eigentlich finde ich das LTB kaum witzig, ich lache so gut wie nie beim Lesen. Dann schon eher bei OD von Don Rosa, der kann das wirklich.

Zitat:In diesem Sinne: Frauen und Kinder zuerst.
Wat willst'n damit sag'n?
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#20
(21.05.2016, 20:26)Topolino schrieb:
Zitat:6. Landluft auf Rezept
Hm... Bruno Sarda.
Ein Klick in die Inducks-Suchmaschine: Die Stadt im Eis, Die Legende vom Panettone, Im Namen der Mimose, Ein romantisches Abenteuer, Die Verlobten, Der Tierkreisstein, Das Geheimnis des William Mauspeare, Graf Frost und das Zepter der Zeit, Abenteuer in Absurdistan, Schatzsuche in der Alligatorenbucht, Doppeltes Spiel und späte Rache, Das Tal der Pharaonen.
Allesamt Top-Geschichten, er könnnte fast zu meinen Lieblingsautoren zählen, wenn da eben nicht diese Komplettausfälle wären. Wenn man sieht, was der Mann draufhat, absolut inakzeptabel.

Oh, es besteht kein Zweifel daran, dass der Mann viele gute Geschichten geschrieben hat, die man unbedingt gelesen haben muss! Aber man kann nicht nur Topleistungen liefern, ist mir auch klar. Nun war diese Geschichte gerade Futter für zwischendurch und ist ziemlich genau so schon einmal verwurstet worden.
Zitat:9. Nicht ohne mein Telefon
Zitat:Kam mir auch kindisch vor, Daisy und Donald verhalten sich wie Jugendliche.
Ja, so könnte man es auch formulieren. Findet man dennoch nicht selten und ist an sich auch nicht schlimm. Meistens jedenfalls. Man siehe sich mal Dussel an.

Zitat:Kein guter Abschluss für den 480en Band des Lustigsten Buches der Welt.
Zitat:Mal ernsthaft: Wieso werben/warben die eigentlich damit? Ich habe noch nie ein LTB weggelegt, weil ich mich vor Lachen gekringelt habe. Eigentlich finde ich das LTB kaum witzig, ich lache so gut wie nie beim Lesen. Dann schon eher bei OD von Don Rosa, der kann das wirklich.
Der Spruch war meines Wissens auch ein paar Jahre weg vorm Fenster und ist erst seit kurzem wieder da. Ich nehme an, um eine Bindung zum Produkt zu konstruieren, klarer Fall. Marketingsache.


Zitat:In diesem Sinne: Frauen und Kinder zuerst.
Zitat:Wat willst'n damit sag'n?

Das war nur ein Scherz in Bezug darauf, wenn ich mich mal wieder als Kommentator zu Wort melde. :P
»Manners. Maketh. Man.«
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