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LTB 493 - Vereinte Kräfte
#21
(22.04.2017, 16:56)G.R.I.F.F.E.L. C. schrieb: Noch eine kleine Sache, die mir sauer aufgestoßen ist: Auf Seite 82 sagt Phantomias, nachdem Klarissa und Kay-K DoppelDuck und ihm Deckung geben wollen, dass dies doch wohl eher "Männersache" sei. Darauf antwortet DoppelDuck: "Vergiss es! Im 21. Jahrhundert machen Frauen alles. Und im Zweifelsfall besser als wir." 
Dieser sexistische Spruch ist so dermaßen unpassend und unangebracht, dass ich mich da wirklich drüber aufgeregt habe. Wieso können heutzutage starke weibliche Charaktere nicht einfach mal als selbstverständlich angenommen werden? Ich verstehe das wirklich nicht und hoffe, dass sich das LTB/Topolino solche Sprüche zukünftig schenkt!
Hui, das ist mir beim ersten lesen gar nicht aufgefallen (Ich schau gleich mal nach ob das vielleicht nur in der deutschen Version vorhanden ist). Schockiert  Ich gebe dir allerdings völlig recht, so etwas muß und darf sich das Topolino/LTB gar nicht leisten. Wir leben ja nicht mehr zu Zeiten von Guido Martinas Hardcore-Feministen-Daisy. Zwinkern Dennoch sollte das wahrscheinlich nur nochmal den Unterschied zwischen den beiden Donalds aufzeigen.

Daß Phantomias nicht in die Geschichte paßt finde ich aber ganz und gar nicht, seine Fähigkeiten scheinen mir teilweise sogar sehr nützlich! Der Epilog läßt einen natürlich mit offenem Mund zurück... und einer Schockstarre... und einem Mindfuck... gefolgt von einem hysterischen Ausraster. Greenie

Edit: Ja, es steht auch in der italienischen Fassung. Dort sagt Phantomias sowas wie "Sollten wir das nicht eher tun?" darauf DoppelDuck "Geh mit der Zeit! Männer und Frauen können heutzutage die gleichen Dinge machen. Und meistens machen Frauen es besser!"
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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#22
Bei meinen kleineren Recherchen zu TimeCrime bin ich auf folgendes Poster von Mottura gestoßen, welches von der ComiCon im vergangenen Jahr stammt - aus Anlass des 20. Geburtstages von PKNA.
Es hätte sich meiner Meinung nach auch perfekt als Cover geeignet, findet ihr nicht auch? Es fängt die ganze Atmosphäre der Geschichte gut ein.

[Bild: pkddposterc.jpg]

Würde ich mir glatt ausdrucken und im Büro an die Pinnwand hängen.
»Manners. Maketh. Man.«
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#23
Das gehört zu den besten Covern die es je gab! Wunderbar!
Donald-Phantomias
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#24
Habe mit der Sammlung wegen heute das aktuelle LTB gekauft - bin ja eigentlich kein Fan von Phantomias und Agent Doppelduck, will dem Ganzen hier aber gerne eine Chance geben. Zu Beginn der Geschichte stellte ich aber fest, dass ich die Gesamtsituation nicht verstehe, was eben daran liegt, dass ich nie eine Geschichte des neuen Phantomias gelesen habe. Auch eine Kurzrecherche half mir nicht weiter. Deshalb meine Frage: Kann mich jemand hier vielleicht auf den Stand der Dinge bringen, damit ich die Geschichte auch verstehe? Wer ist der neue Phantomias und woher und aus welcher Zeit (?) kommt er?
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#25
Der "neue" Phantomias ist eigentlich gar nicht so "neu", die Serie erschien in Italien in den 90ern. Für den deutschen Leser mag das verwirrend sein, da die PKNA-Storys erst jetzt im LTB Premium erscheinen. (PKNA = Paperinik new Adventures) PKNA ist ein eigenständiges Universum wie z. B. EFfM. Nicht selten handeln die Abenteuer des "neuen Phantomias" von Evronianern (Außerirdischen) oder der Zeitoplizei, die wichtigsten Figuren sind wohl Eins (eine künstliche Intelligenz), Konrad Kiwi und Klarissa (Journalisten; Klarissa ist eine Droidin, also ein Roboter).
Dieser Beitrag im Comicforum könnte für dich interessant sein.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#26
Danke, das hilft mir weiter - auch wenn ich solche Zeitreise-Storys wohl nie gänzlich verstehen werde ;)
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#27
(26.04.2017, 20:03)Topolino schrieb: ...da die PKNA-Storys erst jetzt im LTB Premium erscheinen.
Das ist nicht ganz korrekt, denn die ersten Geschichten von PKNA wurden schon früher in einer Reihe nur mit PKNA-Comics gedruckt.
Donald-Phantomias
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#28
@FAB: Bitte! Zwinkern

(27.04.2017, 05:55)Donald-Phantomias schrieb: Das ist nicht ganz korrekt, denn die ersten Geschichten von PKNA wurden schon früher in einer Reihe nur mit PKNA-Comics gedruckt.
Ja, weiß ich. Die Reihe wurde allerdings nicht umsonst eingestellt. Der Preis war einfach zu hoch und hat vermutlich die meisten Kunden eher abgeschreckt. Ich selbst besitze zwei Heftchen und finde sie besonders, was das Papier, das Lettering und das Format angeht, äußerst gelungen.
In den 15 Jahren dürfte sich allerdings die Leserschaft stark gewandelt haben. Bestimmt weit mehr als die Hälfte weiß nichts von dieser Albenreihe und denkt eventuell, PKNA sei erst im aktuellen Jahrzehnt entstanden. Agent DoppelDuck ist mit dem LTB populär geworden, PKNA mit seiner Heftreihe nicht. Daher glauben vermutlich schon sehr viele Leser, dass PKNA nach DoppelDuck entstanden ist, gerade weil hierzulande DoppelDuck zuerst im LTB kam.
Will heißen: Die "Phantomias"-Reihe halte ich hier für nicht besonders relevant.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

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#29
(27.04.2017, 13:06)Topolino schrieb: [...]Daher glauben vermutlich schon sehr viele Leser, dass PKNA nach DoppelDuck entstanden ist, gerade weil hierzulande DoppelDuck zuerst im LTB kam. [...]

Ein weiteres Argument für die Einführung der "Created"-Angaben.
Meine Intuition sagt mir allerdings, dass die meisten Leser es einen feuchten Kehricht interessiert, wann eine Geschichte entstanden ist. Hauptsache, sie ist nicht mehr schwarz-weiß.

Übrigens hab ich vorhin meine Rezension zu LTB 493 - insbesondere zu TimeCrime - vollendet und überarbeitet.
Bin gespannt, ob ihr (mit eurem verflixten Hintergrundwissen, dass das meinige sicher um Welten schlägt! Greenie  ) manches genau so empfindet.
»Manners. Maketh. Man.«
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#30
Diesmal ganz kurz und knapp:

Vereinte Kräfte: Hier stimme ich Griffel zu. Im Voraus habe ich etwas mehr Komplexität erwartet; hier gibt es keine großen Überraschungen im Handlungsverlauf. Der Ansatz ist gut, die Umsetzung eher mäßig. Dafür sind die Zeichnungen höchst gelungen. Insgesamt etwa zwischen "Top" und "Gut".
Krimidinner: Nett, aber nicht mehr.  Was mich jedoch enorm gestört hat, war Inspektor Steinbeiß. Erstens sieht er hier komplett anders aus als sonst - ich weiß auch nicht, woran das liegt -, zweitens ist er nicht seinem früheren Charakter getreu. Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommen konnte, aber Steinbeiß wurde im Laufe der Jahre immer mehr zu einem weichen "Wischi-Waschi"-Kerl, zu einem billigen Abklatsch von Issel. Das war so nie von Tito Faraci beabsichtigt - er wollte einen "harten" Burschen. Ich verstehe auch gar nicht, wie sich die anderen Autoren diese Änderung der Charakterzüge erlauben konnten; ich verstehe nicht, wie man so respektlos gegenüber einem Kollegen sein kann. Wenn man eine weitere Issel-artige Figur haben will, kann man doch einfach eine erfinden und nicht einfach den Charakter einer anderen Neufindung verändern? Wirklich unglaublich...  Kotz
Die Hexe und der Butler: Tatsächlich (nach "Vereinte Kräfte") die unterhaltsamste Geschichte im Band, schön umgesetzt durch passende Zeichnungen.  Sehr witzig.
Mannzipation: Ich verstehe hier überhaupt nicht, was der Witz daran sein soll. Wirkt komplett uninspiriert.
Mission: Ausgesetzt: Auch mal wieder schön, etwas von Amendola zu lesen, wobei die Zeichnungen meiner Meinung nach besser zu Alltags-Storys in Entenhausen passen. Hier gibt es jedenfalls wenig Innovatives oder Überraschendes.
Verbrechen für Einsteiger: Ganz nett, aber ich hätte mir eine längere "Zweitmaus" gewünscht.
Der Band schließt mit zwei Abenteurgeschichten über alte Kulturen, nämlich Das Volk der Sonne und Das Geheimnis von Saputeh, ab. Jedoch haben mir beide Geschichten nicht gefallen. Bei erstgenannter finde ich das Timing komplett missraten (auf den ersten zwölf Seiten passiert faktisch nichts, später überschlagen sich die an den Haaren herbeigezogenen Ereignisse), letztere ist wieder einmal Standartware und auch erst in die Länge gezogen, und später recht komprimiert und unlogisch.

Mein Ranking sieht also so aus:
1) Vereinte Kräfte
2) Die Hexe und der Butler
3) Krimidinner
4) Verbrechen für Einsteiger
5) Das Geheimnis von Saputeh
6) Mission: Ausgesetzt
7) Das Volk der Sonne
8) Mannzipation

Der Schnitt war diesmal ziemlich genau 2,5, also 0,8 Noten schwächer als der vorige Band und somit auf dem bisher vierten Platz 2017.
Den Band muss man nicht unbedingt gelesen haben, außer den drei ersten Geschichten ist nicht wirklich viel Lesenswertes dabei. Ich fürchte auch, dass das nächste LTB noch schwächer wird...

Ein Lob muss ich jedoch dafür aussprechen, dass seit LTB 488 in jedem Band eine Geschichte mit 40 Seiten oder mehr abgedruckt wird. Diese waren bei meiner Bewertung bisher immer im 1,x-Bereich. Vielen Dank!

(27.04.2017, 19:13)Entenfan schrieb: Bin gespannt, ob ihr (mit eurem verflixten Hintergrundwissen, dass das meinige sicher um Welten schlägt! Greenie  ) manches genau so empfindet.

Bin auch gespannt. Aber falls du mich damit meintest: Ich habe auch kaum Hintergrundwissen (du kennst dich nach deiner Recherche bestimmt noch besser aus). Wenn du auch nur irgendetwas zu italienischen Disney-Comics wissen willst, musst du NRW-Radler im Comicforum fragen. Zwinkern

Es wäre aber wirklich interessant, wenn im halbseitigen Vorwort und auf der Rückseite nicht bloß Inhaltsangaben (die ich nie lese, sondern Hintergrundinformationen zu den enthaltenen Geschichten stehen würden. Dafür würde ich evtl. auch 50 Cent mehr bezahlen.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

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#31
Mir hat das Buch gefallen und am besten fand ich die beiden Abenteuergeschichten am Ende sowie die Gundelgeschichte. Selbst der erste Micky hat mir gefallen.
Dann die erste Geschichte: Ich mag den alten Phantomias aus den Ultimate Bänden und kann mit dem neuen aus dem Premium nichts anfangen. DoppelDuck ist auch nicht so meins. Aber wann spielte die Geschichte? Da war mal vom 20., vom 21., dann vom 23.Jahrhundert die Rede. Ich dacht der neue Phantomias spielt in der Zukunft Entenhausens. Und warum reisen sie dann zum Doppelduck noch weiter in die Zukunft?
Donald hat für mich viel zu viel Agententätigkeiten...
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#32
Der neue Phantomias lebt im Entenhausen der 90er, weil die Geschichten dort entstanden sind und spielen. Oft reist er aber ins 23. Jahrhundert, um verbrecherische Zeiträuber dingfestzumachen.
"Vereinte Kräfte" wiederum spielt komplett im 21. Jahrhundert (praktisch heute), weil DoppelDuck hier lebt.
Der "neue" Prhantomias lebt damit aus der Sicht von DoppelDuck in der Vergangenheit und DoppelDuck in der Zukunft des neuen Phantomias. Aus der noch weiter zukünftig liegenden Zukunft stammen wiederum Klarissa und T32.

@Topo: Wie schon gesagt, wir reden nochmal später. Aber mein Ranking sieht total anders aus Greenie
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#33
(28.04.2017, 16:57)M.Duck schrieb: Mir hat das Buch gefallen und am besten fand ich die beiden Abenteuergeschichten am Ende sowie die Gundelgeschichte.
Darf ich fragen, was dir an den beiden letzten Geschichten so gefallen hat? Besonders der Panaro war mir doch zu banal.

Zitat:Selbst der erste Micky hat mir gefallen.
Warum "selbst"? Gefallen dir Micky-Geschichten sonst nicht?

M. Duck schrieb:Dann die erste Geschichte: Ich mag den alten Phantomias aus den Ultimate Bänden und kann mit dem neuen aus dem Premium nichts anfangen. DoppelDuck ist auch nicht so meins. Aber wann spielte die Geschichte? Da war mal vom 20., vom 21., dann vom 23.Jahrhundert die Rede. Ich dacht der neue Phantomias spielt in der Zukunft Entenhausens. Und warum reisen sie dann zum Doppelduck noch weiter in die Zukunft?
Wie bereits gesagt, erschien die Albenreihe mit dem "neuen" Phantomias während der Jahrtausendwende, folglich spielfn die Geschichten auch zu dieser Zeit. Da DoppelDuck eine noch laufende Reihe ist, spielt sie in der heutigen Zeit. Der Reiz an der Geschichte ist ja, dass Phantomias zwanzig Jahre in die Zukunft reist und sich dort selbst begegnet. Jedoch hätte man mMn das Verhältnis dieser beiden Figuren noch genauer ausarbeiten können; DoppelDuck ist praktisch austauschbar.
Aus dem 23. Jahrhundert stammt der Zeitpirat, den die Protagonisten jagen. Aber die Geschichte spielt grundsätzlich zur heutigen Zeit.

Edit: Habe Entis Beitrag noch nicht gesehen, daher können sich Informationen überschneiden.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

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#34
Noch mal hinzugefügt: Klarissa kommt aus dem 23. Jahrhundert, lebt aber im Entenhausen der 90er Jahre, arbeitet also mit dem neuen Phantomias zusammen.
Wieso der Ducklair Tower im Entenhausen des 21. Jahrhundert nicht mehr da ist wird u.a. in "Potere e Potenza" erklärt. Freue ich mich im Übrigen auch schon drauf freue, aber bis der normale neue Phantomias in Deutschland abgearbeitet ist, kann es ja noch ein paar Jährchen dauern!
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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#35
(28.04.2017, 19:15)Entenfan schrieb: Der neue Phantomias lebt im Entenhausen der 90er, weil die Geschichten dort entstanden sind und spielen. Oft reist er aber ins 23. Jahrhundert, um verbrecherische Zeiträuber dingfestzumachen.
"Vereinte Kräfte" wiederum spielt komplett im 21. Jahrhundert (praktisch heute), weil DoppelDuck hier lebt.
Der "neue" Prhantomias lebt damit aus der Sicht von DoppelDuck in der Vergangenheit und DoppelDuck in der Zukunft des neuen Phantomias. Aus der noch weiter zukünftig liegenden Zukunft stammen wiederum Klarissa und T32.

@Topo: Wie schon gesagt, wir reden nochmal später. Aber mein Ranking sieht total anders aus Greenie

Ah. Jetzt hab ich es richtig verstanden. Danke sehr. :)


(28.04.2017, 19:27)Topolino schrieb:
(28.04.2017, 16:57)M.Duck schrieb: Mir hat das Buch gefallen und am besten fand ich die beiden Abenteuergeschichten am Ende sowie die Gundelgeschichte.
Darf ich fragen, was dir an den beiden letzten Geschichten so gefallen hat? Besonders der Panaro war mir doch zu banal.

Zitat:Selbst der erste Micky hat mir gefallen.
Warum "selbst"? Gefallen dir Micky-Geschichten sonst nicht?

Comic-Fan schrieb:Dann die erste Geschichte: Ich mag den alten Phantomias aus den Ultimate Bänden und kann mit dem neuen aus dem Premium nichts anfangen. DoppelDuck ist auch nicht so meins. Aber wann spielte die Geschichte? Da war mal vom 20., vom 21., dann vom 23.Jahrhundert die Rede. Ich dacht der neue Phantomias spielt in der Zukunft Entenhausens. Und warum reisen sie dann zum Doppelduck noch weiter in die Zukunft?
Wie bereits gesagt, erschien die Albenreihe mit dem "neuen" Phantomias während der Jahrtausendwende, folglich spielfn die Geschichten auch zu dieser Zeit. Da DoppelDuck eine noch laufende Reihe ist, spielt sie in der heutigen Zeit. Der Reiz an der Geschichte ist ja, dass Phantomias zwanzig Jahre in die Zukunft reist und sich dort selbst begegnet. Jedoch hätte man mMn das Verhältnis dieser beiden Figuren noch genauer ausarbeiten können; DoppelDuck ist praktisch austauschbar.
Aus dem 23. Jahrhundert stammt der Zeitpirat, den die Protagonisten jagen. Aber die Geschichte spielt grundsätzlich zur heutigen Zeit.

Edit: Habe Entis Beitrag noch nicht gesehen, daher können sich Informationen überschneiden.

Ich liebe solche Abenteuergeschichten. Die mit der Reise zu den Inkas, weil der Plot eben gelungen war. Bei der letzten Geschichte stimmte für mich alles. Ich mag diese "Duck Tales" ähnlichen Stories, wo Dagobert mit Tick, Trick und Track als Gruppe rumreist und irgendwas finden will. Sicher haben wir das schon xmal alles gehabt, aber mir gefällt es. Dazu noch Moneysac als Gegenspieler und eine gute Schlusspointe, wo Dagobert mal wieder alles ausspielt, was Moneysac ihm vorwarf.

Ich bin nicht der große Micky Fan. Und vor allem nicht die Kriminalgeschichten mit ihm. Wenn dann lieber Zeitreisen oder nur mit Minnie und Goofy und Rudi und Klarabella. Aber die hier fand ich ganz gut, weil ich eben verstehen konnt, was die anderen nervt.

Danke. War auch gut erklärt! Ich hatte das nicht so ganz verstanden, weil mir der neue Phantomias vom Setting her nicht gefällt.
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#36
Kleiner Fehler bei der Rezension:
Zitat:Von Agent DoppelDuck sind auf Deutsch ein paar kleinere Episoden noch nicht erschienen und wer von PKNA nicht genug bekommen kann, dem sei LTB Premium Nr. 15 ans Herz gelegt.
Es ist Band 14. Band 15 dreht sich um Micky X.

Ansonsten aber wieder eine sehr gelungene Rezension! Gut
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

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#37
Hier nun Entenfans Rezension:
http://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-493/1/
Wie immer vielen Dank! Wenn ich die Rezension hätte schreiben müssen, hätte ich sie wahrscheinlich wieder mal abgebrochen, weil es so viele Geschichten gibt, die mich einfach nur gelangweilt haben. Klar, die Titelgeschichte ist gut, meiner Meinung nach aber auch kein absoluter Überflieger. Es passiert eigentlich gar nicht mal so viel, aber die Dialoge sind gewohnt gut und die Zeichnungen von Mottura sehr schön, auch wenn ich auch der Meinung bin, dass bei manchen Action-Sequenzen ein bisschen der Überblick fehlt. "Das Volk der Sonne" fand ich so langweilig und uninspirierend, dass ich mich nebenbei mit den Mützenfarben der Neffen beschäftigt habe. Denn es ist so, dass Gula (mit dessen Zeichnungen ich auch nicht so viel anfangen kann) in jedem Bild ein Neffe (seltener auch zwei) seine Mütze verkehrtherum trägt. Den Koloristen hat das aber anscheinend nicht interessant, sodass die Farbe immer wechselt. Das war wirklich für mich das Interessante an dieser faden Geschichte, die nach Schema F aufgebaut ist... Wobei die obligatorische "Ihr müsst für immer bei uns bleiben! ... Oh, ihr habt die Prinzessin gerettet, na gut, ihr dürft gehen"-Szene fast unfreiwillig komisch ist. "Das Geheimnis von Saputeh" gewinnt jetzt auch nicht unbedingt einen Innovationspreis, ist aber gut gezeichnet und hat noch eher einen Spannungsbogen, wenngleich das Ende dann nach dem relativ langen Aufbau viel zu schnell kommt. Das Krimidinner ist eine der wenigen Geschichten mit einer interessanten Idee und ich finde es prinzipiell auch eine erfrischende Abwechslung, wenn die anderen Figuren mal von Micky genervt sind. Das Ende finde ich aber enttäuschend, ich finde, Micky hätte dann auch für seine Großspurigkeit bestraft gehört.

@Topolino: Danke, ist verbessert.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#38
Wie immer eine interessante Rezension. Ein bisschen Hintergrundwissen habe ich noch übrig:

Zitat:Die Rückkehr des Neuen Phantomias zu dessen 20. Jubiläum bedeutete auch die Rückkehr von Francesco Artibani zu dem Stoff, aus welchem er vor über zwei Jahrzehnten eine völlig neuartige Interpretation der Phantomias-Figur von Martina/Carpi erschuf. Artibani war maßgeblich an der Entwicklung des Neuen Phantomias beteiligt und war bis zur Endphase von Pk² verantwortlich für Meilensteine wie "Erdbeben", "Invasion" und "Tyrannic", die die Serie geprägt haben.
Erstens war Artibani zwar tatsächlich "maßgeblich an der Entwicklung des Neuen Phantomias beteiligt", hat ihn aber nicht erschaffen, das waren Sisti, Sisto und Monteduro.
Zweitens war er zwar nicht an der dritten PK-Serie PK Pikappa beteiligt, kehrt aber keineswegs erst mit dieser Geschichte zum neuen Phantomias zurück: https://coa.inducks.org/story.php?c=I+TL+3058-1P und https://coa.inducks.org/story.php?c=I+TL+3127-10P sind früher entstanden.
Drittens heißt die Geschichte "Invasione" auf Deutsch nicht "Invasion", sondern "Abenteuer in Neuseeland", was natürlich eine furchtbare Übersetzung ist, aber es ist so.
Viertens würde ich diese Geschichte nicht wirklich und "Tyrannic" sicher nicht als Meilenstein bezeichnen, sondern neben "Erdbeben" noch das in Italien sehr beliebte (haarsträubend unlogische, aber trotzdem gute) "Carpe Diem" nennen.

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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#39
Auf http://www.comicschau.de gibt es nun eine Rezension zum LTB 493 von mir. Ihr findet sie hier.
Donald-Phantomias
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#40
Noch ein paar Anmerkungen zu den bisherigen Anmerkungen: Fröhlich 

@McDuck: Das Besondere an "DuckTales" ist ja, dass die Geschichten auch gut ohne Donald funktionieren, den man bewusst aus der Serie genommen hat bzw. ihm nur eine Nebenrolle hat zukommen lassen. Die Elemente, die Donald so einzigartig machen, hat man dann später versucht, erst auf Quack und dann auf Fenton zu übertragen - was meiner Ansicht nach nicht wirklich geklappt hat.
Du hast recht, wenn wie in "Das Geheimnis von Saputeh" nur Onkel Dagobert und die Großneffen zusammen auf Schatzsuche gehen, hat das schon einen anderen Reiz. Ich sehe das bei dieser Geschichte so: Donald wird im Plot überhaupt nicht benötigt. In den meisten guten Abenteuergeschichten bekommt er sowieso nur einen "komischen, lächerlichen Part", sträubt sich jederzeit gegen die Expedition und ist am Ende meistens der Gelackmeierte. (In den richtig guten Abenteuergeschichten geht er allerdings über diese Rolle hinaus und treibt die Handlung auf irgendeine Art und Weise voran!) Genau das ist hier nicht so. Die Geschichte wird sowieso so schon zügig erzählt; ich stelle mal die These auf, mit Donald hätte man sie noch wesentlich verlängern müssen.
Man hätte nun auch Klever als Gegenspieler wählen können, aber - und das haben wir vor einiger Zeitt schon ausführlich besprochen - kommt das Gewissenlose "die Ducks um jeden Preis aufhalten" bei Moneysac besser rüber. Meine Meinung und Floyd wird mir da sicher zustimmen.


@313er: Danke für das Lob, mir macht das wirklich saumäßig Spaß! Greenie  Und ich bemühe mich zudem, an jeder blöden Story noch ein Fünkchen Positives herauszuarbeiten. Man ist schließlich Optimist. Jedenfalls kam bei mir ebenfalls das Gefühl auf, dass diese Ausgabe in besonderem Maße mit mittelprächtigen Geschichten "aufgefüllt" wurde, nachdem TimeCrime so lang war. Ich stimme mit dir überein, dass dieses Mal kein Kracher mehr dabei war. Kurze Geschichten unterhaltsam zu stricken, ist nun auch nicht gerade einfach (das haben Barks und Rosa auch schon betont), aber es ist doch grundsätzlich genug Material da?! - Mich würde noch interessieren, wie du am Ende von "Krimidinner" Micky noch "bestrafen" würdest. Greenie 
Das mit den Mützenfarben ist mir gar nicht aufgefallen.... Spannend! Zwinkern 


@Primus: Supi, danke, dass du dein "Hintergrundwissen" mit uns teilst! Dafür sind wir Fieselschweiflinge, das steht auch für das Qualitätssiegel der zusätzlichen Fakten! Oder - wie meine Ma sagen würde - "unnützes Wissen".
Klar, Artibani hat PKNA nicht erschaffen, darum habe ich auch bewusst "war beteiligt" geschrieben. Wollte damit nur ausdrücken, dass er mit beiden Serien gut vertraut war und sie mitgestaltetet hat, also Einfluss darauf hatte, wie sich die Saga entwickelt, ergo was Grundpfeiler bleiben sollen.
Zweitens: Oh, das wusste ich nicht. - Na, egal, wieder was gelernt.
Drittens: Hatte deswegen wohl auch nur die Originalnamen im Kopf... Pardon.
Viertens: Okay, kann ich mit leben. Hab ein wenig gestöbert, was mir von diesen Geschichten in Erinnerung geblieben ist.
Kann ich dich zukünftig via PN vorher anschreiben, wenn ich solche Fakten recherchiere? Zwinkern 


@Donald-Phantomias: Hey, hab deine Rezension jetzt auch gelesen, finde sie im großen und ganzen "Okay". Ein bisschen ausführlicher deinen Geschmack (nicht ganz deckend mit meinem... Greenie wurst) erläutern kann hier und da nicht schaden. Ich würde es begrüßen, wenn man besser nachvollziehen könnte, welche Dinge für dich ausschlaggebend sind, dass eine Geschichte lesenswert ist. Offengestanden bin ich kein Freund von Schulnoten und mit einem "guten Schlecht" bzw. einem "schlechten Gut" kann ich auch nicht viel anfangen - das sehen bestimmt viele ähnlich... Frech 
Zu TimeCrime: Wegen den Zeichnungen... Ich schätze nicht, dass Mottura den allergrößten Wert auf "Detailreichtum"gemacht hat, als der die Actionsequenzen gezeichnet hat. Neulich haben im Schreikasten darüber diskutiert, was Details bedeuten bzw. ausmachen. Wenn ich allerdings so viele bruchstückhafte Panels habe, in denen sich die Figuren duellieren und der Fokus mehr auf den eisigen Blicken liegt, will ich keine unnützen Details im Hintergrund sehen, die passen doch dann überhaupt nicht ins Bild! Außerdem würde ich sagen, dass bei den Landschaftsaufnahmen des Forschungszentrum und den nächtlichen Stadtsilhuetten von Entenhausen recht viele Details zu finden sind.

Abschließend - und die Frage stelle ich mal an alle in den Raum - möchtest du wirklich mehr Crossover nach diesem Schema sehen? Ich meine, hier handelt es sich doch um ein einmaliges Experiment anlässlich des Jubiläums. Man hat gesehen, wie kompliziert die Zeitreise erklärt wurde und das bei solchen Zeitsprüngen schnell Paradoxi entstehen können, sollte ebenfalls bekannt sein.


@Topolino: Kurz und knapp, aber sehr treffend! Kann man sich geben Frech
Naja, was heißt "Komplexität"... Du meinst, es gibt dir zu wenig Überraschungsmomente, zu wenig gehaltvolle Kehrtwenden in der Handlung, wie man es von DoubleDuck gewohnt ist? - Puh, schwierig zu beurteilen. Liegt an der hohen Erwartungshaltung und man muss bedenken, dass die "Kids" die Story ja auch noch kapieren sollen, überspitzt gesagt. Meiner Meinung nach hat sich Artibani mit der Inszenierung von Agent Zero und dessen Weltherrschaftsplänen sowie der Rolle von Kay-K / T32 genug Mühe gegeben, der Handlung solche Peripetien einzubauen. Sicherlich reichlich verknappt und ein Stück weit "offensichtlich", aber ich habe dich als einen sehr cleveren Burschen kennenlernen dürfen, der bestimmt schneller als der eine oder andere entdeckt, wo der Hase hinläuft.

Über Steinbeiß hatten wir vor Kurzem auch schon gesprochen: Wie gesagt, die Figur tritt bei uns nicht so häufig auf und ich kann gut nachvollziehen, dass ein Zeichner mit solchen seltenen Figuren seine Probleme hat. Darin liegt sicher die Begründung, warum Steinbeiß hier etwass merkwürdig ausschaut - und da gebe ich dir recht, seine Frisur bspw. ist äußerst schlecht getroffen.
Darüber, inweiweit Steinbeiß zum "Klon" von Issel wird / geworden ist, müssen wir allerdings noch einmal ausführlicher reden. Wie sehen das denn die anderen?
Steinbeiß ist wichtig, weil er auf einer ähnlichen Ebene wie Issel mit diesem Dialoge führen kann; denn ein Hunter spielt als Kommissar in einer ganz anderen Liga als Issel. Inspektor Issel vertritt durchgängig den Typ des trotteligen Polizisten, der sich strikt an die Vorschriften hält und den entscheidenen Hinweis übersehen (oder völlig falsch interpretieren!) würde, selbst wenn er direkt vor ihm läge. Hört sich vielleicht blöd an, aber Steinbeiß traue ich diesbezüglich mehr zu. Er ist etwas cleverer und nachdenklicher, fragt Issel lieber "Aber sollten wir nicht stattdessen" und argumentiert "Moment, da könnte auch das und das bedeuten...!". Darum ist es so reizvoll, wenn der außerordentlich einfältige (nicht immer blöde!) Steinbeiß von Issel in dessen total verkehrten Ermittlungsprinzipien eingeweiht wird. Denn, wie wir wissen, strotzt Issel vor Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit - auch, um Eindruck beim Chef zu machen.
Darum mag ich die Figur Steinbeiß, und ich sehe das ähnlich wie du: Sie muss passend in Szene gesetzt werden, kraftvoller im Gegensatz zu Issel im Verlauf der Handlung agieren. Wenn sie beide gleich dämlich sind, wird's langweilig.

Zu Mannzipitation: Zugegebenermaßen kein Oberknaller, aber ihr findet den Plot ehrlich nicht witzig? Waren wir nicht alle schon einmal in einer ähnlichen Situation, bei einer derartigen Veranstaltung partout nicht mitreden zu können? Wenn wir über Emanzipation und Rollenklischees in Entenhausen sprechen, gehört sowas in meinen Augen dazu. Außerdem finde ich Donald in dieser Geschichte ziemlich knuffig. Der Gag ist doch, dass beide Geschlechter denken, ihre jeweiligen Lieblingsthemen interessiern das jeweils andere Geschlecht nicht die Bohne; aber im Grund möchte man nur, dass der/die andere glücklich ist und sich nicht langweilig. Besser wäre es allerdings, wenn man sichschlussendlich doch auf ein Thema hätte einigen können.


Ich lese das Vorwort immer sehr, sehr zügig und überfliege es eher grob; aus dem einfachen Grund, dass ich mich nicht spoilern lassen möchte, ich dann aber doch wissen will, wie der Autor des Vorworts sich in die Charaktere hineinversetzen. Hat doch was von dem inneren Monolog.
Hintergrundinformationen wäre natürlich richtig nice. Aber sowas dürfen wir wohl nicht erwarten. Dafür gibt's ja das Fieselschweif-forum Gut
»Manners. Maketh. Man.«
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