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LTB-Wahl - Der Laberthread
Wenn man eine neue Buchreihe startet, dann hat der erste Band immer eine besondere Bedeutung und trägt eine besondere Verantwortung für die allgemeine Akzeptanz und das Fortbestehen der Reihe. Er sollte also möglichst gut sein. Die Tatsache, dass wir heute noch LTB lesen, hängt somit zu einem großen Teil davon ab, dass eben der erste Band der Reihe nicht "Angriff der Riesenpinguine" hieß, sondern "Der Kolumbusfalter". Der Kolumbusfalter an sich ist eine gute bis sehr gute Geschichte und die Tatsache, dass sie noch dazu die Erste überhaupt ist, wertet sie wegen ihrer Bedeutung und Außergewöhnlichkeit nochmals auf. Natürlich hätte auch "Das doppelte Geheimnis des schwarzen Phantoms" die erste Geschichte sein können, aber darum geht es nicht. "Der Kolumbusfalter" ist eine gute bis sehr gute Geschichte, die durch ihr Erscheinen im ersten LTB Kultstatus erreicht hat und deshalb einen Platz unter den Top 10 verdient hat, eben weil sie so wichtig für das LTB ist. Aber, um überhaupt erst Kultstatus zu erreichen war es nötig, dass sie auch die nötige Qualität besitzt.
G.R.I.F.F.E.L C.: GRoßer Internationaler Fan der Fantastischen Eindrucksvollen Lobenswerten Comics

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Schade finde ich es ja, dass Artibani es nicht in die Endauswahl geschafft hat - trotz PKNA, trotz "Alle gegen einen", trotz "Der versunkene Schatz" usw.. Und LTB 134 nicht in den Top 10  Erstaunt

(23.10.2017, 15:14)Entenfan schrieb: ...nette Barks-Referenz mit den Kullern (<3) und eine ausgesprochen liebenswerte Familie Duck mit starkem Zusammenhalt...

Und jetzt vergleicht das Ganze mal mit der Egmont-Produktion "König der Katastrophen" (oder auch das seltsamerweise in der Fan-Edition gelandete "Code Rot"). Die Elemente sind da, nur...  Seufz

(Ich weiß, führt vom Thema weg. Ist aber etwas, das sich die Egmont-Autoren mal durch den Kopf gehen lassen sollten.)

Ich denke übrigens auch, dass die Wahl mit mehr Teilnehmern deutlich repräsentativer gewesen wäre. Dafür hätte es aber 1) eine längere Abstimmungsdauer und 2) Werbung z.B. über soziale Netzwerke gebraucht.

Aber den aggressiven, ja geradezu destruktiven Ton gegenüber anderen Meinungen in diesem Thread kann ich nicht ausstehen! Bitte: wenn man diskutieren will, dann muss man auch dafür sorgen, dass die Diskussion angemessen geführt wird.
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Zu LTB 41: Es macht gerade bei diesem Band einen Unterschied, ob man ihn aus der Perspektive des Jahres 2017 anschaut oder aus der "zeitgeschichtlichen" Perspektive. Luk, du nimmst ausschließlich die erste Position ein - kann man machen, man kann es aber eben auch anders sehen. Die damaligen Leser (zu denen wir ja alle nicht gehören) haben eben in den ersten vierzig Bänden mitbekommen, wie Donald immer wieder eins auf den Deckel bekommen hat. Im 41. Band haben sie dann etwas völlig Neues präsentiert bekommen, nämlich Donald in einer ganz neuen Rolle. Ich habe LTB 41 erst gelesen, als ich schon andere Phantomias-Geschichten kannte (und ich vermute, bei den meisten hier dürfte das ähnlich sein), da kann man dann vielleicht die Innovation im Nachhinein gar nicht so sehr wertschätzen. Trotzdem kann man versuchen, diese objektivere Perspektive einzunehmen - und ich halte es für absolut legitim.

Zu den Kategorien Bestes LTB / Beste Geschichte: Ja, mir war eigentlich schon vorher klar, dass es zu Überschneidungen bzw. "Unstimmigkeiten" zwischen diesen beiden Kategorien kommt. Ich hatte mir auch überlegt, ob man nicht eine von beiden weglassen könnte. Hätte man machen können, so wie es jetzt ist, finde ich es aber auch nicht tragisch und ein paar Rückschlüsse kann man doch daraus ziehen.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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(23.10.2017, 20:47)G.R.I.F.F.E.L. C. schrieb: Wenn man eine neue Buchreihe startet, dann hat der erste Band immer eine besondere Bedeutung und trägt eine besondere Verantwortung für die allgemeine Akzeptanz und das Fortbestehen der Reihe. Er sollte also möglichst gut sein. Die Tatsache, dass wir heute noch LTB lesen, hängt somit zu einem großen Teil davon ab, dass eben der erste Band der Reihe nicht "Angriff der Riesenpinguine" hieß, sondern "Der Kolumbusfalter".
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. "Tim im Lande der Sowjets" ist wohl kaum eine besonders gute Geschichte, die folgenden drei Bände auch nicht, trotzdem wurde Tintin eine der erfolgreichsten Comicserien überhaupt. Entscheidend war wie beim LTB eher die Neuartigkeit des Konzepts.
Zitat:Der Kolumbusfalter an sich ist eine gute bis sehr gute Geschichte und die Tatsache, dass sie noch dazu die Erste überhaupt ist, wertet sie wegen ihrer Bedeutung und Außergewöhnlichkeit nochmals auf.
Nein. Dass sie die erste überhaupt ist, macht sie besonders, aber nicht bedeutend.
Zitat:Natürlich hätte auch "Das doppelte Geheimnis des schwarzen Phantoms" die erste Geschichte sein können, aber darum geht es nicht. "Der Kolumbusfalter" ist eine gute bis sehr gute Geschichte, die durch ihr Erscheinen im ersten LTB Kultstatus erreicht hat und deshalb einen Platz unter den Top 10 verdient hat, eben weil sie so wichtig für das LTB ist. Aber, um überhaupt erst Kultstatus zu erreichen war es nötig, dass sie auch die nötige Qualität besitzt.
Noch einmal: Die Geschichte war nicht wichtig für das LTB. Es hätte auch mit jedem anderen Band der "Classici" anfangen können. Außerdem war das eine Wahl der besten Geschichten, und selbst wenn der Kolumbusfalter wichtig gewesen wäre, würde ihn das nicht besser machen. (Wenn man die wichtigsten Geschichten hätte wählen sollen, wäre "Die Verwandlung" allerdings vertretbar gewesen.) Und zu deiner Gleichsetzung von "beste Geschichten" und "außergewöhnlichste Geschichten" (mit Gleichheitszeichen!) in einem früheren Beitrag: "Gallien in Gefahr" ist sicher der außergewöhnlichste Asterix-Band, aber ist er der beste?

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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(24.10.2017, 08:20)Primus schrieb: Das glaube ich ehrlich gesagt nicht. "Tim im Lande der Sowjets" ist wohl kaum eine besonders gute Geschichte, die folgenden drei Bände auch nicht, trotzdem wurde Tintin eine der erfolgreichsten Comicserien überhaupt. Entscheidend war wie beim LTB eher die Neuartigkeit des Konzepts.
Hierzulande startete man ja auch nicht mit "Tim im Lande der Sowjets", sondern mit "König Ottokars Zepter" und später in der Albenfassung mit "Tim im Kongo". Die Story von "Tim im Kongo" ist meines Erachtens sogar ziemlich gut, wenn auch nicht mehr zeitgemäß aufgrund der rassistischen und kolonialistischen Züge.
R E A L M E N W E A R P I N K
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@Primus:
Mit "außergewöhnlich" meinte ich vor allem, dass man sich an die Geschichten erinnert. Die meisten LTB, die momentan erscheinen habe ich nach ca. 2 Wochen wieder vergessen. Es sei denn, sie haben eine so gute Geschichte, dass ich sie öfters lese oder eine so außergewöhnliche, dass ich dieses Buch immer mit dieser Geschichte in Verbindung bringen werde. Dies ist auch bei der Wahl der Lieblingsgeschichten nicht unbedeutend. Denn ich habe eben nicht bevor ich meine Wahl getroffen habe sämtliche LTB durchgelesen, sondern ich habe für die Geschichten gestimmt, die ich als besonders gut in Erinnerung hatte. Geschichten, die ich vielleicht auch sehr gut fände, aber die mir nicht in Erinnerung geblieben sind, wurden logischerweise auch nicht von mir gewählt. Da ich davon ausgehe, dass es vielen Mitstimmenden ebenfalls so ergangen ist, heißt das, dass die in der Fangemeinschaft bekanntesten LTB und Geschichten eine höhere Chance haben von allen gewählt zu werden und in die Top 10 zu kommen. Und deswegen setze ich hier auch gut mit außergewöhnlich gleich. Der Kolumbusfalter und auch die Verwandlung sind legendäre Bände aus unterschiedlichen Gründen. Daran ändert auch nichts, dass LTB 1 ursprünglich zufällig entstanden ist. Die Bedeutung (nicht unbedingt nur für das LTB selbst, sondern vor allem für die Fans) führt zu einer besonderen Stellung, die sich zwangsläufig in der Bewertung in unserem Ranking niederschlägt, weil eben bei diesen Geschichten der gemeinsame Nenner am größten ist. Das ist meiner Meinung nach völlig legitim.
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Ich knabbere ja immer noch daran, dass es weder "Die große Flut" noch "Fantastische Zinsen gehen in die Binsen" in die Top Ten geschafft haben... :(
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Es können eben nicht alle gewinnen Zwinkern Aber ich stimme dir zu. Meine Favoriten (z.B. "Im Strudel der Zeit") haben es zu einem nicht geringen Teil ebenfalls nicht in die Top 10 geschafft.
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