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Deutsche Sprache – Rechtschreibung, Grammatik, Wandel, ...
#41
(03.01.2018, 16:47)Bastbra Duck schrieb: Mein "Mmmmmm...dazu sage ich jetzt mal nix." bezieht sich auf das "verbessertm", weil er sich da vertippt hat. Um ihm zu zeigen, dass er sich eben auch noch immer vertippt. Und ich darf Andere groß schreiben, egal, was du davon hälst. Der Duden schließt das nicht aus. Außerdem nervt es, dass du und Floyd euch gegenseitig Orden geben.
Trotzdem hast du nicht ein Beispiel für das Verbessern von Tippfehlern angeführt.
Und wie du „andere“ schreibst, ist mir egal, aber wenn es unterschiedliche Schreibweisen gibt, dann musst du eben auch die andere (Greenie) akzeptieren und darfst sie nicht korrigieren.

(03.01.2018, 17:04)313er schrieb: Und ja, im Schwäbischen wird "Teller" teilweise tatsächlich als Neutrum gebraucht.
Wirklich? Ist mir als Württemberger noch nie aufgefallen...

313er schrieb:Und auch wenn ich fürchte, dass es bei Floyd und Topolino zwecklos ist, versuche ich trotzdem noch für meinen Standpunkt zu werben: Ist nicht genau das das Spannende an Sprache? Ist es nicht spannend, dass Sprache eben kein starres System ist? Dass sie eben nicht nur das ist, was im Duden steht? Dass sie variabel und dynamisch ist? Dass es eben nicht immer nur ein Richtig oder Falsch, sondern häufig eben auch ein So und Anders gibt?
Hm, interessante Fragen.
Ich persönlich bin nunmal eher die Person, die alles ganz genau geregelt und vorgeschrieben haben will. Greenie
Gerade an den Anglizismen habe ich auszusetzen, dass sie sich einfach fremd anhören und nicht in die Sprache zu passen scheinen. Aber wer weiß, vielleicht werde ich in einigen Jahren wieder meinen Standpunkt wechseln.

Floyd schrieb:Wahrscheinlich würde ich den "Zeitpunkt X" irgendwo zwischen 1980 und -90 setzen. Wie damals gesprochen wurde, weiß ich nicht, lebe ja erst dreizehn Jahre. Aber ich denke, dass die Menschen vor 30, 40 Jahren weniger Fehler machten, weil das Internet damals noch nicht für alle frei zugänglich war, weshalb sich Rechtschreibfehler nicht so schnell "fortpflanzen" konnten.
Jetzt interessiert’s mich auch: Warum sollte das Deutsch vor diesem Zeitpunkt schlechter gewesen sein?

Floyd schrieb:(a-)sozialen Medien
Laut meinem Lehrer, der Nomen als „alles Deklinierbare“ definiert, handelt es sich bei dem Begriff „soziales Medium“ um einen Übersetzungsfehler: „social“ bedeute in diesem Fall „öffentlich“ und nicht „sozial“. Das ergäbe auch sehr viel mehr Sinn, denn an den „sozialen Medien“ lässt sich nicht Soziales finden – weder bei den Benutzern, noch bei den betreibenden Konzernen wie Google.

Floyd schrieb:Vermutlich hast du ja recht. Ich bin ja auch nicht generell gegen den Sprachwandel, aber es wäre eben schön, blieben einige Sachen (Fälle, Modi, Wörter) erhalten.
Eben. Sprachwandel ist für mich nicht ausschließlich die Angst vor Neuem, sondern auch die Angst vor Sprachverlusten.

313er schrieb:Es wäre für mich z. B. sehr seltsam, in gesprochener Alltagskommunikation "wegen" mit Genitiv zu verwenden, da nehme ich immer Dativ.
Und das als Germanistikstudent – schäm dich! Frech Ich versuche weitestgehend, den Genitiv zu verwenden. Aber bevor der Lehrer (der selbe wie oben) unsere Klasse darauf hingewiesen hatte, wusste ich noch gar nicht, dass „wegen“ eigentlich einen Genitiv verlangt! Ich schäme mich in Grund und Boden!
(Das war vielleicht das einzig Positive an diesem Lehrer: Dass er uns auf mündliche Fehler hingewiesen hat.)
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#42
(03.01.2018, 17:44)Topolino schrieb:
313er schrieb:Und auch wenn ich fürchte, dass es bei Floyd und Topolino zwecklos ist, versuche ich trotzdem noch für meinen Standpunkt zu werben: Ist nicht genau das das Spannende an Sprache? Ist es nicht spannend, dass Sprache eben kein starres System ist? Dass sie eben nicht nur das ist, was im Duden steht? Dass sie variabel und dynamisch ist? Dass es eben nicht immer nur ein Richtig oder Falsch, sondern häufig eben auch ein So und Anders gibt?
Hm, interessante Fragen.
Ich persönlich bin nunmal eher die Person, die alles ganz genau geregelt und vorgeschrieben haben will. Greenie
Gerade an den Anglizismen habe ich auszusetzen, dass sie sich einfach fremd anhören und nicht in die Sprache zu passen scheinen. Aber wer weiß, vielleicht werde ich in einigen Jahren wieder meinen Standpunkt wechseln.


Was mir noch dazu einfällt: Englische Fremdwörter haben meines Erachtens einen weniger schönen Klang und erscheinen mir irgendwie "ordinärer" (da meist einsilbig), während fransösische mir wirklich gut gefallen.

Zitat:Jetzt interessiert’s mich auch: Warum sollte das Deutsch vor diesem Zeitpunkt schlechter gewesen sein?

Sollte es gar nicht, das "wieder" war einfach ein Fehler meinerseits.

Zitat:Laut meinem Lehrer, der Nomen als „alles Deklinierbare“ definiert, handelt es sich bei dem Begriff „soziales Medium“ um einen Übersetzungsfehler: „social“ bedeute in diesem Fall „öffentlich“ und nicht „sozial“. Das ergäbe auch sehr viel mehr Sinn, denn an den „sozialen Medien“ lässt sich nicht Soziales finden – weder bei den Benutzern, noch bei den betreibenden Konzernen wie Google.

Gut

Zitat:
313er schrieb:Es wäre für mich z. B. sehr seltsam, in gesprochener Alltagskommunikation "wegen" mit Genitiv zu verwenden, da nehme ich immer Dativ.
Und das als Germanistikstudent – schäm dich! Frech Ich versuche weitestgehend, den Genitiv zu verwenden. Aber bevor der Lehrer (der selbe wie oben) unsere Klasse darauf hingewiesen hatte, wusste ich noch gar nicht, dass „wegen“ eigentlich einen Genitiv verlangt! Ich schäme mich in Grund und Boden!
(Das war vielleicht das einzig Positive an diesem Lehrer: Dass er uns auf mündliche Fehler hingewiesen hat.)

Dass nach "laut" auch Genitiv kommt, hat er wohl nicht erzählt ("Laut meinem Lehrer [...]") Frech.
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#43
(03.01.2018, 16:47)Bastbra Duck schrieb: Sollte es gar nicht, das "wieder" war einfach ein Fehler meinerseits.
Anders gefragt: Wieso legst du diesen Zeitpunkt in die 80er und 90er letzten Jahrhunderts?

Zitat:Dass nach "laut" auch Genitiv kommt, hat er wohl nicht erzählt ("Laut meinem Lehrer [...]") Frech.
Hier geht wieder einmal beides: https://www.duden.de/rechtschreibung/lau...bezueglich Frech
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#44
(03.01.2018, 18:01)Topolino schrieb:
(03.01.2018, 16:47)Bastbra Duck schrieb: Sollte es gar nicht, das "wieder" war einfach ein Fehler meinerseits.
Anders gefragt: Wieso legst du diesen Zeitpunkt in die 80er und 90er letzten Jahrhunderts?

Ach so. Eigentlich, weil ich gar keine Ahnung habe, wie die Leute noch früher sprachen. Balken Und ich habe das geschrieben, nicht Bastbra. Frech

Zitat:
Zitat:Dass nach "laut" auch Genitiv kommt, hat er wohl nicht erzählt ("Laut meinem Lehrer [...]") Frech.
Hier geht wieder einmal beides: https://www.duden.de/rechtschreibung/lau...bezueglich Frech
Bei "wegen" auch: https://www.duden.de/rechtschreibung/wegen Frech
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#45
(03.01.2018, 17:25)Floyd Moneysac schrieb: Wahrscheinlich würde ich den "Zeitpunkt X" irgendwo zwischen 1980 und -90 setzen. Wie damals gesprochen wurde, weiß ich nicht, lebe ja erst dreizehn Jahre. Aber ich denke, dass die Menschen vor 30, 40 Jahren weniger Fehler machten, weil das Internet damals noch nicht für alle frei zugänglich war, weshalb sich Rechtschreibfehler nicht so schnell "fortpflanzen" konnten.
Ach, da ist deine Beurteilung des Internets aber schon ein bisschen pauschal. Auch hier gibt es Vielzahl von unterschiedlichen Textsorten. Die Kommentare auf YouTube sind halt konzeptionell mündlich, hier wird nicht viel großen Wert auf die Rechtschreibung gelegt, und das finde ich nicht so tragisch (ich finde die YouTube-Kommentare häufig eher aus inhaltlichen Gründen schlimm  Balken). Ich denke, viele können zwischen einem Chat in einem sozialen Netzwerk und einem Schulaufsatz unterscheiden bzw. ist es Aufgabe des Deutschunterrichts, Unterschiede zwischen verschiedenen Textformen aufzuzeigen. Die sozialen Netzwerke sind natürlich alle mehr oder weniger konzeptionell mündlich, gerade weil es halt um den persönlichen Kontakt geht und häufig schnell kommuniziert wird. Auch das macht die Sprache nicht "kaputt", wie gesagt finde ich es eher interessant, wenn es verschiedenen Textformen gibt.

Zitat:Ach ja, eine Frage an Lingiusten und andere Grammarfanatiker: Ist der Erikativ eigentlich ein Modus?
Wenn dich das interessiert, wirst du unter dem Begriff "Inflektiv" mehr finden. Dieser Begriff wurde erst vor zwanzig Jahren von einem Sprachwissenschaftler eingeführt, weil er solche Fälle als unflektierte Verbstämme sieht. Zuvor wurden "schluchz" und Co. häufig einfach den Interjektionen zugerechnet.

Topolino schrieb:Und das als Germanistikstudent – schäm dich! Frech Ich versuche weitestgehend, den Genitiv zu verwenden. Aber bevor der Lehrer (der selbe wie oben) unsere Klasse darauf hingewiesen hatte, wusste ich noch gar nicht, dass „wegen“ eigentlich einen Genitiv verlangt! Ich schäme mich in Grund und Boden!
(Das war vielleicht das einzig Positive an diesem Lehrer: Dass er uns auf mündliche Fehler hingewiesen hat.)
Das ist doch genau der Punkt: Millionen Deutschsprecher verwenden in der gesprochenen Sprache "wegen" mit Dativ. Dann ist es doch absurd, das als Fehler zu bezeichnen. Sondern es ist einfach nur eine umgangssprachliche Ausdrucksweise.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#46
(03.01.2018, 17:55)Floyd Moneysac schrieb: Was mir noch dazu einfällt: Englische Fremdwörter haben meines Erachtens einen weniger schönen Klang und erscheinen mir irgendwie "ordinärer" (da meist einsilbig), während fransösische mir wirklich gut gefallen.
Fändest du es also besser, wenn man statt nice jolie sagen würde und statt Laptop ordinateure portable? Und wenn du wirklich die Sprache als seines, also komplett ohne Fremdeinflüsse haben wolltest, würdest du es dann so wie in Frankreich wollen, wo nach jeder neuen technischen Erfindung ein komplett neues, französisches Wort erfunden wird? Und vor allem; stellt euch mal vor, dass aus irgendeinem Grund Französisch, statt Englisch die Weltsprache wäre. Wahrscheinlich würdet ihr (und der VDS) dann gegen französische Fremdwörter wettern.
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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#47
(03.01.2018, 20:41)Huwey schrieb:
(03.01.2018, 17:55)Floyd Moneysac schrieb: Was mir noch dazu einfällt: Englische Fremdwörter haben meines Erachtens einen weniger schönen Klang und erscheinen mir irgendwie "ordinärer" (da meist einsilbig), während fransösische mir wirklich gut gefallen.
Fändest du es also besser, wenn man statt nice jolie sagen würde und statt Laptop ordinateure portable? Und wenn du wirklich die Sprache als seines, also komplett ohne Fremdeinflüsse haben wolltest, würdest du es dann so wie in Frankreich wollen, wo nach jeder neuen technischen Erfindung ein komplett neues, französisches Wort erfunden wird? Und vor allem; stellt euch mal vor, dass aus irgendeinem Grund Französisch, statt Englisch die Weltsprache wäre. Wahrscheinlich würdet ihr (und der VDS) dann gegen französische Fremdwörter wettern.

Noch einmal: Ich habe generell nichts gegen englische Fremdwörter (sieht man von den "Voraussetzungen", die ich oben aufgelistet habe, ab). Laptop ist vollkommen in Ordnung, weil es dafür noch keinen deutschen Begriff gibt. Mir gefällt Französisch einfach besser als Englisch, gegen das ich eigentlich auch nichts habe, daran würde auch ein Weltsprachen-Wechsel nichts ändern. "Accessoire", "Clémentine", "Déjà-vu" oder"Ouvertüre" klingen in meinen Augen ... äh, Ohren einfach schöner! Und anstatt nice würde ich einfach "toll" oder "schön" sagen, es gibt ja schon einige deutsche Synonyme dafür.
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#48
Zitat:Laptop ist vollkommen in Ordnung, weil es dafür noch keinen deutschen Begriff gibt.

Der VDS schlägt in seinem Anglizismenindex (http://vds-ev.de/denglisch-und-anglizism...smenindex/) „Klapprechner“ und „Mobilrechner“ vor.  Greenie

Sprachpurismus ist im Übrigen auch kein sonderlich neues Phänomen. Im 17. Jahrhundert richtete er sich gegen Gallizismen und Latinismen, also französische und lateinische Lehnwörter. Philipp von Zesen (1619-1689) gründete 1643 die „Deutschgesinnte Genossenschaft“, eine Sprachgesellschaft, die sich der Förderung der deutschen (Literatur-)Sprache sowie ihrer Reinigung von Fremd- und Lehnwörtern verschrieben hatte. Einige seiner Alternativvorschläge setzten sich durch, andere nicht. Schaut bei Interesse mal unter https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_...%C3%A4rung und https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_vo...utschungen rein.
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#49
Da hier im Eingangspost noch die Frage nach Logik kam, hier nochmal meine Meinung: Deutsche Grammatik ist nicht logisch (nicht nur, weil es keine formale Grammatik ist Frech). Man schaue sich doch nur mal die Geschlechter von Gegenständen an. Warum heißt es bspw. "der Apfel", "die Birne", aber "das Obst"? Es gibt da tatsächlich keine Regel, die festlegt, dass einem Objekt nun ein bestimmtes Geschlecht zuordnet. Sowas ist in anderen Sprachen deutlich einfacher geregelt: Im Englischen sind sämtliche Gegenstände sächlich (wobei sich hier ja der Artikel eh nicht unterscheiden würde), im Russischen dagegen bestimmt der Suffix das Geschlecht der meisten Objekte ["a" ist weiblich, "o" ist sächlich, "i" ist Plural und der Rest ist meist männlich] (übrigens gibt's da aber nicht einmal Artikel). Mit anderen Worten, im Deutschen bleibt einem nichts anderes Übrig, als eine potentiell unendliche Liste von solchen Regeln zu lernen.

Und nochmal zu der ewigen Diskussion über Rechtschreibfehler: Ich selber bin Perfektionist und hab absolut etwas gegen Fehler in meinen eigenen Texten. Dennoch hab ich mal gelernt, dass man gelegentlich offensichtliche Fehler syntaktischer oder grammatischer Natur einbauen soll, damit die Sprach-Nazis Fanatiker sich zufrieden fühlen können, wenn sie diesen gefunden haben, und sich anschließend auf den Inhalt konzentrieren können. Von daher möge man mir verzeihen, wenn ich mal Fehler nicht ausbessere. Frech

Topolino schrieb:Hm, interessante Fragen.
Ich persönlich bin nunmal eher die Person, die alles ganz genau geregelt und vorgeschrieben haben will. Greenie
Da kann ich dir nur die formalen Sprachen bzw. Grammatiken empfehlen. Das ist ein wichtiges und spannendes Forschungsgebiet in der Theoretischen Informatik, mit dem ich bei meinen eigenen Forschungen auch regelmäßig in Berührung komme. Zwinkern
Andererseits ist die Sprache der Mathematik bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts Englisch und nicht mehr Deutsch oder Latein. Das wird dir wiederum gar nicht gefallen. Frech

I think the only difference between me and the other placeholder text is that I’m more honest and my words are more beautiful. If Trump Ipsum weren’t my own words, perhaps I’d be dating it.
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#50
(03.01.2018, 20:41)Huwey schrieb: Und wenn du wirklich die Sprache als seines, also komplett ohne Fremdeinflüsse haben wolltest, würdest du es dann so wie in Frankreich wollen, wo nach jeder neuen technischen Erfindung ein komplett neues, französisches Wort erfunden wird?
Hach, das wäre schön! Engel

Zitat:Und vor allem; stellt euch mal vor, dass aus irgendeinem Grund Französisch, statt Englisch die Weltsprache wäre. Wahrscheinlich würdet ihr (und der VDS) dann gegen französische Fremdwörter wettern.
Gut möglich.

(03.01.2018, 21:02)Floyd Moneysac schrieb: Laptop ist vollkommen in Ordnung, weil es dafür noch keinen deutschen Begriff gibt.
Doch: „Klapprechner“

(03.01.2018, 23:34)Derschwaflkop schrieb:
Code:
[size=small][color=#000000][font=Ubuntu]Der VDS schlägt in seinem Anglizismenindex (http://vds-ev.de/denglisch-und-anglizismen/anglizismenindex/ag-anglizismenindex/) [color=#000000][size=medium][font=Ubuntu]„[/font][/size][/color]Klapprechner[size=medium][font=Ubuntu][color=#000000]“[/color][/font][/size] und [color=#000000][size=medium][font=Ubuntu]„[/font][/size][/color]Mobilrechner[size=medium][font=Ubuntu][color=#000000]“[/color][/font][/size] vor.  :greenie: [/font][/color][/size]
[size=small][font=Ubuntu][color=#000000]Sprachpurismus ist im Übrigen auch kein sonderlich neues Phänomen. Im 17. Jahrhundert richtete er sich gegen Gallizismen und Latinismen, also französische und lateinische Lehnwörter. [/color][color=#000000]Philipp von Zesen (1619-1689) gründete [/color][color=#000000][color=#000000]1643[/color][/color][color=#000000] die „[/color][color=#000000]Deutschgesinnte Genossenschaft“[/color][/font][color=#000000][font=Ubuntu], eine Sprachgesellschaft, die sich der Förderung der deutschen (Literatur-)Sprache sowie ihrer Reinigung von Fremd- und Lehnwörtern verschrieben hatte. Einige seiner Alternativvorschläge setzten sich durch, andere nicht. Schaut bei Interesse mal unter https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Sprachpurismus#Barock_und_Aufkl%C3%A4rung und https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_von_Zesen#Verdeutschungen rein.[/font][/color][/size]
Was ist denn das für ein Beitrag? Wieso änderst du tausend Mal den Formatierungscode?
Jedenfalls danke für die Links, ich werde dann mal ein paar Eindeutschungen von Campe auswendig lernen Greenie

(04.01.2018, 03:20)CKOne schrieb: Andererseits ist die Sprache der Mathematik bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts Englisch und nicht mehr Deutsch oder Latein. Das wird dir wiederum gar nicht gefallen. Frech
Danke für den Link; aber eine wirkliche „Sprache der Mathematik“ existiert doch gar nicht. Zahlen sind allgegenwärtig. Und die definierten Variablen/Symbole mögen von mir aus aus dem Englischen/Griechischen stammen, ist mir doch egal. Frech „p“ verbinde ich automatisch mit Druck, da stört es mir nicht, dass es von „pressure“ kommt.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

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#51
(04.01.2018, 13:00)Topolino schrieb:
(03.01.2018, 21:02)Floyd Moneysac schrieb: Laptop ist vollkommen in Ordnung, weil es dafür noch keinen deutschen Begriff gibt.
Doch: „Klapprechner“
Dieses Wort wurde vom Verein Deutsche Sprache erfunden. Ausser Sprachpuristen verwendet das keine Sau.
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#52
(04.01.2018, 13:00)Topolino schrieb: Was ist denn das für ein Beitrag? Wieso änderst du tausend Mal den Formatierungscode?
Das passiert bei Verwendung des WYSIWYG-Editors in Kombination mit dem Kopieren von Texten. Ist tatsächlich etwas nervig, aber lässt sich leider nur dadurch ändern, dass man den Quelltext-Modus verwendet.

(04.01.2018, 13:00)Topolino schrieb: Danke für den Link; aber eine wirkliche „Sprache der Mathematik“ existiert doch gar nicht. Zahlen sind allgegenwärtig. Und die definierten Variablen/Symbole mögen von mir aus aus dem Englischen/Griechischen stammen, ist mir doch egal. Frech „p“ verbinde ich automatisch mit Druck, da stört es mir nicht, dass es von „pressure“ kommt.
Gemeint ist damit, dass weiterführende Literatur in der Mathematik heutzutage in Englisch aufgeschrieben ist, während dies früher häufig noch in Deutsch und Latein geschah (ist auch kein Wunder, da viele der großen Mathematiker damals Deutsche waren).
Im Übrigen wurden damals auch viele Begriffe aus dem Deutschen ins Englische übernommen. So findet man gelegentlich solche Wörter wie Entscheidungsproblem (allerdings in aktuellen Arbeiten dann doch "decision problem") oder Eigenvalue. Zwinkern

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#53
@Jano:

(03.01.2018, 12:08)Jano schrieb: Aber um die Essenz noch mal zusammenzufassen, damit es wirklich jeder kapiert: Man darf froh sein, dass Sprachwandel existiert, weil die deutsche Sprache sonst genauso unsäglich chaotisch wäre wie das (seit dem Stand des Mittelalters nicht reformierte) Englische, wo die Aussprache von Wörtern in einem Großteil der Fälle nichts mehr damit zu tun hat, wie sie geschrieben werden. Balken
Ich habe dich schon verstanden, aber dennoch: Na und?
Woran machst du erstens fest, dass die deutsche Sprache ohne dem Wandel chaotisch gewesen wäre? Nur weil das beim Englischen so war, muss dasselbe nicht auch fürs Deutsche gelten. Falls du mitunter die Reformen von Konrad Duden und Anderen meinst: Hat das denn etwas mit Sprachwandel zu tun, wenn die Rechtschreibung genauer definiert wird?
Und zweitens, wenn die deutsche Sprache noch "chaotisch" wäre, wo genau läge dabei das Problem? Eine "chaotische Sprache" kann doch genauso gut ihren Charme haben. Das Italienische benutzt auch heute noch jede Menge Füllwörter, die nichts in der Bedeutung ausmachen. Das ist doch schön.

Zitat:Mir scheint es ein bisschen so, als ob gewisse User hier glauben, dass die deutsche Sprache, wie wir sie heute kennen, ein seit Jahrtausenden überliefertes Kulturgut ist, an dem sich noch nie was geändert hat und an dem auch nichts geändert werden darf ... weshalb das angebliche aktuelle "Verkommen" der Sprache dem Untergang des Abendlands gleicht.
Falls du mit den "gewissen Usern" auch mich meinst: Nein.

Zitat:oder als ich Anfang der 90er in der Grundschule war, war alles "geil"
Das war es auch noch vor ein paar Jahren - erst seit sehr wenigen Jahren/Monaten höre ich Wörter wie "nice".

Zitat:Für mich deutet es da schon eher den Untergang des Abendlands an, wenn ein Kind/Jugendlicher hier Statements abliefert, die sonst eigentlich eher von der Großelterngeneration kommen, für die sowieso früher alles besser war.  Greenie
Es ist nunmal so: Früher war vieles besser. Ich trauere der "guten alten Zeit" offen gestanden nach, ohne sie je erlebt zu haben.

Zitat:Und jetzt mal ganz unabhängig von der Diskussion ein gut gemeinter Rat: Wenn man den Leuten ständig ungefragt mit irgendwelchen Verbesserungen kommt oder sich als Hüter der Sprache etc. aufspielt, macht man sich nicht wirklich beliebt. Lernt mal, die Dinge lockerer zu sehen.
Dann kommt jetzt mein Rat an die, die Fehler machen: Wenn euch jemand verbessert, dann seid nicht gleich eingeschnappt und beleidigt, sondern seht es locker und nehmt es dankbar als gut gemeinten Rat auf. (Das war jetzt an niemanden hier gerichtet; aber wenn ich jemanden korrigiere, dann (meistens) nicht, um arrogant zu wirken, sondern eher, um freundlich und konstruktiv darauf aufmerksam zu machen.)

Zitat:Von daher seht das alles mal etwas lockerer, gerade in eurem Alter. Was habt ihr davon, euch über so was aufzuregen?
Mich aufzuregen, gehört zu meinen Hobbys. Verrückt

Zitat:Es gibt doch echt Sinnvolleres und Interessanteres, als ständig überall nach Fehlern oder schlechter Sprache Ausschau zu halten und dann anderen unter die Nase zu reiben, dass man mal wieder was gefunden hat.
Also ich finde die Seiten http://www.deppenapostroph.de und http://www.deppenleerzeichen.info durchaus amüsant und interessant Greenie
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#54
Zitat:
Zitat:
Floyd Moneysac schrieb:@Topolino, du erstellst ein Thema über Rechtschreibung und machst dann im ersten Satz schon einen Kommafehler? Greenie
Ojeojeojeoje. So besser?


Nö, jetzt fehlt da ein Punkt.


Zitat:Puh, pass auf, dass du nicht gesperrt wirst! Admin → (Was soll eigentlich dieser Smiley? Eigentlich dürfen den doch genau drei von 500 Benutzern hier verwenden?)



Puh, pass auf, dass du nicht gesperrt wirst! Admin Frech (Und wer ist eigentlich das dritte Mitglied, das ihn benutzen darf?)


Zitat:Was ist denn das für ein Beitrag? Wieso änderst du tausend Mal den Formatierungscode?


Ach, sei nicht so pingelig. So etwas ist doch überhaupt nicht wichtig, was stört dich daran?!


Zitat:Es ist nunmal so: Früher war vieles besser. Ich trauere der "guten alten Zeit" offen gestanden nach, ohne sie je erlebt zu haben.


Ach was. „Früher“ wurde Meinungsfreiheit verboten, waren zwei Weltkriege, wurden Kinder und Frauen missbraucht, ohne dass es jemanden gekümmert hat, wurden Schwarze extrem diskriminiert und so weiter. Früher war wahrscheinlich schon einiges besser, aber eben vieles auch nicht.


313er schrieb:Auch hier gibt es Vielzahl von unterschiedlichen Textsorten. Die Kommentare auf YouTube sind halt konzeptionell mündlich, hier wird nicht viel großen Wert auf die Rechtschreibung gelegt, und das finde ich nicht so tragisch (ich finde die YouTube-Kommentare häufig eher aus inhaltlichen Gründen schlimm  Balken). Ich denke, viele können zwischen einem Chat in einem sozialen Netzwerk und einem Schulaufsatz unterscheiden bzw. ist es Aufgabe des Deutschunterrichts, Unterschiede zwischen verschiedenen Textformen aufzuzeigen.


Meiner Einschätzung nach schreiben die meisten Kinder in Schulaufgaben genauso wie im Internet. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum der Schnitt der Deutschschulaufgaben immer so schlecht ist. Ich denke einfach, dass die Rechtschreibung der Jugend deutlich besser wäre, wenn es keine Smartphones gäbe:
Was machen Kinder mit Smartphone?
1. Schauen sich YouTube-Videos an, die solche Titel tragen:
- „Ich mache ein STR*F TAT! (kein fake)“ – Leon Machère
- „Ich befr*edige mich selbst“ – Katja Krasavice
- „Mein Statement zu meinem GEFÄNGNIS AUFENTHALT“ – ApoRed
- „OMG !!! Schockiert DAS PASSIERTE ALS WIR NACH HAUSE KAMEN !!! Traurig “ – BibisBeautyPalace
2. Lesen sich die Kommentare unter dem Video durch, die solche Inhalte haben:
- „du schwuller bitsch wen ich dich strase trefe ich töt dich“
- „fol toles vidio du gipst dir sooooo fil mühe hab ich liiib Mhhh
- „du verdamter pussi !!!!!!!!“
3. Schreiben einen noch dümmeren Kommentar:
- „[Zensiert!]“
→ Sie verblöden!


(Solche Kommentare und Videos wie oben gibt es echt!)


Was machen Kinder ohne Smartphone?
1. Lesen ein Buch oder einen Comic
→ Sie werden schlauer!


Zitat:Die sozialen Netzwerke sind natürlich alle mehr oder weniger konzeptionell mündlich, gerade weil es halt um den persönlichen Kontakt geht und häufig schnell kommuniziert wird. Auch das macht die Sprache nicht "kaputt", wie gesagt finde ich es eher interessant, wenn es verschiedenen Textformen gibt.


Schon, aber auf so eine Textform wie oben kann ich verzichten. Und ich finde eben, dass dadurch die Sprache zum Teil kaputtgeht, es kommt mir so vor, als ob die Kinder alle Satzzeichen (vom Apostroph und Leerzeichen abgesehen) aus dem Satz reißen, alle Versalien durch Gemeine ersetzen, ein paar Wörter aus dem Text entfernen und die übrigen mit diversen Buchstaben spicken und dafür andere weglassen. Daraus kann keine interessante Textsorte entstehen!
Ich finde es nicht so schlimm, wenn jemand mal „dass“ und „das“ verwechselt, ein Komma vergisst oder vielleicht auch mal einen grammatisch nicht ganz korrekten Satz schreibt.
Außerdem ist die Sprache in Büchern (auch anspruchsvolleren) viel salopper als vor 30 Jahren, ich hoffe also mal, dass die nächste oder übernächste Generation nicht mit Büchern aufwächst, in denen so geschrieben wird wie in den Kommentaren oben – also wenn es dann überhaupt noch Bücher gibt! Balken
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#55
(04.01.2018, 21:47)Topolino schrieb:
Zitat:oder als ich Anfang der 90er in der Grundschule war, war alles "geil"
Das war es auch noch vor ein paar Jahren - erst seit sehr wenigen Jahren/Monaten höre ich Wörter wie "nice".

Ich finde "nice" deutlich besser als "geil", weil es nicht so einen unschönen Beigeschmack hat. (Ich habe übrigens einen Lateinlehrer, der alles "geil" findet. Das ist schon manchmal seltsam, fällt aber nicht weiter auf, da er sowieso sehr exzentrisch ist.)

Zitat:Floyd Moneysac

Außerdem ist die Sprache in Büchern (auch anspruchsvolleren) viel salopper als vor 30 Jahren, ich hoffe also mal, dass die nächste oder übernächste Generation nicht mit Büchern aufwächst, in denen so geschrieben wird wie in den Kommentaren oben – also wenn es dann überhaupt noch Bücher gibt! [Bild: Balken.gif]
Auch die Sprache in Büchern muss sich an der Realität und der Sprache, die wir heutzutage sprechen, orientieren. Ein Buch, das im Jahr 2018 spielt, aber Sprache aus der Zeit Goethes verwendet, wäre mehr als seltsam.
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#56
(05.01.2018, 09:38)Floyd Moneysac schrieb: Nö, jetzt fehlt da ein Punkt.
So? Wo denn? Also soweit ich weiß, schreibt man Abkürzungen, auf die direkt ein Komma folgt, ohne Punkt, oder etwa doch?

Zitat:Puh, pass auf, dass du nicht gesperrt wirst! Admin Frech (Und wer ist eigentlich das dritte Mitglied, das ihn benutzen darf?)
Fieselbot.

FM schrieb:
Ach, sei nicht so pingelig. So etwas ist doch überhaupt nicht wichtig, was stört dich daran?!
Greenie
Komisch, dass es trotz so wenigen Schriftarten so viele verschiedene Formatierungsmöglichkeiten gibt.


Zitat:Ach was. „Früher“ wurde Meinungsfreiheit verboten, waren zwei Weltkriege, wurden Kinder und Frauen missbraucht, ohne dass es jemanden gekümmert hat, wurden Schwarze extrem diskriminiert und so weiter. Früher war wahrscheinlich schon einiges besser, aber eben vieles auch nicht.
Es muss ja nicht ganz früher gewesen sein, aber in den 80ern war die Welt noch halbwegs in Ordnung.


Floyd Klever schrieb:- „Ich befr*edige mich selbst“ – Katja Krasavince
- „du schwuller bitsch wen ich dich strase trefe ich töt dich“
- „fol toles vidio du gipst dir sooooo fil mühe hab ich liiib Mhhh
- „du verdamter pussi !!!!!!!!“
- „[Zensiert!]“
Bist du sicher, dass du das auf YouTube gefunden hast und nicht auf irgendeiner Porno-Webseite? Hä?

(05.01.2018, 11:00)Herr Duck schrieb: Auch die Sprache in Büchern muss sich an der Realität und der Sprache, die wir heutzutage sprechen, orientieren. Ein Buch, das im Jahr 2018 spielt, aber Sprache aus der Zeit Goethes verwendet, wäre mehr als seltsam.

Warum willst du den Schriftstellern vorschreiben, welcher Sprache sie sich zu bedienen haben? Warum sollte heute keine mehr die Sprache Goethes verwenden dürfen? Die Vielfalt macht doch gerade die Literatur aus.
Umberto Eco verwendet in seinem Roman "Der Name der Rose" nämlich bestimmt keine 1980er-Sprache, sondern gefühlsmäßig eine etwas ältere. Was ist daran so schlimm? Das bringt doch Schwung in die Literatur. Alles hat seine Daseinsberechtigung, Literatur ist Kunst.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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#57
(05.01.2018, 11:01)Topolino schrieb:
Zitat:Ach was. „Früher“ wurde Meinungsfreiheit verboten, waren zwei Weltkriege, wurden Kinder und Frauen missbraucht, ohne dass es jemanden gekümmert hat, wurden Schwarze extrem diskriminiert und so weiter. Früher war wahrscheinlich schon einiges besser, aber eben vieles auch nicht.
Es muss ja nicht ganz früher gewesen sein, aber in den 80ern war die Welt noch halbwegs in Ordnung.
Ähm... Kalter Krieg, Ronald Reagan, Magaret Thatcher, Helmut Kohl, Deutschland war noch geteilt, AIDS wird entdeckt, in der britischen Regierung befand sich zu dieser Zeit ein Kinderschänderring in der Regierung und im Parlament, Tschernobyl, die dritte Generation der RAF, etc, etc...
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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#58




(05.01.2018, 11:01)Topolino schrieb: Herr DuckAuch die Sprache in Büchern muss sich an der Realität und der Sprache, die wir heutzutage sprechen, orientieren. Ein Buch, das im Jahr 2018 spielt, aber Sprache aus der Zeit Goethes verwendet, wäre mehr als seltsam.

Warum willst du den Schriftstellern vorschreiben, welcher Sprache sie sich zu bedienen haben? Warum sollte heute keine mehr die Sprache Goethes verwenden dürfen? Die Vielfalt macht doch gerade die Literatur aus.
Umberto Eco verwendet in seinem Roman "Der Name der Rose" nämlich bestimmt keine 1980er-Sprache, sondern gefühlsmäßig eine etwas ältere. Was ist daran so schlimm? Das bringt doch Schwung in die Literatur. Alles hat seine Daseinsberechtigung, Literatur ist Kunst.

"Der Name der Rose" spielt ja auch im Mittelalter, eine hypermoderne Sprache wäre hier unpassend, wenn die Handlung aber heute spielt, ist sie das nicht.
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#59
(05.01.2018, 11:01)Topolino schrieb:
(05.01.2018, 09:38)Floyd Moneysac schrieb: Nö, jetzt fehlt da ein Punkt.
So? Wo denn? Also soweit ich weiß, schreibt man Abkürzungen, auf die direkt ein Komma folgt, ohne Punkt, oder etwa doch?

Meines Wissens schon.

Zitat:
Zitat:Puh, pass auf, dass du nicht gesperrt wirst! Admin Frech (Und wer ist eigentlich das dritte Mitglied, das ihn benutzen darf?)
Fieselbot.

Fieselbot ist 1. kein Admin und 2. kein Mensch, sondern ein "Bot".


Zitat:
Zitat:Ach was. „Früher“ wurde Meinungsfreiheit verboten, waren zwei Weltkriege, wurden Kinder und Frauen missbraucht, ohne dass es jemanden gekümmert hat, wurden Schwarze extrem diskriminiert und so weiter. Früher war wahrscheinlich schon einiges besser, aber eben vieles auch nicht.
Es muss ja nicht ganz früher gewesen sein, aber in den 80ern war die Welt noch halbwegs in Ordnung.

Kriegstraumatisierte Eltern, Frauen wurden immer noch missbraucht, Kinder geschlagen. Na ja, wenigstens war das "micky Maus" noch gut!

Zitat:
Floyd MONEYSAC schrieb:- „Ich befr*edige mich selbst“ – Katja Krasavince
- „du schwuller bitsch wen ich dich strase trefe ich töt dich“
- „fol toles vidio du gipst dir sooooo fil mühe hab ich liiib Mhhh
- „du verdamter pussi !!!!!!!!“
- „[Zensiert!]“
Bist du sicher, dass du das auf YouTube gefunden hast und nicht auf irgendeiner Porno-Webseite?  Hä?

Was denkst du denn von mir?! Balken Nein, das ist wirklich YouTube 2017/2018. Dort sind Personen wie Katja Krasavice regelmäßig den den Trends vertreten:

[Habe Links entfernt, da ich nicht gesperrt werden möchte]
Und diese YOUTUBE-Videos sin NICHT altersbeschränkt, also laut YouTube nicht pornografisch! Sondern von einer YouTuberin mit über 1 Million Abonnenten und Brust-OP, dessen Videos man auch regelmäßig in den YouTube-Trends findet .

Und was die Kommentare angeht:
Hater weinen (Sieh dir auch V2, V3, V4 an.)
Meine Mutter reagiert auf Hass-Kommentare..
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