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Der Politik-Thread
(31.08.2017, 16:38)Topolino schrieb:
(31.08.2017, 13:21)Huwey schrieb: - Die SPD schlägt vor das Flaschenpfand wegen Vermüllung zu erhöhen, die CDU schlägt gegen Rentenarmut vor, das Pflaschenpfand zu erhöhen...
Inwiefern soll das ein Argument gegen die CDU/CSU sein? Für mich stellt das eher einen Grund dar, für Merkels Partei zu stimmen. Wenn man den Flaschenpfand erhöht, werden mehr Pfandflaschen zurückgegeben und der Müll auf der Straße und im Meer reduziert. Was spricht denn dagegen?
Grundsätzlich habe ich auch nichts dagegen, nur die Begründung der CDU ist, dass man damit ja Altersarmut bekämpfen könne. So nach dem Motto "Sollen die Armen doch Flaschen sammeln".
Michael Paul (CDU) schrieb:Viele Menschen kommen mit ihren Niedriglöhnen oder ihren geringen Renten nicht aus. Eine große Zahl davon bessert daher mit dem Sammeln von Pfandflaschen ihren Lebensunterhalt auf. Sie könnten von der Pfanderhöhung direkt profitieren.
Enti schrieb:Nope, das ist eine Ente ( Frech ) und kann man so pauschal auch gar nicht sagen. Bist du sicher, dass deine Thesen nicht vom Zentralorgan der deutschen Volksbildung für investigativen Journalismus stammen?
http://www.handelsblatt.com/politik/deut...33030.html
Gut, dass war 2012 (unter Schwarz-Gelb wurde tatsächlich mehr Mist gebaut als in der GroKo), aber recht aktuell ist dieser Artikel von Zeit Online. Und Altersarmut ist ein großes Problem.
"Das einzige, was ein guter Philosoph braucht, ist die Fähigkeit sich zu wundern." (Jostein Gaarder)
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(31.08.2017, 16:38)Topolino schrieb: Inwiefern soll das ein Argument gegen die CDU/CSU sein? Für mich stellt das eher einen Grund dar, für Merkels Partei zu stimmen. Wenn man den Flaschenpfand erhöht, werden mehr Pfandflaschen zurückgegeben und der Müll auf der Straße und im Meer reduziert. Was spricht denn dagegen?
Ich glaube, die zynische Begründung, dass damit die Rentenarmut bekämpft werden kann. [EDIT: Huwey war schneller und hat's bestätigt.]

Jedenfalls danke für die Informationen, Huwey. Als Österreicher bekommt man von deutscher Detailpolitik nicht viel mit; die CDU habe ich trotzdem immer skeptisch gesehen, nur Merkel ist mir eben irgendwie sympathisch. Ich bin mir aber auch nicht sicher, ob ich wirklich nur deswegen CDU wählen würde; es wäre wohl eine knappe Entscheidung zwischen CDU und, hier ganz wahlomatkonform, der Linken, bei der ich das umgekehrte Problem habe: Mir gefällt das Programm, aber nicht das Personal (wobei ich das eigentlich überhaupt nicht beurteilen kann, weil ich nur Sahra Wagenknecht und auch die nur oberflächlich kenne).

“Nothing is important, so people, realising that, should get on with their lives, go mad, take their clothes off, jump in the canal, jump into one of those supermarket trolleys, race around the supermarket and steal Mars bars and kiss kittens.” (Morrissey)
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(31.08.2017, 18:43)Primus schrieb: Mir gefällt das Programm, aber nicht das Personal (wobei ich das eigentlich überhaupt nicht beurteilen kann, weil ich nur Sahra Wagenknecht und auch die nur oberflächlich kenne).
Das sehe ich genauso. Die Linken sind ja zum Teil auch aus der alten SED hervorgegangen. Gregor Gysi halte ich übrigens für einen sehr talentierten Redner, und seine Kritikreden im Bundestag vermisse ich immer noch.
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Beim Ausfüllen des Wahlomats für eine andere Person (die mir die Antworten diktiert hat) ist mir aufgefallen, dass ich völlig vergessen habe, Thesen als "wichtig" zu markieren. Also habe ich den Wahlomat noch mal gemacht (ich kann aber nicht garantieren, dass ich ganz dieselben Antworten gegeben habe). Hier ist das Ergebnis:

Die Linke 75,5 %
Die PARTEI 72,4 %
Die Grünen 69,4 %
SPD 58,2 %
CDU/CSU 53,1 %
NPD 39,8 %
FDP 39,8 %
AfD 25,5 %

Bei der Positionierung hat sich also nicht viel geändert, die Ergebnisse haben sich nur polarisiert: Die Parteien mit mehr als 50 % haben noch mehr, die Parteien mit weniger noch weniger Übereinstimmung.

@Dago und @Topolino: Wie habt ihr es eigentlich geschafft, die Ergebnisse aller Parteien angezeigt zu bekommen, obwohl man nur acht auswählen kann? Seid ihr immer wieder zurückgegangen und habt andere ausgewählt?

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Jup, immer wieder zurück nd die PArteien ausgewählt, ist ja nur ein Klick.
Ik bün juun Gott. Ik heff jo ruthålt ut de Slaveree. Ik heff ålltied wat to seggen. Dat gifft nix, wat hölder is as ik.
Un wenn du dat nich glöven deihst, ward ik di up den Kösterkamp afmurksen. Denn ik bün dat Riek un de Knööv un de Herelkheid. Dorup en Klötenköm - Proost!   Mhhh


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(31.08.2017, 12:21)Primus schrieb: Man sollte mal einen soziologischen Aufsatz schreiben zum Thema "Warum sind so viele Disney-Comic-Fans linke männliche Atheisten?" Greenie

Ich glaube nicht, dass der Gund, weshalb so viele hier linke männliche Atheisten sind, ist, dass wir (zum größten Teil) Disney-Comic-Fans sind. Eher schätze ich, dass der Grund der ist, dass viele hier gerne Rezensionen verfassen etc. Die meisten, die das machen, stammen aus einem gebildeten Elternhaus, denn Kinder mit Eltern aus der Unteren Schicht, haben meist gar nicht die Möglichkeit dazu. Und, nun ja, ich glaube, gebildetere sind eher Atheisten und links (falls jemand anderer Meinung ist: Ich habe keine Lust, darüber sinnlos zu diskutieren!).
Was das "männliche" angeht: Das liegt wohl schon daran, dass die meisten Disney-Figuren auch männlich sind.
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(04.09.2017, 17:21)Floyd Moneysac schrieb: Und, nun ja, ich glaube, gebildetere sind eher Atheisten und links (falls jemand anderer Meinung ist: Ich habe keine Lust, darüber sinnlos zu diskutieren!).
Wenn du keine Lust auf Diskussionen hast, empfehle ich, nicht solche steile Thesen aufzustellen. Deine Vermutung schmeichelt mir zwar, aber es gibt wohl genug Beispiele für zumindest formal sehr gebildete Menschen, die meinen gläubig zu sein und nicht links eingestellt sind. Erst gerade eben im Fernsehen hat die Spitzenkandidatin der AfD auf den hohen Akademikeranteil in ihrer Partei hingewiesen. Und auch der persönliche Glaube ist Sache der eigenen Überzeugung, der Sozialisation, der Erziehung - ich finde es alles andere als angebracht, dies mit irgendeinem wie auch immer definierten Bildungsgrad in Verbindung zu bringen.
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(04.09.2017, 22:07)FAB schrieb:
(04.09.2017, 17:21)Floyd Moneysac schrieb: Und, nun ja, ich glaube, gebildetere sind eher Atheisten und links (falls jemand anderer Meinung ist: Ich habe keine Lust, darüber sinnlos zu diskutieren!).
Wenn du keine Lust auf Diskussionen hast, empfehle ich, nicht solche steile Thesen aufzustellen.
Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn jemand auch eine andere Meinung hat, was das betrifft, und diese uns auch mitteilt. Nur wollte ich sagen bzw. schreiben, dass ich nicht auf lange Diskussionen aus bin. Früher habe ich lange mit bestimmten Mitgiedern über andere "steile Thesen" von mir diskutiert, doch zu etwas Sinnvolen hat nichtsdavon geführt . Balken

Zitat: Deine Vermutung schmeichelt mir zwar, aber es gibt wohl genug Beispiele für zumindest formal sehr gebildete Menschen, die meinen gläubig zu sein und nicht links eingestellt sind. Erst gerade eben im Fernsehen hat die Spitzenkandidatin der AfD auf den hohen Akademikeranteil in ihrer Partei hingewiesen. Und auch der persönliche Glaube ist Sache der eigenen Überzeugung, der Sozialisation, der Erziehung - ich finde es alles andere als angebracht, dies mit irgendeinem wie auch immer definierten Bildungsgrad in Verbindung zu bringen.
Wie auch immer, ich kenne viele Gebildetere, die links sind und Atheisten und ein paar Ungebildetere, die eher (!) rechts und gläubig sind; kann natürlich auch alles Zufall sein! Zwinkern
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Statistisch gesehen ist es so, daß sogenannte "gebildete" Menschen auf- bzw abgestuft im Schnitt weniger religiös sind als "weniger gebildete", aber es ist eben auch nur feststellbare Tendenz. Ebenso feststellbar ist es allerdings, daß der Anteil der Menschen, die mit Esoterik oder Pseudowissenschaften sehr viel anfangen können, im sogenannten "Bildungsbürgertum" mit am größten, da wird dann oft aus Überlegenheitsgefühlen oder Selbstüberschätzung der Nonsens individualisiert...
Ik bün juun Gott. Ik heff jo ruthålt ut de Slaveree. Ik heff ålltied wat to seggen. Dat gifft nix, wat hölder is as ik.
Un wenn du dat nich glöven deihst, ward ik di up den Kösterkamp afmurksen. Denn ik bün dat Riek un de Knööv un de Herelkheid. Dorup en Klötenköm - Proost!   Mhhh


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