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Mini Pocket 7 & 8
#1
Seit einiger (?) Zeit gibts auf lustige-taschenbuecher.de den Inhalt der nächsten beiden MP-Bände, die am 26. Juni, also nächste Woche Donnerstag erscheinen werden.
Der Titelheld von Nr. 7 ist Dagobert, bei Nr. 8 sind es die Panzerknacker, was aber diesmal wieder nicht auf den Inhalt schliesst, die Hintergrundfarben sind erstmals auch nicht mehr die Grundfarben, sondern orange und hellbau, was ungewohnt, aber auch schön aussieht.
Es gibt jeweils eine EV, der Rest setzt sich mit einer Ausnahme nur aus den 100-Seitern zusammen.

Zum Newsblog-Eintrag: http://news.fieselschweif.de/2009/06/26/...ocket-7-8/

Mini Pocket 7

Mini Pocket 8
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#2
Danke, wollte ich auch schon aufmachen, der Inhalt steht erst seit zwei Tagen oder so fest. Die MPs scheinen irgendwie allgemein im Trubel um die English Edition ein wenig untergegangen zu sein... Zwinkern

Also, ich finde die Cover insgesamt wirklich zum Kotzen. Ich verstehe es ja, dass bei solch einem kleinen Format die Titelfigur ganz groß drauf muss und kein sonderlich Platz für Hintergrund besteht, aber warum muss es denn immer so schlecht gezeichnet sein? Und auch warum man hier einfach das Cover vom Nachruck von LTB 7 nimmt und spiegelt ist mir ein Rätsel. Da gibt's doch wirklich genügend Auswahl, die besser ist. Dass die Panzerknacker auch mal auf einem Cover sind, finde ich zwar mal prinzipiell gut, aber die Zeichnungen sind auch wieder viel zu schlecht und viel zu brav.

Aber gut, die Cover sind zweitrangig. Inhaltlich sieht's mMn auch nicht unbedingt überragend aus. Die EVs schauen jetzt mal ganz gut, aber auch nicht überragend aus - vor allem, wenn man bedenkt, dass man praktisch jede Geschichte in diesen Band hätte reinpacken können, da der Band keine Koproduktion ist. Beide Geschichte sind zwar durch Abdruck in Skandinavien für's normale LTB geblockt, aber wenn man sich ansieht, was ansonsten noch für toll ausschauende Geschichten durch Finnland (zumindest meistens) geblockt sind, bin ich schon ein bisschen enttäuscht von den EVs...

Bei den Nachdrucken freu ich mich auf fast jede Maus-Geschichte, die sehen gut aus, die ein oder andere Duck-Geschichte scheint mir auch ganz interessant zu sein. Insgesamt aber eher wenig große Namen...
Am positivsten jedoch, dass es soweit ich sehen kann, nur einen LTB-Nachdruck gibt. Somit kenn ich nur diese und die EFFM-Geschichte, wodurch die Chance relativ hoch ist, dass ich mir die Bände früher oder später noch zulegen werde. Zumal ja die Mini Pockets ein vergleichsweise gutes Preis/Seiten-Verhältnis haben. Gut
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#3
Ich versuche ohne jeglichen Erwartungen an die Bücher ranzugehn, dann werd ich nicht so enttäuscht werden. Ich werde sie mir garantiert kaufen, allein der Vollständigkeit halber. Und die Cover sehen wirklich schrecklich aus...
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#4
Sieht ja gar nicht so schlecht aus, viele Geschichten über 30 Seiten sind schon mal nicht schlecht, und teilweise klingen die Autoren auch recht interessant.
Könnte ich mir vielleicht sogar kaufen, vom kommenden LTB 391 bin ich aber nach Ansicht des Inhalts nicht überzeugt, das kauf ich mir höchstens bei überraschend guten Reaktionen.

Richard
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#5
Alle nähreren Veröffentlichungen fallen in meinen Rügen-Urlaub. Komisch.
Das aktuelle LTB und TGDD kaufe ich mir, klar, die Englisch EDition auch. Die letzten 3 Bände der Donald-Edition auch, wenn ich sie kriege. Und dazu soll ich mir jetzt nochdie Minipockets kaufen, die ein schlechtes Cover und einen vorausichtlich schlechten Inhalt haben? Nein, das sind mir keine 10 Euro wert, schönes Format hin und her. Man muss nicht immer alles haben.
Augenrollen----Augenrollen
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#6
Die Cover find ich gar nicht schlimm, sie passen farblich und zeichnerisch super zum Rest der Reihe. Und wer, bitte wer setzt bei einem SO KLEINEN Format bloss auf ein schönes Cover? Frech
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#7
Also v.a. das Cover vom Mini Pocket 7 mit Dagobert gefällt mir ziemlich gut, auch wenn das Bild, wie 313er schon gesagt hat, auch bei mir schon andersrum im Bücherschrank steht.
Das Panzerknackercover dagegen gefällt mir auch nicht besondes gut.
Der Inhalt wird mich wohl auch kaum überzeugen (obwohl Zeichnungen von Stefano Intini und Andrea Freccero dabei sind ^^), mir die beiden zu kaufen, einerseits hab ich 5+6 verpasst und andererseits sind die teurer als ein normales LTB Traurig
Greenie
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#8
(20.06.2009, 09:00)wilderpel schrieb: Also v.a. das Cover vom Mini Pocket 7 mit Dagobert gefällt mir ziemlich gut,
Besser als das, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das oder das? Mhhh

Zitat:andererseits sind die teurer als ein normales LTB Traurig
... und haben 48 Comicseiten mehr, was eine Erhöhung von 25 Cent mMn gerechtfertigt. Nach dem Kriterium dürftest du dir z.B. auch keine Enten-Edition kaufen, denn die hat ein viel schlechteres Preis/Seitenverhältnis: 82 Seiten mehr und 1€ teurer als ein normales LTB. Frech
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#9
(20.06.2009, 10:45)313er schrieb:
(20.06.2009, 09:00)wilderpel schrieb: Also v.a. das Cover vom Mini Pocket 7 mit Dagobert gefällt mir ziemlich gut,
Besser als das, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das oder das? Mhhh

Zitat:andererseits sind die teurer als ein normales LTB Traurig
... und haben 48 Comicseiten mehr, was eine Erhöhung von 25 Cent mMn gerechtfertigt. Nach dem Kriterium dürftest du dir z.B. auch keine Enten-Edition kaufen, denn die hat ein viel schlechteres Preis/Seitenverhältnis: 82 Seiten mehr und 1€ teurer als ein normales LTB. Frech

Also besser als das und das schon Frech (und dabei habe ich die Colorierung außer Acht gelassen) Natürlich gibt es bessere Cover (da hattest du ja zum Beispiel gleich ein par zur Hand^^), aber schlecht ist das Cover in meinen Augen deshalb trotzdem nicht.

Die Entenedition kaufe ich mir übrigens seit längerem schon nicht mehr Zwinkern
Greenie
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#10
(20.06.2009, 10:45)313er schrieb: Besser als das, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das, das oder das? Mhhh

Tja, solange Nicholson, dieser Hund, bei Ehapa angestellt und der Verlag zu faul ist, Cover aus Italien zu importieren (was ja wohl VIEL einfacher sein wird, als eines selbst zu produzieren) oder wenigstens ein anständiges Panel auszuschneiden, wird aus dem da nie was werden.Augenrollen
Wobei, wie gesagt, das jetztige Cover nicht das schlechteste ist, wenn auch mit Standart-Dagobert.
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#11
(20.06.2009, 11:32)wilderpel schrieb: Also besser als das und das schon Frech (und dabei habe ich die Colorierung außer Acht gelassen) Natürlich gibt es bessere Cover (da hattest du ja zum Beispiel gleich ein par zur Hand^^), aber schlecht ist das Cover in meinen Augen deshalb trotzdem nicht.
Ich finde, dass alle diese Cover zeichnerisch in einer ganz anderen Liga spielen - auch in Sachen Kolorierung, die sieht mMn in fast allen diesen Cover um einiges besser aus. Tello ist mMn ein Einheitsbreizeichner, der fast nichts anderes kann, als die Personen groß auf dem Cover lächeln zu lassen. Z.B. sehen die Cover der Neuauflagen von LTB 10 und 12 relativ ähnlich aus, überall steht Dagobert mit gebeugter Haltung da und grinst sich einen - auch wenn man sich das Backcover des MPs ansieht (stammt übrigens aus dem Cover von LTB 44), sieht man, dass der Gesichtsausdruck quasi genau der Selbe ist. Finde ich einfach langweilig, steril und einfallslos, zumal Tellos Stil überhaupt nicht zum italienischen Comicinhalt passt.
Deshalb werde ich nie verstehen, wie man dieses Cover einem von Marco Rota vorzieht, es ist ja nicht mal so, dass das Cover Humor, Kreativität oder sonstwas zu bieten hätte. Aber natürlich ist es im Endeffekt auch wieder eine Geschmacksfrage. Zwinkern

Zitat:ja, solange Nicholson, dieser Hund, bei Ehapa angestellt und der Verlag zu faul ist, Cover aus Italien zu importieren (was ja wohl VIEL einfacher sein wird, als eines selbst zu produzieren) oder wenigstens ein anständiges Panel auszuschneiden, wird aus dem da nie was werden.Augenrollen
Wobei pet im März sagte: "zudem gibt es ansätze, vermehrt international italienische cover einzusetzen..."
Wäre auf jeden Fall schön... auch wenn man sagen muss, dass es 2008 schon relativ viele ital. Cover gab, 2009 gab es immerhin schon ein italienisches und ein holländisches...
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#12
(21.06.2009, 00:10)313er schrieb: Wobei pet im März sagte: "zudem gibt es ansätze, vermehrt international italienische cover einzusetzen..."
Wäre auf jeden Fall schön... auch wenn man sagen muss, dass es 2008 schon relativ viele ital. Cover gab, 2009 gab es immerhin schon ein italienisches und ein holländisches...

Na, vielleicht kriegen wir ja (außer Phantomias-Cover) auf der MM mal italienische, besonders gerne niederländische (die ja sonst nur auf die TGDD kommen), dazu müßte man allerdings Joachim durchlöchern (der nicht mal so viel gegens Kaschperl hat).

...wie wäre es mit einem Wettbewerb oder der Chance, den nicht-redaktionellen Inhalt einer MM-Ausgabe selber zu bestimmen, nebenbei lernt man da noch die ganze Redaktion kennen (solange das nicht ein 8-jähriger Maximino-Fan gewinnt...) - dan könnte man selbst mal schauen, ob es trotz der Pflichtgeschichten möglich ist, das Niveau etwas zu heben, ohne daß gleich weitere Tausende Leser abspringen...
Dor hebbt wi dat Ei, seggt Butenschöön, dor harr em de Wurt inne Hand schetn...


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#13
(21.06.2009, 00:10)313er schrieb: Tello ist mMn ein Einheitsbreizeichner, der fast nichts anderes kann, als die Personen groß auf dem Cover lächeln zu lassen.
Und was macht Cavazzano hier anders?
Aber gut, Tello ist auch nicht gerade mein Lieblingszeichner.

(21.06.2009, 00:10)313er schrieb: Deshalb werde ich nie verstehen, wie man dieses Cover einem von Marco Rota vorzieht, es ist ja nicht mal so, dass das Cover Humor, Kreativität oder sonstwas zu bieten hätte.
Marco Rota gefällt mir meistens nicht so gut, gibt nur weniges, was ich von ihm magGrübel Das mit dem Humor stimmt natürlich, das finde ich bei einem Cover auch ziemlich wichtig, aber den kann ich auch nur in dem, http://coa.inducks.org/story.php?c=IC+IMP++33, dem und dem Cover (aber auch nur ein bisschen) sehen.

eigentlich sollte es hier ja mehr um die Mini Pockets gehen^^....
Greenie
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#14
(21.06.2009, 10:10)wilderpel schrieb: Und was macht Cavazzano hier anders?
Du hast mich da evtl. falsch verstanden: Mir gefallen durchaus Cover, in denen eine Figur groß drauf ist und lächelt, nur macht das Tello andauernd und mit dem gleichen Gesichtsausdruck (außerdem eben noch schwach gezeichnet). Wenn du Cavazzanos Cover im Inducks durchschaust, wirst du feststellen, dass sie viel abwechslungreicher sind und es kaum solche Wiederholungen gibt - klar hat jeder Zeichner Gesichtsausdrücke, die er öfters verwendet, im Gegensatz zu Tello schaffen es dann aber immerhin noch die meisten die Gestik, Körperhaltung oder Perspektive zu verändern. Du kannst ja mal nach Cavazzano-Cover suchen, in denen Dagobert ähnlich dreinschaut, wie in dem von dir verlinkten, ich hab zumindest keines gefunden.

Zitat:Marco Rota gefällt mir meistens nicht so gut, gibt nur weniges, was ich von ihm magGrübel Das mit dem Humor stimmt natürlich, das finde ich bei einem Cover auch ziemlich wichtig, aber den kann ich auch nur in dem, http://coa.inducks.org/story.php?c=IC+IMP++33, dem und dem Cover (aber auch nur ein bisschen) sehen.
Hatte auch nicht behauptet, dass alle lustig sind, ich meinte ja nur, dass die zeichnerisch schwachen Cover von Tello nicht mal Humor zu bieten haben. Das haben die meisten italienischen Cover auch nicht, allerdings sind sie in meinen Augen eben besser gezeichnet und wesentlich kreativer, insofern macht es mir da nichts aus, wenn man über das Cover nicht Schmunzeln kann.

Woran ich mich eben auch vor allem gestört habe, ist das Cover-Recycling, das Ehapa in letzter Zeit einfach betreibt. Bei LTB 372 hat ja Tello vom (wesentlich besseren Cover) von LTB 102 abgezeichnet und auch z.B. beim 6. Mini-Pocket ist es ja dasselbe Cover wie LTB 325. Schon klar, dass es den meisten jüngeren Lesern nicht auffällt, aber ich finde es schon ein bisschen schade, dass sich Ehapa in dem Belang sehr wenig Mühe macht.

Aber so langsam könnte man in der Tat wieder zum Thema zurückkommen, muss an dieser Stelle sowieso nochmal betonen, dass mir der Comic-Inhalt natürlich viel wichtiger ist, als das Cover. Zwinkern
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#15
Hallo,

habe die Bände nun gelesen und finde sie, vor allem nach den letzten vier eher mäßigen Ausgaben, recht ordentlich, Kauf lohnt sich, besonders Band 7 gefällt. Hauptplus latürnich, daß wir hier gleich 17 Geschichten mit mind. 30 Seiten präsentiert bekommen. Wieviele heutige LTBs würde man dafür brauchen? So gesehen ist das Preis-/Leistungsverhältnis der beiden Bände sensationell, auch, da - im Gegensatz zu den heutigen LTBs - nahezu alle Seiten der Lektüre lohnen.

Noch kurz im einzelnen:

Band 7:

Die Erstveröffentlichung ist ein höchst gelungener Einstieg, tolle Geschichte mit permanent hoher Spannung, unvorhersehbarem Ende, tollen Nebenhandlungsplätzen und stimmungsvoller Atmosphäre. Nett auch das vom Übersetzer eingebaute StarTrek Picard-/Riker-Zitat. Sehr gute Arbeit des leider vergraulten Spitzen-Autors Concina. Super!
Die folgende Waschmaschinen-Story hält da latürnich nicht mit, ein paar nette Ideen gibts, aber mehr als Mittelmaß ist das nicht. Außerdem beginnen sie mit den Außerirdischen, von denen es in diesen zwei Bänden ja mal wieder wimmelt, da werden Erinnerungen an die späten 200er LTBs wach.
Auf der Papageien-Insel dann wird's wieder etwas interessanter, die Außerirdischen sind immerhin nicht real, Dagobert wird, mit dezenter Großneffenhilfe, mal wieder auf den rechten Weg gewiesen, was man eigentlich immer wieder gern liest, grade bei Concina, der dieses Thema ja häufig behandelt hat, ja auch in der Startgeschichte. Sein Dagobert ist ein ganz anderer als der harte Knochen zu Martinas und Scarpas Zeiten, doch beide Dagobert-Typen haben ein klares Profil, und das trägt immer zum Lesegenuß bei - bei den meisten anderen Autoren ist Dagoberts Charakter leider deutlich flacher.
Nun die erste Maus-Geschichte mit Indiana-Goof. Reißt mich leider nicht vom Hocker, alles schon zur Genüge dagewesen, überhaupt keine nennenswerten Einfälle (hui, Micky landet mit dem Fallschirm im Treibsand und wird von Indiana rausgezogen, welch grandiose Kreativität) und auch ansonsten wird die Handlung eher mühsam und holprig vorangeführt. Schwach. Ich bleibe dabei: Von Indiana Goof waren höchstens die ersten ca. 10 Geschichten von Bruno Sarda lesenswert (und die waren teilweise ja auch richtig gut), alles, was danach kam, war überflüssig und kann in die Tonne getreten werden, der Charakter ist verbraucht.
Der Einseiter ist ganz nett, Barbuccis Zeichnungen weniger - obwohl es von ihm ja noch schlimmere Einseiter gibt - die folgende Donald als Schreiberling-Geschichte ist recht nett, wenn auch etwas simpel gestrickt.
EFFM fand ich recht gelungen, recht spannende Story (muß peinlicherweise gestehen, daß mir der entscheidene Hinweis auf dem Briefumschlag beim Lesen gar nicht aufgefallen war, vielleicht sollte ich doch noch mal ein bisschen mit den MM Rätselcomics üben... Zwinkern ), auch, wenn mürrischMaus am Ende mal wieder sehr den Blockwart raushängen läßt.
Nach dem nächsten mittelmäßigen Einseiter und der ebenso nicht sonderlich erwähnenswerten kurzen Gagstory folgt dann Concina zum Dritten mit einer absolut gelungenen Zeitmaschinen-Geschichte. Wieder gelingt es Concina, eine absolut gelungene Atmosphäre und Spannung zu erzeugen, die dann mit der genialen Auflösung ihren Höhepunkt findet. Perfekt ausgearbeitete Story, man hätte sich einen etwas talentierteren Zeichner gewünscht (selten einen so schlecht gezeichneten Zapotek gesehen), dennoch reicht's wohl noch zur Bestbewertung.
Fast genauso gut geht's dann mit der Dussel-Theatergagstory weiter, die mit einigen köstlichen Einfällen aufwartet und somit ihren Zweck als Gagstory erfüllt, wenngleich man sich ein etwas raffinierteres Ende gewünscht hätte.
Zum Schluß rundet die egmontsche Zoo-Geschichte den Band einigermaßen versöhnlich ab, ganz nett zu lesen, aber auch nichts besonders, man wird eigentlich nie in Erstaunen versetzt, die Handlung ist immer einige Seiten vorhersehbar.

Insgesamt viele gelungene Storys, Bruno Concina schießt mit seinen beiden Spitzenstorys den Vogel ab, seine weitere Story in der Mitte ist auch gelungen, wie auch noch einige andere Geschichten.

Band 8:
Zur einleitenden Phantomias-Story: Sagte ich schon mal, daß ich mit Lucio Leonie nicht so richtig warm werde? Geschichte ist zwar recht gelungen, aber kleinere schlecht ausgearbeitete Details stören immer wieder. Was latürnich auffällt, ist die große Ähnlichkeit der Handlung zum Finale des 3. Harry Potter Bandes, interessanterweise sind beide Werke ziemlich genau zur selben Zeit erschienen, so daß wohl keiner beim anderen abgelupfert hat. Naja, ganz nett, aber nicht im Top-Bereich.
Selbiges läßt sich - bis auf die Potter-Analogie - dann eigentlich zur folgenden Atömchen-Geschichte sagen. Nett zwar, die Details zum Cern, aber die Handlung ist dann nicht weltbewegend.
Die folgende Einschaltquoten-Story erscheint etwas unglaubwürdig. Immerhin gibt es aber zum Ende hin, wenn Klever auftaucht, ein paar amüsante Szenen.
Am anschließenden Bordini gefallen zunächst die schön klassischen Zeichnungen + Kolorierung, doch auch die Handlung ist recht raffiniert gestaltet, ebenso überzeugt das Ende. Ein paar mehr Windungen in der Handlung hätten der Story zwar gutgetan, dennoch überzeugend.
Nach der kurzen Gaggeschichte, die wieder nicht sonderlich gelungen ist, folgt dann eine typische moderne Cimino-Story: Zwar ganz nett, aber doch etwas zu kurz, so fehlen unerwartete und neuartige Handlungsstränge, stattdessen gibt es den immer leicht variierten Aufguß des bewährten Cimino-story-Schemas. In diesem Typus gehört diese Geschichte aber immerhin noch zu den besseren.
Anschließend geht's mit der Hunter-Story wieder ins Maus-Universum. Nett zu lesen, aber für die Rolle der Maus-Parade-Story des Bandes ist das eigentlich doch zu dürftig, leider gibt es keine bessere (im Gegensatz zu zweien in Band 7). Außerdem gab's bis hierher schon genug Außerirdische.
Die Hunde-Story beginnt recht gut, zur Mitte hin wird die Lektüre dann aber reichlich zäh, mußten diese Freß- und Jagd-Orgien denn wirklich sein? Zum Ende hin wird's dann wieder etwas besser, insgesamt wohl oberes Mittelmaß.
Die Erdölpflanzen-Geschichte ist dann wieder recht gut gelungen, interessante Handlung mit unerwarteten Elementen, aber jetzt nerven die Außerirdischen dann wirklich. Deren Auftritte hätten in den beiden Bänden deutlich reduziert sein müssen, grade dieser Geschichte kommt das Übermaß der Außerirdischen drum herum nicht zugute. Im Prinzip aber eine gelungene Geschichte, die leider auch an ihrer Kürze leidet. Die Story hätte eigentlich das Potential zu sehr viel mehr als nur 30 Seiten gehabt, so bleibt vieles nur kurz angerissen, gerade aus den Ökokristallen hätte man man eine ganze Menge mehr machen können, das hätte ein kompletter Handlungsstrang werden können, die hier gewählte Not-Auflösung, daß er einfach so eben mal schmilzt und unbrauchbar wird, grade, nachdem er eingeführt wurde, ist dann nur allzu billig.
Die Micky-Kurzstory ist dann zwar erfrischend verblüffend, aber wirklich überzeugen kann das wohl nicht. Wenn die anderen Mausgeschichten drumherum wirklich gut gewesen wären, kann man das als Lückenfüller wohl akzeptieren, so aber scheint das Maus-Universum in diesem Band nicht wohlgelitten.
Ebenso ist die Abschluß-Geschichte wieder ganz nett zu lesen, aber auch nicht restlos überzeugend.

Band 8 also mit einigen gutsoliden storys ohne großartige Höhenflüge und mit einem etwas schwach repräsentiertem Maus-Teil. Dennoch insgesamt lohnend, wenngleich nicht so gut wie der sehr überzeugende Band 7.

Richard
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#16
Nach mrd´s Meinung denke nochmal nach - für 10 Euros kriegt man nicht immer 600 Mini-Seiten. Vielleicht kaufe ich mir´s dann ja doch, dann würde ich zwar 60 Euro ausgeben, aber das machen manche von euch andauernt.Zwinkern
Augenrollen----Augenrollen
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#17
Ich kann die beiden MP durchaus empfehlen, gefallen mir beide irgendwie deutlich besser als ein durchschnittliches neueres LTB. Band 7 hat mir einen Tick besser gefallen als Band 8, liegt vielleicht auch daran, daß ich aus diesem 3 Geschichten schon kannte (was mich verwirrt, da ich laut den Veröffentlichungsangaben eigentlich nur eine davon kennen dürfte).

WiDDY.
<Yoko_N0S> du kannst programmieren aber deine waschmaschine nicht auf 400 touren einstellen??
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#18
Ging mir auch so, daß ich einiges schon mal gelesen habe, obwohl ich keine (na gut, 2 ;- ) ) 100Seiter habe. Vielleicht auch ein paar Jumbos gelesen, in denen vor einigen Jahren die remmitierten 100-Seiter jeweils im 4er-Pack verwurstet wurden?

Richard
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#19
Zum Cover Thema: Mir ist gerade aufgefallen, dass der Dagobert auf dem Cover vom LTB mini pocket 7 der gleiche ist wie der vom LTB nachdruck 7 ist! Schweinerei!
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#20
(05.07.2009, 23:35)Bombie schrieb: Zum Cover Thema: Mir ist gerade aufgefallen, dass der Dagobert auf dem Cover vom LTB mini pocket 7 der gleiche ist wie der vom LTB nachdruck 7 ist! Schweinerei!

Zum Thema Aufmerksamkeit: Hättest Du den 2. Beitrag in diesem Thread von 313er aufmerksam gelesen, wüsstest Du das schon lange.Frech

Ansonsten: Who cares? Ist doch völlig schnuppe.
»Was starrst du mich an, o Ungeheuer? Zuckt schon der Mörderdolch in deiner Hand?« (Donald Duck)
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