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Leseprotokoll
28.02.2008, 17:59
Beitrag #21
RE: Leseprotokoll

Ja, das ist "Ghostbusters". Zwinkern

"Das Geldsaugermonster" endet darin, dass Dagobert dieses Erlebnis mit dem Monster nur in einem Theaterstück hatte. Gut, ist vielleicht schon ein kleines bisschen an den Haaren herbeigezogen, fand es aber nicht unkreativ und zudem unvorhersehbar.

"Die Welt verschwindet nicht einfach, wenn Du die Augen schließt" (Memento)

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14.03.2008, 21:09
Beitrag #22
RE: Leseprotokoll

Es wird Zeit für den 200. Beitrag! Party Party Fröhlich Gut

"Die tollkühnen Abenteuer der Ducks auf hoher See"
Ich gebe jetzt keine Bewertung zu jeder Geschichte ab. Nur ein allgemeines Kommentar.
Trotz des zuerst doch teuer anmutenden Preises von 40€, ist dieses Buch ein voller Erfolg. 24 tolle Abenteuer von Carl Barks mit den Ducks, teils Abenteuergeschichten, teils Gagstorys, dazu tolle Kommentare von Frank Schätzing und eine CD mit einem Interview mit Dr. Erika Fuchs. Am bester haben mir "Der Goldene Helm" "Donald Duck auf Nordpolfahrt" und "Fragwürdiger Einkauf" gefallen. Letzteres wegen der tollen Darstellung von Diktaturen und deren Diktatoren. "Mein Volk braucht kein Speiseeis! Kanonen sind besser als Speiseeis" Kann man eine Diktatur besser kurz charakterisieren als durch diese 2 Sätze eines Abgeordneten eines Staates, der angeblich Ähnlichkeit mit Nikita Chruschtschow haben soll. Also trotz des gepfefferten Preises ein tolles Buch für all jene die die einen Teil der großen Werke von Barks noch nicht kennen.

[Bild: 8dcc-s.png]
"Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt" - Wilhelm Busch
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06.04.2008, 10:46 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.04.2008 21:17 von Wolfgang Wasserhuhn.)
Beitrag #23
RE: Leseprotokoll

Mal was hab ich in letzter Zeit gelesen:
50 Jahre OD:
Ist einfach ein toller Band mit Rosa, Barks und Jippes. Sehr empfehlenswert
Goofy-Album: Marco Polo: Das ist mein erster Band dieser Reihe und ich finde sie gut. Ein toller Witz mit einem Hauch Goofy-Naivität. Toll
Lucky Luke: Der Richter: Mein erster Lucky Luke Band. Und dann gemischte Gefühle. Irgendwie hab ich über Lucky Luke so viel gehört und dann hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Irgendwie ist die Story so ernst. Ich hab lieber lustige Comics.
LTB 100: Ein LTB mit eher kürzeren Geschichten. Nichts wirklich langes dabei. Naja.

[Bild: 8dcc-s.png]
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06.04.2008, 14:39 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.05.2008 21:53 von uncle scrooge.)
Beitrag #24
Zwinkern RE: Leseprotokoll

Ich frage mich, von wem du diese Bücher wohl hast?!GreenieZwinkern

Also ich hab in letzter Zeit folgende Comics gelesen:
Onkel Dagobert von Don Rosa Band 13 und
Mickys Klassiker Band 3.

Übrigens ist das in 50 Jahre OD kein Vicar-Comic, sondern einer von Jippes.Frech
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06.04.2008, 21:16
Beitrag #25
RE: Leseprotokoll

Wolfgang Wasserhuhn schrieb:50 Jahre OD:
Ist einfach ein toller Band mit Rosa, Barks und Vicar. Sehr empfehlenswert
Der Band ist mir schon öfters bei e-Bay "begegnet". Also ich dann in den Inducks geschaut hab', ist mir dann aufgefallen, dass ich alle Geschichten daraus schon besitze: Rosa aus TGDD 243, Barks aus LTB 8 und Jippes aus TGDD 249. Aber stimmt schon, keine schlechte Auswahl!

Zitat:Goofy-Album: Marco Polo: Das ist mein erster Band dieser Reihe und ich finde sie gut. Ein toller Witz mit einem Hauch Goofy-Naivität. Toll
Ja, hab ich auch neulich gelesen, sehr schön. Gut

Ansonsten les ich gerade eigentlich nur LTBs und TGDDs. Gerade bin ich am lesen von LTB 185 (bisher haut es mich nicht unbedingt vom Hocker), davor aber LTB 201. Hat mir sehr gut gefallen, allen voran "Das Hexenlicht" von Andersen und eine tolle Micky-Detektiv-Geschichte von Held. Die elfte Enten-Edition mit "Glanz und Gloria derer von Duck" fand ich auch sehr gut, ich hoffe, dass neben "Die Barbarenbande" (EE 20) auch noch die anderen italienischen Nebenkapitel ins LTB kommen.

Über die LTBs 21-30 kann man dann auch noch was von mir im nächsten Bertel-Express lesen. Zwinkern

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24.08.2008, 09:55
Beitrag #26
RE: Leseprotokoll

Eine starke Wochenendlektüre:


Lustiges Taschenbuch Nr. 111 - Das Zauberwasser
Am Freitag war ich in einer Buchhandlung gewesen und kaufte mir dort 3 LTB's. Das erste von ihnen trägt den Titel ''Das Zauberwasser'' und wird hier beschrieben. DIe Geschichten handeln über Onkel Dagobert's Unternehmen (daher auch der Originaltitel ''Onkel Dagobert dreht voll auf''.) Die Geschichten sind alle ein wenig zu kurz geraten, aber auch ziemlich gut. ''Es grünt so grün'' berichtet von einem Abenteuer in Alleingang, die anderen Unternehmen werden meist von der Familie bestritten und in der letzten Geschichte regen diese Dagobert sogar zu so einem an. Insgesamt sehr gutes LTB. Habe ich gestern morgen am Stück gelesen.

Lustiges Taschenbuch Nr. 112 - Goofy Holmes
Das zweite Buch, welches ich am gestrigen Vormittag las, ist ein gemischtes Maus- und Duckbuch. Das war eine gute Zusammelstellung, da Abwechslung vorkommt. DIe erste Geschichte war recht gut, die Titelgeschichte - Goofy Holmes - war sehr lustig, aber es gab einige Geschichten die mir nicht so gefielen - z. B. Den Fieselschweif-Azubi. Dort wurde das Fähnlein Fieselschweif von der falschen Seite gezeigt - als hartes Unternehmen, geführt vom strengen Oberstwaldmeister (ähnlich wie in der letzten Geschichte der aktuellen EE von Gatto - dort ist er auch nicht der gewohnte oberstwaldmeister). oder die Geschichte, in Donald und die Kinder mit Daisy's Damenkränzchen-Urlaub machen - die war auch nicht gut. Die Cavazzano-Storie hat mir dann aber wieder gefallen...

Lustiges Taschenbuch Nr. 126 - Eine tolle Erfindung
Diese Ausgabe habe ich erst heute morgen angefangen und habe nur die ersten drei Geschichten gelesen. Insgesammt sind es 5, also längere Geschichten, die auch sehr gut waren.

Onkel Dagobert von Don Rosa Band 13 - Die Suche nach der verlorenden Bibliothek
Wow! Was für ein klasse Band! Die beiden Geschichten waren toll! Abenteuerlich! Lustig! Spannend! Humorvoll! Spitze! Ich finde es sehr toll, wie Don die Geschichten macht. Einfach klasse! Auch das Fieselschweif kam sehr gut rüber. Ich brauche mehr davon.Gut
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30.08.2008, 19:46
Beitrag #27
RE: Leseprotokoll

Ich hoffe, das hat noch niemand bewertet/es gibt noch keinen eigenen Thread zum LTB Spezial 22, habe jedenfalls noch keinen entdeckt, auch mit der Suche nicht...
Also schreib ich einfach mal drüber^^
Das Cover war gut, nur die Schrift passte irgendwie nicht so gut. Die Farbe zumindestens. Silber ist ok, aber so halb/halb hat mir überhaupt nicht gefallen =S
Die Comics. Waren klasse! Gute Zeichnungen (außer manche, wenige Ausnahmen, z.B.: Wettkampf der Paare - geniale Story, aber keine schönen Zeichnungen =()
Sogar ein paar Mausstorys haben mir gefallen, auch wenn bei denen mMn ein wenig an Farbe gegeizt wurde... Aber die Storys, waren, wie gesagt gut Zwinkern
Am besten hat mir die Geschichte "Der Mann, den die Frauen lieben" gefallen, die beste Story im Band - mit klasse Zeichnungen.
Überhaupt nicht gefallen hat mir "Goldsuche bei den Glücksinseln"...War einfach nicht begeisternd, die Zeichnungen waren ok, aber die STory irgendwie nicht so. Schwer zu begründen warum...
Fazit: Das Buch ist echt zu empfehlen!Gut Top!

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31.08.2008, 09:03
Beitrag #28
RE: Leseprotokoll

Lustiges Taschenbuch Nr. 129 - Die Klima-Krise
Dieses Buch habe ich gestern morgen bis zum vormittag gelesen. Meine Meinung:

Die Klima-Krise war eine interessante Storie mit einer sehr guten Grundidee. Außerdem enthält er noch eine kleine Lehrstunde zum Goldstrom. Der einzige Makel: Irgendwo taucht einfach nur ein Bild mit einem farblosen Dagobert-Kopf auf, der gar nicht zur Geschichte passt. Ich glaube, dass war S.34...

Die Gedankenuhr - Offenbar die Titelstorie der Originalauflage ''Einer spielt falsch''. DIese Phantomias-Storie war wirklich klasse! Die Zeichnungen waren gut, die Storie war gut, nur T³ sollten nicht immer sooo fies über ihren Onkel denken - zumindest nicht mit solchen Wörtern wie dort.

Die Dolmetsch-Pille - Gatto, den erkenne ich sofort. Die Storie war gut geschrieben, die Zeichnungen sind eben Gatto und es ganz interessant.

Wild-West-Geschichte - auch die war gut. Wenn auch die Zeichnungen nicht mein Fall waren. Eben gut.

100 Jahre Automobil - eine sehr lehrreiche Storie über das Automobil. Das war richtig interesssant.

Alles in einem ein empfehlenswertes LTB. Vorallem Die Klimakrise, die Gedankenuhr und die 100Jahre Automobil lohnen sich zu lesen. Ist auf jeden Fall sehr gut.Zwinkern
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15.09.2009, 15:07
Beitrag #29
RE: Leseprotokoll

Jetzt muss ich diesen alten Thread auch wieder mal Hervorbaggern. Ich hab nämlich sicherlich eine der besten Geschichten seit langem gelesen. Es handelt sich um "Komödie der Wirrungen" in LTB 176. Die Storyidee ist zwar mit einem Verwechslungsspiel nicht neu, jedoch gibt es diesmal sogar drei Teilnehmer an diesem Spiel. Dazu ein paar komische Running Gags und allerlei andere äußerst witzige Sachen. Kann nur eine große Leseempfhelung aussprechen.

Habt ihr diese Geschichte auch schon gelesen? Was haltet ihr davon.

[Bild: 8dcc-s.png]
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15.09.2009, 17:11
Beitrag #30
RE: Leseprotokoll

Habe die Geschichte zwar schon ein paar mal gelesen, aber wohl nicht in den letzten 5-6 Jahren, dürfte schon länger her sein.
Habe sie jetzt auch nicht als besonders herausragend in Erinnerung und habe von der Handlung auch nicht mehr allzu viel im Kopf, müßte sie noch mal lesen.

Was mir grade auffällt: In meiner Erstauflage des Bandes ist auf den Seiten 2,4,5,7,10,12,13,15,18,20,21,23,26,28,29 und 31 der Blauanteil der Kolorierung um einige mm zu weit links gedruckt, ist das bei euch auch so, oder nur in meinem Band?

Falls letzeres: Wer will mir meinen raren Fehldruck für mind. 300 € abkaufen? Greenie

Richard
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15.09.2009, 17:21
Beitrag #31
RE: Leseprotokoll

Zitat:Was mir grade auffällt: In meiner Erstauflage des Bandes ist auf den Seiten 2,4,5,7,10,12,13,15,18,20,21,23,26,28,29 und 31 der Blauanteil der Kolorierung um einige mm zu weit links gedruckt, ist das bei euch auch so, oder nur in meinem Band?

Nein bei mir ist da nichts verrutscht.

Zitat:Falls letzeres: Wer will mir meinen raren Fehldruck für mind. 300 € abkaufen?

Hmh, ich glaub für das Geld kauf ich mir lieber doch Miles Barks-Figürchen.

[Bild: 8dcc-s.png]
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15.09.2009, 18:47
Beitrag #32
RE: Leseprotokoll

(15.09.2009 17:11)mrd schrieb:  Falls letzeres: Wer will mir meinen raren Fehldruck für mind. 300 € abkaufen? Greenie

Richard

Tausche ihn gegen meinen äusserst seltenen "Fehldruck" von LTB 349! Greenie

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30.11.2009, 17:10
Beitrag #33
RE: Leseprotokoll

Ich hab' heute mal wieder Micky MaXX 6 gelesen, welches ich zuletzt vor 2 Jahren in der Hand hatte und gebe mal meine Meinung zu den Storys ab:

"Bescherung hinter Gittern": Gute Story, mittelmäßige Zeichnungen
"Was Tilmann toll kann": dito
"Allein gegen die Galaxis":Witzige Story & schlechte Zeichnunge
"Der Weihnachtsbraten": Gute Story & gute Zeichnungen
"Der Tartan der Familie Duck": Story zwar gut aber zu sehr in die Länge gezogen. Zeichnungen mittelmäßig

Für die letzten 3 Storys gilt mMn dasselbe wie für Story 1 & 2.

Die Einseiter habe ich mal außen vor gelassen, sind alle ok.

Fazit: Ein Band mit guten Storys, mMn hat jedoch nur 1 Story gute Zeichnungen.

MEIN BLOG:
http://dsksblog.blogspot.com/
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02.03.2011, 22:24 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.03.2011 22:25 von Bertelchen.)
Beitrag #34
RE: Leseprotokoll

Ich hole diesen Thread wieder aus der Versenkung hervor, da ich bis auf das Abo-LTB in letzter Zeit eigentlich nur noch ältere italienische Geschichten lese, die interessieren mich momentan ganz besonders. Da es bis auf diesen Thread eigentlich nicht viele Möglichkeiten gibt, sich darüber auszutauschen, benutze ich ihn einfach mal für meine Rezension zu den in LTB 122 (1987) enthaltenen Geschichten, die ich gestern gelesen habe. Fröhlich

Den Auftakt macht Krieg und Frieden, man sieht es den Zeichnungen förmlich an, wie sehr Carpi hier in seinem Element war, eine der bisher zauberhaftesten Literaturadaptionen zu kreieren. Dabei wird die Handlung von drei wichtigen Themen geformt, deren Handlungsstränge sich nach und nach miteinander verbinden: Die Liebesangelegenheiten und spätere Mission von Donlev Dukofjew, die Angst Fürst Kopekoberts vor den Kopekenknackern und schließlich das Szenario des napoleonischen Russlandfeldzuges. Genial sind dabei auch die Zeichnungen, teils Humorvoll und simpel, teils detailliert in Szene gesetzte Kampfschauplätze. Man schaue sich Donlev an, der sich gezwungen sieht, eine Einladung der Großfürstin Pawlowna anzunehmen, während sein Onkel mit der Keule in der Hand hinter ihm steht, die "Gipfelkonferenz" zwischen Napoleon und Zar Alexander, die sich am Tisch mit Spielzeugkanonen beschießen und nicht zuletzt die kleinen Darstellungen von offizieren, Kosaken und Musketen am Rande der Seite. Oder auch das im Querformat liegende Großpanel, Kopekoberts zerbrechende Brillengläser, als er sein Geld opfert, oder oder oder... grandiose Story mit grandiosen Zeichnungen!

Die zweite Geschichte, mit 60 Seiten nur vier kürzer als Carpis Klassiker, heißt Faule Tricks auf BMX. Ein sehr schönes Frühwerk von Marconi, und das Thema Radfahren zur Ertüchtigung und zum Schutze der Umwelt ist heute immer noch so aktuell wie vor 25 Jahren. Realistisch dargestellt ist leider auch die andere Seite des Blattes: Überall hängen Aktionsschilder fürs Fahrradfahren, dennoch sind die Autobahnen voll wie eh und je und die drei Neffen müssen sich in Acht nehmen, auf ihren Drahteseln von Autos überrollt zu werden. Ebenfalls schön dargestellt ist die Weisheit, die die Geschichte den Leser lehrt: Onkel Dagobert versucht erstens beim Bau der BMX-Strecke auf seinem Gebiet, und zweitens bei der Sabotageaktion im finalen Rennen, den anderen über das Ohr zu hauen, und beide Male zeigt uns die Geschichte: Die Fairness siegt! Schöne, lehrreiche Geschichte, auch Cavazzanos Zeichnungen sind vom feinsten, man schaue sich nur an, wie der Meister das Panaroma seiner Heimatstadt Venedig so detaillversessen darstellt!

Die anderen drei Geschichten waren zwar immer noch im guten Bereich, kamen aber an die ersten beiden nicht heran. Besonders beim Lachsaurier wundere ich mich wirklich, dass das laut Inducks eine wiederverwendete Pezzin-Geschichte sein soll: Ein verschollener Forscher will ein Tal entdeckt haben, in dem ein kitzliger Saurier lebt, Dagobert möchte diesen fangen. Das Problem: Wenn man "Kille Kille" sagt, versucht er, den Sprecher der Wörter zu Liebkosen und wälzt sich dabei mit dem Rücken auf ihm... dadurch entsteht natürlich eine enorme Kraft, die die Panzerknacker für böse Zwecke nutzen wollen. Naja. Die aus einem Studio stammenden Zeichnungen ziehen das Niveau der Geschichte noch weiter herunter, sodass nur ein besseres mittelmäßig bleibt.
Abenteuer-Urlaub für Millionäre zeigt dann auch nicht gerade Cavazzanos Können als Autor auf. Die Zeichnungen sind wie immer in diesen Jahren grandios von ihm, die Geschichte an sich aber nicht mehr als ein ganz guter Slapstick. Vielleicht bin ich aber auch nur von den vorherigen Geschichten zu sehr verwöhnt worden...
Genau wie es die Radsport-Geschichte zum Teil tut, dreht sich Grün ist das Leben um die Umwelt. Scheint wohl ein ständig populäres Thema zu sein, im aktuellen LTB haben wir schließlich auch eine Story zu alternativen Energien. Doch im Gegensatz dazu überwiegt hier der lehrreiche Teil: Die Ducks, oder vielmehr Dagobert, benötigen ein bestimmtes Enzym, um Pflanzen das Chlorophyll zu entziehen, also werden sie von Herrn Düsentrieb verkleinert und in ein Blatt geschickt! Dort treffen sie auf die vielen Bestandteile einer menschlichen Zelle, die sich als kleine Lebewesen herausstellen. Am Ende wird dann noch gegen Batkerien gekämpft. Doch am Ende stellt sich heraus, dass das ganze nur ein Traum war, der ihm die Augen geöffnet hat: Sofort lässt er von den Plänen eines umweltzerstörenden Industriekomplexes ab und ist ab sofort ein Schützer der Natur! - Cavazzano zum Dritten, auch hier wird die Geschichte durch die Zeichnungen noch ein gutes Stückchen aufgewertet.


Insgesamt hat mir das LTB gut gefallen, vor allem aber "Krieg und Frieden" sollte man gelesen haben! Doch auch der dreifache Cavazzano, wie wir ihn zuletzt in LTB 411 haben, verbessert das Buch sehr. Klare Leseempfehlung! Gut

Kluger, orientierter, männlicher, pausenlos engagierter und treffend als Ehrenmitglied nominierter Typ
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03.03.2011, 17:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.03.2011 18:05 von Kopekobert Dukofjew.)
Beitrag #35
RE: Leseprotokoll

Sehr schöne Rezension, Bertelchen!Gut

Was Krieg und Frieden betrifft, stimme ich dir uneingeschränkt zu. Carpi gelingt es meisterhaft, die historische Atmosphäre authentisch und dennoch humorvoll zu verbildlichen. Zu den vielen erinnerungswürdigen Szenen, von denen du die meisten bereits genannt hast, zählt auch Donlevs Jagd nach den Kanonenkugeln: Mit einem Schmetterlingsnetz 'bewaffnet' fängt er die kostbaren Kugeln, während um ihn herum der Krieg tobt - ein ebenso absurdes wie komisches Bild. Dank vieler kleiner Gags am Rande und einer ironisch-distanzierten Darstellungsweise schafft es Carpi, die eigentlich grauenvolle Situation (Krieg) auf kindgerechte und dennoch detaillierte Art bildlich umzusetzen. Jedes Panel verfügt über eine enorme Ausdruckskraft, jede Emotion ist punktgenau getroffen.

Faule Tricks auf BMX verleitet mich zwar nicht in demselben Maße zu Jubelarien, dennoch teile ich auch hier deine Meinung: Ein richtig guter Comic. Mehrere pädagogisch wertvolle Themen werden aufgegriffen und unterhaltsam umgesetzt. Zeichnerisch befindet sich Cavazzano auf der Höhe seines Könnens, das Venedig-Splashpanel ist ein Genuss.

Der Lachsaurier ist in der Tat der Schwachpunkt dieses wunderbaren Bandes. Die Story ist reichlich albern und an den Haaren herbeigezogen, das Artwork ausdruckslos und uninspiriert.

Abenteuer-Urlaub für Millionäre habe ich etwas stärker in Erinnerung: Natürlich basiert der Humor in weiten Teilen auf Slapstick, aber dieser ist dafür richtig gut in Szene gesetzt. Die Idee, dass Donald Reisegruppen durch die Wildnis führen muss, wurde später einige Male wieder aufgegriffen - spontan fallen mir "Ruf des Dschungels" (LTB 239) und "Heiße Tage in Afrika" (LTB 243) ein. Beide kommen meiner Meinung nach nicht an Cavazzanos Vorlage heran, welche nicht nur auf der zeichnerischen Ebene überzeugt, sondern auch mit einem größenwahnsinnigen, 'lässige' Sprüche klopfenden Donald zu unterhalten weiß.

Grün ist Leben hat auf mich damals großen Eindruck gemacht. Die Idee, ins Innere eines Eichblattes zu reisen, ist ebenso faszinierend wie originell. Dank Cavazzanos Artwork wird der Leser in eine völlig andere Welt entführt - ein Trip, der nicht nur die Phantasie anregt, sondern auch lehrreich ist. Zu der Story gibt es übrigens eine Fortsetzung: In "Das grüne Gewissen" reisen Dagobert und Anhang ins Innere eines Kaktus.
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