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LTB 416 - Reise ins Ich
#1
Das neue LTB:

LTB 416 - Reise ins Ich

Inhalt:

Reise ins Ich
Seiten: 35
Story: Pat McGreal, Carol McGreal
Zeichnungen: Massimo Fecchi

Kleopatras Geist

Seiten: 30
Story: Andrea Castellan (Casty)
Zeichnungen: Silvio Camboni

Ein neuer Fall für Detektiv Duck: Das verschwundene Collier
Seiten: 28
Story: Per Erik Hedman
Zeichnungen: Flemming Andersen

Agent DoppelDuck (16): Hong Island
Seiten: 30
Story: Teresa Radice
Zeichnungen: Marco Mazzarello


Im Tal der Kristalle

Seiten: 30
Story: Carlo Panaro
Zeichnungen: Massimo Fecchi

Die Quelle der großen Glut
Seiten: 32
Story: Carlo Panaro
Zeichnungen: Ottavio Panaro

Manege frei für Franz Gans

Seiten: 35
Story: Riccardo Secchi
Zeichnungen: Andrea Ferraris

Unterwasserwirren
Seiten: 30
Story: Giorgio Figus
Zeichnungen: Ettore Gula

Quelle: http://lustige-taschenbuecher.de/ltb-katalog-416.html
Nichts auf dieser Welt, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß - aber man kann es erreichen (Bob Kelso)
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#2
Derweil sind schon 417 und 418, sowie der Sommer-Sonderband angekündigt. ^^ Mittlerweile gibt's die Infos dort sehr früh.
[Bild: 343894.png]
Houston! We got a problem! Our computer just started burning!
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#3
Habe ich auch schon bemerkt, deshalb finde ich es komisch, dass es noch keinen Thread zu LTB 416 gab, obwohl das schon seit 4 Tagen im Handel erhältlich ist...
Aber egal, ich habe das LTB jedenfalls noch nicht. Kaufe es mir aber Montag. Absolute Highlights sind jetzt für mich nicht dabei, mal schauen was aus dem LTB so wird.
Nichts auf dieser Welt, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß - aber man kann es erreichen (Bob Kelso)
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#4
Das LTB hab ich, aber noch nicht mal im geringsten angefangen. Jedoch sieht es auf den ersten Blick besser als 415 aus, muss ich sagen. DoppelDuck ist wieder dabei, dieses Mal wieder mit besonders vielen Bezügen zu James Bond (z.Bp. Kay-Ks Bikini... eindeutig ein Vergleich zu Jinx (Halle Berry) aus "Stirb an einem anderen Tag"). Ich bin gespannt.
»Manners. Maketh. Man.«
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#5
Die Maus Geschichte fand ich nett, die Reise ins Ich Geschichte würde ich eher in die Mittel-Stufe
einstufen. Den Rest lese ich heute noch weiter. Greenie
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#6
Also ich fand die Reise ins Ich Geschichte am Besten. Es war lustig Donlad in verschiedenen Zeichenstielen zu sehen, und das Ende war auch lustig. Die anderen Geschichten werde ich heute auch noch lesen.
Geduld ist die Kunst nur langsam wütend zu werden
(Japanische Weisheit)
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#7
Na, keine Meinungen?

War qualitativ eine ziemlich homogene Auswahl, das mag ich.
Die Titelstory profitiert neben dem genialen Cover von der schönen Idee. Die Umsetzung ist nicht besonders, das Thema macht die Story aber schon überdurchschnittlich interessant.
Die Hauptmaus war wohl die beste Geschichte im Band, wenn auch nicht mit grossem Vorsprung - kein sehr grosses Spektakel in dieser Nummer. An Camboni muss man sich zuerst gewöhnen, wird dann aber mit einigen sehr schön aufgebauten Bildern und gut choreographierten Szenen belohnt. Storytelling wie meistens bei Casty sehr atmosphärisch.
Auch gefallen hat der DoppelDuck. Man kennt das Grundprinzip der Reihe zwar, aber für meinen Geschmack wird es genügend abgewandelt, unter anderem mit der Fokussierung auf eine eigentliche Nebenfigur. Auf jeder Seite unterhaltsam, Radice macht das toll. Auch die (freizügigen) Zeichnungen passen zum tropischen Ambiente, typisches Doppel-D-Flair. Fröhlich Schade sehen wir das Cover nicht bei uns.
Der Rest ist dann sehr gleichförmig. Will heissen: absolut durchschnittlich, aber deswegen noch lange nicht schlecht (nur will man trotzdem nicht nur so was lesen, nicht besonders gut die Durchmischung hier). Alle Storys haben irgendeinen merklichen Schwachpunkt, der den Genuss dann etwas trübt.
Bei Fecchi (gewohnt toll gezeichnet) ist das die klassische, aber biedere Story, die nicht lange nachwirken wird.
Bei den Panaros die grundsätzliche Harmlosigkeit. Nicht schlecht, aber eher unterkühlt.
Bei Ferraris ist es eben jene Emotionslosigkeit, weswegen bei dem an und für sich schönen Plot der Funken nicht so recht rüberspringt. Bei beiden letzteren Geschichten fällt auf, dass die moderne hippe Kolorierung mit Schattierungen nicht so passt, weil die Zeichnungen dafür viel zu klassisch und unaufgeregt sind.
Bei Gula muss man sich auch erst an die Zeichnungen gewöhnen, beim Durchblättern wirken sie wie wahlloses Gekritzel, beim Lesen kann man ihnen aber etwas abgewinnen. Die Story krankt zuerst daran, dass sie zu vorhersehbar verläuft, nach der Hälfte ändert sich das immerhin noch etwas. Ansonsten aber ein paar schöne, ruhige Szenen und gute Übersetzung.
Ach ja, der Andersen ist auch noch da - der wird nicht als letzter erwähnt, weil er schwach ist, sondern weil er durch die Zerstückelung am wenigsten hängen bleibt. Witzig, wie Donald konsequent seine eigenen Fälle verursacht. Greenie Vom Layout her könnte man Anfang und Ende jeder Episode noch etwas weniger grob gestalten, eigentlich find ich diese Rätselcomics noch ganz gut.

Fazit: Band ohne Durchhänger, insgesamt aber etwas zu leidenschaftslos (= wenig echte Highlights). Prinzipiell aber weiter so!
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#8
Ich gebe dann auch mal wieder meine Meinung zum aktuellen LTB preis, gleichzeitig werde ich aber keine direkten Bewertungen mehr aussprechen, da ich es doch sehr schwierig finde, Worte in Zahlen zu fassen Zwinkern

--- Hin und wieder Spoilergefahr ---

Pat & Carol McGreal scheinen ja einst unter LTB-Lesern keinen allzu guten Ruf gehabt zu haben. Wieso, kann ich mir nicht recht erklären, da ich bisher eigentlich nur gute Geschichten von ihnen gelesen habe, allerdings war ich lange Zeit, wie gesagt, auch kein regelmäßiger Leser.
Der letzte Band sollte das Image der beiden mit 95 Seiten McGreal aber durchaus aufpoliert haben und auch in der vorliegenden Ausgabe glänzen sie gleich mit einer hervorragenden Idee, die leider - wie ich finde - an dem begrenzten Umfang zu Grunde geht.

So ist es zwar eine Freude, die Hommagen in "Reise ins Ich" zu erkennen und quasi selbst in Erinnerungen zu schwelgen, doch umso mehr eine Enttäuschung, als das ganze Spektakel schon nach 35 Seiten seinen Abschluss findet. Sind dafür nun die Autoren oder die Leute bei Egmont verantwortlich? Generell scheint es zur Zeit ja ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass eine Geschichte die 40 Seiten auf keinen Fall erreichen, geschweige denn überschreiten darf. Doch wie soll man eine gute Idee mit derartigen Limitierungen entfalten? Wann wird dieser Trend ein Ende haben?
Mit auch nur 15 zusätzlichen Seiten hätte diese Reise in Donalds Unterbewusstsein wirklich spannend werden können, so aber eiert die Geschichte irgendwie ein wenig unsicher umher und landet viel zu schnell an einem Schlusspunkt, ohne dass sich ihre albtraumhaft-surreale Dramatik wirklich entfalten kann...
Schade um die geniale zeichnerische Umsetzung - Neben Fecchis bekannten, vor dynamischer Gestik und akkuraten Hintergründen strotzenden Stil gesellen sich hier auch noch gekonnte Andeutungen anderer Stile, sowie die äußerst fantasievolle Darstellung des "Erinnerungstunnels"... Ein Flemming Andersen etwa hätte das bei allem Respekt so einfach nicht hinbekommen - Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass nicht mal ein Cavazzano ein in meinen Augen vergleichbar eindrucksvolles Bild hätte schaffen können (Blasphemie?).
Ein Allerweltsdisneycomic ist das beileibe nicht, es ist ein Kunstwerk. Leider ein Kunstwerk, welchem die nötige Freiheit nicht gelassen wurde - Ein Gift für jede Form von Kunst - und somit, so hart das klingt, uninteressant wird... Wirklich schade...

Auch "Kleopatras Geist" will mich nicht so ganz erfüllen und das, obwohl er mir vom Tempelmeister Casty höchstselbst nahegebracht wird. Mein Problem dabei ist die etwas plumpe Auflösung.
Es liegt zwar eine atmosphärische, packende und spannende Geschichte vor, die noch dazu sehr schön visualisiert wurde, doch der 08/15-Bösewicht Kater Karlo passt in dieses außergewöhnliche Setting einfach nicht so wirklich rein. Noch dazu ist sein Motiv natürlich so platt wie klar, was wohl sonst nicht stören würde, in diesem Fall aber einen zu krassen Kontrast zu dem spektakulären Rest der Geschichte bildet. Dennoch lesenswert!

Nach so vielen Jahren endlich ein neuer Fall für Detektiv Duck - Unter Anleitung von Per Hedman und Flemming Andersen stolpert der Möchtegern-Sherlock diesmal auf der Suche nach dem verlorenen Collier durch eine so herrlich abstruse und lächerliche Geschichte, dass mir beim Lesen fast die Freudentränen in den Augen standen.
Klar, einige werden sich jetzt wieder beschweren über "absolutes Chaos", "Andersens Kritzeleien" und "Holzhammer-Humor", aber haben solche Geschichten nicht genausosehr ihre Daseinsberechtigung? Vor Allem nach einem so braven Auftakt in diesem LTB?
Panels, wie das dritte (mittlere Reihe) auf Seite 71, die einfach schon zum Totlachen sind, ohne dass man sich die Sprechblase auch nur ansieht, gehören eigentlich eingerahmt und ins Zimmer gehängt - so etwas schafft widerum nur Andersen und so hat eben doch jeder seine Stärken.
Ganz im Ernst, nach dem bekannten Notensystem wäre mir diese Geschichte ein klares "Top!" wert, doch auch hier gibt es mal wieder etwas, was den Genuss schmälert (irgendwie ist diesmal der Wurm drin), nämlich die - Entschuldigung - saudämlichen Rätselfragen. Nicht, dass ich im Prinzip dagegen wäre, aber woher soll man nach den ersten sieben Seiten ahnen, dass Donald eine Busfahrkarte vom Boden aufhebt? Das könnte genauso gut eine Eintrittskarte für den lokalen Maskenball oder Sonstiges sein. Man hätte die Geschichte meiner Meinung nach am Stück abdrucken und sämtliche Fragen (Gerne auch etwas weniger, teilweise haben sie sich fast schon wiederholt) am Ende stellen sollen.
Deswegen empfehle ich: Am Stück lesen!

Bei DoppelDuck fasse ich mich mal etwas kürzer, denn es gibt hier wenig zu sagen: Klasse Zeichnungen, tolle Geschichte. Zwar etwas vorhersehbar, auch in den Wendungen, aber dennoch ein gelungener Comic. Es gibt nur eines was fehlt (Here we go again ^^) und das ist eine wirkliche Fortsetzung der DoppelDuck-Hauptgeschichte, oder irre ich mich da?

Mittlerweile nichts Besonderes mehr sind die zahlreichen Kollaborationen zwischen Egmont und Disney Italia, zumindest im Prinzip. Das, was jedoch dabei herauskommt, ist immer wieder einen Blick und meist gar mehrere wert. Denn Künstlerkombinationen wie Fecchi/Panaro, sind nicht nur auf dem Papier neu, sondern ergeben auch vollkommen neue Gesamtbilder und plötzlich sieht man den ein oder anderen Autoren oder Zeichner doch aus einem ganz anderen Licht.
So auch diesmal: Obwohl die Grundhandlung schon tausendmal durchgenudelt wurde, ist "Im Tal der Kristalle" doch etwas Besonderes. Humor, Abenteuer und Exotik vereint, dazu hervorragende Bilder von Fecchi, wie das verschneite Himalaja-Gebirge oder die ganzseitige Illustration auf Seite 131 und plötzlich finde ich Carlo Panaro gar nicht mehr so schlecht. Im Gegenteil - diese Geschichte ist von vorne bis hinten gelungen!

Soviel zu Carlo Panaro... Indiana Goofs Reise zur Quelle der großen Glut ist zwar definitiv lesbar, auch weil Alfons mal wieder rausgekramt wurde, doch im Endeffekt auch nur ein mittelmäßiges Standardwerk. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob "Im Tal der Kristalle" wirklich besser ist, als dieser Comic hier, aber es erscheint durch die ungewöhnliche Kombination von Zeichner und Autor zumindest so. Die Zeichnungen sind in Ordnung.

Weiß eigentlich jemand, seit wann Andrea Ferraris so zeichnet? Mittlerweile gewöhne ich mich zwar daran, aber es würde mich trotzdem interessieren.
Secchi schafft auf jeden Fall etwas wesentlich Besseres, als den durchschnittlichen Franz-Gans-Tenor, verschiedene alte Ideen werden geschickt zu etwas Neuem verwoben, was sich noch dazu sehr vergnüglich liest. Dennoch reicht es nicht zu einer wirklich herrausstechenden Geschichte (Das hat mit Franz Gans in der Hauptrolle für mich bisher nur Gorm Transgaard geschafft, leider erinnere ich mich nicht mehr an den Titel der Geschichte)

Der Band endet mit wuseligem "Unterwasserwirren". Auch hier liegt eine überdurchschnittlich gute Geschichte vor, der aber dennoch der letzte Funke fehlt. Von Anfang bis Ende spannend, mit einer den Leser sowohl als auch die Ducks geschickt in die Irre führenden Handlung, gespickt mit netten Einfällen (Düsentriebs neuer Motor, das Aussehen der Atlanter, etc.), fesselt diese Geschichte tatsächlich.
Was fehlt ihr nun? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht...

Das LTB ist also insgesamt doch ein ziemlicher Lesespaß, der jedoch immer wieder durch kleinere oder größere "Wenns" und "Abers" gestört wird. Im Schnitt gut, aber wohl leider nichts, was mich aus dem Bücherregal heraus anschreien wird mit den Worten: "Lies mich! Ich bin ein hervorragendes Buch!"
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#9
(15.06.2011, 22:29)Al Dhi schrieb: Es gibt nur eines was fehlt (Here we go again ^^) und das ist eine wirkliche Fortsetzung der DoppelDuck-Hauptgeschichte, oder irre ich mich da?

Es gibt ja nicht nur die Staffeln mit vier Storys am Stück, sondern auch die One-Shots, so wie der jetzt. Davon gibts in Italien bereits eine handvoll weitere Stücke, ich vermute, dass der Hauptstorybogen eher in den Vierteilern weitergeführt wird, während man die One-Shots auch ohne genaue Kentnisse der vorhergehenden Geschichten lesen können sollte. Ich glaube, die werden momentan so etwa nach dem Prinzip produziert.

Was die Rezis angeht, da stimme ich quasi überall mit dir überein. Fröhlich

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#10
Eigentlich wollte ich jetzt nichts mehr zu diesem vergangenen LTB sagen, da ich aber oft anderer Meinung als Damian und Al Dhi bin (deren Rezensionen ich aber mit großem Vergnügen gelesen hab), will ich doch noch ein paar Zeilen von mir geben...

Zitat:Pat & Carol McGreal scheinen ja einst unter LTB-Lesern keinen allzu guten Ruf gehabt zu haben. Wieso, kann ich mir nicht recht erklären, da ich bisher eigentlich nur gute Geschichten von ihnen gelesen habe, allerdings war ich lange Zeit, wie gesagt, auch kein regelmäßiger Leser.
Ja, das stimmt, die McGreals haben sich in letzter Zeit tatsächlich verbessert. Auch "Reise ins Ich" ist ganz nett geworden, vor allem die Hommagen fand ich auch aufgrund Fecchis Barks-Imitation durchaus gelungen. Mehr als eine ganz nette Hommage ist es aber nicht.

Allgemein muss man sagen, dass der Egmont-Teil diesmal ganz ordentlich ist, denn auch die Detektiv-Duck-Geschichte fand ich gut - ich würde sie sogar als die beste Geschichte des Bandes bezeichnen, da sie im Gegensatz zu den meisten italienischen Geschichten im Gedächtnis hängenbleibt. Würde man die Geschichte rein als Rätselcomic betrachten, wäre sie eigentlich furchtbar, denn - wie schon gesagt wurde - sind die Fragen entweder sehr leicht oder ziemlich seltsam. Außerdem wiederholen sie sich ständig. Die Tatsache, dass Donald als Möchtegern-Detektiv das ganze Unheil selbst verursacht, fand ich aber eine nette Idee, sodass die Geschichte abseits der Rätselfragen eigentlich doch funktioniert hat und unterhalten konnte.

Enttäuscht bin ich von der Casty-Geschichte. Ist zwar immer noch ganz nett, für Castys Verhältnisse aber doch reichlich ideenlos und teilweise vorhersehbar. Auch Cambonis Zeichnungen fand ich weniger gelungen, sein früherer Stil hat mir deutlich besser gefallen (wie ich anhand von "Der legendäre Al Mausone" in der Maus-Edition festgestellt hab). Insgesamt zwar dennoch in Ordnung, allerdings trotzdem einer der schwächsten Casty-Geschichte, die ich bisher gelesen hab.

Bei der DoppelDuck-Geschichte würde ich Damian zwar dahingehend zustimmen, dass Teresa Radice dass Flair der Serie recht gut eingefangen hat, was aber gegenüber Vitaliano oder Bosco ganz klar fehlt, ist der Humor. Außerdem muss man aufpassen, dass man das typische Handlungsschema der Serie nicht überreizt. Dennoch unterm Strich relativ gut, auch dank Mazzarellos wieder mal überzeugenden Zeichnungen.

Das waren also die vier Geschichten, die ich zwar nicht als top einstufen würde, die aber mit einigen Abstrichen noch unterhalten konnten. Die anderen vier Geschichten fand ich dagegen weniger interessant...

Am besten davon ist noch die Franz-Geschichte, der dort sympathisch dargestellt wurde. Ein Fan von Andrea Ferraris bin ich nicht, obwohl er sich mit seinem Stil merklich an Carpi orientiert.
Zitat:Weiß eigentlich jemand, seit wann Andrea Ferraris so zeichnet?
Laut Inducks erschien seine erste Geschichte 1993 im Topolino. Zwinkern

"Im Tal der Kristalle" und "Die Quelle der großen Glut" sind mMn beide größtenteils langweilig, wie es leider für Carlo Panaro typisch ist. Beide Geschichten sind zwar länger als seine üblichen Kurzgeschichten, trotzdem schafft er es nicht, eine gute Abenteuer-Atmosphäre zu erzeugen und langweilt stattdessen mit einer beliebigen, banalen Handlung.

Bei der Abschlussgeschichte muss ich Damian damit...
Zitat:Bei Gula muss man sich auch erst an die Zeichnungen gewöhnen, beim Durchblättern wirken sie wie wahlloses Gekritzel, beim Lesen kann man ihnen aber etwas abgewinnen.
... rechtgeben. Gula trifft die Mimik der Figuren einerseits ziemlich gut, seine Zeichnungen an sich sind andererseits aber doch ziemlich ... unförmig. Würde ich nur dann gerne im LTB sehen, wenn die Geschichte gut ist... das war die hier aber nur in Ansätzen. Das ist eine Geschichte, bei der ich sagen würde, dass ihr zehn Seiten mehr sehr gut getan hätten - vor allem die Spiele am Ende werden dann doch recht kurz abgenudelt. So kommt irgendwie nicht die richtige Atmosphäre auf. Schade, denn gute Ansätze waren schon vorhanden.


Insgesamt also ein LTB ohne Highlight und mit einigen mittelmäßen Geschichten. Eher fad. Kann eure Einschätzungen ("weiter so" und "hervorragend") also nicht so ganz teilen... mal sehen, ob der nächste, inzwischen aktuelle Band besser ist.

Edit: Was ich noch vergessen hatte. Dem...
Zitat:Generell scheint es zur Zeit ja ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass eine Geschichte die 40 Seiten auf keinen Fall erreichen, geschweige denn überschreiten darf. Doch wie soll man eine gute Idee mit derartigen Limitierungen entfalten? Wann wird dieser Trend ein Ende haben?
... kann ich natürlich nur voll und ganz zustimmen, aber leider keine Antwort geben. Vermutlich wird sich das in nächster Zeit aber nicht bessern...

"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#11
Ein wenig zwiespältig ist es schon. Die vier von dir kritisierten Geschichten fand ich auch nicht besonders gut, für meinen Geschmack gingen sie aber in Ordnung. Ich bewerte Geschichten nur dann negativ, wenn sie mir auch wirklich negativ auffallen, durch was auch immer. In diesem Band konnte ich aber jeder Geschichte irgendwas abgewinnen, sodass er für mich nicht schlecht war. Mit anderen Worten: ich habe lieber eine handvoll gewöhnlich lange Storys die nicht so treffsicher sind, als doppelt so viele kurze Geschichten, die dann gar nichts mehr bieten. Ist natürlich eine Frage der Rezeption. Unglücklich ist schon, dass hier gleich die Hälfte des Bandes mit Material gefüllt wurde, dass ich als "geniessbare Lückenfüller" oder ähnlich bezeichnen würde. Die 417 ist da besser. Zwinkern
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