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Umfrage: Comics sind...
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ernsthaft und lehrreich
7.14%
2 7.14%
manchmal kindisch, aber auch ernsthaft
28.57%
8 28.57%
vor allem lustig
10.71%
3 10.71%
moralisierend für Kinder und Erwachsene
21.43%
6 21.43%
Popliteratur für alle Zeitgenossen
32.14%
9 32.14%
witziger, simpler Kinderkram
0%
0 0%
Gesamt 28 Stimme(n) 100%
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Themabewertung:
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[Projekt] Comics Popliteratur, für Erwachsene, kritisch, lehrreich?
#1
Hallo miteinander

Für die Berufsschule arbeite ich gerade an einer kleinen Arbeit (ca. 8 Seiten) und wie ihr Euch denken könnt, wählte ich Comics als Thema. Hauptziel meiner Arbeit ist am Ende, dass der Leser Comics nicht als kindische, einfache Unterhaltung hält, sondern als durchaus auch ernsthafte, literarische Lektüre.

Am Ende muss ich noch eine eigene Interpretation rein bringen. Als erstes dachte ich, schreibe ich etwa eine ganze Seite lang über Donald Duck und wie wir uns in ihn wieder erkennen. Danach möchte ich noch Meinungen von anderen Comicfans reinbringen und da seid ihr gefragt. Haltet ihr Comics für kindisch oder für etwas, was auch Erwachsene lesen können? Gefällt es Euch, wenn Autoren wie Don Rosa beispielsweise etwas historisches rein bringen oder wenn Comics Literaturklassiker behandeln? Findet ihr, man kann bei Comics auch was lernen über einen selber, haltet ihr sie eventuell sogar für gesellschaftskritisch?

Wenn ihr nichts dagegen habt, nehme ich mir die Freiheit und kopiere ein paar der Antworten in meine Arbeit.

Danke für Eure Mithilfe!
N.E.L.L.Y.=Neurotische, exzentrische, liebeshungrige, leidende, Yukerin!
Jogi We Löw you!/Heja Kloppo!


Immer das zu tun was andere von einem wollen, stellt das eigene Charisma derart in den Schatten, dass man am Ende verblasst. Lieber unangepasst und sich selbst treu, als angepasst und damit den Anderen treu ergeben.Falco
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#2
(07.05.2013, 08:01)Miss Nelly Gilt schrieb: Danach möchte ich noch Meinungen von anderen Comicfans reinbringen und da seid ihr gefragt. Haltet ihr Comics für kindisch oder für etwas, was auch Erwachsene lesen können? Gefällt es Euch, wenn Autoren wie Don Rosa beispielsweise etwas historisches rein bringen oder wenn Comics Literaturklassiker behandeln? Findet ihr, man kann bei Comics auch was lernen über einen selber, haltet ihr sie eventuell sogar für gesellschaftskritisch?

Wenn ihr nichts dagegen habt, nehme ich mir die Freiheit und kopiere ein paar der Antworten in meine Arbeit.

Danke für Eure Mithilfe!

Ich habe gerade ein wenig Zeit und versuche einmal aus meiner Sicht die obigen Fragen zu beantworten.
Der Begriff Comic ist allerdings zu allgemein, als dass ich konkrete Antworten geben könnte. Deshalb beziehe ich mich nun in erster Linie auf Comics wie Donald Duck und anderen die hier in Deutschland auch allgemein bekannt sind (Asterix, Lucky Luke, Tim und Struppi...).
Haltet ihr Comics für kindisch oder für etwas, was auch Erwachsene lesen können?
Ich finde, dass das selbst in dem sehr eingegrenzten Bereich, den ich gewählt habe, schwer allgemein zu beantworten ist. Aber im Großen und Ganzen ist es natürlich so, dass Comics von Erwachsenen gelesen werden können und ja auch von ihnen gelesen werden. So sind Erwachsene eine ganz entscheidende Zielgruppe geworden. Das schließt allerdings nicht aus, dass auch Comics kindisch sein können. Aber diese Geschichten, die oft darauf getrimmt sein zu scheinen auf Kinder zwanghaft cool zu wirken, stoßen bei Erwachsenen wohl meist auch auf weniger Interesse, da sie qualitativ nicht überzeugen.
So werden sicherlich auch erwachsene Donald Duck- Fans nicht unbedingt viel Gefallen an einem Donald in der Rolle eines Superagenten finden.
So denke ich ist das eine Frage, die man nicht zu allgemein beantworten kann.
Gefällt es Euch, wenn Autoren wie Don Rosa beispielsweise etwas historisches rein bringen oder wenn Comics Literaturklassiker behandeln?
Ich denke, so etwas kann man nur positiv beurteilen, da es meist zu einer Comicatmosphäre führt, die den Unterhaltungswert der Geschichte um ein vielfaches steigert. Ich denke allerdings, dass man es auch hiermit nicht zu sehr übertreiben sollte, da sonst Kinder, die ja die eigentliche Zielgruppe solcher Geschichten darstellen eventuell überfordert sein könnten (zum Beispiel mit "Die Krone der Kreuzfahrerkönige"). Mit Comics Literaturklassiker zu behandeln finden ich im Allgemeinen gut. Allerdings sollte hier mehr eine Parodie, als eine Nacherzählung, wie diese häufig in Lustigen Taschenbüchern zu finden sind, stattfinden, da es mir häufig unpassend vorkommt, bekannte Comicfiguren in völlig andere Szenarien zu werfen, die nicht zu den eigentlichen Geschichten passen.
Findet ihr, man kann bei Comics auch was lernen über einen selber, haltet ihr sie eventuell sogar für gesellschaftskritisch?
Eigentlich werden in fast allen Comics gesellschaftliche Themen aufgegriffen und besonders bei Donald Duck- Klassikern, Asterix oder Lucky Luke gekonnt parodiert. Das ist häufig auch das Instrument, dass Comics zum Erfolg brachte. So wird zum Beispiel in dem Lucky Luke- Klassiker "Die Daltons und der Psycho- Doc" gekonnt der Beruf des Psychiaters auf die Schippe genommen. Oder bei "Asterix als Legionär" findet man zum Beispiel eine Geschichte, die teilweise nur darauf baut, andere Kulturen zu veralbern. Als gesellschaftskritisch würde ich diese Beispiele aber nicht bezeichnen. Wenn in Comics eine solche Kritik verübt wird, dass meist eher unterschwellig, wie bei Tim und Struppi ("Tim und die Picaros"). Ob man durch Comics wirklich etwas über die selber lernen kann weiß ich jetzt so nicht. Auf jeden Fall kann man auch über sich selbst lachen, wenn man sich zum Beispiel in Donald Duck wieder erkennen kann.
Hoffe ich konnte dir etwas helfen.
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#3
Haltet ihr Comics für kindisch oder für etwas, was auch Erwachsene lesen können?
Selbstverständlich können auch Erwachsene Comics lesen. Und genauso richtig ist, dass Comics kindisch sein können. Genauso wie auch Bücher und Filme kindisch sein können. Comics sind schließlich ein eigenständiges Medium, das trivialste Unterhaltung wie auch anspruchsvolle Literatur hervorgebracht hat. Als Problem sehe ich nur, dass Comics in Deutschland meist automatisch mit Superhelden und diese mit leichter Kost oder mit Kinderkram in Verbindung gebracht werden, im schlimmsten Fall mit dem LTB als Musterbeispiel derartiger kindischer und trivialer Unterhaltung. Ein differenzierter Blick auf Comics allgemein findet nicht statt, auf Disneycomics schon gar nicht.

Gefällt es Euch, wenn Autoren wie Don Rosa beispielsweise etwas historisches rein bringen oder wenn Comics Literaturklassiker behandeln?
Historische Fakten in Disneycomics stehe ich grundsätzlich positiv gegenüber, allerdings sehe ich sie nicht als Notwendigkeit an, sondern mehr als ein Stilmittel um Atmosphäre zu kreieren. Und ob man das nun wie Rosa mit exakt recherchierten Fakten schafft oder wie Barks und viele andere es häufig taten sich von Mythen inspirieren lässt ist dabei weniger wichtig, es kommt mehr auf die Ausführung an. Im besten Fall schafft Rosa mit seiner historischen Authentizität seine Geschichten ernsthafter und anspruchsvoller zu gestalten und da im Disneykosmos solche Stories eher selten auftauchen (was ja auch logisch sind, der Fokus liegt schließlich auf dem Humor) befürworte ich Rosas Vorgehensweise. Unangenehm wird es erst wenn Disneycomics belehren und dem Leser historisches Wissen geradezu aufdrücken wollen. Das habe ich persönlich schon als Kind nicht gemocht und mag es heute noch weniger.
Literaturadaptionen finde ich sehr gut. Wenn nicht einfach nacherzählt, sondern mit Respekt und Kenntnis des Originals das Werk parodiert wird, dann wird auch das Potential der Disneyfiguren gut ausgenutzt. Im Disneykosmos sind viele der typischen, ich sage mal, Figurenstereotypen vorhanden und es gibt genügend Randfiguren, denen man diese oder jene Rolle aufdrängen kann.
Die meisten Literaturadaptionen sind ja umfangreiche Geschichten, häufig von erstklassigen Autoren und Zeichnern. Guido Martina, der wohl wichtigste Autor von Literaturparodien, hat Literaturwissenschaften studiert, wusste also was er tat. Und trotz ihrer Bedeutung im italienischen Bereich sind derartige Parodien quantitativ eher selten. So sind Literaturparodien meist Highlights, weshalb ich sie besonders gerne mag.

Findet ihr, man kann bei Comics auch was lernen über einen selber, haltet ihr sie eventuell sogar für gesellschaftskritisch?
Hier verweise ich nochmal auf meine Antwort zu Frage 1: Comics sind als Medium Büchern und Filmen gegenüber gleichwertig. Sie können selbstverständlich dabei helfen sich selbst und sein Umfeld besser zu verstehen und genauso können sie auch Gesellschaftskritik ausüben. Wie von FAB beschrieben kann das humoristisch geschehen, natürlich geht das aber auch auf ernsterem Weg. Ins Detail will ich da gar nicht gehen, das würde den Rahmen meiner Antwort definitiv sprengen.
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#4
Ich danke Euch zwei schon einmal für Eure Antworten. Wenn es recht ist sammle ich diese und bringe sie am Schluss in meine Arbeit rein. Natürlich warte ich noch auf weitere Antworten ab.
Falls sich Jemand dafür interessiert, was genau mein Ziel, stelle ich einmal das bisherige Vorwort rein. Aber daran werde ich sicher noch Pfeilen, sinngemäss ist es eigentlich so richtig.


Vorwort:



Im allgemeinen Volksmund gelten Cartoons sowie Comics als einfache Unterhaltung, ohne tieferen Sinn und ausschliesslich für die Kleinen unter uns. Darum wollen die Meisten sobald sie erwachsen sind nichts mehr von den kindischen Bildergeschichten wissen. Allerdings gibt es auch so manchen, der mehr aus nostalgischen Gründen, als reifer Mensch auf Comics zurück greift und dabei feststellt, dass diese gar nicht so infantil sind. Später wird er noch feststellen, dass die Thematik zum Teil sogar Gesellschaftskritisch ist.

Sinn meiner Vertiefungsarbeit ist es die Ernsthaftigkeit der Comicwelt zu analysieren und Anderen auf zu zeigen, dass diese Kunstform nicht zu unterschätzen ist. Ich möchte selber dabei neues kennen lernen, was sich wahrscheinlich vor allem auf neue Comicreihen beziehen wird. Ausserdem möchte ich mich mit ernsten Themen in unserem Alltag auseinander setzen und Vergleiche setzten. Ich will möglichst viel Selbstinterpretation einbauen. Ich werde auch ein paar Unterhaltungen von anderen Comicfans aus dem Internet, natürlich erst nach Anfrage, heraus suchen zu dem Thema „Comics Kindersache?“!


Ich werde mir im Internet Videos anschauen, Comics lesen, im Netz recherchieren.
Bei mir Daheim liegen viele klassische Comics, Donald Duck, Lucky Luke und die Simpsons. Doch ich habe auch schon historische Bildergeschichten gelesen, da wäre z.B. „Berlin Steinere Stadt“, die Berlin von 1928-1933 aufzeigt.


Auch die Mangas aus Japan möchte ich gern genauer unter die Lupe nehmen. Den mir ist aufgefallen, dass die Bildergeschichten aus Japan oft recht ernst, teilweise moralisch und brutal sind. Anime-serien sind Kindersendungen wie Heidi, Biene Maja oder Pinocchio, aber auch die wie schon erwähnt recht brutalen wie Digimon, Dragonball oder Detektiv Conan.

Wenn der Leser meiner kleinen Vertiefungsarbeit am Ende der Meinung ist,
dass Comics eine Art Popliteratur für Kinder und Erwachsene ist, so wär damit mein Ziel erreicht.



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#5
Die Sichtweise von Comics, die deinen Ausführungen zu Grunde liegt, wird der ganzen Bandbreite des Mediums eigentlich gar nicht gerecht und so ist die Umfrage auch nicht wirklich sinnvoll beantwortbar. Im Bezug auf Disney-Comics und stilistisch ähnliche Serien lässt sich festhalten, dass das immer All-Age-Titel sind, die im Prinzip in jedem Alter gelesen und genossen werden können, auch wenn sie hauptsächlich an Kinder bzw. später Nostalgiker verkauft werden oder das von den Produzenten so beabsichtigt wird. Das ist letztendlich eine spezifische Frage nach den eigenen Ansprüchen, die einen diese Art Comics lesen lässt.
Den Analysen meiner Vorredner kann ich mich grösstenteils anschliessen, auch wenn ich nicht glaube, dass man als Autor in diesem Genre irgendjemanden überfordern kann. Selbstverständlich können auch diese Comics relevante Themen bearbeiten, auch auf eine kritische Art. Sie existieren ja nicht in einer realitätsfernen Blase, die Figuren sind immer noch menschlich. Sonderlich differenziert werden diese Comics, gerade Disney-Comics, in der Öffentlichkeit aber nicht wahrgenommen, man wird ihnen dort nicht gerecht.
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#6
(07.05.2013, 18:57)Miss Nelly Gilt schrieb: Ich danke Euch zwei schon einmal für Eure Antworten. Wenn es recht ist sammle ich diese und bringe sie am Schluss in meine Arbeit rein. Natürlich warte ich noch auf weitere Antworten ab.

Das kannst du gerne machen. Weise dann aber bitte noch mal darauf hin, dass zum Beispiel meine Antworten nicht auf das gesamte Spektrum an Comics anzuwenden sind, sondern sich lediglich auf wenige, hier sehr populäre Reihen beziehen. Von den japanischen Comics zum Beispiel habe ich absolut keine Ahnung.

Ich habe ansonsten noch zwei Anmerkungen:
1. Ich würde mich auf einen bestimmten Bereich von Comics spezialisieren, da das Thema sonst viel zu umfangreich wird.
2. Animes haben so weit ich weiß nicht direkt einen Bezug zu Comics. So sind hier auch viele Sendungen ohne japanische Comicvorlagen entstanden (zum Beispiel die tolle Kindersendung Wickie).
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#7
(07.05.2013, 18:57)Miss Nelly Gilt schrieb: Wenn der Leser meiner kleinen Vertiefungsarbeit am Ende der Meinung ist,
dass Comics eine Art Popliteratur für Kinder und Erwachsene ist, so wär damit mein Ziel erreicht.
Ich weiß jetzt nicht, was genau das für eine Arbeit sein wird, aber selbst wenn sie jetzt nicht so wissenschaftlich ist, würde ich den Satz nicht so schreiben. Es ist zwar vielleicht ehrlich zu sagen, dass man den Leser manipulieren will, ich würde aber eher sowas schreiben wie "Es ist mein Ziel, aufzuzeigen, dass Comics Popliteratur für Kinder und Erwachsene sind."

Abgesehen davon finde ich, dass das Thema in dieser Form nicht unbedingt viel hergibt. Die Aussage "Alle Comics sind Kindersache" steht für mich in etwa auf einem Level wie "Alle Blondinen sind dumm". Es ist einfach ein Klischee. Und muss man auch wahrlich kein Experte in Sachen Comics sein, um das zu erkennen.
Es ist genau so, wie Milou es schon gesagt hat: Comics sind ein eigenständiges Medium. Und deshalb kann man Comics keine eindeutigen (wertenden) Eigenschaften zuweisen... ebenso wenig, wie ich die Aussage "Bücher sind gut" oder "Filme sind schlecht" treffen kann. Das wollte ich nur noch mal hervorheben, weil ich eben den Eindruck habe, dass du die Aussagen "Comics sind nicht kindisch" und "Es gibt Comics, die nicht kindisch sind" miteiander vermengst.
Deshalb schließe ich mich auch der Meinung von FAB an, dass es ergiebiger wäre, wenn du dich auf eine bestimmte Art von Comics beschränken würdest, weil man da zumindest noch eher Aussagen treffen kann (wird teilweise aber auch schwer).

Vielleicht kannst du dich in deiner Arbeit ja auch mit der folgenden Frage beschäftigen, die ich wesentlich interessanter finde: Warum ist es so, dass Comics in der Gesellschaft so einen schweren Stand haben? Dabei könntest du beispielsweise auch auf die historische Entwicklung eingehen, denn in den 50er-Jahren war die "Micky Maus" in der Gesellschaft ja noch sehr verpönt. Heutzutage werden Comics zwar von vielen akzeptiert, von vielen eben aber unterschätzt. Bei uns in der Uni-Bibliothek gibt es bei den Allgemeinen Literaturwissenschaften nur einen ganz schmalen Regalabschnitt über Comics. Wirklich lächerlich... aber das ist in anderen Bibliotheken vermutlich nicht anders. Es wäre interessant, dieser Frage auf den Grund zu gehen, würde aber schon in Richtung Soziologie gehen. Ich hatte mir sowieso schon mal vorgenommen, für die Homepage einen Artikel über "Disney-Comics in der Literaturwissenschaft" zu schreiben...


Es gibt übrigens auch noch zwei andere Thread hier, in denen ähnliche Fragen diskutiert wurden. Einmal speziell auf Disney-Comics bezogen: http://forum.fieselschweif.de/thread-27.html
Und einmal generell: http://forum.fieselschweif.de/thread-715.html
Ich weiß aber nicht, ob dir das weiterhilft... irgendwie ist es ja klar, dass es in einem Comic-Forum keine zwei Meinungen darüber gibt. Zwinkern
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#8
also hier wirst du wohl kaum negative Antworten finden zum Thema Comic. Da hier ja alles nur Freaks unterwegs sind welche Comics eben sehr cool finden. Ich kann nur aus meinem Umfeld herraus dir die Antwort geben das die Meisten Leute ( natürlich wie ich Ende 30 bis Anfang 40 ) alle Comics für Zeit und Geldverschwedung halten. Ich kenne nur 2 Typen beide über 40 welche zum einen DC Comics und zum anderen frankobelgische Comics wie Asterix, Tim & Struppi lesen. Der Rest meiner Bekannten und Freunde liest wenn überhaupt Zeitung oder mal ein gutes Buch. Aber Comics wohl keiner. Das ist aber nur meine völlig supektive Meinung. Jedenfalls was bei mir in meinem Bekanntenkreis so von Comics gehalten wird.
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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#9
Ich danke Euch so weit! Mit ist bewusst, dass ich hier nur positive Meinungen finden werde, aber die ganze Arbeit ist ja auch so gedacht, dass so Leute wie die wo Onkel Dabobert beschreibt, dies aus einer anderen Sicht betrachten lernen.
Mangas lasse ich doch lieber weg, vor allem da an diesen nicht das Klischee klebt, dass sie alle nur kindisch sind etc! Da ging es mehr darum, Menschen in Kenntnis zu setzen, dass sie nicht nur brutal sind!

Es ist ein sicher umfangreiches Thema und ich werde wahrscheinlich an Hand der wenigen Seiten viele Aufzählungen machen und einiges weg lassen müssen, aber es ist alles möglich. Ich habe es auch geschafft Hamlet in einem Vortrag von 10-15 Minuten vor zu stellen, mit Zusatzinformatioben über den Autor, den Figuren usw., also wird das ihr auch gehen!
Ich werde natürlich zusätzlich erwähnen mit welchen Comics ihr Euch auseinander gesetzt habt!
Eine letze Frage noch!
Was haltet ihr von solchen Trickfilmseruen für Erwachsene, wie z.B. "Die Simpsons"?
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Immer das zu tun was andere von einem wollen, stellt das eigene Charisma derart in den Schatten, dass man am Ende verblasst. Lieber unangepasst und sich selbst treu, als angepasst und damit den Anderen treu ergeben.Falco
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#10
Da kommst du bei mir an den Richtigen !!! Ich liebe die Simpsons seit sie damals im ZDF liefen ...ja sie liefen nicht immer auf Pro Sieben liebe Leute. Ich finde das die Gelbe Familie eine wandlung durchgemacht hat in all den Jahren also seit 1989 / 90. Von einer reinen Kinderserie mit Anfangs sehr wenigen Fans ist diese Serie mittlerweile zu einen Zeichentrick Soup Serie geworden welche alle Altersklassen anspricht. Am Besten zu erkennen auch durch die vielzahl der Leserpost in den Simpsons Comics, gab es anfangs nur dann und wann einen Brief von einem Volljährigen Leser ist es im Laufe der Zeit ziemlich viel geworden, vor allem so im 100 Bereich des Heftes. Im Augenblick geht der Trend aber wieder richtung Kinderfragen im Leserforum.

Allgemein zur Zeichentrickserie ist noch zu sagen das die Simpsons und auch, Beavis & Butthead, South Park viele Erwachsene Fans haben und auch die ein oder anderen Nachahmer Serie nach sich zogen wie Futurama, Family Guy , American Dad, King of the Hill, Ugly Americans usw. alles schon klar auf den Erwachsenen zugeschnitten.

Früher waren Zeichentrickserien wie Tom & Jerry, Ducktales, Chip & Chap, Masters of the Universe, Captain Future, Lucky Luke, Galaxy Rangers oder auch Bugs Bunny klar für Kinder gemacht, heute gibt es eine vielzahl Zeichentrick welches mehr den Erwachsenen anspricht mit Themen wie Sex, Gewalt oder auch Politik. Es findet ein Wandel statt, wie auch in unserer Gesellschaft.

Als Nachtrag noch ist zusagen angefangen hat das Ganze meines Erachtens mit der Sitcom ALF in den späten 80iger Jahren des letzten Jahrhunderts, diese Serie sprach erstmals sowohl Kinder ( ja der lustige knuffige Alf ) als auch Erwachsene an wegen seiner frechen Klappe und der schönen Synchron Stimme von Tommy Piper.
Borussia Dortmund Fan & Comicsammler Gut
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