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Umfrage: Warum werden italienische Geschichten von einigen Lesern als schlecht bewertet?
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Wegen des meist schlechten Zeichenstils
7.41%
2 7.41%
Wegen der meist langweiligen Geschichten
11.11%
3 11.11%
Wegen den in Italien erfundenen und dort oft benutzten, meist schlechten Figuren
11.11%
3 11.11%
Ach, das sind doch nur Klischees und Vorurteile!
25.93%
7 25.93%
Ich kann nicht verstehen warum italienische Geschichten als schlecht bezeichnet werden
44.44%
12 44.44%
Gesamt 27 Stimme(n) 100%
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Themabewertung:
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Warum werden italienische Geschichten von manchen Lesern als schlecht bezeichnet?
#1
Die italienischen Geschichten werden von vielen Lesern als schlecht bezeichnet; doch warum? Liegt es an den „schlechten Zeichnungen“, den „langweiligen Geschichten“ oder an den in Italien erfundenen und dort oft benutzten „schlechten Figuren“, wie zum Beispiel Gitta Gans und Dolly Duck? Oder sind das nur Vorurteile, dass italienische Geschichten schlecht sind? Und auch ziemlich unnatürlich so viele Geschichten schlecht zu finden, nur weil sie aus dem gleichen Land kommen? Für die, die das denken, und für die, die überhaupt nicht verstehen können, warum die italienischen Geschichten als schlecht bezeichnet werden, ist dieses Thema da. Hier kann man diskutieren, streiten und vielleicht auch die Meinung zu italienischen Geschichten ändern. Bitte schreibt, warum ihr die italienischen Geschichten schlecht oder gut findet. Denn ohne Begründung können andere Dich nicht verstehen. Ich werde auch versuchen meine Meinung gut zu begründen:
Ich finde die meisten italienischen Geschichten nicht so gut. Schon seit ich sechs Jahre alt bin. Ich fand die Geschichten damals langweilig und schlecht gezeichnet. Hier ist eine genauere Begründung:  1. Mir gefällt, wie schon gesagt - der Zeichenstil der meisten Italiener nicht. Diese sind zwar auch unterschiedlich, doch ähneln sich trotzdem. Die meisten Zeichner aus Italien zeichnen dick und auch manches unvollständig. Außerdem werden die älteren Geschichten meiner Meinung nach  schlecht koloriert. 2. Vor allen die alten Geschichten aus Italien finde ich langweilig. Ich kann nicht genau sagen warum, aber immer wenn ich ein LTB in der Hand halte, hab ich wenig Lust zu lesen. Manche Geschichten gefallen mir dann – wenn ich mich überredet habe – ganz gut, andere sind meiner Meinung nach aber auch richtig fantasielos. 3. Dolly Duck, Gitta Gans und die anderen italienischen Figuren liegen mir nicht. Gittas Charakter zum Beispiel finde ich abscheulich. Auch hier kann ich nicht genau erklären warum, aber ihr Verhalten (Ihr „Bertelchen“ zu verehren) ist wirklich komisch. Wann begreift Gitta denn endlich, dass Onkel Dagobert sie nicht mag? Klaas Klever  mag ich auch nicht. Dafür gibt es folgenden Grund: Klaas ist wegen den italienischen Zeichnern (Danke! Wütend) nun Onkel Dagobert Hauptrivale. Er hat Mac Moneysac (meine Lieblingsfigur) von diesem Platz verdrängt. Also ist es doch logisch, dass ich diesen nicht ausstehen kann.
Es gibt aber auch italienische Zeichner, dessen Zeichnungen mir gefallen. Claudio Sciarrone zum Beispiel, der oft die Abenteuer des neuen Phantomias zeichnet, ist mein italienischer Lieblingszeichner. Auch Romano Scarpas Geschichten für Egmont sind toll! Ich hoffe, dass ich genau genug Begründet habe, und dass Italienliebhaber mich verstanden haben. Nun möchte ich auch eure Meinungen zu Italienischen Geschichten hören.


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#2
Also, ich kann grundsätzlich nicht verstehen, was an vielen italienischen Geschichten schlecht sein soll.
Das liegt daran, dass die meisten sie mögen; sie werden von den meisten Lesern überhaupt nicht verachtet. Denn ansonsten würden sich Bände wie das LTB oder das Topolino überhaupt nicht mehr verkaufen, und im TGDD wären nie Italos abgedruckt.

Warum ich italienische Geschichten liiiebe:
1) Wichtiger Stützpunkt für Dreireiher: Italien ist Nummer Eins der Produktionsländer der dreireighigen Disney-Comics. Gäbe es Italien nicht, gäbe es auch kaum Dreireiher, und das Leben wäre für die Fans ziemlich trostlos. Greenie
2) Für jeden Geschmack: Ob Literaturadaption, Kriminalgeschichte, Gagstory, Abenteuer - die Italiener können einfach alles. Das macht sie auch so einzigartig gegenüber beispielsweise Dänemark, die ja fast nur vierreihige Gagstorys produzieren.
3) Kassische Storys im Gottfredson-Stil: Es gibt Casty. Casty, eine Wohltat! Er führt die Traditionen weiterer älterer Disney-Künstler fort, indem er Figuren von Scarpa, dessen Stil seinem ähnelt, und Gottfredson auftreten lässt.
4) Langhosenmaus aus Tradition: Anders als bei den Dänen wurden Micky Maus nicht die lange Hose und der Charakter ausgezogen, sondern die Figur blieb dem späten Stile Gottfredsons treu.
5) Prägende Künstler der ersten Generation: Zu der ersten Generation zählten vor allem sehr viele Italiener, ohne die die Comics wohl nicht so wären, wie sie jetzt sind: Martina, Bottaro, Pezzin, Scarpa, Concina, PL De Vita, ..., allesamt herausragend gute Künstler.
6) Zukunftskünstler der dritten Generation: Auch die Zukunft bringt Gutes, es sind noch viele Top-Künstler aktiv, wie beispielsweise Casty oder die Humor-Künstler Ziche und Faraci.
7) Verwendung neuer Charakter: In Italien wurden zahlreiche neue und einzigartige Figuren eingeführt, was auch wieder ein Merkmal für ihr Können ist. Man denke nur an Atömchen, Trudi, ...
8) Storylänge: In Italien werden die längsten Geschichten überhaupt produziert. Und für welche wie mich gilt: je länger, desto besser. Die Handlung kann sich einfach besser entfalten und bleibt im Gedächtnis.
9) Fantastische Ideen: Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. Die besten mir bekannten Geschichten sind italienisch.
10) Es wird mehr auf Qualität als auf Quantität geachtet: Man merkt, dass sich die Künstler auch wirklich Mühe geben, wie bei Don Rosa; es werden nicht einfach so kurze Storys wie möglich erstellt (wie in Dänemark), sondern es bleibt qualitativ hochwertig.
11) Prägende, außergewöhnliche Zeichenstile: Es gibt so viele unterschiedliche Stile wie Muscheln am Meer. Und sehr viele davon sind wirklich besser als internationale Zeichnungen; viele Italiener können Gefühle wunderbar einbauen.
Topolina, Paperopoli und Jungle Town | INDUCKS
»[D]enn es gibt keine tierische Unvernunft auf Erden, die nicht von der Torheit der Menschen unendlich übertroffen wird.«
(Herman Melville — „Moby Dick“)
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#3
Ich finde es nach wie vor lächerlich, Nationen zu pauschalisieren. Es gibt in den Niederlanden, Dänemark und Italien unterschiedliche Künstler. Da zu sagen, eine bestimmte Nation habe einen schlechten Zeichenstil, ist einfach Unsinn. Ausserdem stellst du es in deinem Post und deiner Umfrage so da, als wäre es schon Allgemeingut, italienische Geschichten wären schlecht, obwohl das eigentlich nur verbitterte Greise in Leserbriefen behaupten und die Mehrheit keine Vorurteile gegenüber Ländern hat.
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#4
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Es gibt zum Glück nicht soviele Fans, die italienischen Geschichten pauschal die Qualität absprechen. Das halte ich auch für engstirnig.
Topolino hat schon die wichtigsten Argumente genannt, warum die Bedeutung dieser Produktionen für die Entwicklung der modernen Comic-Landschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Bei der Masse der italienischen Produktionen ist natürlich eine gewisse Redundanz der Plots unvermeidlich, weswegen es sicherlich genug "langweilige" Geschichten gibt, die mit den immer gleichen Motiven spielen. Wir alle haben italienische Künstler, die uns nicht gefallen, was aber nichts damit zu tun hat, wo sie herkommen, sondern auf ihren ganz persönlichen Stil zurückzuführen ist.
Man muss ja nicht alles mögen, sollte aber dennoch so fair sein, eine etwas differenziertere Wahrnehmung zu haben.
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#5
(12.07.2016, 18:55)Topolino schrieb: Also, ich kann grundsätzlich nicht verstehen, was an vielen italienischen Geschichten schlecht sein soll.
Das liegt daran, dass die meisten sie mögen; sie werden von den meisten Lesern überhaupt nicht verachtet. Denn ansonsten würden sich Bände wie das LTB oder das Topolino überhaupt nicht mehr verkaufen, und im TGDD wären nie Italos abgedruckt.

(12.07.2016, 19:14)Luk schrieb: Ich finde es nach wie vor lächerlich, Nationen zu pauschalisieren. Es gibt in den Niederlanden, Dänemark und Italien unterschiedliche Künstler. Da zu sagen, eine bestimmte Nation habe einen schlechten Zeichenstil, ist einfach Unsinn. Ausserdem stellst du es in deinem Post und deiner Umfrage so da, als wäre es schon Allgemeingut, italienische Geschichten wären schlecht, obwohl das eigentlich nur verbitterte Greise in Leserbriefen behaupten und die Mehrheit keine Vorurteile gegenüber Ländern hat.

Hier, meine Erklerung: Ihc meine: italienische Geschichten werden öfter als schlecht dargestellt als dänische oder amerikanische. Die werden so gut wie nie schlecht dargestellt. Und: @Luk: Die Comics italiener ähneln sich schon ein Bisschen. Das ist ja auch bei den Niederländern so. Ein Großteil von denen zeichnet onld einen sehr langen Schnabel und Hals. Und ich habe schon gesagt, dass es eine Menge Leute gibt, die italienische Geschichten als schecht bezeichnen. (Weiteres siehe unten) Und das bei der Umfrage: Dort habe ich versucht beide Seiten zu respektieren. Wenn ich schreib, dass es am italienischen Zeichnenstil liet, dass die Storys als schlecht dargestellt werde, meinte ich, dass es vielleich deine Meinung seien könnte, es aber nicht stimmen muss, dass der italienische Stil schlecht ist. Genauso hab ich das mit den Wörtern in "Anfürungsstrichen" gemeint. Nun zu topos Aussage: das LTB und Topolino verkauft sich so gut, weil es billig ist. Greenie Und vor ein paar Jahren haben sich ein Haufen Leute darüber eschwert, dass im TGDDSH s viele Geschichten au Italien vorkammen. Und sogar der ReDUCKter von Egmont, Byron Erickkson, findet italienische Geschichten schlecht.


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#6
(13.07.2016, 13:23)Floyd Moneysac schrieb: Hier, meine Erklerung: Ihc meine: italienische Geschichten werden öfter als schlecht dargestellt als dänische oder amerikanische. Die werden so gut wie nie schlecht dargestellt.
Quatsch: Viele Leser des LTB beschweren sich über die schlechten Egmont-Storys, die meist eben schlechter als die italienischen bewertet werden. Sonst wären mehr Geschichten aus Dänemark im LTB.

Zitat:Und: @Luk: Die Comics  italiener ähneln sich schon ein Bisschen. Das ist ja auch bei den Niederländern so. Ein Großteil von denen zeichnet onld einen sehr langen Schnabel und Hals. Und ich habe schon gesagt, dass es eine Menge Leute gibt, die italienische Geschichten als schecht bezeichnen. (Weiteres siehe unten)
Habe ich schon gesagt, dass alle Amerikaner gleich zeichnen? Barks, Rosa, Gottfredson, Murry, ... - immer das Gleiche! GreenieFrech

Zitat: Nun zu topos Aussage: das LTB und Topolino verkauft sich so gut, weil es billig ist.  Greenie
Bestimmt nicht. Augenrollen  
Zitat:Und sogar der ReDUCKter von Egmont, Byron Erickkson, findet italienische Geschichten schlecht.
Den Namen wirst du wohl nie richtig schreiben. Greenie
Es ist doch sch...egal, was irgendein %#*¥(!>☆] Redakteur zu italienischen Geschichten meint. Darum geht es doch jetzt gar nicht.
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#7
Italienische Geschichten sind nicht super herausragend, aber auch nicht schlecht. Es ist so wie bei Egmont, Sanoma, Western Publishing und vielen anderen Verlagen - es gibt gute Comics und schlechte. Es gibt bei allen Verlagen gute und schlechte Zeichner.
Zeichner wie Scarpa, Cavazzano, Ziche oder Faccini zeichnen meiner Meinung gut. Aber Zeichner wie Sciarrone, Amendola oder Gatto mag ich nicht so.
Es stimmt, dass italienische Geschichten umstritten sind, aber nicht viel weniger als egmont'sche und holländische Comics.
Trotzdem lese ich lieber dänische und holländische Comics, andere lieber italienische.  Zwinkern

Topolino schrieb:Quatsch: Viele Leser des LTB beschweren sich über die schlechten Egmont-Storys, die meist eben schlechter als die italienischen bewertet werden. Sonst wären mehr Geschichten aus Dänemark im LTB. 
Das stimmt aber nicht. Der Grund ist: es gibt mehr 3-reihige italienische als 3-reihige dänische Comics.
Bertel-Express-Redaktionsforum

Liste aller Zeichner von ...
Egmont
Sanoma
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#8
(13.07.2016, 13:41)Donald Duck34 schrieb:
Topolino schrieb:Quatsch: Viele Leser des LTB beschweren sich über die schlechten Egmont-Storys, die meist eben schlechter als die italienischen bewertet werden. Sonst wären mehr Geschichten aus Dänemark im LTB. 
Das stimmt aber nicht. Der Grund ist: es gibt mehr 3-reihige italienische als 3-reihige dänische Comics.

Spätestens seit T.A.F.K.A.M.M. haben die Dänen keinen guten Ruf mehr im LTB. Und außerdem kann doch je nach Bedarf mehr produziert werden, oder?
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#9
(13.07.2016, 13:41)Donald Duck34 schrieb: Es stimmt, das italienische Geschichten umstritten sind, aber nicht viel weniger als egmont'sche und holländische Comics.
Ich denke italienische Geschichten sind mit am wenigsten umstritten. Denn, jetzt mal ganz ehrlich, lehnt italienisch Geschichten von Grundauf ab? Ich glaube wirklich nur die wenigsten. Desweiteren finde ich, sollte man sich nicht auf ein Land fokussieren, sondern Dänische/Spanische, Niederländische/Deutsche und Italienische Comics lesen, weil es in allen Sparten wirkliche Perlen gibt!
"Er [Ayran] kuriert auch den Kater der urbanen Bohemiens, die am Vorabend ein Craftbeer zu viel hatten und nun kaum einen klaren Gedanken für ihren Modeblog fassen können."
Zwischen den Panels
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#10
Natürlich ist mir bewusst, dass es sehr viele Leser gibt, die die italienischen Geschichten gut finden, es gibt aber auch viele Leser, die anderer Meinung sind. Auch wenn ihr daran zweifelt -  es stimmt!Den Beweis dafür sieht man in Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sonderheft # 339:
In eine Antwort auf die, Frage, ob mehr italienische Geschichten veröffentlicht werden können, stand dies:
TGDDSH 339 schrieb:Heftige Leserkritik am italienischen Zeichenstil kam mit dem Abdruck der von Cavazzano gezeichnete Serie „Die Drachenritter“ auf, die in Heft 200 abgeschlossen wurde. Daraufhin beschlossen wir, in Zukunft weniger italienische Geschichten abzudrucken.

Es wird von einem „italienischen Zeichenstil“ gesprochen, den es in den Augen der Herausgeber des Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sonderheft gibt. Außerdem bestätigt dies, dass es auf jeden Fall italienkritische Leser gibt.


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#11
Diese Spinner, die du "italienkritische Leser" nennst, gibt es halt im TGDD. Die Leserschaft da ist schon sehr speziell.
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#12
Das TGDDSH nennen sie auch italienkritische Leser. Danke übrigens, dass Du mich Spinner nennst. Zynik


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#13
Hackt doch nicht alle auf Floyd rum. Wenn die Redaktion nicht von irgendeiner real existierenden Seite Widerstand bekommen würde, würde sie wohl tatsächlich eher italienische Produktionen abdrucken, ich denke nicht, dass sie Vergnügen daran hat, dass immer wieder rechtfertigen zu müssen. Und aus dem Nichts heraus kommt die Ablehnung sicher nicht, auch wenn sie auf Missverständnissen und Vorurteilen beruht.
Einen italienischen Stil gibt es natürlich nicht, aber durchaus typische Merkmale italienischer Disney Comics. Weshalb auch nicht? Historisch ist in Italien eine eigenständige Produktion, die sich durch eigene Figuren, Genres und ähnlichem abhebt von den klassischen US-Comics, die zu der Zeit ja das einzige Vorbild waren. Es entstand ein eigenes Format und viele verschiedene Stile, die aber meist bei mehreren italienischen Zeichnern zu finden sind. Man kann also mindestens von italienischen Schulen reden und diese dann auch ablehnen. Außenseiter und Ausnahmen gibt es immer.
Eine Zeichentradition ist durch Cavazzano entstanden und für die heutigen Zeichner prägend, Zeichner wie Mastantuono oder auch de Vita rechne ich zu den wichtigen Vertretern. Diese unterscheiden sich drastisch von Barks (also der klassischen Schule) und so kann ich nachvollziehen weshalb hier Ablehnung von traditionsbefangenen Lesern kommt. Sicherlich ist das engstirnig und dass das dann häufig in Ablehnung aller italienischer Schulen führt ist kurzsichtig und pauschalisierend aber durchaus nicht absurd oder irrsinnig.

In wissenschaftlicher Beschäftigung mit Literatur oder Film differenziert man in nationale Schulen und Bewegungen, untersucht Produktionsbedingungen und deren Auswirkungen auf künstlerisches Schaffen. Natürlich ohne im Umkehrschluss von der Nationalität eines Künstlers allein auf sein Schaffen zu schließen. Weshalb sollte das bei Disney Comics nicht möglich sein?


Nebel schelmenzünftich. 1 erster DianenSchlag; (LerchenPrikkel). Gestier von JungStieren. Und Dizzyköp gstes schüttelt den Morgen aus. / (Aber Sie, noch vomvor—4benomm’m,shudderDemitden(echtn!)Bakk’n)
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#14
(14.07.2016, 14:54)Floyd Moneysac schrieb: Danke übrigens, dass Du mich Spinner nennst. Zynik

Damit meinte ich die Leute, die sich ständig in Leserbriefen fürs TGDD über italienische Geschichten und sogut wie alles andere beschweren.
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#15
(14.07.2016, 17:30)Luk schrieb:
(14.07.2016, 14:54)Floyd Moneysac schrieb: Danke übrigens, dass Du mich Spinner nennst. Zynik

Damit meinte ich die Leute, die sich ständig in Leserbriefen fürs TGDD über italienische Geschichten und sogut wie alles andere beschweren.

Ja, genau, so einer bin ich... Greenie Aber ok, damit ihr euch nicht mehr aufregen müsst: auch wenns nicht stimmt Augenrollen - die talienischen Geschichten werden von niemanden als schlecht bezeichnet, also Schwamm drüber. Also, wie findet ihr italienische Geschichten? Und warum?

@Milou: Guter Junge Hund! Greenie Aus meiner Seite bist du auf der richtigen! Zwinkern


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#16
(14.07.2016, 15:15)Milou schrieb: Eine Zeichentradition ist durch Cavazzano entstanden und für die heutigen Zeichner prägend, Zeichner wie Mastantuono oder auch de Vita rechne ich zu den wichtigen Vertretern. Diese unterscheiden sich drastisch von Barks (also der klassischen Schule) und so kann ich nachvollziehen weshalb hier Ablehnung von traditionsbefangenen Lesern kommt. Sicherlich ist das engstirnig...

"Engstirnig" ist wohl der passende Ausdruck.
Mich betrübt es schon, immer wieder, festzustellen, dass die Leute immer das Gleiche wollen. Im Kino gleicht ein US-Film deshalb dem anderen. Und in den Disney-Comics zieht man das Epigonenhafte vor (die Barks-Nachahmer), statt in der Andersartigkeit der italienischen Schule eine Abwechslung zu erkennen und deren Eigenständigkeit zu schätzen.
Echter Sachverstand ist dabei jedenfalls nicht im Spiel...
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#17
Also, ich fand zeit meines Lebens sowohl Barks als auch Scarpa klasse, habe allerdings auch noch nie einen Leserbrief ans TGDD geschrieben. Balken

(Bei Barks wusste ich den Namen des Zeichners fast von Anfang an, bei Scarpa verging zwischen "Erstkontakt" und Herausfinden des Namens via Internet ungefähr ein Vierteljahrhundert!)
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#18
Vielleicht interessiert es manche, weshalb ich italienische Geschichte hasse!
Ich argumentiere mal die Meinung Topolinos:
Zitat:Warum ich italienische Geschichten liiiebe:
Warum heiratest du sie dann nicht? Frech (Oldie aus dem Kindergarten)

Zitat:1) Wichtiger Stützpunkt für Dreireiher: Italien ist Nummer Eins der Produktionsländer der dreireighigen Disney-Comics. Gäbe es Italien nicht, gäbe es auch kaum Dreireiher, und das Leben wäre für die Fans ziemlich trostlos. Greenie
Das macht keinen Sinn – es isst doch egal, ob die Comics auf einem großen (besser Greenie) oder kleinerem (sh** Wütend) Format erscheinen... Hä?

Zitat:2) Für jeden Geschmack: Ob Literaturadaption, Kriminalgeschichte, Gagstory, Abenteuer - die Italiener können einfach alles. Das macht sie auch so einzigartig gegenüber beispielsweise Dänemark, die ja fast nur vierreihige Gagstorys produzieren.
„Das macht sie auch so einzigartig gegenüber beispielsweise Dänemark, die ja fast nur vierreihige Gagstorys produzieren.“ Jetzt spiele nicht dich hoch! Das ist nur deine eigene Meinung! Wütend (Gt, dann mache ich das bei meiner Argumentation genauso!) Aber ich finde bei so gut wie allen, Italio-Comics, die ich gelesen habe die Handlung langweilig und die Zeichnungen schlecht!

Zitat: 3) Kassische Storys im Gottfredson-Stil: Es gibt Casty. Casty, eine Wohltat! Er führt die Traditionen weiterer älterer Disney-Künstler fort, indem er Figuren von Scarpa, dessen Stil seinem ähnelt, und Gottfredson auftreten lässt.
Casty ist dafür, dass er ein Italiener ist, sehr gut, das möchte ich nicht bestreiten, aber „im Gottfredson-Stil“ passt nicht zu ihm – seine Geschichten sind sehr anders, finde ich!

Zitat: 4) Langhosenmaus aus Tradition: Anders als bei den Dänen wurden Micky Maus nicht die lange Hose und der Charakter ausgezogen, sondern die Figur blieb dem späten Stile Gottfredsons treu.
Dieser blieb aber dem ursprünglichen Stile Gottfredsons nicht treu – nur der neue KuHoMi.

Zitat:5) Prägende Künstler der ersten Generation: Zu der ersten Generation zählten vor allem sehr viele Italiener, ohne die die Comics wohl nicht so wären, wie sie jetzt sind: Martina, Bottaro, Pezzin, Scarpa, Concina, PL De Vita, ..., allesamt herausragend gute Künstler.
Komischerweise finde ich das Gegenteil – Zeichnungen und Storys ärgern mich.

Zitat: 6) Zukunftskünstler der dritten Generation: Auch die Zukunft bringt Gutes, es sind noch viele Top-Künstler aktiv, wie beispielsweise Casty oder die Humor-Künstler Ziche und Faraci.
Siehe (abgesehen von Casty) 5.

Zitat: 7) Verwendung neuer Charakter: In Italien wurden zahlreiche neue und einzigartige Figuren eingeführt, was auch wieder ein Merkmal für ihr Können ist. Man denke nur an Atömchen, Trudi, …
Ich finde, alle haben keinen sehr ausgeprägten Charakter – wie Micky Maus in seinem komischen Anzug selbst.

Zitat:8) Storylänge: In Italien werden die längsten Geschichten überhaupt produziert. Und für welche wie mich gilt: je länger, desto besser. Die Handlung kann sich einfach besser entfalten und bleibt im Gedächtnis.
Willst du wissen was 33er dazu sagt? Dann lese dir den „3- oder 4-reihige Comics“-Thread durch... Ich finde aber genau wie du, dass das mit der Länge stimmt. Schade, dass ausgerechnet der meiner Meinung nach schlechteste Disney-Comic-Hersteller dieses Konzept hat... Traurig

Zitat:9) Fantastische Ideen: Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. Die besten mir bekannten Geschichten sind italienisch.
Langweilige Ideen: Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. Die schlechtesten mir bekannten Geschichten sind italienisch. Greenie Nee, jetzt mal im Ernst – es gibt ein paar ganz okaye italienische Geschichten, aber vor allem die alten finde ich sehr einfallslos gestaltet.

Zitat:10) Es wird mehr auf Qualität als auf Quantität geachtet: Man merkt, dass sich die Künstler auch wirklich Mühe geben, wie bei Don Rosa; es werden nicht einfach so kurze Storys wie möglich erstellt (wie in Dänemark), sondern es bleibt qualitativ hochwertig.
Hä? Das ich nicht lache!!! Das ist doch genau anders herum! Schön und gut, die Länge ist toll, aber die Zeichnungen sind echt allerletzte Sahne! Nicht umsonst wird Italien als Massencomicproduktionsland beleidigt!

Zitat:11) Prägende, außergewöhnliche Zeichenstile: Es gibt so viele unterschiedliche Stile wie Muscheln am Meer. Und sehr viele davon sind wirklich besser als internationale Zeichnungen; viele Italiener können Gefühle wunderbar einbauen.
Wie Struppi schon sagte orientieren sich so gut wie alle Zeichner an Cavazzano – deshalb gibt es nur wenige verschiedene Stile – ganz im Gegenteil zu Dänemark! Greenie Aber das mit den Gefühlen stimmt – leider übertreiben da mache Italiener etwas...

Ich habe jetzt recht unkonstruktiv geantwortet, was aber auch daran lag, wie du deine Meinung mitgeteilt hast – auch nicht gerade konstruktiver, finde ich. Denn so, wie du es jetzt gemacht hast, macht es einen aggressiv, so wie es jetzt wahrscheinlich dich auch machen wird. Deshalb bitte ich dich zum letzten Mal endlich wenn etwas nur deine Meinung ist, auch dies dazuzuschreiben! Würde ich dann auch noch öfter machen. Zwinkern Also, sieh’s nicht enorm böse gemeint, am besten wär’s, du würdest’s gar nicht beachten, sonst müssten wir erneut jahrelang hin- und her-diskutieren (das gleiche gilt auch für Luk). Greenie

Ciao äh … nein, ich nehme nicht dieses Wort in den Beitrag! Tschüss! Greenie


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#19
Habe da jetzt leider keine argumentativen Argumente rauslesen können, in den meisten wichtigen Punkten steht einfach...
(19.12.2016, 11:07)Floyd Moneysac schrieb: Aber ich finde bei so gut wie allen, Italio-Comics, die ich gelesen habe die Handlung langweilig und die Zeichnungen schlecht!

Zeichnungen und Storys ärgern mich.

Die schlechtesten mir bekannten Geschichten sind italienisch. Greenie
Das nennst du „argumentieren“? Für mich ist das grundlose Hetzerei.
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#20
(Eigentlich wollte ich ja, dass du nicht antwortest, weil ich wusste, dass du wieder meckern wirst Frech, aber egal, ich antworte dir trotzdem:)

Das mit den "argumentieren" habe ich zurückgenommen, als ich den Beitrag Topolinos las. Deshalb habe ich genauso schwachsinig geantwortet. Wenn du nun auch italienische Geschichten hassen würdest, würdest du mitbekommen, dass Topolinos Geschriebsel es eben schon ist, so wie du es genau anders herum gerade tatest. Gut! Reicht das als Erklärung? Okay.


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