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LTB 1 - Der Kolumbusfalter
#21
Hallo zusammen,

da ich nun meine Sammlung aller Kolumbusfalter-Auflagen bis 1990 komplett habe, möchte ich gerne das "Ergebnis" mit euch teilen (siehe Anhang).

Ich habe mich die letzten Monate über sehr intensiv mit den einzelnen Auflagen beschäftigt, so dass ich euch mit recht großer Wahrscheinlichkeit alle Auflagen lückenlos zeigen kann, ohne dass noch eine Ausgabe fehlen dürfte.

Unter den Fotos findet ihr immer zusätzliche Angaben; vor alle die erkennbaren Unterschiede zu der jeweils vorher erschienenen Auflage finde ich recht interessant.

LG! [Bild: https://www.comicforum.de/images/smilies/wink.gif]
.pdf   Übersicht aller Kolumbusfalter-Auflagen 1967 bis 1990 mit Unterscheidungsmerkmalen.pdf (Größe: 1,85 MB / Downloads: 268)
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#22
Zu krass. Was hat es mit dem erwähnten Gutschein auf sich? Wofür war der?
„Erzittre, Diebesgesindel! Phantomias naht mit Brausen!“
(Sehr überlegener langjähriger Zeremonienmeister, Kenner und Organisator von Premieren und Feiern)
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#23
Wahnsinn, was für ein ergiebiger Aufwand und was für ein Auge fürs Detail! Absolut bewundernswert! Ein bisschen verrückt und nerdig, ja, aber absolut bewundernswert! Greenie

Das wäre ein sehr schönes Thema für ein Video. Zwinkern
*Exorbitanter Poster entenstarker Rezensionen und toller Einschätzungen (© by McDuck)
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#24
Vielen Dank für euer nettes Feedback - und ich gebe dir völlig recht, Entenfan: Es ist definitiv total nerdig, aber es hat auch richtig Spaß gemacht, das alles rauszufinden... ist eine tolle Abwechslung zum stressigen Arbeitsalltag ;)

Ich habe tatsächlich schon überlegt, ob ich auch mal ein Video dazu machen soll... vielleicht kommt das noch ;)

@Mattes: Der Gutschein war für einen "Donald Kopf", den man bekam, wenn man 5 solcher Gutscheine ausgeschnitten und an den Verlag geschickt hat.

Offiziell war er in allen Erstauflagen-LTBs Nr. 1- 28 (in Band 27 hat man ihn scheinbar vergessen) sowie den entsprechenden Nachdrucken aus dieser Zeit bis 1974 enthalten. Da die 4. Auflage des Kolumbusfalters 1976 erschien, war hier erstmalig kein Gutschein mehr drin.
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#25
Danke für das teilen, finde ich auch sehr beeindruckend Gut
Schon irgendwie faszinierend was es immer für kleine Unterschiede je Auflage gibt.
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#26
https://www.ebay.de/itm/373664405031?has...SwTgNhAnR0

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#27
(30.07.2021, 12:59)Brisanzbremse schrieb: https://www.ebay.de/itm/373664405031?has...SwTgNhAnR0

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"FAIRwerter"?

Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

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*Exorbitanter Poster entenstarker Rezensionen und toller Einschätzungen (© by McDuck)
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#28
Um bei der eBay Fachsprache zu bleiben: Für Bastler interessant Balken
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#29
Auch wenn der letzte beitrag etwas her ist möchte ich hier auch mal meine Meinung abgeben. Ich verbinde sehr viel besondere mit der Nr.1 klar es ist ja auch das Erste LTB was jemals rauskam, ich habe sogar den Kolumbusfalter hier liegen, ein Nachdruck von 1980

Ich habe "Den Kolumbusfalter und andere Abenteuer" zu meinem 16ten Geburstag erhalten von einem Mittlerweile gutem Freund Entenfan11 der mir den Kolumbusfalter zum Geschenk machte und alleine aus diesem grund ist Die Nr.1 was besonderes.
kommen wir aber zu den Geschichten die Alle wirklich Legendär sind. Jede Geschichte aus dem Band gefällt mit wirklich gut.
Die beste Geschichte ist aber jedoch in meinen Augen "Donald im Jahre 2001" Die ich das erstemal in der 50 Jahre Fan Edition Gelesen habe.

Der Band hat nicht nur einen Hohen Verkaufswert, sondern für mich auch einen Hohen Emotionalen wert. Die Nr.1 ist in meiner Sammlung die Krone und Sahne auf der Torte, und der Grund warum ich nicht aufhören werde LTBs zu sammeln. Mein Erstes LTB war aber LTB 44 in der 3t Auflage "Phantomias ist wieder da" aber um den Band geht es nicht.

Die anderen Geschichten vom Kolumbusfalter finde ich sonst alle Top.

Irgendwann werde ich die Nr.1" Der Kolumbusfalter und andere Abenteuer" in der Original Ausgabe Besitzen also das Exemplar von 1967.

Ich Wünsche eucg allen noch einen schönen Tag,

Euer Fantomius
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#30
Das erste LTB ist natürlich in vielerlei Hinsicht etwas ganz besonderes, und so mancher hält diese Ausgabe mit einiger Berechtigung für die beste. Das ist natürlich eine subjektive Sicht, doch gilt auch hier der Grundsatz: De gustibus non est disputandum (über die Geschmäcker lässt es sich nicht streiten).

Für die meisten bilden die Lustigen Taschenbücher den Grundstock ihrer Disney-Comic-Sammlung. Und wie bei jeder Sammlung ist die "Nummer eins" stets die wertvollste - materiell wie auch emotional. Das ist ja nicht nur bei Onkel Dagobert so.

Aber auch die Geschichten haben es in sich, und der "Kolumbusfalter" hat ja mittlerweile schon Kultstatus erlangt, wie die "Fortsetzng" in LTB 499 beweist. Doch finde ich "Donald im Jahre 2001" die bemerkenswerteste von allen, nicht nur, weil sie gut geschrieben (und gezeichnet) ist, sondern weil diese Geschichte ein Zeitdokument darstellt, das uns, wenn auch augenzwinkernd, einen wertvollen Einblick in den Zeitgeist der 1960er Jahre gewährt: So stellte man sich also die Zukunft vor, die für uns heute schon wieder eine ferne Vergangenheit ist. Insofern eine wirklich gute Geschichte, die für mich das erste LTB zu etwas ganz besonderem macht.

Jedoch muss ich ein wenig Wasser in den Wein schütten, denn der Verlauf der Geschichte um Donald und seiner Reise ins Jahr 2001 gefällt mir so gar nicht. Wie kann dieser "Nichtsnutz" das hart erarbeitete Erbe seines seligen Oheims Dagobert nur so gering schätzen, so dass er es seinem zukünftigen Ich verweigern möchte, in dem er ihm gegenüber damit droht, Dagobert zu erzählen, er hätte das ganze Vermögen verprasst? Donald scheint ja in der Zukunft doch zu Verstand gekommen zu sein, in dem er in die großen Fußstapfen seines Onkels getreten ist. Und dann macht dieser Unglücksrabe doch wieder alles zunichte. Hinzu kommt, dass aus rein wissenschaftlicher Sicht wir es hier mit dem berühmten Paradoxon von Zeitreisen zu tun haben: Wenn Donald bei seiner Rückkehr in die Gegenwart Onkel Dagobert erzählt, dass er sein Vermögen dereinst verschleudern wird, dann würde Dagobert ihn ja enterben. Das wiederum würde bedeuten, dass Donald bei seiner Reise in die Zukunft gar nicht auf einen reichen Donald treffen würde. Der alte Klassiker: Sohn reist in die Vergangenheit, um seinen Vater zu töten. Wenn jedoch der Vater tot ist, kann er keinen Sohn zeugen, der ihn in der Vergangenheit umgebracht haben wird. Und die Geschichte beginnt von vorn: Sohn reist in die Vergangenheit.... - ein Zeitreiseparadoxon.

Dennoch eine irre komische und tolle Geschichte. Das LTB 1 ist und bleibt mein Lieblings-LTB.
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#31
Sprachlos 
(02.11.2021, 01:37)$crooge schrieb: Jedoch muss ich ein wenig Wasser in den Wein schütten, denn der Verlauf der Geschichte um Donald und seiner Reise ins Jahr 2001 gefällt mir so gar nicht. Wie kann dieser "Nichtsnutz" das hart erarbeitete Erbe seines seligen Oheims Dagobert nur so gering schätzen, so dass er es seinem zukünftigen Ich verweigern möchte, in dem er ihm gegenüber damit droht, Dagobert zu erzählen, er hätte das ganze Vermögen verprasst? Donald scheint ja in der Zukunft doch zu Verstand gekommen zu sein, in dem er in die großen Fußstapfen seines Onkels getreten ist. Und dann macht dieser Unglücksrabe doch wieder alles zunichte. Hinzu kommt, dass aus rein wissenschaftlicher Sicht wir es hier mit dem berühmten Paradoxon von Zeitreisen zu tun haben: Wenn Donald bei seiner Rückkehr in die Gegenwart Onkel Dagobert erzählt, dass er sein Vermögen dereinst verschleudern wird, dann würde Dagobert ihn ja enterben. Das wiederum würde bedeuten, dass Donald bei seiner Reise in die Zukunft gar nicht auf einen reichen Donald treffen würde. Der alte Klassiker: Sohn reist in die Vergangenheit, um seinen Vater zu töten. Wenn jedoch der Vater tot ist, kann er keinen Sohn zeugen, der ihn in der Vergangenheit umgebracht haben wird. Und die Geschichte beginnt von vorn: Sohn reist in die Vergangenheit.... - ein Zeitreiseparadoxon.

Der eigentliche Sinn der Geschichte ist mE die Tatsache das der Vergangenheits-Donald erkennt dasss es ihm viel lieber ist ein offenes, freundliches, sympathisches Leben zu führen als ein abgebrühter, "kaltherziger" Geizhals zu werden.  In dem Fall erachtet sich der junge Donald als vernünftiger.   Ja, die Geschichte will zeigen dass es nicht nur auf Reichtum ankommt.
Ich Persönlich mag diese Geschichte sehr.   Und nicht zuletzt durch die Amüsante Fuchs-"Übersetzung"
"Armut ist ja... ganz schön, aber man soll es nicht...   übertreiben" Greenie ( Tick, Trick, Track am Ende der Geschichte)
"Um Gottes Willen, warum bin ich verurteilt diese Art von Literatur zu lesen..." (Marcel Reich-Ranicki)
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#32
(02.11.2021, 09:38)Micky11 schrieb:
(02.11.2021, 01:37)$crooge schrieb: Jedoch muss ich ein wenig Wasser in den Wein schütten, denn der Verlauf der Geschichte um Donald und seiner Reise ins Jahr 2001 gefällt mir so gar nicht. Wie kann dieser "Nichtsnutz" das hart erarbeitete Erbe seines seligen Oheims Dagobert nur so gering schätzen, so dass er es seinem zukünftigen Ich verweigern möchte, in dem er ihm gegenüber damit droht, Dagobert zu erzählen, er hätte das ganze Vermögen verprasst? Donald scheint ja in der Zukunft doch zu Verstand gekommen zu sein, in dem er in die großen Fußstapfen seines Onkels getreten ist. Und dann macht dieser Unglücksrabe doch wieder alles zunichte. Hinzu kommt, dass aus rein wissenschaftlicher Sicht wir es hier mit dem berühmten Paradoxon von Zeitreisen zu tun haben: Wenn Donald bei seiner Rückkehr in die Gegenwart Onkel Dagobert erzählt, dass er sein Vermögen dereinst verschleudern wird, dann würde Dagobert ihn ja enterben. Das wiederum würde bedeuten, dass Donald bei seiner Reise in die Zukunft gar nicht auf einen reichen Donald treffen würde. Der alte Klassiker: Sohn reist in die Vergangenheit, um seinen Vater zu töten. Wenn jedoch der Vater tot ist, kann er keinen Sohn zeugen, der ihn in der Vergangenheit umgebracht haben wird. Und die Geschichte beginnt von vorn: Sohn reist in die Vergangenheit.... - ein Zeitreiseparadoxon.

Der eigentliche Sinn der Geschichte ist mE die Tatsache das der Vergangenheits-Donald erkennt dasss es ihm viel lieber ist ein offenes, freundliches, sympathisches Leben zu führen als ein abgebrühter, "kaltherziger" Geizhals zu werden.  In dem Fall erachtet sich der junge Donald als vernünftiger.   Ja, die Geschichte will zeigen dass es nicht nur auf Reichtum ankommt.
Ich Persönlich mag diese Geschichte sehr.   Und nicht zuletzt dur die Amüsante Fuchs-"Übersetzung"
"Armut ist ja... ganz schön, aber man soll es nicht...   übertreiben" Greenie ( Tick, Trick, Track am Ende der Geschichte)

Ich finde Dagobert wahnsinnig sympathisch, freundlich und immer offen für neue Gelegenheiten. Ein Leben, das sich nachzustreben lohnt. Jeder empfindet die Moral der Geschichte eben anders.  Zwinkern
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#33
Ich hatte mir für das LTB 499 seinerzeit erhofft, dass es nicht nur für den Kolumbusfalter ein Comeback gegeben hätte, sondern wiederum einen Ausblick in die Zukunft. Zum Beispiel als „Donald im Jahr 2051“.
Die Chance wurde vertan, anstatt dessen waren die weiteren Geschichten im 499 leider 08/15.
*** Meckert Ohne Transzendente Zweifel. Kritisiert Oft Preis & Produkt. 
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#34
(03.11.2021, 00:10)$crooge schrieb:
(02.11.2021, 09:38)Micky11 schrieb:
(02.11.2021, 01:37)$crooge schrieb: Jedoch muss ich ein wenig Wasser in den Wein schütten, denn der Verlauf der Geschichte um Donald und seiner Reise ins Jahr 2001 gefällt mir so gar nicht. Wie kann dieser "Nichtsnutz" das hart erarbeitete Erbe seines seligen Oheims Dagobert nur so gering schätzen, so dass er es seinem zukünftigen Ich verweigern möchte, in dem er ihm gegenüber damit droht, Dagobert zu erzählen, er hätte das ganze Vermögen verprasst? Donald scheint ja in der Zukunft doch zu Verstand gekommen zu sein, in dem er in die großen Fußstapfen seines Onkels getreten ist. Und dann macht dieser Unglücksrabe doch wieder alles zunichte. Hinzu kommt, dass aus rein wissenschaftlicher Sicht wir es hier mit dem berühmten Paradoxon von Zeitreisen zu tun haben: Wenn Donald bei seiner Rückkehr in die Gegenwart Onkel Dagobert erzählt, dass er sein Vermögen dereinst verschleudern wird, dann würde Dagobert ihn ja enterben. Das wiederum würde bedeuten, dass Donald bei seiner Reise in die Zukunft gar nicht auf einen reichen Donald treffen würde. Der alte Klassiker: Sohn reist in die Vergangenheit, um seinen Vater zu töten. Wenn jedoch der Vater tot ist, kann er keinen Sohn zeugen, der ihn in der Vergangenheit umgebracht haben wird. Und die Geschichte beginnt von vorn: Sohn reist in die Vergangenheit.... - ein Zeitreiseparadoxon.

Der eigentliche Sinn der Geschichte ist mE die Tatsache das der Vergangenheits-Donald erkennt dasss es ihm viel lieber ist ein offenes, freundliches, sympathisches Leben zu führen als ein abgebrühter, "kaltherziger" Geizhals zu werden.  In dem Fall erachtet sich der junge Donald als vernünftiger.   Ja, die Geschichte will zeigen dass es nicht nur auf Reichtum ankommt.
Ich Persönlich mag diese Geschichte sehr.   Und nicht zuletzt dur die Amüsante Fuchs-"Übersetzung"
"Armut ist ja... ganz schön, aber man soll es nicht...   übertreiben" Greenie ( Tick, Trick, Track am Ende der Geschichte)

Ich finde Dagobert wahnsinnig sympathisch, freundlich und immer offen für neue Gelegenheiten. Ein Leben, das sich nachzustreben lohnt. Jeder empfindet die Moral der Geschichte eben anders.  Zwinkern
Das mag in anderen Geschichten so gelten, aber sicher nicht in "Donald im Jahre 2001". Dagobert zwingt seine eigenen Verwandten hier zu einem Persönlichkeits-Spaltungs-Experiment, dem sie nicht zugestimmt haben. Und der zukünftige Donald wird genauso unsympathisch dargestellt wie Dagobert.

Mir hat die Geschichte übrigens nie besonders gefallen. Außer dem Kolumbusfalter gefällt mir in dem Buch sowieso nur noch die Zebramuschel.
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#35
(03.11.2021, 12:33)Spectaculus schrieb: Mir hat die Geschichte übrigens nie besonders gefallen. Außer dem Kolumbusfalter gefällt mir in dem Buch sowieso nur noch die Zebramuschel.

Das geht mir genau so, puh! Ich finde Dagobert nicht überzeugend und aus der 2001er Zukunftswelt wurde mir auch zu wenig gemacht.
*Exorbitanter Poster entenstarker Rezensionen und toller Einschätzungen (© by McDuck)
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#36
(03.11.2021, 16:06)Entenfan schrieb:
(03.11.2021, 12:33)Spectaculus schrieb: Mir hat die Geschichte übrigens nie besonders gefallen. Außer dem Kolumbusfalter gefällt mir in dem Buch sowieso nur noch die Zebramuschel.

Das geht mir genau so, puh! Ich finde Dagobert nicht überzeugend und aus der 2001er Zukunftswelt wurde mir auch zu wenig gemacht.

Dagoberts Absicht, per Zeitreise überprüfen zu lassen, was in Zukunft mit seinen geliebten Talern geschieht und ob sie bei seinem potentiellen Erben in guten Händen sein werden, ist mehr als überzeugend, weil es zu 100% seinem Wesen und seinem Charakter entspricht und ergo vorhersehbar war. Aus meiner heutigen Sicht jedoch würde ich auch sagen, dass man aus der Geschichte hätte mehr machen können, da sie viel Potential beinhaltete. Aber damals, als ich sie zum ersten Mal las, fand ich sie großartig.

(03.11.2021, 12:33)Spectaculus schrieb:
(03.11.2021, 00:10)$crooge schrieb:
(02.11.2021, 09:38)Micky11 schrieb:
(02.11.2021, 01:37)$crooge schrieb: Jedoch muss ich ein wenig Wasser in den Wein schütten, denn der Verlauf der Geschichte um Donald und seiner Reise ins Jahr 2001 gefällt mir so gar nicht. Wie kann dieser "Nichtsnutz" das hart erarbeitete Erbe seines seligen Oheims Dagobert nur so gering schätzen, so dass er es seinem zukünftigen Ich verweigern möchte, in dem er ihm gegenüber damit droht, Dagobert zu erzählen, er hätte das ganze Vermögen verprasst? Donald scheint ja in der Zukunft doch zu Verstand gekommen zu sein, in dem er in die großen Fußstapfen seines Onkels getreten ist. Und dann macht dieser Unglücksrabe doch wieder alles zunichte. Hinzu kommt, dass aus rein wissenschaftlicher Sicht wir es hier mit dem berühmten Paradoxon von Zeitreisen zu tun haben: Wenn Donald bei seiner Rückkehr in die Gegenwart Onkel Dagobert erzählt, dass er sein Vermögen dereinst verschleudern wird, dann würde Dagobert ihn ja enterben. Das wiederum würde bedeuten, dass Donald bei seiner Reise in die Zukunft gar nicht auf einen reichen Donald treffen würde. Der alte Klassiker: Sohn reist in die Vergangenheit, um seinen Vater zu töten. Wenn jedoch der Vater tot ist, kann er keinen Sohn zeugen, der ihn in der Vergangenheit umgebracht haben wird. Und die Geschichte beginnt von vorn: Sohn reist in die Vergangenheit.... - ein Zeitreiseparadoxon.

Der eigentliche Sinn der Geschichte ist mE die Tatsache das der Vergangenheits-Donald erkennt dasss es ihm viel lieber ist ein offenes, freundliches, sympathisches Leben zu führen als ein abgebrühter, "kaltherziger" Geizhals zu werden.  In dem Fall erachtet sich der junge Donald als vernünftiger.   Ja, die Geschichte will zeigen dass es nicht nur auf Reichtum ankommt.
Ich Persönlich mag diese Geschichte sehr.   Und nicht zuletzt dur die Amüsante Fuchs-"Übersetzung"
"Armut ist ja... ganz schön, aber man soll es nicht...   übertreiben" Greenie ( Tick, Trick, Track am Ende der Geschichte)

Ich finde Dagobert wahnsinnig sympathisch, freundlich und immer offen für neue Gelegenheiten. Ein Leben, das sich nachzustreben lohnt. Jeder empfindet die Moral der Geschichte eben anders.  Zwinkern
Das mag in anderen Geschichten so gelten, aber sicher nicht in "Donald im Jahre 2001". Dagobert zwingt seine eigenen Verwandten hier zu einem Persönlichkeits-Spaltungs-Experiment, dem sie nicht zugestimmt haben. Und der zukünftige Donald wird genauso unsympathisch dargestellt wie Dagobert.

Mir hat die Geschichte übrigens nie besonders gefallen. Außer dem Kolumbusfalter gefällt mir in dem Buch sowieso nur noch die Zebramuschel.

Wann hat Dagobert je seinen Neffen um Zustimmung gebeten?
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#37
Ich werde bald eine Rezension dazu schreiben,aber extra,nicht hier!
F.O.R.S.C.H.E.R=Fauntelroys OberstufenschüleR Sehr sCHwierigEr aRbeit
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