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LTB 519 - Die Bestie von Duckenburgh
#1
Inhalt des am 23.04.2019 erscheinden LTB´s:

Die Bestie von Duckenburgh    37.S       Storycode : D 2017-130
Wie im falschen Film   https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3261-5
Invision der Jedermanns    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3204-1
König des Chaos : Eine Frage der Technik  
https://inducks.org/story.php?c=I+TL+2666-02
Der Heer der Hähne   https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3245-3
Dufte Geschäfte  
https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3171-7

Duckischer Geheimdienst : Voll versemmelt   https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3189-2
Piraten im Netz    https://inducks.org/story.php?c=I+TL+2660-2
Ein Harter Brocken   
https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3192-2

Von Pelikanen und Preziosen      

https://inducks.org/story.php?c=I+TL+3223-6

Engel Gut
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#2
Hier NRW-Radlers Rezensionen der Geschichten.
Wie im falschen Film:
Zitat:Donald sucht eine neue Stelle, weil ihn das Münzpolieren anödet. Also tritt er nichtsahnend zum Vorstellungsgespräch durch die Eingangstür - und dann wird der Weg durch das Innere irgendwie abnorm.
Das ist eigentlich witzig übertrieben, aber auch nicht so gut, dass es die ziemlich ausgelutschte Begründung für die Situation entschuldigen würde.

Invasion der Jedermanns:
Zitat:Und die neue Geschichte in der Reihe "Comics & Wissenschaft" will schon mal gleich zu viel und verzettelt sich. Zum einen soll Bioplastik vorgestellt werden, zum anderen Umweltschutz propagiert werden. Und eine Geschichte soll es auch noch geben: Während halb Entenhausen in Urlaub ist, werden die Bäume durch Exemplare aus Bioplastik ersetzt, die pflegeleicht sind und ebenfalls (wenn auch weniger) Sauerstoff produzieren. Bloß öffnet sich dadurch ein Zugang für außerirdische Invasionen, und Micky muss die Erde retten...
Für Fausto Vitaliano erstaunlich schwach. Die Zeichnungen sind von Marco Mazzarello. 33 Seiten.

Der Herr der Hähne:
Zitat:Dagobert erfindet ein neues Fest, das Fest des Wassers, um seine Umsätze anzukurbeln. Das allerdings wollen Klaas Klever und die Panzerknacker nach allen Regeln der Kunst sabotieren. Donald muss also ran - tagsüber als Dagoberts Handlanger, nachts als Beschützer Phantomias. Was für ihn kein neuer Rollenkonflikt ist...
Relativ konventionelle, aber solide Handlung mit etwas überraschendem Ende.

Dufte Geschäfte:
Zitat:Und zum Abschluss noch Lucio Leoni: Die Geschichte von Giulio D'Antona um Dagoberts nachlassenden Riecher für Geschäfte ist zwar etwas wirr, aber wunderbar gezeichnet und mit vielen Gags versehen. Alleine schon die ständigen Übelgerüche, denen Baptist ausgesetzt ist, während Dagobert fast gar nichts riecht!

Voll versemmelt:
Zitat:Und dann nimmt die Qualität rasant ab: Die neue DGD-Geschichte von Matteo Venerus, bei der Donald und Dussel einen künstlerisch hochbegabten Bäcker vor dem Zugriff der zahlreichen feindlichen Spione retten soll, hat ja durchaus ein paar gute Ideen und ein nicht ganz verbrauchtes Ende. Aber die Zeichnungen von Alberto Lavoradori sind echte Weggucker (26 Seiten).

Piraten im Netz wurde von Silly Symphony bei seiner Rezension von Topolino 2660 ausgelassen. Das war damals Usus bei Geschichten, die nicht für interessant befunden wurden.

Ein harter Brocken:
Zitat:Steinbeiß und Issel reisen in Steinbeiß' Heimatdorf, in dem laut einer Mystery-Sendung gerade unerklärliche Dinge passieren. Kommissar Hunter ist unterdessen ganz froh, ohne die beiden erst mal seinen aktuellen Fall angehen zu können.
Die Reise der Inspektoren führt jedenfalls tief in seine Vergangenheit, die ja nun mal aus kriminellen Vorfahren bestand und die in dieser Geschichte auch nicht immer ganz legal gehandelt haben. Aber das Böse lauert ganz woanders...
Als Geschichte okay - aber es gibt Besseres mit den beiden, und für das Verständnis von Steinbeiß ist die Geschichte auch nicht zwingend nötig.

Von Pelikanen und Preziosen:
Zitat:Um seinen Neffen einen Urlaub zu erlauben, heuert Donald mit ihnen auf einem Frachtschiff an. Der Kapitän ist allerdings ein rechter Unsympath, und das zeigt sich dann auch, als das Schiff an einer einsamen Insel anlegt, auf der die Bewohner in Frieden mit Pelikanen leben.
Nicht überragende Geschichte, aber gute Zeichnungen.

Sieht mir so aus wie das typische Zufallsgenerator-Durchschnitts-LTB.
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#3
Danke für die Zusammenfassung!
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#4
Hey Leute,
mir ist bei der Lektüre dieses Bandes in besonders gravierendem Maße aufgefallen, wie unglaublich schlecht die Druckqualität der Seiten ist. Gerade in der ersten Hälfte, verstärkt auf den linken Seiten (was Zufall sein kann), sind die Farben von einem Panel zum anderen regelrecht ausgeblichen und decken überhaupt nicht die Flächen aus. Beispielsweise ist Dagoberts roter Gehrock oder Phantomias' Cape ausgeblasst und von hässlichen weiß getünchten Pünktchen und Striemen zerklüftet, als wäre die Druckerpatrone genau der Stelle leer gewesen. Das Phänomen konnte ich aber nicht nur einmal und nicht nur bei der Farbe rot beobachten. In der Titelgeschichte dachte ich anfangs noch, es handele sich vielleicht um einen künstlerischen Effekt, um das schwarze Biest von Duckenburgh oder die Ritterrüstungen plastischer und älter darzustellen. Bei näherem Hinsehen kann das aber nicht der Fall sein. Der weißliche Schleier zieht sich nämlich auch über die anderen Geschichten hinweg (in denen kein Nebel vorkommen sollte), zum Beispiel bei den orangenen Schnäbeln von Donald oder der zartrosanen Hautfarbe der "Jedermanns" in der Micky-Geschichte.

Nebenbei bemerkt fasst sich das Papier beim Umblättern viel weicher, dünner und widerstandsloser an. Den Vorwurf des üblen Geruchs, den ich im CF lesen konnte, kann ich dagegen nicht bestätigen. Allerdings habe ich nach dem Öffnen der Schutzfolie auch nur die Titelgeschichte gelesen und nicht darauf geachtet, wie gut oder schlecht das Comicbuch riecht...

(31.03.2019, 20:22)Indiana Goof (Quelle: Comic-Forum, LTB 519 schrieb: Zerkratzte Cover, eingedrückte Ecken, abgeriebene Kanten

Auch das kann ich nicht bestätigen, mein LTB ist äußerlich einwandfrei. Meiner Erfahrung nach sind für eingedrückte Ecken vermutlich die Transporte und die Postsortierung bzw. -zustellung verantwortlich.


Könnt ihr diese Erfahrungen auch bestätigen? Sind euch ähnliche Begleiterscheinungen auch aufgefallen? Sind bei dieser minderen Qualität die hohen Preise überhaupt gerechtfetigt, die offiziell ja auf "gestiegene Produktionskosten" zurückzuführen sind?
Vielleicht wäre LTB 519 mal ein konkreterr Anlass, der Sache nachzugehen und auf die Misstände bei Egmont hinzuweisen. Meine Meinung.
»Manners. Maketh. Man.«
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#5
Puh, "Die Bestie von Duckenburgh" (ja, entgegen der Vorschau schreibt sich das Gemäuer hier traditionell mit einem h am Ende) ist meiner Ansicht nach eine wirklich sehr schwache Ausgabe. Am interessantesten, aber leider auch nicht herausragend, ist tatsächlich die Titelgeschichte, die vor allem mit schönen Zeichnungen von Fecchi, ein paar witzigen Szenen und Anspielungen auf die Duckenburgh-Geschichten von Rosa und Barks aufwarten kann. Allerdings wird hier wie üblich wieder viel Potenzial verspielt. Zum einen ist die Geschichte für meinen Geschmack mal wieder viel zu kurz geraten und kommt bereits mit einer wenig spannenden Auflösung daher, noch bevor die Geschichte rund um die Bestie richtig begonnen hat. Zum anderen funktionieren auch die Bezüge auf Rosa und Barks nur teilweise. So ist es natürlich schön, dass man sich bei der zeichnerischen Gestaltung der Burg sehr deutlich an der Vorlage orientiert hat und auch in der Geschichte mehrfach darauf anspielt, beispielsweise wenn Dagoberts Ahnen wie in den entsprechenden Kapiteln aus der Biografie von Don Rosa in der Burg herumgeistern. Das sorgt für ein paar amüsante Momente, beispielsweise wenn Dagobert von den Geistern auf einem Turm ausgesperrt wird ,was Dagobert trocken damit kommentiert, dass den Geistern auch nichts Neues mehr einfalle. Meines Wissens war es allerdings der "falsche" Geist, der die Ducks bei Barks auszusperren versuchte - da ist entweder dem Autoren oder dem Übersetzer ein kleiner Fehler unterlaufen. Der sehr viel größere Fehler liegt natürlich in der Grundidee der Story selbst, bei der man bewusst ignoriert oder übersehen hat, dass die ganze Geschichte mit der Bestie natürlich längst schon erzählt worden ist. "Der Hund der Whiskervilles" ist sicherlich nicht gerade die bekannteste Geschichte von Carl Barks, da aber auch Don Rosa bereits den "Hund" in seinem ersten Kapitel von SLSM eingebaut hat, erscheint es doch relativ wunderlich, dass man hier eine identische Story zu erzählen versucht. Natürlich muss man von einer Geschichte wie dieser nicht verlangen, dass sie in das Konstrukt des Kanons nach Rosa passt, jedoch frage ich mich schon, warum man, wenn man schon so eindeutig auf eine bekannte Geschichte aufbaut, dies dann so nachlässig tut. Aber auch unabhängig davon kann die Geschichte nur schwer begeistern. So wird dann noch schnell ein neuer Schatz herbeigezauert, der dann auch promt gefunden wird - die Story zeigt sich gegen Ende doch sehr ausbaufähig. Zusammenfassend also nett, letztlich aber enttäuschend was die Anspielungen als auch die Geschichte selbst betrifft.
Leider konnten mich auch die anderen Geschichten des Buches nicht wirklich vom Hocker reißen. "Dufte Geschäfte" konnte noch mit ein paar witzigen Szenen und schönen Zeichnungen von Lucio Leonie aufwarten, der Rest ist dann doch recht mittelmäßig. Was dabei immer wieder auffällt - viele Geschichten sind in meinen Augen sehr einfach erzählt und versuchen die möglicherweise zu geringe Seitenzahl damit zu kompensieren, indem mit seitenlangen Monologen einfach nacherzählt wird, was sich zwischenzeitlich so ereignet hat, bzw. was die Protagoniosten sonst erst hätten selbst herausfinden müssen. Die Auflösungen für Rätsel (wie bei der Micky-Geschichte) oder die Rettungen in der Not (wie bei "Von Pelikanen und Preziosen" oder "Der Herr der Hähne") kommen quasi aus dem Nichts und werden im Nachhinein erläutert. Ist in meinen Augen kein spannendes Storytelling, auf den dabei abgezielten Überraschungseffekt könnte ich gerne mal verzichten.
Fazit - so schnell lass ich mich nicht mehr durch ein tolles Covermotiv zum Kauf anregen Zwinkern

Edit: Was die Qualität des LTBs anbelangt decken sich meine Eindrücke grob mit deinen, Enti. Die leicht ausgebleichten Panels sind mir aber nur in der ersten Geschichte aufgefallen.
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#6
Sag mal, mein lieber FAB, hast du dich etwa in mein Laufwerk gehackt und einfach Teile meiner Rezension hier reinkopiert??? Frech

Ich bin entsetzt! Frech
(...und froh zugleich, dass mich mein Gedächtnis im Hinblick auf die Anspielungen nicht verlassen hat) Balken


Übrigens habe ich mir vorgenommen, zur Titelgeschichte und den Referenzen noch einen ausführlicheren Beitrag außerhalb der Rezension zu liefern. Das würde ansonsten den Rahmen sprengen und mich würde echt interessieren, wie ihr die aufgenommenen(wiederverwerteten Elemente beurteilt.
»Manners. Maketh. Man.«
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#7
Würde ich über die technischen Fähigkeiten verfügen und hätte deinen Text schon vorher gelesen, dann hätte ich mir den Kauf des LTBs heute vielleicht erspart Frech
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#8
(28.04.2019, 12:45)FAB schrieb: Würde ich über die technischen Fähigkeiten verfügen und hätte deinen Text schon vorher gelesen, dann hätte ich mir den Kauf des LTBs heute vielleicht erspart Frech

...was wiederum als Beweis aufgefasst werden darf, dass du die Rezension DOCH schon gelesen hast. Frech  Gib's auf, Kumpel, aus der Nummer kommst du nicht mehr raus. Greenie 


Spoiler:
Hmmmmm, okay, nagut, außer, Luk vertritt dich vor dem hohen Gericht der Oberstwaldmeister. Dem würde mit Sicherheit schon was einfallen.  Balken


Genug rumgeblödelt.

FAB schrieb:[...]beispielsweise wenn Dagobert von den Geistern auf einem Turm ausgesperrt wird ,was Dagobert trocken damit kommentiert, dass den Geistern auch nichts Neues mehr einfalle. Meines Wissens war es allerdings der "falsche" Geist, der die Ducks bei Barks auszusperren versuchte - da ist entweder dem Autoren oder dem Übersetzer ein kleiner Fehler unterlaufen.

Ja, es war der "falsche Geist", der bei Barks' "Das Gespenst der Duckenburgh" erst die Neffen und dann Dagobert auf den Turm ausgesperrt hat (zumindest ist das die einzig logische Erklärung, da die "echten" Geister in dieser Geschichte gar nicht auftauchen). Nur konnte das Dagobert in diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Die die Anspielung bei Ästrup ist mMn darauf zurückzuführen, dass Dagobert die Geisterverwandtschaft um Sir Donnerbold schon in seiner Jugend - damit zeitlich auch viel früher als in "Das Gespenst der Duckenburgh" - kennengelernt hat und folglich schon bei Barks annehmen durfte, dass es sich ggf. um Sir Donnerbold handele, der die Tür von innen versperrt hat. Daraus schlussfolgere ich auch, wieso Dagobert bei Ästrup außergewöhnlich viel Angst vor den Geistern hat, denn er hat sich einfach den Schatz der Ducks (also Sir Donnerbolds Schatz) angeeignet. Ich denke nicht, dass er diese Angst hätte, wenn man die SLsM-Kapitel von Rosa für sich betrachtet, genauer gesagt Kapitel 5. Hier haben die Geister ja sogar Respekt vor dem jungen Ritter Dagobert und holen ihn nicht grundlos aus dem Jenseits zurück.

Hui, ich liebe Fanfiction!  Gut
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#9
Mein LTB ist äußerlich auch vollkommen ok und einen Gestank konnte ich auch nicht feststellen.

Inhaltlich kann ich mich euch aber auch nur anschließen. Mal abgesehen von der Titelgeschichte blieb kaum was hängen. Es war natürlich schon mal wieder die alte Burg und Schottland wiederzusehen, mich hat es aber auch gestört wie leichtgläubig alle bereit waren an das Monster zu glauben. Es wurde ja auch gerade von den Ducks angemerkt das sie schon öfter in Dagoberts alter Heimat waren, also werden sie wahrscheinlich auch den Hund der Whiskervilles begegnet sein.

Das Highlight des Bandes ist aufjeden Fall das Cover. Das sollten wir besonders genießen bevor wieder die tollen Grill und Strandmotive kommen Zwinkern
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#10
Wie immer meine Rezension hier: https://www.comicschau.de/plus/ltb-519/

Zum Papier kann ich nur sagen, dass in der Steinbeiß-Geschichte ein paar Panels etwas blass wirken, ansonsten habe ich aber keinerlei Dinge zu beanstanden. Bei LTB 518 war das anders, da waren zwei Seiten gräulich verschmiert :/
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#11
Spectaculus schrieb:Ein Spray, das Plastik einfach so auflöst? Momentan eher Wunschdenken. In Entenhausen ist prinzipiell alles möglich, aber eine solch revolutionäre Neuerung “quasi nebenbei” einzuführen, passt nicht.


So viel Wunschdenken steckt gar nicht mehr dahinter, seit das plastikfressende Bakterium Ideonella sakaiensis 201-F6 entdeckt worden ist. Herkömmliches Plastik wir bislang nur sehr langsam zersetzt, aber gerade bei Bioplastik scheint der Prozess deutlich schneller zu funktonieren. Ein paar interessante Infos zu diesem Thema hat welt.de hier zusammengefasst

Spectaculus schrieb:Was sollen denn Kinder nach der Lektüre der Geschichte denken? “Ach, ich kaufe einfach weiter jede Menge Plastik, irgendwann wird man das schon mit so einem Spray auflösen können”?

Also Christian Linder würde diese Moral sicher gut zustehen.  Frech

Spectaculus schrieb:Wieso hat jetzt plötzlich jeder lohnende Ideen, nur weil ein bisschen Wind durch die Stadt weht? Das macht doch gar keinen Sinn!

Theorie: Daniel Düsentriebs Maschine saugt die Luft an und verstärkt die Gute-Geschäfte-Essenz darin so stark, dass Dagobert davon gar nicht alles für seine eigenen Geschäfte nutzen kann. Wenn die Luft also wieder entweicht, wird sie nicht zurück "gefiltert", sondern enthält noch immer aufgepimpte Gute-Geschäfte-Essenz. Wobei das eigentlich eine "Tatendrang-Essenz" ist, finde ich.

Zu Lavoradori: Wenn jemand in "Voll versemmelt" eine Rundung oder gar einen Kreis findet (Das sind die Vielecke ohne klar erkennbare Ecken...) verteile ich einen Orden!  Greenie


Spectaculus schrieb:Dafür sind viel zu wenig Gags vorhanden, und die wenigen, die da sind, zünden nicht wirklich (Marmortorte).
*Schlorps* *kau* *Kiefer-ausrenk* Moment, NICHTS gegen den steinha.. äh ich meine beinharten Marmorkuchen!  Zwinkern

Dein Fazit unterschreibe ich dir völlig. In meinem habe ich die fehlende Abwechslung gar nicht explizit angesprochen, aber du hast absolut recht, so viel Eintönigkeit ist nicht gerade prickelnd. Vian in allen Ehren (die zeichnerischen Tendenzen hast du ja selbst hervorragend ausgearbeitet!), aber die Reducktion sollte schon verstärkt daran denken, dass es noch andere Zeichner gibt und eine gesunde Mischung dem LTB guttut.
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#12
(30.04.2019, 21:20)Entenfan schrieb: So viel Wunschdenken steckt gar nicht mehr dahinter, seit das plastikfressende Bakterium Ideonella sakaiensis 201-F6 entdeckt worden ist. Herkömmliches Plastik wir bislang nur sehr langsam zersetzt, aber gerade bei Bioplastik scheint der Prozess deutlich schneller zu funktonieren. Ein paar interessante Infos zu diesem Thema hat welt.de hier zusammengefasst

Okay, aber ganz so reibungslos wie im Comic dargestellt dürfte es eigentlich nicht funktionieren. Mal davon abgesehen, dass diese Bakterien ja dann quasi freigelassen werden und womöglich ähnliche Schäden produzieren wie die Metallfresser aus dem DDSH...

Zitat:Also Christian Linder würde diese Moral sicher gut zustehen.  Frech

Linder? Zwinkern

Zitat:Theorie: Daniel Düsentriebs Maschine saugt die Luft an und verstärkt die Gute-Geschäfte-Essenz darin so stark, dass Dagobert davon gar nicht alles für seine eigenen Geschäfte nutzen kann. Wenn die Luft also wieder entweicht, wird sie nicht zurück "gefiltert", sondern enthält noch immer aufgepimpte Gute-Geschäfte-Essenz. Wobei das eigentlich eine "Tatendrang-Essenz" ist, finde ich.
Dann müsste das aber auch so erklärt werden.

Zitat:Zu Lavoradori: Wenn jemand in "Voll versemmelt" eine Rundung oder gar einen Kreis findet (Das sind die Vielecke ohne klar erkennbare Ecken...) verteile ich einen Orden!  Greenie

Gleich auf der ersten Seite sind ein paar Rundungen (besonders Dussels Kopf). Das Problem ist eher, dass es bei ihm quasi kein Zwischending zwischen "eckig" und "rund" gibt. Lavoradori, der Lego-Zeichner Erstaunt

Spectaculus schrieb:Dein Fazit unterschreibe ich dir völlig. In meinem habe ich die fehlende Abwechslung gar nicht explizit angesprochen, aber du hast absolut recht, so viel Eintönigkeit ist nicht gerade prickelnd. Vian in allen Ehren (die zeichnerischen Tendenzen hast du ja selbst hervorragend ausgearbeitet!), aber die Reducktion sollte schon verstärkt daran denken, dass es noch andere Zeichner gibt und eine gesunde Mischung dem LTB guttut.

Danke! Ich meine, Vian stört mich längst nicht so sehr wie Lavoradori, aber die Frage ist doch: Warum druckt man lange Zeit gar nichts von ihm und dann plötzlich gleich so viel auf einmal? Häufigere, dafür weniger gehäufte Auftritte wären mir da doch lieber gewesen.
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#13
Hier nun die Rezension von Entenfan:
https://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-519/1/

Ich fand den Band leider noch schlechter als Entenfan und würde den Gelegenheitskäufern unter euch wirklich davon abraten. Insgesamt einfach viel zu wenig Innovatives, fast jede Idee hat man so ähnlich schon mal gelesen und die Auflösungen sind zum Teil hektisch und nicht überzeugend. Dass ich den Geschichten von Venerus (wobei ich die mit Steinbeiß noch okay fand, dafür fand ich den "Herr der Hähne" und den DGD völlig konfus) und auch der von Panaro vermutlich nichts würde abgewinnen können, hatte ich schon vorher geahnt, aber auch die Maus-Geschichte von Vitaliano ist in der Tat nicht besonders gut, da muss ich mich Entenfan anschließen. Die Titelgeschichte war mir auch zu konventionell, mir fällt jetzt aber auch keine bessere in diesem Band ein...  "Dufte Geschäfte" war zumindest eine nette Cimino-Hommage, aber naja.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#14
Wie immer macht die Lektüre der ausführlichen Rezension Freude Gut
Wobei ich ebenfalls einige Geschichten noch negativer in Erinnerung habe, der "Herr der Hähne" war mir beispielsweise viel zu abgedreht. "Voll versemmelt", da bin ich ehrlich, wurde von mir überblättert, da ich mit den Zeichnungen wirklich absolut nichts anzufangen weiß.
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#15
"Lustig finden können das aber nur einfältige Gemüter mit Hang zum Sadismus, der die Grenzen der Schadenfreude längst übertreten hat. "

Muss so ein persönlicher Angriff wirklich sein? Ich bin weder einfältig noch habe ich einen Hang zum Sadismus, trotzdem fand ich die total überdrehte Erzählweise unterhaltsam. Mehr jedenfalls als alles, was danach noch kommt...
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#16
(15.05.2019, 10:08)Spectaculus schrieb: "Lustig finden können das aber nur einfältige Gemüter mit Hang zum Sadismus, der die Grenzen der Schadenfreude längst übertreten hat. "

Muss so ein persönlicher Angriff wirklich sein? Ich bin weder einfältig noch habe ich einen Hang zum Sadismus, trotzdem fand ich die total überdrehte Erzählweise unterhaltsam. Mehr jedenfalls als alles, was danach noch kommt...

Gräme Dich nicht, Du bist nicht allein. Ich bin auch ein einfältiges Gemüt mit sadistischen Neigungen …  Teufel
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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#17
Bei der Shaw-Geschichte, die gerade unverdienterweise in LTB Spezial 88 nachgedruckt wurde, fände ich so einen Satz ja noch irgendwie nachvollziehbar. Aber alleine die Szene mit den beiden Dampfwalzen ist doch zum Schreien komisch, oder?!

Wo es bei mir meistens aufhört, sind tatsächlich sichtbare körperliche Schäden. Das muss wirklich nicht sein.
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#18
Folgenden Teil habe ich aus der aktuellen Rezension zur Titelgeschichte wieder entfernt, damit diese nicht zu lang wird.
Hier die "Uncut-Version":

Zitat:Ebenfalls möchte ich es nicht versäumen, auf die großartige 26. Folge der (originalen) „DuckTales“ hinzuweisen: In „Das Geisterschloss“ (1987, passenderer Originaltitel „The Curse of Castle McDuck“) reisen Dagobert, die Neffen und Nicky ebenfalls nach Schottland, um der Legende eines bösartigen Hundes nachzugehen, der einst die McDucks aus Ihrer Burg vertrieb. Im Zeichentrickfilm haben die Dorfbewohner panische Angst vor der Rückkehr der Ducks und es wird deutlich, wie auch Onkel Dagobert von der Spukgeschichte überzeugt ist. So, wie er auch in dieser neuen Geschichte an Geister und Gespenster glaubt, die in der Duckenburgh wandeln und ihm nicht unbedingt wohlgesonnen sind. Allerdings spielen die Whiskervilles in oben genannter Folge keine Rolle, dafür taucht ein bisher unbekannter Urahn der Ducks auf: Sir Silas McDuck, den Ur-Urgroßvater von Onkel Dagobert. Dass damit die Duckenburgh wesentlich jüngeren Ursprungs sein müsste, überspielten die Autoren mit einer fantasievollen Gruselgeschichte. Ein Wiedersehen mit der Duckenburgh gibt es auch im DuckTales-Reboot mit der 21. Folge namens "The Secret(s) of CastleMcDuck!", die sich dieses Mal stärker am Vorbild in den Comic-Versionen orientiert. Auch in diesem Abenteuer versetzt ein dämonischer Hund Tick, Trick und Track in Schrecken und neben Dagoberts Eltern bekommen auch einige Ahnen der McDuck'schen Sippe ihren Auftritt. Beide Folgen sind auf jeden Fall sehr sehenswert, möchte man die schottischen Ursprünge der McDucks besser verstehen lernen.
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