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[LTB] LTB Enten-Edition 72 - Die Kunst des Knackens
#1
LTB Enten-Edition 72 "Die Kunst des Knackens" beinhaltet 20 Geschichten, in denen es die Panzerknacker auf das beträchtliche Vermögen von Onkel Dagobert abgesehen haben oder kleinere Alltagsprobleme lösen müssen. Geifert wird das 70. Jubiläum der bösen Buben.

Schurken, Schätze und Schimären
Story: Gabriele Mazzoleni , Zeichnungen: Lucio Leoni
Code: I TL 3050-4
Originaltitel: Zio Paperone e il tesoro che non c'è
Erstveröffentlichung: 13.05.2014
Seitenanzahl: 24

Eine unglückliche Liebe
Story: Gaya Perini , Zeichnungen: Silvia Ziche
Code: I TL 2653-2
Originaltitel: Miss Paperett e il malaugurato batticuore
Erstveröffentlichung: 03.10.2006
Seitenanzahl: 24
Nachdruck aus: LTB 371

DIE KNACKER-KNABEN: Sechs schummelt
Story: Giorgio Salati , Zeichnungen: Ottavio Panaro
Code: I TL 3144-3
Originaltitel: L’imbroglio di sei
Erstveröffentlichung: 01.03.2016
Seitenanzahl: 14

Der Durchbruch
Story: Gabriele Panini , Zeichnungen: Danilo Barozzi
Code: I TL 3295-3
Originaltitel: Banda Bassotti pasticci assortiti - La rapina
Erstveröffentlichung: 16.01.2019
Seitenanzahl: 8

Flucht und Schande
Story: Alessandro Sisti , Zeichnungen: Giada Perissinotto
Code: I TL 3074-2
Originaltitel: La fuga della vergogna
Erstveröffentlichung: 28.10.2014
Seitenanzahl: 18

Geschnorrtes Glück
Story: Riccardo Secchi , Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
Code: I TL 2490-1
Originaltitel: Gastone, i Bassotti e la fortuna invadente
Erstveröffentlichung: 19.08.2003
Seitenanzahl: 30
Nachdruck aus: LTB 328

EXPERTEN AUF DER FLUCHT: Vergraben!
Story: Daniele Regolo , Zeichnungen: Andrea Ferraris
Code: I TL 2577-01
Originaltitel: Uscita di sicurezza
Erstveröffentlichung: 19.04.2005
Seitenanzahl: 1

DIE KNACKER-KNABEN: Eins wird ehrlicher Sieger
Story: Giorgio Salati , Zeichnungen: Ottavio Panaro
Code: I TL 3145-4
Originaltitel: Il torneo di Uno
Erstveröffentlichung: 08.03.2016
Seitenanzahl: 14

Eigennutz und Sparsamkeit
Story: Federico Buratti , Zeichnungen: Ettore Gula
Code: I TL 3161-2
Originaltitel: Zio Paperone e l’obiettivo RK
Erstveröffentlichung: 28.06.2016
Seitenanzahl: 30

Zuckersüße Details
Story: Antonella Pandini , Zeichnungen: Danilo Barozzi
Code: I TL 2465-4
Originaltitel: I Bassotti pirati informatici
Erstveröffentlichung: 25.02.2003
Seitenanzahl: 11

Der Glückshund
Story: Gaya Perini , Zeichnungen: Marco Meloni
Code: I TL 2696-3
Originaltitel: Ottoperotto cane fortunato
Erstveröffentlichung: 31.07.2007
Seitenanzahl: 18

Missglückter Versuch
Story: Carlo Panaro , Zeichnungen: Paolo De Lorenzi
Code: I TL 2518-03
Originaltitel: L'espediente
Erstveröffentlichung: 02.03.2004
Seitenanzahl: 1

Hexenzauber
Story: Michael T. Gilbert , Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
Code: D 2006-332
Originaltitel: Magica's Dime Spree
Erstveröffentlichung: 01.01.2009
Seitenanzahl: 26
Nachdruck aus: LTB 385

Schmachvolle Attacke
Story: Gabriele Panini , Zeichnungen: Lucio Leoni
Code: I TL 2898-4
Originaltitel: Zio Paperone e l'attacco con smacco
Erstveröffentlichung: 13.06.2011
Seitenanzahl: 8

DIE KNACKER-KNABEN: Sieben hält dicht
Story: Giorgio Salati , Zeichnungen: Ottavio Panaro
Code: I TL 3147-4
Originaltitel: Il tradimento di Sette
Erstveröffentlichung: 22.03.2016
Seitenanzahl: 14

Leben im Luxus?
Story: Gaya Perini , Zeichnungen: Ettore Gula
Code: I TL 2616-6
Originaltitel: La Banda Bassotti e la nuova casa confortevole
Erstveröffentlichung: 17.01.2006
Seitenanzahl: 18
Nachdruck aus: LTB 457

Verloren in der vierten Dimension
Story: Francesco Artibani , Zeichnungen: Paolo Mottura
Code: I TL 3336-2
Originaltitel: Zio Paperone e il cavatappi quadridimensionale
Erstveröffentlichung: 30.10.2019
Seitenanzahl: 30

Ein Mittel gegen Schluckauf
Story: Nino Russo , Zeichnungen: Alessio Coppola
Code: I TL 2527-02
Originaltitel: Il singhiozzo
Erstveröffentlichung: 04.05.2004
Seitenanzahl: 1

Legendäre Helden
Story: Lorenzo Camerini, Zeichnungen: Massimo Asaro
Code: I TL 3246-3
Originaltitel: Sole a scacchi - Bassotti & Tassotti
Erstveröffentlichung: 07.02.2018
Seitenanzahl: 8

Der unterirdische Geldspeicher
Story: Giorgio Pezzin , Zeichnungen: Giorgio Cavazzano
Code: I TL 1122-B
Originaltitel: Zio Paperone e il deposito sotterraneo
Erstveröffentlichung: 29.05.1977
Seitenanzahl: 34
Nachdruck aus: LTB SE 2012-1, OD 26



Ein mittelmäßiger Band, zwar mit recht vielen EVs, aber großartige Abwechslung kam nicht auf. Da hätten ein paar klassischere Geschichten vielleicht nicht geschadet. Die drei Kurzgeschichten über die "Knacker-Knaben" waren nett, muss man aber auch nicht gelesen haben. außerdem habe ich nicht verstanden, warum Eins, Sechs und Sieben als knacker-Knaben bezeichnet werden, wenn es sich doch um die richtigen Panzerknacker handelt. Am unterhaltsamsten fand ich den weiteren Teil der "Ausbruchsgeschichten" von Opa Knack und den Diebstahl von Dagoberts Vermögen in die "vierte Dimension" von Artibani und Mottura - auch optisch wirklich sehr ansprechend. Bei den Nachdrucken fand ich sowohl "Hexenzauber" richtig toll als auch "Geschnorrtes Glück" mit den Knackern und dem sympathischen Gustav Gans.
*Exorbitanter Poster entenstarker Rezensionen und toller Einschätzungen (© by McDuck)
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#2
Die "Knacker-Knaben" gehören in diesen Kurzgeschichten offenbar einer Familie von Panzerknackern an, von denen allerdings nur Opa Knack gezeigt wird. Meist werden die Söhne von Opa Knack als Ur-Panzerknacker angesehen, die Nachkommenschaft als aktuelle Panzerknacker.

Dass man die dann in der Jugend noch Knacker-Knaben nennt, ist ok. Die aktuellen Knacker-Knaben, die meist mit "1", "2" und "3" bezeichnet werden, werden irgendwann auch mal die Panzerknacker sein.
(Also, werden sie natürlich nie, da die Comic-Zeit in Entenhausen stehen bleibt. Aber sie könnten es in einer Zukunftsversion sein.)
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#3
Nunja, das ist ja ehrlich gesagt genau das, was mich ein bisschen verwirrt hat: DIE Panzerknacker sind die mit Opa Knack, DIE Knacker-Knaben kenne ich bislang unter 1, 2 und 3. Wobei 1, 6 und 7 natürlich sehr viel besser passt.

Auf den Kompromiss, dass alle kleinen Knacker mal Knacker-Knaben waren, könnte ich mich gut einlassen - aber ich bezweifle, dass man das bei Egmont überhaupt durchdacht hat.
*Exorbitanter Poster entenstarker Rezensionen und toller Einschätzungen (© by McDuck)
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#4
Ich fand den Band insgesamt empfehlenswert für Panzerknacker-Fan. Leider sind - wie oft in der Enten-Edition - gerade die Nachdrucke die Highlights.

Sehr gut:
* "Hexenzauber", mit den weltbesten Gundel-Zeichner Cavazzano und einem gelungenen Team-Up zwischen Knackern und Hexe.
* "Eine unglückliche Liebe ", Ziche bringt etwas für's Herz und verkuppelt einen Knacker mit Fräulein Rührig.

Gut:
* "Schurken, Schätze und Chimären", Dagobert macht geschenkten Urlaub und die Panzerknacker auf den Fersen und dem Holzweg zerlegen schatzsuchend die Ferienanlage.
* "Geschnorrtes Glück", die Panzerknacker hängen sich erfolgreich an den ahnungslosen Glückspilz Gustav an und machen Urlaub in Entenhausen... vorzugsweise im Juwelierviertel.
* "Der unterirdische Geldspeicher", Klassiker von Cavazzano. Man beachte noch einmal den Wandel in seiem Stil, wenn man "Hexenzauber" danach liest. Dagobert macht seinen Speicher zum Bunker, aber die Panzerknacker sabotieren den Bau.
* "Flucht und Schande", ein weiteres vergnügliches Ausbruch-Husarenstück aus der der Vergangenheit von Opa Knack.
* "Der Glückshund", Knackerdackel Achtmalacht läuft Gustav zu. Die Schurken haben nicht nur emotionale Gründe, sich das Tierchen aus dem Glücksgockelparadies zurückzuholen.

Durchschnitt:
* "Knacker-Knaben", drei Jugendgeschichten der Panzerknacker, damals noch im individuellem Haarwuchs. Nett bis harmlos.
* "Eigennutz und Sparsamkeit", die Knacker stürzen sich ausnahmsweise auf den verzweifelten Klaas Klever und das mit Erfolg. Ein grantiger Dagobert zeigt sich zunächst wenig hilfsbereit. Leider ist das letztliche Scheitern der Knacker arg zu simpel.
* "Verloren in der vierten Dimension", ein weiterer virtueller Raubzug, ein weiterer Ausflug in den Cyperspace... okay, aber ich habe mich an der Thematik satt gelesen.
* "Schmachvolle Attacke", man versucht, den Speicher mit duck'schem schweren Baugeräten zu knacken. Leider neigt Dagobert nicht zum Volltanken seines Fuhrparks.
* Leben im Luxus", Opa Knack organisiert erst einen riesigen Luxus-Wohnwagen für seine Jungs, und als die verweichlichen, einen Aufbaukurs im Schurkentum. Wirkt irgendwie, als hätte man zwei Ideen zu einer Geschichte verwoben.

Schwach:
* "Der Durchbruch", fügt der alten Geschichte des Tunnelgrabens zum Tresorraum wirklich nichts Originelles hinzu.
* "Zuckersüsse Details", ein Geldspeicherbruch scheitert an einem unscheinbaren Konditorenstück. Trivial.
*  "Legendäre Helden", die Panzerknacker haben es auf ein Comicheft abgesehen. Zu schnell vorbei, obwohl die "Waschbärknacker" Potential hatten. (Wobei... wie knackt man einen Waschbären? Nehme an, die eher an Dachse erinnernden Comichelden heißen im Orignal "Badger Boys" in Anlehnung an "Beagle Boys").

(04.01.2022, 14:36)Entenfan schrieb: Nunja, das ist ja ehrlich gesagt genau das, was mich ein bisschen verwirrt hat: DIE Panzerknacker sind die mit Opa Knack, DIE Knacker-Knaben kenne ich bislang unter 1, 2 und 3. Wobei 1, 6 und 7 natürlich sehr viel besser passt.

Auf den Kompromiss, dass alle kleinen Knacker mal Knacker-Knaben waren, könnte ich mich gut einlassen - aber ich bezweifle, dass man das bei Egmont überhaupt durchdacht hat.

Vermutlich suchte man einfach einen Namen für die jungen Panzerknacker, ob die Dublette bemerkt wurde, keinen Schimmer. "Knacker-Knaben" ist wegen der Alliteration sehr naheliegen. Eher als "Junior-Knacker" oder "Knacker-Buben". "Knacker-Kids" wäre noch gegangen, klingt aber fast zu hip.

Hier ist ja durch die Rahmenhandlung klar, dass diese Knacker-Knaben die normalen PK sind, nicht deren Brut.
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#5
(04.01.2022, 14:59)Eifelschaf schrieb: * "Verloren in der vierten Dimension", ein weiterer virtueller Raubzug, ein weiterer Ausflug in den Cyperspace... okay, aber ich habe mich an der Thematik satt gelesen.

*  "Legendäre Helden", die Panzerknacker haben es auf ein Comicheft abgesehen. Zu schnell vorbei, obwohl die "Waschbärknacker" Potential hatten. (Wobei... wie knackt man einen Waschbären? Nehme an, die eher an Dachse erinnernden Comichelden heißen im Orignal "Badger Boys" in Anlehnung an "Beagle Boys").


Die Comichelden sind Dachse, und sie heißen im Original "I Tassotti" (Die kleinen Dachse), während die Panzerknacker ja im Italienischen "I Bassotti" (Die Dackel) sind. 
Warum die Italiener aus Beagle Boys Dackel gemacht haben, erschließt sich mir nicht ganz. Zwar wollten sie sicher das "BB" retten ("Banda Bassotti"), aber Beagle heißen im Italienischen auch beagle oder bracchetti, das hätte auch funktioniert.

Aber Dachse und Waschbären verwechseln...
Schade, denn die andere mir aufgefallene Geschichte war (fast) ein Übersetzungshighlight. "Verloren in der vierten Dimension" ist ja vor allem ein Porträt des Mathematikers und Fields-Medaillen-Trägers Alessio Figalli. Und auch wenn dessen Forschungsgebiet selbst für mich, der ein Diplom in Mathematik hat, nicht ohne Weiteres verständlich ist - seine kreative Herangehensweise ist gute und ehrliche Werbung für die Mathematik (was aber in einem Themenband untergeht, in dem sich alles um die Panzerknacker dreht). Und sogar den Namen Phil Gallis hat der Übersetzer einfach stehen lassen, ebenso sind die anderen mathematischen Namen und Begriffe richtig wiedergegeben.

Mit einer Ausnahme: Es gibt keinen Mathe(k)nobelpreis, deswegen gilt die Fields-Medaille ja als höchste Auszeichnung in der Mathematik (wenn man nicht in die Physik oder Wirtschaftswissenschaften wechselt oder Nichtfach-Literatur schreibt). Und diese Medaille ist es ja genau, die verloren geht. Mit einem abstrakten Knobelpreis funktioniert das nicht.
R.A.V.I.O.L.I. (Regelmäßiger Auswerter verschiedener italienischer Original-Literatur)
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#6
Okee, ich gebe zu, als Nicht-Mathematiker hat mir vielleicht auch der Zugang gefehlt. Übel war die Geschichte auch rein erzählerisch nicht, aber irgendwie, naja, bin ich etwas abgestumpft, was Ausflüge in den virtuellen Raum angeht. Man kann ja sagen, dass Leser mit Affinität zur Thematik locker eine Wertungsstufe raufgehen können.

Warum der Übersetzer aus Dachsen Waschbären gemacht hat, obwohl die Figuren optisch Dachse sind, ist rätselhaft. Vermutlich wegen der Silben. Panz-er-knack-er. Wasch-bär-knack-er.

Ein Dachs-Knack-er klingt unharmonisch.
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