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LTB 558 – Das Zeitportal
#1
LTB 558 kommt erstmal mit einer Überraschung: Teil 16 der Legende des ersten Phantomias! Nach über einem Jahr Pause wird die Reihe nun also doch weiter fortgesetzt, sehr schön, nun aber hoffentlich endlich mit ein bisschen mehr Regelmäßigkeit  Verrückt Auf die Titelgeschichte bin ich auch recht gespannt. Ansonsten scheint Egmont sich weiter strikt daran zu halten, möglichst wenige lange Geschichten zu veröffentlichen. Dementsprechend stammen in diesem Band wieder nur zwei Geschichten aus den letzten Jahren, der Rest ist ältere "Restware". Hier gibt es allerdings dennoch einige Sachen, die auf den ersten Blick interessant aussehen: So eine Zeitmaschinen-Geschichte von Artibani und Perina mit Omikron, eine Geschichte mit Dolly in der Hauptrolle, eine "modernere" Geschichte rund um Virtual Reality von Panini und Sciarrone und einen von Guerrini gezeichneten Klever-Dagobert-Kampf. Und am Ende wieder der Dagobert-Einseiter…

Nun ja, letztendlich heißt es wohl einfach mal wieder anwarben… Weitere Infos gibt es wie immer hier.
D.U.C.K. (Dedicated to Unca Carl and Keno)
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#2
Ja, wir warben gerne an und lassen uns wie immer überraschen  Greenie Frech
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#3
Kein Kommentar Greenie (Ich lass das jetzt einfach mal so)

PS: Wie ich gerade merkte, ist mit Schweigen ist Gold auch noch die letzte Geschichte von Giulio Chierchini enthalten!
D.U.C.K. (Dedicated to Unca Carl and Keno)
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#4
Und auch ich habe mal wieder Rezensionen gesammelt, keine Ahnung wieso.


Spoiler:
Ich mache mal wieder die Rezensionssammlung:

Besondere Fundstücke:
NRW-Radler;5475689 schrieb:I TL 3284-3
Paperino, Paperoga e gli oggetti ritrovati
(Vitaliano/Picone, 20 Seiten)

Dussel hat eine Idee, mit er das Fundbüro quasi umkehrt: Er wartet nicht darauf, dass Menschen gefundene Gegenstände zu ihm bringen, sondern sucht selbst offensichtlich (?) liegengelassene Gegenstände und inseriert, was er da gefunden hat.
Die Verwicklungen, die daraus folgen, dürften niemanden überraschen. Auch wenn Fausto Vitaliano da noch auf ein paar Dinge mehr kommt, als man annehmen würde... Nico Picones Stil mag ich zwar nicht besonders, hier passt er aber ganz gut.
Fantomius:
qui;5133718 schrieb:Nr. 3145 mit dem ersten Phantomias als beste Geschichte des Bandes, daneben vermögen nur die Panzerknacker ein wenig zu überzeugen.

Il ladro e il milliardario

Umfang 40 Seiten von Marco Gervasio (Story) und (Zeichnungen)
Figuren: erster Phantomias
Dies ist der letzte Teil der Reihe vom ersten Phantomias, die Geschichte fängt an einer Stelle an, die manch einem vielleicht sogar bekannt vorkommt. Dagobert Duck mit einem rosa gestreiften Rubin in der Hand. Die Geschichte dreht sich auch um letztgenannten Rubin, auch der Bruder von Herrn Düsentrieb (Darendorf) ist mit von der Partie. Ein schöner Abschluss, der die Geschichte von Dagobert (und seine Milliarden) mit der des ersten Phantomias zusammenbringt. (6/6)
Omikron Pi:
NRW-Radler;5215603 schrieb:I TL 3175-1
Topolino e l’esperimento del dottor Pi

Inducksiert ist die Titelgeschichte des aktuellen Topolino als Zeitmaschinen-Geschichte. Das ist sie zwar unbestritten, aber gleichzeitig der Auftakt zu einer neuen Reihe. Francesco Artibani und Fausto Vitaliano wollen mit Geschichten rund um Micky oder Donald die Naturwissenschaften vorstellen. Der Physikprofessor und Wissenschaftsautor Carlo Rovelli, der in dieser Geschichte einen Cameo-Auftritt hat und im Topolino auch interviewt wird, unterstützt das Vorhaben fachlich. In Topolino 3178 geht es schon weiter.

Im Zentrum steht Albert Einstein, dem zwar schon mal in LTB 206 eine Zeitmaschinen-Geschichte gewidmet war, in dem Goofy ihn als Schüler trifft. Aber diese ist besser.

Albert Einstein ist nicht auf einem Gruppenbild zu sehen, das prominente Wissenschaftler (darunter Marie Curie, Bohr, Heisenberg, Lorentz, Schrödinger und Dirac) bei der fünften Solvay-Konferenz 1927 in Brüssel zeigt, bei der Albert Einstein anwesend war. (Das echte Foto findet sich auch in der Wikipedia unter "Solvay-Konferenz".) Micky und Goofy sollten herausbekommen, warum.
Aber noch jemand anderes sucht Einstein, nämlich ein durchgedrehter Professor aus Gammas Zukunft, der scharf auf Einsteins Gehirnkapazität ist und diese auf sich übertragen will. Das klappt dann alleine schon deshalb nicht, weil Einstein nun mal ein Genie ist, das sich nicht nur für Physik interessiert hat. Aber eim Überwältigen des Professors kann Einstein am praktischen Beispiel erklären, auf welchem Gedankenexperiment die Relativitätstheorie eigentlich funktioniert.
Albert Einstein ist allerdings begeistert: Seine Ideen sind offenbar in der Zukunft angekommen, bei der seit LTB 206 überfälligen Begegnung macht Marlin (ebenfalls begeistert) Einstein klar, dass die Zeitmaschine nicht ohne seine Relativiätstheorie möglich wäre.

Für Grundschüler mag das alles zu komplex sein. Aber wer hat gesagt, dass Disney-Comics nur was für Kinder seien? (Artibani/Perina, 30 Seiten)
Hexe aus dem All
NRW-Radler;5519322 schrieb:I TL 3305-5
Amelia e l'inversione magico-scientifica
(Giunta/Amendola, 18 Seiten)

Gundel dringt mit Hilfe von zwei ebenso naiven wie gutmütigen Ufo-Forscher in den technisch hochgerüsteten Geldspeicher ein - aber die machen den Schaden mit Hilfe ihrer Technik wieder gut. Knapp grün, da immerhin ganz sympathisch.
Virtuelle Welt
NRW-Radler;5572270 schrieb:I TL 3333-6
Qui, Quo, Qua e la realtà troppo reale
(Panini/Sciarrone, 30 Seiten)

Zum Abschluss geraten Tick, Trick, Track in einem Videospiel gegen ein befeindetes Team in eine sehr reale Virtual Reality, woran einer ihrer Freunde, ein eher trotteliger Computerexperte, nicht ganz unschuldig ist.
Nicht wirklich mein Stil, auch wenn Sciarrones eigene Art mitunter sehr interessant ist. Im November erscheint ein rötlich-unheimlich gefärbtes Abenteuer "Foglie rosse" (Rote Blätter), für das im Topolino schon länger Werbung gemacht wird.
Schweigen
NRW-Radler;5589629 schrieb:I TL 3342-4
Archimede in: il silenzio è d'oro
(Mazzoleni/Chierchini, 6 Seiten)

Die beiden abgeschlossenen Geschichten bleiben im Vergleich doch ziemlich zurück: Ein vorhersehbarer 6-Seiten aus dem Nachlass Chierchinis zeigt Düsentrieb, der in der Bibliothek doch nur Ruhe sucht...
Heimwerker
NRW-Radler;5708622 schrieb:I TL 3415-4
Quando Pippo... ripara lo steccato
(Bosco/Di Vita, 6 Seiten)

Goofy bittet Micky, ihm bei der Reparatur des Gartenzauns zu helfen. Das klappt sicher auch ohne Rudi. Nun, wenn man am falschen Ende spart...
Witziger als die anderer hier vorgestellten Kurzgeschichten, dennoch letztlich ein Lückenfüller.
Klub gegen Klub
NRW-Radler;5690006 schrieb:I TL 3403-2
Zio Paperone e la contesa sociale
(Bosco/Guerrini, 26 Seiten)

Mal wieder eine Begebenheit aus dem Klub der Milliardäre, bei dem Guerrinis detaillierte Darstellung der Klubmitglieder (praktisch jedes ein anderes Tier) das Highlight der Geschichte ist. Der Kampf zwischen Klever und Dagobert ist zwar auch ganz originell, aber hat am Ende doch wenig Substanz: Klever gründet nämlich einfach einen neuen, exklusiveren Klub - in der Erwartung, dass die meisten Kollegen dorthin folgen, Dagobert aber nicht. Das passiert auch fast so, Dagobert bleibt mit dem greisen Senior des Klubs zurück. Und weil das auf Dauer langweilig ist, schlägt Dagobert zurück, gründet den dritten Klub und wirbt genau die Hälfte der Mitglieder ab. Der Wettkampf, hier also um den nicht wanderungswillen Senior, ist entbrannt... aber unspektakulär.
Verkaufstalent
NRW-Radler;5508603 schrieb:I TL 3298-5
Paperetta, Paperoga e l'improponibile "Grumby"
(D'Antona, Ragonese/Mangiatordi, 30 Seiten)

Die erste Geschichte aus der neuen Serien "Entenhausener Filmfestival" - eine weitere folgt weiter unter. Der Bezug zum Film ist allerdings nur die Schauspielerin Isabella Ragonese, die diese Geschichte mitgeschrieben hat. Ihre Lieblingsfigur ist Dolly Duck, die sie auch gut trifft - vor allem wenn man zeitnah ihren historisch ersten Auftritt in LTB 517 daneben legt.

Dolly und Dagobert haben jeweils ein Problem: Dolly hat gerade ihren Kurs als Telefonverkäuferin erfolgreich abgeschlossen und Dagobert ein unverkäufliches Produkt, eine Allzweck-Küchenmaschine namnes "Grumby" mit unter anderem tonnenschwerer Bedienungsanleitung. Dolly fängt als Verkäuferin bei ihrem Nennopi an, verzweifelt aber trotz allen Enthusiasmus an diesem unlogischen Produkt. Unlogisch? Da gibt es doch Unterstützung - in Form von Dussel.
Das neuartige und doch recht passende Duo Dolly/Dussel (okay, in "Stolz und Vorurteil" spielen sie sogar ein Paar) findet auch eine Marktlücke, in die der "Grumby" passt, doch aufgrund eines Zwischenfalls ruft Dagobert die verkauften Exemplare zurück, aber die neuen Besitzer wollen ihre Grumbys behalten - eine neue Herausforderung für Dolly und Dussel...
Gar nicht schlecht.
Freund und Leid
Qui;5049097 schrieb:Paperino e Paperina in: Le uscite a quatro

Umfang 21 Seiten von Jacopo Cirillo (Story) und Maurizio Amendola (Zeichnungen)
Figuren: Donald, Daisy, Gustav, Dussel
Donald kann sich nicht so recht mit den Freunden von Daisy anfreunden, die vier Treffen enden in einem kleinen Desaster. Doch dann lernt Daisy die neuen Nachbarn kennen und man unternimmt mit diesen in der nächsten Woche viel zusammen. Aber schon nach kurzer Zeit nerven die beiden Nachbarn, Donald und Daisy können nichts mehr alleine unternehmen, wie es denn beiden aber sagen ohne sie zu verärgern? Eine eher langatmige Geschichte. (3/6)
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#5
Gestern ist bei mir LTB 558 mit dem Abo gekommen. habe bis jetzt die ersten 2 Geschichten gelesen und bei der 2 ten Geschichte Haben Donald und Dussel ein Projekt das aber dieses mal überraschenderweise gut ausgeht
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#6
Mit dem Band geht es nach dem schlechten letzten Band wieder aufwärts.

Sehr Positiv würde ich auf jeden Fall die Dolly-Geschichte mit Dussel, Guerrinis klassischer Duck-gegen-Klever-Wettstreit und die Erster-Phantomias-Story werten. Letztere auch wegen so vieler schöner Referenzen. Kleiner Malus wie so häufig: der erste Phantomias ist einfach zu unfehlbar.

Im Bereich ganz ordentlich kommt die Titelstory mit x Zeitreisen daher, die nur etwas darunter leidet, dass Donald wiederholt ziemlich deppert dargestellt wird. Ebenso die ruhige Moral-Geschichte über Freundschaft von Amendola am Ende und Micky Maus trifft Einstein.

Weniger begeistert war ich von Dussels Fundbüro (zieht sich), der Hexe aus dem All (fehlt es an Highlights, um nicht zu sagen: ist langweilig) und dem virtuellen Abenteuer von Tick, Trick und Track. Da ist mir der Stil zu schräg. Die zweite handwerkliche Mausgeschichte ist auch kein Hammer.

Positiv: Es gibt keinen Totalausfall wie noch im Vorgängerband, der je nach Zählweise zwei bis drei zu bieten hatte.
Ausführlicher schreibe ich noch, wenn mehr Leute den Band gelesen haben. Spoilergründe, und so.
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#7
Diesmal ist das Lustige Taschenbuch seinem Namen m.E. gerecht geworden, ich musste an mehreren Stellen kichern oder sogar laut loslachen.

Dass man die falsche Reihenfolge der Omikron-Geschichten so gelöst hat, dass man die erste einfach zur zweiten macht, ist zwar etwas absonderlich, aber in diesem Fall scheint es ja noch einigermaßen funktioniert zu haben.
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#8
Was mir aufgefallen ist dass sich das Cover oder generell der Umschlag glatter anfühlt als sonst.
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#9
(28.04.2022, 13:54)Carlfuchs schrieb: Was mir aufgefallen ist dass sich das Cover oder generell der Umschlag glatter anfühlt als sonst.

Ja, das fällt einem wohl auf, wenn man das LTB in den Händen hält. Fühlt sich so ähnlich an wie die Classic-Edition. Damit wurde mehrmals herumexperimentiert. Nummer 553 hatte auch ein sich anders anfühlendes Cover. 
R.E.Z.E.N.S.E.N.T.
(Richtig eifriger Zeichnungen entdeckender Nachbesserer und sehr explizit nachschauender Taschenbuchfan)
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#10
Wie ist denn allgemein hier so die Meinung zum aktuellen Zustand des LTBs? Ich habe letzte Woche nach über 12 Jahren Abstinenz mal wieder eine Ladung meiner alten LTBs aus meinem Elternhaus zu mir nach Hause geholt und lese diese gerade begeistert eins nach dem anderen. Lohnt sich ein Wiedereinstieg in die Serie? Mich hat der Preis tatsächlich etwas abgeschreckt, muss ich ehrlich zugeben.
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#11
"Alte LTBS"? Welche Nummern meinst du damit? Der derzeitige Zustand ist bestenfalls als mittelmäßig zu bezeichnen. Hin und wieder eine gute Geschichte, der Rest viel Durchschnitt oder noch darunter.

Ob sich ein Wiedereinstieg lohnt, hängt viel davon ab, von wo du startest. Wenn man z.B. aus den 100er LTBs zu den aktuellen wechseln würde, ist das schon ein kleiner Schock. Von den 300ern wär’s ok. Frech
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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#12
Klingt so, als ob Alfred kurz vor der 400 aufgehört hat. Glaube nicht, dass sich seitdem qualitativ etwas geändert hat, nur die gelegentlichen Erstveröffentlichungen "klassischer" Scarpas und Carpis von damals gibt's nicht mehr.
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#13
(28.04.2022, 14:38)Glückstaler schrieb:
(28.04.2022, 13:54)Carlfuchs schrieb: Was mir aufgefallen ist dass sich das Cover oder generell der Umschlag glatter anfühlt als sonst.

Ja, das fällt einem wohl auf, wenn man das LTB in den Händen hält. Fühlt sich so ähnlich an wie die Classic-Edition. Damit wurde mehrmals herumexperimentiert. Nummer 553 hatte auch ein sich anders anfühlendes Cover. 

Ich empfinde es offen gestanden als rauer. Auf jeden Fall unangenehm.
*Exorbitanter Poster entenstarker Rezensionen und toller Einschätzungen (© by McDuck)
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#14
(28.04.2022, 21:57)oktober_alfred schrieb:
Wie ist denn allgemein hier so die Meinung zum aktuellen Zustand des LTBs? Ich habe letzte Woche nach über 12 Jahren Abstinenz mal wieder eine Ladung meiner alten LTBs aus meinem Elternhaus zu mir nach Hause geholt und lese diese gerade begeistert eins nach dem anderen. Lohnt sich ein Wiedereinstieg in die Serie? Mich hat der Preis tatsächlich etwas abgeschreckt, muss ich ehrlich zugeben.

Ja, der Preis dürfte wohl viele ein wenig zögern lassen, was den Kauf angeht. Was den Inhalt betrifft, kann ich Mile zustimmen. Meistens sind nur durchschnittliche Sachen dabei, und wenn mal was Tolles drin ist, geht das unter dem schlechteren Zeug schon etwas unter. Kein Vergleich zu den LTB Ende der 80er / Anfang der 90er. Geschweige denn, es sind richtig schlechte Geschichten dabei. "Die Riesenmieze" in LTB 557 hat einen fast schon umgehauen, so negativ war sie. 
 
Ehrlich gesagt lohnt sich ein Wiedereinstieg weniger, und du zählst vermutlich auch zu den "Gelegenheitslesern". Da ist es ratsamer, sich Rezensionen durchzulesen und bestimmte LTBs (oder auch Nebenreihen?) zuzulegen. Gerade ältere DDSHs zum Beispiel sind fast noch besser als die LTBs. 
 
Wie du siehst, leider überwiegen die Nachteile. Wenn du aber das Geld hast und vielleicht wieder eine größere aktuellere Sammlung aufbauen möchtest, spricht eigentlich weniger dagegen.
R.E.Z.E.N.S.E.N.T.
(Richtig eifriger Zeichnungen entdeckender Nachbesserer und sehr explizit nachschauender Taschenbuchfan)
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#15
Danke für eure Meinungen. Ja, ich bin damals um die Nummer 400 herum ausgestiegen. Ich war damals aber alles andere als ein Gelegenheitsleser. Habe damals alles an Disney bzw. Duck-Comics gesammelt, was ich in die Finger bekommen habe, und habe auch knapp 300 LTBs. Aber wie so viele habe ich als Jugendlicher/junger Erwachsener zunächst aufgehört. Vor zwei Jahren im ersten Lockdown hat es mich dann wieder gepackt und ich habe mir die seitdem verpassten DDSHs alle zusammengekauft. Und wie das beim Sammeln immer so ist, ist es dann schwer aufzuhören... Deswegen die Frage nach den LTBs.
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#16
Falls NRW-Radler hier mitliest: Würde mich eigentlich ziemlich interessieren, wie das Original von Zeitreisen ist relativ aussieht, weil die Geschichten ja in unterschiedlicher Reihenfolge veröffentlicht wurden.
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#17
Müsste nochmal genauer nachsehen, aber ja, mir war das auch aufgefallen, und ich habe mal in die Originale geschaut.
Im Prinzip wurden aber nur ein paar relativ belanglose Sätze bei der Vorstellung des Schurken ausgetauscht - hier war also durch eine hinreichend freie Übersetzung genug Spielraum,  um das Problem zu lösen.

EDIT: Genauer nachgesehen. Eines ist dann doch im Original bedeutsam, und das hätte bei der Veröffentlichung in der richtigen Reihenfolge ein Problem mit sich gebracht: Micky kennt Omikron ja noch nicht, erkennt aber an der P-Sprache, dass es jemand wie Gamma sein muss. Nun verwendet Gamma die P-Sprache im Deutschen nicht - welche Erkenntnisse hätte Micky also aus den zu füllenden Sprechblasen ziehen sollen? Omikron ähnelt Gamma zwar in der Statur, ist aber vermummt.

Der Hinweis auf das Gefängnis ist darüber hinaus eine Spiegelung des Originals, in dem Omikron Micky und Goofy klar macht, dass sie seine Gefangenen sind. Das hätte man zwar auch wörtlich übersetzen können (wobei das aus den Bildern eh klar ist), aber durch die falsche Reihenfolge wäre ja unklar geblieben, dass Omikron eigentlich sicher verwahrt sein müsste und warum er es jetzt nicht mehr ist. Problem erkannt... und offen gelassen. Aber gut, dass wir darüber gesprochen haben.  Zwinkern
R.A.V.I.O.L.I. (Regelmäßiger Auswerter verschiedener italienischer Original-Literatur)
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#18
Das LTB 558 hat mich wie hier einige positiv überrascht. Trotz der 12 Geschichten auf 250 Seiten, hat man sehr vieles wieder gut gemacht was ein LTB ausmacht. Hier meine kurze Rezension zu der aktuellen LTB Ausgabe.
"Das Zeitportal" - Die 36 Seiten Titel Story wo es um ein Spielzeug von einem Alien geht, ist wirklich sehr gut anzuschauen dank Andrea Freccero. Die Dynamik passt und der Humor kommt nicht zu kurz. Ein guter Start in den Band.
"Besondere Fundstücke" - Dussel & Donald Story mit 20 Seiten, wo man Dinge sich schnappt die niemanden gehören und dann Geld verlangt wenn man sie wieder zurückgibt. Sicher eine Story die am Ende noch mal nen richtigen Ulk hat.
"Die Legende des Ersten Phantomias - Der Dieb und der Milliardär" - Das 13.Kapitel dieser Reihe besticht durch seine Einfachheit der Protagonisten. Die 26 Seiten sind gemütlich zu lesen, und die vielen Querverweise auf LTB 41 lassen mich denken, dass das hier der Abschluss ist. Stimmt das?
"Zeitreisen sind relativ" - Obwohl nur 30 Seiten lang ist diese Story mein Highlight in diesem Band wo Micky und Goofy Einstein kennen lernen dank Zapotek und Marlin. Großartig und die Rückkehr eines alten Schurken dazu. Finde es traurig dass Zweistein komplett nicht mehr auftritt im Maus Universum.
"Die Hexe aus dem All" - Mit Sicherheit die schwächste Story mit Gundel, Düsentrieb und Dagobert auf 18 Seiten. Keinen Pepp oder Gefahr für den Glückszehner.
"Reale virtuelle Realität" - die wohl kreativste Story was die Zeichnung betrifft von Claudio Sciarrone auf 30 Seiten, wo die Neffen in ein Spiel gezogen werden. Frage an die Experten, trat dieser Freund Kevin schon einmal auf vorher?
"Schweigen ist Gold" - Daniel Düsentrieb in einer Bibliothek. Die 6 Seiten haben mir gefallen mit dem Ende.
"Das Verkaufstalent" - Dolly Duck ist wieder zurück und sie betreibt mit Dussel Duck eine Verkaufsmasche um Dagoberts Ladenhüter loszuwerden. Baptist und Dagobert sind auch mit dabei und bei den 30 Seiten kommt eine richtig starke Story raus. Ein Leckerbissen.
"Die Heimwerkerprofis" - Goofy und Micky müssen den Zaun reparieren auf 6 Seiten, was aber nicht so zündet wie Düsentriebs Story.
"Klub gegen Klub" - Dagobert gegen Klever im Kampf um das beste Klubhaus auf 26 Seiten. Gelungen und nicht unnötig hinausgezögert.
"Freud und Leid" - Diese Story wo es um Freunde geht die Donald und Daisy treffen wollen landet mit seinen 21 Seiten nicht am letzten Platz weil Henriette in Kombination mit Dussel auftritt. Das hat Seltenheitswert, aber dann hat man es schon mit der Story.
"Mit Stock, Charme & Zylinder" - Verpackung ist alles" - Am Ende die 1 Seite der Reihe die mal wieder knackig abliefert und das LTB gut abschließt.
Somit sage ich zum Ende 8 von 10 Punkten, weil das Positive eindeutig überwiegt.

An Alle die überlegen wieder zu sammeln, kann ich nur sagen dass es sich wegen dem Geld sicherlich es sich nicht lohnt. Habe Micky Maus Magazine von 1993 was meine Ersten sind bis heute durchgesammelt und die LTB von 1999 bis heute. Für mich war es nie eine Frage des Geldes, sondern der Zeit. Hier sollte man ehrlich zu sich sein ob man mit gute 30 oder älter noch die Zeit hat dafür.
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#19
Ich habe auch mal wieder ein aktuelles LTB gelesen...
"Das Zeitportal" kann ersteinmal mit einem schönen Cover aufwarten, das mit zahlreichen Elementen der Titelgeschichte versehen ist und so bei mir tatsächlich ein gewisses Interesse an der Ausgabe aufkommen ließ. Die Geschichte selbst liest sich dann sehr schnell und unterhält auch sehr gut. Schön gezeichnet, mit einigen netten Gags und witzigen Kommentaren eines genervten Donald wie "Unter der Rettung der Welt tut ihr`s nicht, wie? Das ist mir zu blöd"... Gegen Ende gerät die Erzählung dann aber zu schnell und die Auflösung stammt aus der Mottenkiste. Trotzdem ganz gut.
"Besondere Fundstücke" von Vitaliano und Picone hat mich sowohl von den Zeichnungen als auch von der Geschichte her eher ratlos zurückgelassen. Sehr viel besser und für mich das Highlight der Ausgabe ist dagegen Gervasios nächster Teil der Legende des ersten Phantomias. Schön in Szene gesetzt und trotz der geringen Seitenzahl interessant gestaltet, wird hier die Erzählung um Lord Quackett mit der Biografie von Onkel Dagobert verknüpft. Gleich an mehreren Stellen wird sich dabei direkt auf Rosas Geschichten bezogen, am Ende wird sogar ein Panel aus SLSM wiedergegeben. Weitere Anspielungen zielen natürlich auf das erste Phantomias-Abenteuer ab. Selbst der Antagonist bleibt nicht blass - schöne Geschichte.
"Zeitreisen ist relativ" kann mit dem gefühlt kürzesten Intro aller mir bekannten Zeitreisegeschichte aufwarten - schon nach vier Seiten treffen Micky und Goofy im Jahre 1927 auf zig Berühmtheiten aus der Welt der Physik. Es bleibt aber leider alles recht oberflächlich - übermäßig spannend oder raffiniert fand ich die Geschichte nicht. Die Tricks, mit denen dem Bösewicht Omikron (dieser Tage ein guter Name für einen Schurken) entkommen wird, fand ich wenig überzeugend. Aber dennoch ganz nett.
Besser waren da wieder die Dolly-Geschichte sowie der Konflikt um den Klub der Milliardäre. Erstere Story fing besser an, verlor sich gegen Ende aber ein wenig. "Klub gegen Klub" ist sympathisch und witzig erzählt, Guerrinis detaillierte Zeichnungen sind sowieso immer eine Augenweide. Den Rest des Bandes habe ich als Lückenfüller wahrgenommen, vor allem in "Freund und Leid" fehlte es leider vollkommen an Humor.
Im Gesamten ein solider Band, würde ich sagen.
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