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LTB 567 – Viel Glück!
#1
Es gibt bereits das erste LTB des Jahres 2023 anzukündigen: "Viel Glück" erscheint am 3. Januar 2023 und enthält eine zumindest von mir lang ersehnte Geschichte von Marco Nucci und Stefano Zanchi, in der Gustav (der im Januar seinen 75. Geburtstag feiert) näher beleuchtet wird. Außerdem noch eine 84 Seiten starke Phantomias-Geschichte von Marco Gervasio, in der dessen Rächerphantomias mit Micky zusammentrifft. Ansonsten enthält LTB 567 vor allem kürzere Geschichten, von der ich unter anderem auf eine Story zur Bürokratie gespannt bin.

Den vollständigen Inhalt mit Inhaltsangaben gibts wie immer hier.
D.U.C.K. (Dedicated to Unca Carl and Keno)
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#2
Sieht auch wieder sehr interessant aus. Nucci ist wirklich eine Bereicherung für aktuelle Publikationen. Vor allem in Kombination mit Casty, auch wenn es schön wäre wenn Casty mal wieder als Gesamtkünstler in Erscheinung treten würde.
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#3
Das LTB ist heute angekommen und ich habe auch schon Zeit gefunden, einen Teil zu lesen. Die Gustav-Story ist vom Ansatz her nett, aber verliert durch das übertriebene Ende mit erzwungenem Happy-End aus dem Nichts dann eine gute Wertung. So bleibt es nette Durchschnittsware.
Dann folgen Primus und Dieter Düsentrieb mit einem Ausflug in die Kunst und schöner Moral, was Nachahmung und eigene kreative Leistung betrifft. Kurz und gut.
Das Crossover von Superheld und Superdetektiv ist ganz gut, krankt aber an dem etwas zu beliebig belanglosen Kriminalfall. Und natürlich müsste ein Meisterdetektiv wie Micky sofort Donalds Geheimidentität durchschauen. Trotzdem unterhaltsame Story mit den Kabbeleien der beiden Helden.
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#4
Ich habe den Band jetzt auch gelesen, weiß aber noch nicht ganz was ich von ihm halten soll. Die beste Geschichte ist ganz klar Superheld und Superdetektiv, sie konnte mich von vorne bis hinten überzeugen. Von der Gustav Geschichte habe ich nicht viel erwartet, trotzdem hat sie mir überraschend gut gefallen, vielleicht ist das Ende nicht ganz so überzeugend aber Nichtsdestotrotz eine Starke Geschichte. Die anderen Geschichten in diesem Band konnten mich nicht überzeugen. Ein Mittelmäßiger Auftakt für das neue Jahr. Der Band bekommt wegen der beiden längeren Geschichten eine 5/10 von mir.
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#5
Bin jetzt auch durch. Leider hat der Rest den bisher guten Eindruck nicht bestätigen können. Dabei war gerade die Bürokratie-Wahnsinn-Story auf einem guten Weg, da kamen gerade zu Beginn "Passierschein A-38"-Vibes auf. (Die älteren Asterix-aFans werden sich erinnern  Zwinkern ) Aber leider wird das Ende schnell herbeigezwungen und enttäuschend vollzogen. Alles danach ist nur noch Füllmaterial. Ich hab's jetzt schon vergessen.
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#6
Verspätet aber doch habe ich den LTB Original Nr. 567 "Viel Glück" fertig gelesen. Der Einstieg in das Jahr 2023 ist wirklich gelungen mit diesem Band mit 10 Storys und einem guten Cover.
"Backe, backe Kittchen" - Mit den Panzerknackern bei einem Kochwettbewerb erlebt man bei Giorgio Fontana und Andrea Malgeri von 2019 auf 8 Seiten - Gut begonnen - schlecht geendet - Note 3-
"Jedermanns Erfinder" - Carlo Panaro und Francesco Guerrini zeigen dass Düsentrieb heiß begehrt ist bei den Multimilliardären. In 20 Seiten aus dem Jahr 2022 zeigt sich die Freundschaft zwischen Dagobert Duck und Daniel Düsentrieb und einem engagierten Baptist - Note 2+
"Erinnerungsakrobatik" - der arme Goofy muss bei Roberto Moscato und Graziano Barbaro durch viele Techniken seine Erinnerungen wieder finden auf 16 Seiten von 2021 - Note 3.
"Aus dem Leben eines Handwerkers: Schlecht abgeschnitten" - eine kleine 1 Seiten Gagstory von 2019 liefert Alessio Coppola ab mit Donald was gelungen ist - Note 2-
Hitzkopf gegen Schlaukopf: Das kann ich auch!" - Diese Reihe mit Dieter und Primus von Giorgio Fontana und Donald Soffriti von 2020 führt in die Kunst. Die 12 Seiten sind schnell durch und nur was für Fans dieser Reihe - Note 2.
"Die Wogen der Bürokratie" - ein sehr skurilles Abenteuer von Dagobert Duck liefern Riccardo Pesce und Mario Ferracina von 2022 wo Dagobert mit dem Bürgermeister in die Republik Bürokratien seine Goldlieferung zurückhaben will. Die 24 Seiten beginnen sehr gut vor allem die Kombination hat was, aber das Ende ist nicht so gut - Note 3+
"Unterwegs im Entnet - Anonyme Allianz" - Alessandro Sisti & Giorgio Simeoni mit Federico Franzó liefern mit der verschmähten Gitta Gans von 2021 auf 8 Seiten nichts gelungenes ab - Note 4
"Superheld und Superdetektiv: Prolog / Die Mission beginnt, Teil 1: Auf der falschen Fährte, Teil 2: Herbe Überraschung, Teil 3: Bitterer Nachgeschmack" - Die längste Story von 2021 aus den Federn von Alex Bertani, Marco Gervasio und Guiseppe Facciotto mit Phantomias, den Neffen, Goofy, Minni, Donald sowie Micky Maus liefert auf 84 Seiten eine gute Geschichte ab. Sie ist nicht das Highlight da ich nicht verstehe warum Micky bei Donald auftaucht. Finde es gut dass Micky nicht hinters Phantomias Identität kommt und die Schurken sind jetzt nicht das Große Ultra. Trotzdem gelungen aber beim nächsten Crossover mehr tun und es gibt einen Querverweis auf Mack und Mucks Band. - Note 2+
"Der andere Franz" - Peter Snejbjerg & Flemming Andersen liefern auf 25 Seiten eine richtig gute Halloween Story ab von 2022. Franz in der Hauptrolle der in einer anderen Dimension erlebt das Oma und Franz den Geldspeicher führen. Es wäre Potenzial für mehr gewesen, aber die 25 Seiten sind überhaupt nicht langweilig und haben mich beeindruckt. - Note 1-
"Viel Glück! - Teil 1: Fortuna geht neue Wege & Teil 2: Die Heimkehr" - Es ist erstaunlich dass erneut wie in LTB 566 die Titelstory die Beste für mich ist. Marco Nucci und Stefano Zanchi vom Jahr 2021 liefern auf diesen 52 Seiten eine so wunderschöne Story über den eitlen Glücksgockel ab, die mich tief beeindruckt. Diese herrlichen Figuren und Entenhausen dem Untergang sowie Oma Duck und Franz Gans und diese prächtigen Zeichnungen haben mir so gut gefallen. Eine herrliche Story die von mir die Note 1+ bekommt.
Das Jahr hat also gut begonnen und hier gebe ich gerne eine Kaufempfehlung ab.
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#7
Hier nun Entenfans Rezension zu diesem Band!

https://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-567/
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#8
Wie immer eine tolle Rezension. Ich muss Sagen dass sich meine Meinung über dieses LTB nach dem zweiten mal Lesen etwas gebessert hat. Das heißt nicht das es ein überragender Einstieg in das neue Jahr ist, sondern ein solider. Ich denke der Band hat es verdient statt 5/10 Punkten 6/10 zu bekommen. Es ist schön zu sehen das die Qualität der Hauptreihe wieder etwas höher ist als letztes Jahr. wenn das so weiter geht kann 2023 ein tolles LTB Jahr werden.
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#9
Eine ganz wunderbare Rezension, fantastisch!
Mich hatte Anonyme Allianz an Freundschaft per Email aus LTB 330 erinnert mit durchaus ähnlichem Ausgangspunkt. Noch dazu verwendet Dagobert dort genau das Pseudonym Talerina.
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#10
Die Rezi ist wiedermal überragend! Tatsächlich hatte ich von dem vorliegenden Band eher eine leicht negative Meinung. Ich muss aber zugeben, dass durch die ausführliche Besprechung so manche positive Kleinigkeit ins Bewußtsein gebracht wurde, die ich so beim ersten Lesen nicht wahrgenommen hatte.

Die Titelgeschichte fand ich zum Beispiel zwar hochwertig erzählt und gezeichnet. die Story an sich empfand ich allerdings als alter Hut. Einen depressiver Gustav, der von seinem Glück ins soziale Abseits gestellt wird, hatten wir schon oft. Und wie häufig, geht die Geschichte von der falschen Voraussetzung aus: Gustav wird nicht ausgegrenzt, weil er Glück hat (also die Leute schlicht neidisch auf ihn sind), sondern weil er sich wie ein eitler Geck verhält, der sich in seinem Glück förmlich suhlt und das auch seine Umwelt aufdringlich wissen läßt. "Ich bin halt das Schoßkind des Glücks!". Er selbst ist es, der sich sozial schwer erträglich macht.

Dazu gehört auch das Horten von Gewinnen, das Abgrasen jeder Dorf-Tombola (so dass kein anderer gewinnen kann) und die in der Regel wenig ausgeprägte Bereitschaft, sein Glück selbstlos zum Wohle anderer einzusetzen.

Die vorliegende Story sagt aus, dass die lästernde Gemeinschaft ein Glückskind ins Exil treibt, obwohl er eigentlich im Kern ein supernetter Typ ist (siehe Interaktion mit den Dörflern). Das hätte man etwas kontroverser haben können.

Aber nochmal zur Rezi: Mir ist erst dadurch aufgefallen, wie gut Dagobert hier getroffen ist. Kleine Nebenrolle, aber auf den Punkt.



Etwas schlechter würde ich auch die Bürokratie-Geschichte werten. Man macht praktisch kaum was aus dem Bürgermeister als Sidekick und dessen große Szene mit der Übersetzung von Beamtensprech in klare Worte ist ein Flop, weil man schon den Beamten gut versteht und es gar keine Übersetzung bräuchte. Ich weiß nicht, ob hier der Übersetzer sich wenig Mühe gegeben hat oder es auch im italienischen Original so witzlos daherkommt.



Interessant war die Entnet-Story um Gitta Gans, die das Phänomen des Shitstorms aufgreift. Wobei... die User eigentlich ziemlich recht haben, oder? Fast schade, dass am Ende Gitta und "Talerina" als letzte lachen.


Micky trifft Phantomias fand ich etwas sperrig, weil die beiden tatsächlich nicht gut zueinander passen. Mag aber wohl genau so gewollt sein, immerhin wird in der Geschichte selbst immer wieder drauf hingewiesen. Und wie schon bemerkt: Micky hätte etwas scharfsinniger in Bezug auf Phantomias' Geheimidentität sein dürfen.
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#11
(18.02.2023, 20:45)313er schrieb: Hier nun Entenfans Rezension zu diesem Band!

https://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-567/

Wie immer eine schöne Rezension (auch wenn ich mit den meisten Bewertungen nicht übereinstimme -) ) Aber was, Bitteschön, ist denn ein Passierschein A68? Eine Weiterentwicklung des A-38, der schon zu Zeiten der Römer verwendet wurde? Frech
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#12
(18.02.2023, 22:26)VH10 schrieb: Wie immer eine tolle Rezension. Ich muss Sagen dass sich meine Meinung über dieses LTB nach dem zweiten mal Lesen etwas gebessert hat.

Dankeschön! Ja, das war in der Tat bei mir genau so. Was sehr komisch ist, weil dieses Mal mehr als eine Woche zwischen dem ersten Lesen und dem Beginn des Rezensionsprozesses lag und ich mich erst ganz zum Schluss mit der Titelgeschichte beschäftigt habe.


(19.02.2023, 17:57)McDuck schrieb: Eine ganz wunderbare Rezension, fantastisch!
Herzlihen Dank, Hasenzahn!

(20.02.2023, 10:41)Eifelschaf schrieb: Die Rezi ist wiedermal überragend! Tatsächlich hatte ich von dem vorliegenden Band eher eine leicht negative Meinung. Ich muss aber zugeben, dass durch die ausführliche Besprechung so manche positive Kleinigkeit ins Bewußtsein gebracht wurde, die ich so beim ersten Lesen nicht wahrgenommen hatte.

Die Titelgeschichte fand ich zum Beispiel zwar hochwertig erzählt und gezeichnet. die Story an sich empfand ich allerdings als alter Hut. Einen depressiver Gustav, der von seinem Glück ins soziale Abseits gestellt wird, hatten wir schon oft. Und wie häufig, geht die Geschichte von der falschen Voraussetzung aus: Gustav wird nicht ausgegrenzt, weil er Glück hat (also die Leute schlicht neidisch auf ihn sind), sondern weil er sich wie ein eitler Geck verhält, der sich in seinem Glück förmlich suhlt und das auch seine Umwelt aufdringlich wissen läßt. "Ich bin halt das Schoßkind des Glücks!". Er selbst ist es, der sich sozial schwer erträglich macht.

Dazu gehört auch das Horten von Gewinnen, das Abgrasen jeder Dorf-Tombola (so dass kein anderer gewinnen kann) und die in der Regel wenig ausgeprägte Bereitschaft, sein Glück selbstlos zum Wohle anderer einzusetzen.

Die vorliegende Story sagt aus, dass die lästernde Gemeinschaft ein Glückskind ins Exil treibt, obwohl er eigentlich im Kern ein supernetter Typ ist (siehe Interaktion mit den Dörflern). Das hätte man etwas kontroverser haben können.

Dankeschön für das liebe Lob!
Da hast du allerdings recht, wenn man die Geschichten etwas "sacken lässt", sieht man manchmal ganz neue Blickwinkel.
Hm, stimmt, das ist auch eine sehr gute Beobachtung und Beurteilung der Ausgangslage. Es gab und gibt zwar schlimmere Darstellungen des arroganten Schnösels Gustav, aber hier hat man es eingangs nicht so sehr auf die Spitze getrieben, wahrscheinlich, um ihn nicht gleich zu unsympathisch zu machen und den späteren Charakterwandel nicht (noch) unglaubhafter zu machen. Oder aber man hat es dabei belassen, dass Gustav von einer falschen Ausgangslage ausgeht und sich selbst nicht richtig reflektieren kann, sondern nur die anderen. Das ist zumindest gar nicht so abwegig, finde ich.

(20.02.2023, 14:20)Mile schrieb:
(18.02.2023, 20:45)313er schrieb: Hier nun Entenfans Rezension zu diesem Band!

https://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-567/

Wie immer eine schöne Rezension (auch wenn ich mit den meisten Bewertungen nicht übereinstimme -) ) Aber was, Bitteschön, ist denn ein Passierschein A68? Eine Weiterentwicklung des A-38, der schon zu Zeiten der Römer verwendet wurde? Frech

Weil du ein störrischer alter Mann geworden bist! Frech
Ja, das ist die kunterbunte Version der 68er Beweung. Balken
*Comic-Analyst, Buchrezensent aus Leidenschaft, lebensfrohes Energiebündel, redegewandter Ordensträger (© by McDuck)
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#13
Ein Beispiel noch für einen anderen Blickwinkel aus dem Band:

Beim ersten Lesen war mir nach Augenrollen ob der erneut auftretenden 2-Städte-Problematik in der Phantomias/Micky-Geschichte. Während es im Original offensichtlich ist, dass Micky in eine andere Stadt reist - und folgerichtig dort auch ein Zimmer braucht - in der die Polizisten den berühmten "Entenhausener" Detektiv und Verbrechesaufklärer nicht kennen ("Sind Sie der Mitarbeiter von Kommissar Hunter?"), biegt man im Deutschen die Story, dass es quietscht, um sie in die Ein-Entenhausen-Welt zu übertragen.

Beim zweiten Lesen kam dann ein bißchen Respekt, wieviel Mühe der Übersetzer dann doch aufgebracht hat, die Sache einigermaßen plausibel zu machen. Inspektor Imglück wird die kurzzeitige Rückstufung zum Hafenpolizisten verkraften.
Nur, dass der angeblich mit Petunia verreiste Kommissar Hunter am Ende doch hemdsärmelig an seinem Schreibtisch sitzt, konnte er nicht ändern.
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#14
LTB 567 - Viel Glück

Viel Glück hatte ich definitiv mit diesem Band...


Covergestaltung 
Netter Jahresauftakt, mit Prägung, farblich schön stimmig. Lediglich die Outlines sind etwas unsauber gearbeitet, kann man aber verzeihen. 7/10

Viel Glück (Teil 1 und 2) 
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die Zeichnungen und die Kolorierungen wirklich sehr gelungen finde. Es wirkt sehr atmosphärisch und stimmig. Die Geschichte selbst behandelt nicht unbedingt ein noch unbekanntes Thema, dennoch, weiß sie mich zu überzeugen, Gustav´s Emotionen kommen sehr glaubwürdig zur Geltung. Die Story regte mich schon etwas zum nachdenken an... Jeder ist ein Teil vom großen Ganzen und bringt seine Fähigkeiten mit, wenn auch hier etwas überspitzt dargestellt. Lediglich das Ende wirkte etwas hastig. Daher von mir eine. 8/10

Hitzkopf gegen Schlaukopf : Das kann ich auch ! 
Diese Reihe hat es noch nie wirklich geschafft mich abzuholen, wirkt immer recht belanglos, gelangweilt und plätschert bis zum Ende immer nur so vor sich hin. Schnell gelesen, schnell vergessen. 2/10

Jedermanns Erfinder
Entweder ich habe die Story zu unaufmerksam gelesen oder sie war einfach nichts für mich, konnte nichts mit ihr anfangen. Dazu kommt das mir die Zeichnungen absolut nicht gefallen haben, das bedeutet bei mir schon automatisch von vorne herein eine deutliche Abwertung.  1/10

Superheld und Superdetektiv (Teil 1 bis 3)
Zeichnerisch für mich leider nur ein Mittelmaß, was schade ist bei einer so langen Geschichte. Allerdings stimmt hier für mich absolut die Atmosphäre, in der sich die Handlung bewegt (erinnert mich an die ein Fall für Micky Reihe). Ein paar Ungereimtheiten stören mich allerdings etwas... 
Warum muss Micky unbedingt Donald besuchen, wenn dieser absolut nichts mit dem Fall zu tun hat ? - Dies wirkt also sehr erzwungen, damit es einen Grund gibt, wie Phantomias in die Handlung eingebunden werden kann, allerdings nicht gut gelöst wie ich finde.
Auch verstehe ich nicht, warum Micky kein Interesse hat Phantomias seine Geheimidentität aufzuklären, wo ihm doch selbst so Einiges komisch vorkommt und dies auch äußert !? - Es passt nicht ganz zur Micky´s Art.
Ganz am Anfang kontaktiert Kommissar Hunter Micky für einen neuen Fall, als Micky diesen beginnen möchte findet Hunter, das dieser zu gefährlich für Micky sei ?! - Fragen über Fragen... 
Der Fall an sich ist nicht sonderlich spektakulär, allerdings das Crossover zwischen Phantomias und Micky, indem Micky auch recht grantig wirkt und sich beide auch mal die Meinung geigen - gefällt mir ! Alles in allem hat mich die Story überzeugen können auf Grund der Kombi, der beiden Figuren und der Tatsache dass der Fall nicht von Anfang an gleich aufgelöst wurde, sondern sich etwas in die Länge gezogen hat. 9/10

Backe Backe Kittchen
Die Panzerknacker auf mittelmäßiger Mission, bleibt nicht wirklich lange im Gedächtnis. 2/10

Die Wogen der Bürokratie
Ich liebe es ! - Reales, gesellschaftlich typisch deutsches Thema, zwar sehr gut überspitzt, aber dennoch lustigerweise eben schon real. Die Story hat mich öfter wirklich zum Schmunzeln gebracht, habe ich mich so auch schon öfters mit großem Fragezeichen im Kopf bei Behörden wiedergefunden. Auch das der Bürgermeister einmal mit von der Partie war, hat mir gut gefallen. Leider war das Schmunzeln nur von kurzer Dauer, da das Ende recht schnell in die Story purzelte. Schade man hätte mehr daraus machen können. 8/10

Unterwegs im Entnet : Anonyme Allianz 
Gefällt mir überhaupt nicht, wenn auch ein guter moralische Ansatz vorhanden ist. 2/10

Erinnerungsakrobatik
Abgedrehte kleine Gagstory mit Goofy als alleiniger Protagonist. Kann man mal lesen und dann aber wieder getrost vergessen. 3/10

Aus dem Leben eines Handwerkers : Schlecht abgeschnitten
Typischer Einseiter mit allerdings schönem Zeichenstil und flachem Witz. 3/10

Der andere Franz
Überraschend stimmige und abgedrehte Story durch den Umstand das Franz in einer anderen Dimension gelandet ist. Herrlich, Oma Duck mal als absoluten Fiesling zu erleben. Andersen´s Zeichenstil muss man lieben, - ich tue es und somit ein Highlight für mich in diesem Band. 9/10


Die meisten Ausreiser nach unten in diesem Band waren für mich die kurzen Storys. Die Highlights hingegen waren für mich daher entscheidend um zu sagen : Für mich ein gelungener Auftakt der LTB-Hauptreihe 2023...
Entspannte Grüße aus der Hängematte mit einem Blubberlutsch in der Hand - N.Duck
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#15
(26.02.2023, 13:34)N.Duck schrieb: Warum muss Micky unbedingt Donald besuchen, wenn dieser absolut nichts mit dem Fall zu tun hat ? - Dies wirkt also sehr erzwungen, damit es einen Grund gibt, wie Phantomias in die Handlung eingebunden werden kann, allerdings nicht gut gelöst wie ich finde.



Die Wogen der Bürokratie
Ich liebe es ! - Reales, gesellschaftlich typisch deutsches Thema, zwar sehr gut überspitzt, aber dennoch lustigerweise eben schon real. Die Story hat mich öfter wirklich zum Schmunzeln gebracht, habe ich mich so auch schon öfters mit großem Fragezeichen im Kopf bei Behörden wiedergefunden.

Weil die Geschichte im Original in zwei Städten spielt, die ein ganzes Stück voneinander entfernt sind,  nämlich Topolinia und Paperopoli. Dadurch kann Micky nicht zu Hause übernachten und bei der Gelegenheit seinen alten Freund Donald besuchen, den er sonst nicht so häufig sieht. Hier musste der Übersetzer einige Krücken einbauen, um das Problem der zwei Orte zu lösen - den Ort Antwelpen (im Original agieren die Banden zwischen Topolinia und Paperopoli), die Versetzung von Inspektor Imglück zur Hafenpolizei (der aber trotzdem im auswärts gelegenen Rosenhain ermittelt), das freie Wochenende von Kommissar Hunter (der in Wirklichkeit einfach in Paperopoli nicht zuständig ist und ja auch sonst schon lange nicht mehr auftaucht, wenn mal wieder der Geldspeicher überfallen wurde).

Ansonsten finde ich interessant, dass du "Bürokratie" für ein typisch deutsches Thema hältst - die Geschichte stammt schließlich aus Italien und ist nicht die erste, die das Problem aufs Korn nimmt. Und sie erinnert nicht nur mich an den sprichwörtlichen Passierschein A38, und der stammt ja aus dem französischen Asterix-Film "Sieg über Cäsar".

Es tut aber auf jeden Fall mal gut, die Perspektive von jemandem zu lesen, der die Originalgeschichten nicht gelesen hat oder zumindest nichts darüber wusste, bevor die deutsche Fassung ins LTB kam.
R.A.V.I.O.L.I. (Regelmäßiger Auswerter verschiedener italienischer Original-Literatur)
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#16
(26.02.2023, 17:57)NRW-Radler schrieb:
(26.02.2023, 13:34)N.Duck schrieb: Warum muss Micky unbedingt Donald besuchen, wenn dieser absolut nichts mit dem Fall zu tun hat ? - Dies wirkt also sehr erzwungen, damit es einen Grund gibt, wie Phantomias in die Handlung eingebunden werden kann, allerdings nicht gut gelöst wie ich finde.



Die Wogen der Bürokratie
Ich liebe es ! - Reales, gesellschaftlich typisch deutsches Thema, zwar sehr gut überspitzt, aber dennoch lustigerweise eben schon real. Die Story hat mich öfter wirklich zum Schmunzeln gebracht, habe ich mich so auch schon öfters mit großem Fragezeichen im Kopf bei Behörden wiedergefunden.

Weil die Geschichte im Original in zwei Städten spielt, die ein ganzes Stück voneinander entfernt sind,  nämlich Topolinia und Paperopoli. Dadurch kann Micky nicht zu Hause übernachten und bei der Gelegenheit seinen alten Freund Donald besuchen, den er sonst nicht so häufig sieht. Hier musste der Übersetzer einige Krücken einbauen, um das Problem der zwei Orte zu lösen - den Ort Antwelpen (im Original agieren die Banden zwischen Topolinia und Paperopoli), die Versetzung von Inspektor Imglück zur Hafenpolizei (der aber trotzdem im auswärts gelegenen Rosenhain ermittelt), das freie Wochenende von Kommissar Hunter (der in Wirklichkeit einfach in Paperopoli nicht zuständig ist und ja auch sonst schon lange nicht mehr auftaucht, wenn mal wieder der Geldspeicher überfallen wurde).

Ansonsten finde ich interessant, dass du "Bürokratie" für ein typisch deutsches Thema hältst - die Geschichte stammt schließlich aus Italien und ist nicht die erste, die das Problem aufs Korn nimmt. Und sie erinnert nicht nur mich an den sprichwörtlichen Passierschein A38, und der stammt ja aus dem französischen Asterix-Film "Sieg über Cäsar".

Es tut aber auf jeden Fall mal gut, die Perspektive von jemandem zu lesen, der die Originalgeschichten nicht gelesen hat oder zumindest nichts darüber wusste, bevor die deutsche Fassung ins LTB kam.

Da hast du recht, ich habe die Originalgeschichten nicht gelesen und werde dies auch nicht tun, da mich nur die Geschichten, so wie wir sie hier in Deutschland bekommen können interessieren und ich diese so annehme wie sie sind, ohne Hintergrundwissen zum Original. - Und da muss ich eben ganz klar sagen, ist Micky´s Besuch für die Handlung erst einmal nicht sofort nachvollziehbar.  Greenie Finde es aber toll, wenn andere Mitglieder dies tun und somit etwas besser zum Verständnis beitragen können. 

...Natürlich ist Bürokratie nicht nur ein typisch deutsches Thema, das ist mir klar,  auch das die Story aus Italien kommt. Aber ich übertrage gerne das gelesene auf meine Erfahrungswerte und die teils "umständliche Bürokratie" ist nun mal für mich ganz klar hier in Deutschland auch gegeben. Und das finde ich an der Story eben so witzig und bringt mich zum schmunzeln.

Ich danke dir aber wirklich ernstgemeint für die Erklärungen. Gut
Entspannte Grüße aus der Hängematte mit einem Blubberlutsch in der Hand - N.Duck
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