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Ich habe das LTB schon durch und bin durchaus positiv überrascht.
Die Titelgeschichte ist mal wieder eine Literaturadapation und eine sehr gelungene dazu, auf 72 Seiten. Vermutlich das Beste, was ich in den vergangenen zwölf Monaten im LTB gelesen habe. Natürlich ohne die Toten und die entstellte Fratze des Phantoms aus der Vorlage, aber dennoch sehr spannend umgesetzt, mit schönen Zeichnungen von Mario Ferracina. Auch die zweite Story Der Kreuzer der Zwietracht macht auf diesem hohen Niveau weiter. Ein kurzer Blick zeigt: hier war derselbe Autor wie bei der Phantom-Geschichte am Werk, Francesco Vacca. Mal ein etwas ungewöhnlicher Wettkampf zwischen Mac Moneysac und Klaas Klever, initiiert von Dagobert. Höchst vergnüglich zu lesen.
Danach eine Maus Story Die Gräfin vom See, in der Micky mit Steinbeiß ermittelt. Nicht mehr so stark wie die erstn beiden Stories, aber immer noch gut. Hiernach folgt schon wieder eine lange Story, 52 Seiten für den ersten Phantomias, der mir normal gar nicht gefällt, aber hier endlich mal etwas abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs ist.
Dann folgen drei Gag-Stories, allesamt unter zwanzig Seiten Länge, mal mit Donald, Goofy und Dussel in der Hauptrolle. Alle gutes Mittelmaß mit ein paar Schnmunzlern, die Goofy-Story Zehn kleine Krimis ist hierbei die beste der drei.
Den Abschluß darf eine O.M.A.-Story machen: Die Troll-Hochzeit. Gewohnt skurril, aber mit einundzwanzig Seiten zu kurz für was wirklich gutes.
Aber insgesamt wirklich ein empfehlenswertes LTB.
Plus ca change
Plus c'est la meme chose
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21 Seiten ist wirklich inzwischen das Standardmaß für Egmont-Eigenproduktionen, ganz in line mit den ähnlich kurzen DPW-Stories. Nun kann man von O.M.A. halten, was man will, aber ich denke, wir werden iim Prinzip alle übereinstimmen, dass die ersten Geschichten besser waren. Und das liegt schlicht und ergreifend daran, dass damals viel mehr Seiten zur Verfügung standen, auf denen Jensen die Geschichte entwickeln konnte und auch Platz hatte, um Familienkonflikte und Charaktereigenschaften auszuloten und auf moralische Botschaften am Ende zuzusteuern. Das hat manchmal ganz gut funktioniert, manchmal war es schrecklich aufgesetzt, aber immerhin: es war da. Inzwischen ist fast gar nichts mehr davon möglich. Mit den 21 Seiten tut die Redaktion niemandem mehr etwas Gutes (außer sich selbst, um ihre Ausgaben zu senken).
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Gutes Buch. Ich mag die Phantomgeschichte. Sie ist lang, hat schöne Zeichnungen und die Geschichte gefällt mir. Noch etwas besser finde ich die Kreuzer Geschichte. Dagobert Duck, McMoneysac und Klaas Klever zusammen finde ich klasse und auch die Idee eines Wettkampfes zwischen Moneysac und Klever finde ich gut. Schön wie Dagobert das anleiert.
Ich bin kein großer Fan von den Geschichten des ersten Phantomias, aber hier will ich jetzt wissen wie es weitergeht. Sehr gut. Der Rest war da bzw OMA les ich nicht.
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habs aus Zeitgründen leider noch nicht gelesen, da ich momentan noch mit LTB Fantasy Entenhausen und Fantasy beschäftigt bin aber das kommt hundert pro irgendwann als Nachdruck ins Spezial und der Phantomias ist ja schon prädestiniert für ein Premium Vol 2.