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Was lest ihr gerade?
Ich habe gestern "Das Manifest der kommunistischen Partei" gelesen und fing dann auch diretk mit "Das Kapital" an. Auch wenn ich mit einigen von Marx' Punkten übereinstimme, gibt es doch auch einige, die mir ziemlich obsolet vorkommen.
Ain't a thang but a chicken wang!
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(13.01.2018, 17:57)Topolino schrieb:
(04.08.2016, 23:46)Primus schrieb: Als sprachbewusster Mensch (na gut, Sprachfanatiker) bringt er mich jedes Mal zur Weißglut. Jetzt habe ich einen Namen dafür: Deppenapostroph! Diethelm, ich danke dir!

Der Ausdruck war dir zuvor nicht bekannt? Obwohl es doch http://www.deppenapostroph.info gibt? (Diese Seite verbessert meine Laune immer wieder schlagartig...  Greenie )

Damals kannte ich das Wort tatsächlich noch nicht.

Zitat:Ich bin jetzt übrigens durch mit "Der Name der Rose" und habe jetzt "Ein gefähricher Gegner" - Christies erster Roman von Tommy und Tuppence Beresford - angefangen, während ich "Blackout" weiter vor mich her schiebe.
Bei mir steht seit Ewigkeiten "Das fehlende Glied in der Kette" herum. Ich wollte vor ein paar Wochen sogar damit beginnen, aber nach "Das Versprechen" kann man so schnell keinen Krimi mehr lesen.
Meine Ernennung zum E.I.G.E.N.L.O.B.

"Da ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist." (Arthur Schopenhauer)
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(14.01.2018, 09:55)Primus schrieb: Bei mir steht seit Ewigkeiten "Das fehlende Glied in der Kette" herum. Ich wollte vor ein paar Wochen sogar damit beginnen, aber nach "Das Versprechen" kann man so schnell keinen Krimi mehr lesen.

Dann fang mal damit an, es lohnt sich! Gut
Bei mir steht seit Ewigkeiten „Das Versprechen“ herum. Ich wollte vor ein paar Wochen damit beginnen, aber andere Bücher haben es immer weiter nach unten auf der Leseliste verdrängt. Und wenn man danach keine Krimis mehr lesen kann, sollte ich es wohl auch nicht so bald lesen. Frech
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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(13.01.2018, 17:57)Topolino schrieb:
(04.08.2016, 23:46)Primus schrieb: Als sprachbewusster Mensch (na gut, Sprachfanatiker) bringt er mich jedes Mal zur Weißglut. Jetzt habe ich einen Namen dafür: Deppenapostroph! Diethelm, ich danke dir!

Der Ausdruck war dir zuvor nicht bekannt? Obwohl es doch http://www.deppenapostroph.info gibt? (Diese Seite verbessert meine Laune immer wieder schlagartig...  Greenie )

Obwohl das ("Greg's Tagebuch") ja seit der neuen Rechtschreibreform gar kein Deppenapostroph mehr ist: https://www.duden.de/sprachwissen/rechts...ostroph#16

„Aber die Welt besteht aus Menschen, die nicht besonders viel Wert darauf legen, die Sichtweise anderer Menschen zu verstehen.“
– Nazhat Shameem Khan
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(13.01.2018, 18:48)Topolino schrieb: Eigentlich achte ich gar nicht darauf, die Agatha-Christie-Romane chronologisch zu lesen. Ich habe mir jetzt ein paar bestellt, die eben gerade auf eBay günstig angeboten wurden:
Der unheimliche Weg
Die Tote in der Bibiothek (Miss Marples 2. Roman)
Ein Mord wird angekündigt (Miss Marples 4. Roman)
Ruhe unsanft (Miss Marples letzter Roman)
Das Haus an der Düne
Die Morde des Herrn ABC
Der Tod auf dem Nil
Der Wachsblumenstrauß  (6., 11., 15. und 25. Poirot-Roman)
(Und denkt nicht, dass ich mein Geld zum Fenster rausschmeißen würde, ich habe für alles zusammen unter 8€ inkl. Versand bezahlt.)

Allerdings wird in zwei Wochen eine Verfilmung von „Alibi“ im Fernsehen übertragen. Soll ich zuerst das Buch lesen oder gleich den Film gucken?

Alibi: Auch von mir noch mal die Bekräftigung: Lies das Buch zuerst! Wenn du die Lösung kennst, macht es nur noch halb so viel Spaß! Bloß nicht auf die Idee kommen, dich spoilern zu lassen. Es lohnt sich!

Von den anderen Christies, die du gekauft hast, kenne ich bereits:
Die Tote in der Bibliothek
Ein Mord wird angekündigt
Das Haus an der Düne
Die Morde des Herrn ABC
Der Tod auf dem Nil

Davon habe ich die letzten beiden als besonders gut in Erinnerung, wobei alle anderen auch keine Enttäuschung waren. (Ich favorisiere Poirot-Romane deutlich gegenüber Miss Marple.)

Ich lese Agatha Christie übrigens meistens auf Englisch, da ich die Sprache als Schulfach schon nach der 9. Klasse abgewählt habe, kann ich sie auf diesem Weg wenigstens passiv warmhalten. Ist gar nicht schwer, wenn man sich erst mal eingelesen hat, zumal ihre Bücher sprachlich nicht besonders anspruchsvoll sind.
Der Tod auf dem Nil habe ich in meinem letzten Englischjahr auch im Unterricht vorgestellt.
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(14.01.2018, 11:24)Floyd Moneysac schrieb: Obwohl das ("Greg's Tagebuch") ja seit der neuen Rechtschreibreform gar kein Deppenapostroph mehr ist: https://www.duden.de/sprachwissen/rechts...ostroph#16

Umso schlimmer. Der Duden sollte sich nicht den Deppen anpassen, sondern andersherum. Frech

Aber ich glaube, ich habe jetzt erstmal genug Agatha-Christie-Romane (elf an der Zahl), sodass ich es wohl nicht übers Herz bringen werde, in den nächsten Wochen welche zu kaufen. (Lieber probiere ich mal andere Autoren aus, etwa die Nr. 9 im Bücherraten-Thread.) Also werde ich wohl doch eher zuerst den Film ansehen.
[Bild: KUIuXQ]| INDUCKS

>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
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Nein, wirst du nicht! Zwinkern

Dann guck den Film nicht, wenn du keine Zeit/Lust hast das Buch vorher zu lesen. Der Film ist nämlich nicht gut.

Kann er auch nicht sein, wegen ...SPOILER...
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Schon gut, du hast gewonnen, ich sehe nämlich gerade, dass meine Stadtbibliothek das Buch führt. Zwinkern
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>>In omnibus requiem quaesivi, et nusquam inveni nisi in angulo cum libro.>>
(Thomas a Kempis)
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(14.01.2018, 20:50)Topolino schrieb:
(14.01.2018, 11:24)Floyd Moneysac schrieb: Obwohl das ("Greg's Tagebuch") ja seit der neuen Rechtschreibreform gar kein Deppenapostroph mehr ist: https://www.duden.de/sprachwissen/rechts...ostroph#16

Umso schlimmer. Der Duden sollte sich nicht den Deppen anpassen, sondern andersherum. Frech

Schlimm ist nur der Duden-Artikel, ich finde das auch überhaupt nicht gut, weil es eben keinen Grund für einen Apostroph in dem Fall gibt.
Dass bei "Greg's Tagebucg" allerdings einer gesetzt wurde, ist jedoch weniger schlimm, wegen der (unlogischen) Erlaubnis des Dudens. Ich freu mich übrigens schon auf die neue Rechtschreibreform:

"Der Apostroph wird immer zur Verdeutlichung der Grundform eines Personennamens gebraucht. Es muss vor der Genitivendung -s ein Apostroph gesetzt."

"Das Leerzeichen wird gelegentlich zur Verdeutlichung des ersten 'Wort Teils' in einem Kompositum gebraucht. Normalerweise werden Komposita zusammengeschrieben."

„Aber die Welt besteht aus Menschen, die nicht besonders viel Wert darauf legen, die Sichtweise anderer Menschen zu verstehen.“
– Nazhat Shameem Khan
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Bin gerade mit „Goldstein“ angefangen, den dritten Band aus Volker Kutschers „Gereon Rath“ Serie. Wie gewohnt sehr gut.
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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Bin jetzt durch mit „Alibi“ und muss sagen: top! Top! Top! Fröhlich Gut
Vielen Dank, @Herr Duck, dass du so darauf beharrt hast, das Buch zuerst zu lesen – es hat sich wirklich gelohnt! Ich wäre nie darauf gekommen! Und du hast recht, der Film kann gar nicht so gut sein.
Jedem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen! Genial!

Am Mittwoch in einer Woche wird auf „one“ „Dreizehn bei Tisch“ übertragen. Muss man da auch zuerst das Buch lesen?



Ich fange jetzt wahrscheinlich bald mit „Der Richter und sein Henker“ an.
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(21.01.2018, 09:08)Topolino schrieb: Bin jetzt durch mit „Alibi“ und muss sagen: top! Top! Top! Fröhlich Gut
Vielen Dank, @Herr Duck, dass du so darauf beharrt hast, das Buch zuerst zu lesen – es hat sich wirklich gelohnt! Ich wäre nie darauf gekommen! Und du hast recht, der Film kann gar nicht so gut sein.
Jedem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen! Genial!

Ich muss wirklich aufhören, so viel über ein Buch im Internet zu lesen, bevor ich das Buch selbst lese. Ohne es je gelesen zu haben, weiß ich, wer der Mörder in "Alibi" ist, und in "Die Drehung der Schraube" von Henry James, das ich gerade beendet habe, hat mir diese Angewohnheit ebenfalls viel verdorben. Dennoch war es großartig zu lesen - zwar weit weniger gruselig, als ich erwartet habe, aber wie der Autor

Spoiler:
die Leser bis zuletzt im Unklaren darüber lässt, ob er eine Geistergeschichte oder die Aufzeichnungen einer Wahnsinnigen liest,

das ist schon großartig. Etwas hinderlich bei der Lektüre ist allerdings James' seltsamer Stil, der in möglichst langen Satzperioden schwelgt, ohne sich groß darum zu kümmern, ob die eingesetzten syntaktischen Kohäsionsmittel überhaupt semantisch sinnvoll sind (auf Deutsch: ein "weil" oder "deshalb" steht nicht unbedingt deshalb da, weil ein tatsächlicher Kausalzusammenhang besteht, sondern damit aus zwei kürzeren Sätzen ein längerer wird).
Meine Ernennung zum E.I.G.E.N.L.O.B.

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Och, Primus! Jetzt, da du den Mörder kennst, brauchst du das Buch auch nicht mehr zu lesen. Aber du liest schließlich generell nichts von Christie, was ich, wie gesagt, sehr bedauere, da man als Bücherwurm doch nicht einfach bestimmte Autoren gnadenlos ignorieren sollte, obwohl man noch nichts von ihnen gelesen hat. Ich würde an deiner Stelle wenigstens ein Buch von ihr lesen, so lang sind die auch nicht, ansonsten verpasst du etwas.

Das, was du an James auszusetzen hast, könnte allerdings auch dem Übersetzer zu Laste fallen. (Ich kenne das Buch nicht, es ist aber mittlerweile auf meiner Leseliste, danke deshalb, dass du den Spoiler-BB-Code verwendet hast.)
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(21.01.2018, 20:14)Topolino schrieb: Och, Primus! Jetzt, da du den Mörder kennst, brauchst du das Buch auch nicht mehr zu lesen. Aber du liest schließlich generell nichts von Christie, was ich, wie gesagt, sehr bedauere, da man als Bücherwurm  doch nicht einfach bestimmte Autoren gnadenlos ignorieren sollte, obwohl man noch nichts von ihnen gelesen hat. Ich würde an deiner Stelle wenigstens ein Buch von ihr lesen, so lang sind die auch nicht, ansonsten verpasst du etwas.

Ja, ja, irgendwann werde ich das fehlende Glied in der Kette wohl lesen, und sei es auch nur deshalb, weil ich keine für immer ungelesenen Bücher bei mir herumstehen haben will.
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Primus schrieb:Ich muss wirklich aufhören, so viel über ein Buch im Internet zu lesen, bevor ich das Buch selbst lese.
Dasselbe gilt für mich – ARGH! Ich habe mir gerade die ersten paar Sätze des Wikipedia-Artikels von „Der Richter und sein Henker“ durchgelesen und weiß jetzt, wer der Mörder ist. VERDAMMT! Klatsch Schei...ben ` s – Kleister!
(Und jetzt kommt mir bloß keiner mit „Och, Topolino! Jetzt, da du den Mörder kennst, brauchst du das Buch auch nicht mehr zu lesen“! Balken)
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Es lohnt sich trotzdem. Ich verstehe nicht, warum Wikipedia in solchen Fällen nicht mit Verspoilerungen arbeitet. Ist denen wohl nicht seriös genug.  Zynik
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(22.01.2018, 17:31)Brisanzbremse schrieb: Es lohnt sich trotzdem. Ich verstehe nicht, warum Wikipedia in solchen Fällen nicht mit Verspoilerungen arbeitet. Ist denen wohl nicht seriös genug.  Zynik
Richtig: Link 1 und Link 2. Ist auch richtig so, das ist ein Lexikon. Und wer wirklich nicht darauf kommt, dass in einem Abschnitt mit dem Titel „Handlung“ Spoiler enthalten sein könnten, besagten Abschnitt liest und danach auch noch findet, er hätte darauf hingewiesen werden müssen, der tut mir einfach nur leid.
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Danke, dass du mich bemitleidest Frech
Nein, ich hatte damit gerechnet, dass die Handlung chronologisch beschrieben wird, und dann war ich eben erstaunt, dass schon in Zeile 4 (von 31) der Mörder bekanntgegeben wird. Das hätte man auch am Ende des Textes schreiben können...
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(22.01.2018, 18:15)Topolino schrieb: Das hätte man auch am Ende des Textes schreiben können...
Hätte, hätte, Fahrradkette. Es liegt eben in der Natur des Menschen, die Schuld auf andere Dinge zu schieben. Wenn man sich den Zeh stößt, hätte man den Türrahmen besser konstruieren können, wenn man die Fernsehsendung verpasst hat, hätte man die Sendung ruhig später zeigen können, das würde ja sowieso besser zum Sendeplan passen, und wenn dir das Geld in den Gulli fällt, mit dem du dir ein Eis kaufen wolltest, und du trotz Wut keinen so richtig verantwortlich machen kannst, regt man sich halt über das kapitalistische System auf. Ändert aber nichts dran, dass das ganze nur ein Ablenkungsmanöver ist, um seine Wut abzulassen.
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Davon abgesehen ist die Inhaltsangabe von "Der Richter und sein Henker" in der Wikipedia schlicht und ergreifend saudoof gemacht. Wer das anders sieht, der tut mir einfach nur leid.
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