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Was lest ihr gerade?
(25.01.2018, 17:05)Topolino schrieb: @Alibi: Ich habe den Film zwar noch nicht zu Ende geguckt, finde aber bisher das Buch deutlich besser.

Der Grund, warum ich schreibe, ist aber: Kann mir jemand ein Buch über die deutsche Sprache (Kritik, Wandel o. Ä.) empfehlen? Wenn ich im Internet danach suche, finde ich vor allem Wörterbücher.

Ja! Sehr kurzweilig und schön zu lesen sind Bastian Sicks "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"-Bücher. Ich habe alle sechs Bände und kann sie dir wegen des Unterhaltungsfaktors sehr empfehlen. Aber Achtung: Sicks Texte sind leider nicht komplett richtig und enthalten selbst Grammatikfehler, er ist sehr normativ und unterscheidet deswegen meistens nur zwischen "richtig" und "falsch" und kennt sich für so einen Autor auch ziemlich schlecht mit der deutschen Sprache aus (er hat auch nicht Germanistik studiert). Deswegen würde ich dir empfehlen, wenn du das Buch kauft, dir auch noch André Meinungers "Sick of Sick? - Ein Streifzug durch die Sprache als Antwort auf den 'Zwiebelfisch'" oder Karsten Rinas' "Sprache, Stil und starke Sprüche - Bastian Sick und seine Kritiker" zuzulegen, die Sicks Werke quasi "korrigieren" (Rina auch noch Meinungers dazu).


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Ach so, ich dachte immer, die Bände von Bastian Sick versammelten allerlei Fotos von falschem Deutsch á la www.deppenapostroph.info – ist das nicht so?
Topolina, Paperopoli und Jungle Town | INDUCKS
»[D]enn es gibt keine tierische Unvernunft auf Erden, die nicht von der Torheit der Menschen unendlich übertroffen wird.«
(Herman Melville — „Moby Dick“)
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(26.01.2018, 14:09)Topolino schrieb: Ach so, ich dachte immer, die Bände von Bastian Sick versammelten allerlei Fotos von falschem Deutsch á la www.deppenapostroph.info – ist das nicht so?

Überhaupt nicht. Dort wurden die Texte der Zwiebelfisch-Kolumne abgedruckt. Meistens ist es irgendwie eine Kurzgeschichte oder ein Erlebnis, in der es eben um Sprache geht.


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(26.01.2018, 06:24)Topolino schrieb: Das ist mir aber zu teuer. Frech

Hä? Das ähnliche Buch kostet 30 €, die Originale gibt es zwar nur gebraucht, aber alle Angebote sind billiger.
Meine Ernennung zum E.I.G.E.N.L.O.B.

"Da ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist." (Arthur Schopenhauer)
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Nein, das Ähnliche hätte ich für 1,90€ bekommen. Aber ich habe gerade gesehen, dass diese auch digital verfügbar ist. Ich bin zwar nicht der Freund von E-Büchern, aber bei zusammenhanglosen kürzeren Artikeln ist das in Ordnung.
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Hallo zusammen,
Zur Zeit lese ich Die Bücherdiebin von Markus Zusak.
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George Orwell – 1984
Gefällt mir bisher ganz gut, besonders die bedrückende Atmosphäre.

Zuletzt gelesen:
Agatha Christie – Der Wachsblumenstrauß und 16 Uhr 50 ab Paddington
Beide sehr gelungen, ersteres gefällt mir jedoch etwas besser.
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Lese gerade Gefahren lauern überall teil1, sehr spannend und lustig!!
" Ich ruf die Polizei! Ich verklage Sie! Ich sag`s meiner Mami."

(Zorngiebel, die Trumpfkarte im Nachbarschaftsstreit ausspielend)
:)
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Ich lese gerade "Augustus" von John Williams (nein, nicht der von der Star Wars Musik ;)), es geht um das Leben des gleichnamigen römischen Kaisers. Gefällt mir sehr gut!
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Wieder einmal habe ich in einem Jahr viel zu wenige Bücher gelesen. Da aber viele von denen, die ich gelesen habe, sehr, sehr gut waren, hab ich spontan mal eine Top 4 aufgestellt, deren Reihenfolge aber fast austauschbar ist. Vielleicht ist ja für irgendjemand eine sinnvolle Empfehlung dabei.

4. Die Geschichte eines neuen Namens (Elena Ferrante)
Vielleicht für einige überraschend, aber ich mag die "neapolitanische Saga" sehr gerne, gerade lese ich Band 3. Man darf sich da von den "Frauenroman-Covern" nicht täuschen lassen, es ist eine wirklich interessante, toll geschriebene Geschichte. Auch wenn eigentlich gar nicht so viel passiert, finde ich die Veränderungen im Kleinen sehr spannend und kann mich hier sehr gut in die Figuren hineinversetzen.


3. 1Q84 - Band 3 (Haruki Murakami)
Der letzte Band der Reihe - entweder man mag Murakami oder man kann gar nichts mit ihm anfangen. Alle Bpcher, die ich bislang gelesen habe, haben mich in ihren Bann gezogen, auch wenn dann die "Auflösung" nicht so befriedigend ist - aber das gehört wohl auch zu diese rätselhaft-fantasievollen Welt dazu.

2. Die New-York-Trilogie (Paul Auster)
Wirklich keine Ahnung, warum ich das erst dieses Jahr gelesen hab. Schon vor Längerem hab ich die ebenfalls sehr gute Graphic Novel zu "Die Stadt aus Glas" gelesen und mir war eigentlich klar, dass mir das gefallen wird. Und so war es auch, sehr schön meta und kafkaesk-absurd.

1. Abbitte (Ian McEwan)
Vor Jahren hatte ich mal den Film angeschaut, der mir auch gut gefallen hat. Das Buch ist aber noch besser, da fantastisch geschrieben und sehr ironisch, aus mehreren Perspektiven erzählt. Interessante Figuren und eine Handlung, die mich gepackt hat. Großartiges Stück Literatur.


Nicht berücksichtigt habe ich Bücher, die ich in diesem Jahr zum zweiten Mal gelesen habe (was ich sonst gar nicht so oft mache). "Krabat" und "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" sind ziemlich unterschiedlich, beide aber grandios und wären auch ganz vorne dabei.


Vielleicht hat ja jemand von euch auch Lust, das "gerade" im Threadtitel etwas auszudehnen und auch die eigenen Lieblingsbücher des Jahres zu nennen. Zwinkern
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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Schöne Idee, 313er. Ich habe ziemlich viel gelesen, zumeist jedoch Sachbücher (u.a. auch Murakami mit „Von Beruf Schriftsteller“) Aber auch ca. 30 belletristische Titel. Hier mal meine Top 4:

4. Im Visier (Lee Child) 
Ja, auch in seinem 19. Roman hat Jack Reacher sich nicht wirklich weiterentwickelt, aber das will man auch gar nicht wirklich als Leser. Man erwartet einen typischen Reacher-Thriller und genau diesen bekommt man auch.

3. Gwendys Wunschkasten (Stephen King/ Richard Chizmar)
Ein kurze Novelle von King und seinem Co-Autor, aber dennoch mit typischer „King-Aura“. Obwohl der Ausgang schon recht früh klar wird, fiebert man dem Ende entgegen. Ein schönes Lesevergnügen für zwischendurch.

2. Freak City - Hexenkessel (Martin Krist)
Ein harter, kompromissloser Thriller mit coolen Charakteren. Vielversprechender Auftakt zur neuen Serie von Martin Krist.

1. NSA - Nationales Sicherheits-Amt (Andreas Eschbach)
Modernste Informationstechnologie im Dritten Reich. Interessante Ausgangslage zu einer Alternativen Weltgeschichte. Beängstigend und Mahnung zugleich.
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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Ich habe mir in der Bücherei diese beiden Bücher ausgeliehen:
Karl Marx/Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei
Karl Marx: Das Kapital. Kritik der ökonomischen Gesellschaft

Ehrich gesagt, lese ich die beiden Bände nicht, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich erstens bald ein Referat über Marx halten werde und zweitens mich selbst dazu zwinge mich weiterzubilden. Das Kommunistische Manifest lässt sich noch relativ leicht lesen, beim Kapital muss man sich aber schon anstrengen, es zu verstehen.

Und noch ein Buch, das ich vom meiner Mutter habe:
Stefan Klein: Träume. Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit
Das Buch finde ich auch wirklich interessant. Man verbringt ein Drittel seines Lebens mit Schlafenund Träumen, beschäftigt sich aber im Wachzustand - jedenfalls in der westlichen Welt - quasi überhaupt nicht damit. Ist irgendwie schade.


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(29.12.2018, 23:04)313er schrieb: 1. Abbitte (Ian McEwan)
Vor Jahren hatte ich mal den Film angeschaut, der mir auch gut gefallen hat. Das Buch ist aber noch besser, da fantastisch geschrieben und sehr ironisch, aus mehreren Perspektiven erzählt. Interessante Figuren und eine Handlung, die mich gepackt hat. Großartiges Stück Literatur.

Habe ich in den Sommerferien gelesen und anschließend den Film gesehen, der nicht schlecht ist, aber das Buch spielt in einer anderen Liga. Ich glaube, ich kann es ohne Übertreibung als das beste in den letzten 30 Jahren erschienene Buch bezeichnen, das ich gelesen habe (habe aber nicht so besonders viel aus diesem Zeitraum gelesen).
Meine Ernennung zum E.I.G.E.N.L.O.B.

"Da ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist." (Arthur Schopenhauer)
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(29.01.2019, 11:32)Floyd Moneysac schrieb: Ich habe mir in der Bücherei diese beiden Bücher ausgeliehen:
Karl Marx/Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei
Karl Marx: Das Kapital. Kritik der ökonomischen Gesellschaft

Ehrich gesagt, lese ich die beiden Bände nicht, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich erstens bald ein Referat über Marx halten werde und zweitens mich selbst dazu zwinge mich weiterzubilden. Das Kommunistische Manifest lässt sich noch relativ leicht lesen, beim Kapital muss man sih aber schon anstrengen es zu verstehen.

Und noch ein Buch, das ich vom meiner Mutter habe:
Stefan Klein: Träume. Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit
Das Buch finde ich auch wirklich interessant. Man verbringt ein Drittel seines Lebens mit Schlafenund Träumen, beschäftigt sich aber im Wachzustand - jedenfalls in der westlichen Welt - quasi überhaupt nicht damit. Ist irgendwie schade.
Ja, Marx ist wirklich nervig zu lesen. Nicht nur ist sein Schreibstil total langweilig, nein, er wiederholt sich auch noch ständig. Viel bessere Texte über den Sozialismus (für den Anfang) sind z.B. folgende:
Friedrich Engels - Grundsätze des Kommunismus
Albert Einstein - Why Socialism?
"Er [Ayran] kuriert auch den Kater der urbanen Bohemiens, die am Vorabend ein Craftbeer zu viel hatten und nun kaum einen klaren Gedanken für ihren Modeblog fassen können."
Zwischen den Panels
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Der Text "Grundsätze des Kommunismus" ist in der Ausgabe des Kommunistischen Manifests, die ich ausgeliehen habe, auch enthalten, ist wirklich gut geschrieben!


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