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[Spiel] Der *ultimative* Thread gegen Langeweile
(25.03.2020, 13:09)Primus schrieb: Das geht nicht auf mein Argument ein.
"Ja, gut, aber geh mal zu McDonald's und schau, was du bekommst: fast nur Fast Food."

Dafür kann die Musik nicht so unmittelbar wirken, sondern hat eine Unterstützungsfunktion, weshalb Filmmusik ohne die dazugehörige Bildspur meistens sehr öde ist.

Und wenn es dir schon um Länge geht: Ist dann ein Roman in jedem Fall besser als ein Gedicht? Auch "Fifty Shades of Grey" als "Wanderers Nachtlied"?
Zitat:Im Film dirigiert dieser aber meist die Musik (von Sergio Leones Filmen mal abgesehen, der hat Ennio Morricone die Musik immer vor dem Drehen machen lassen). Ein Beispiel dafür ist Fitzcarraldo, die Musik von Popol Vuh passt im Film, könnte ich mir aber nie ohne anhören.
Außerdem hat Musik im Film meist keinen Text und der Text gibt der Musik eben nochmal eine andere Ebene.
Es gibt durchaus auch Musicals, in denen die Liedtexte elementarer Teil der Handlung sind. Und Text ist in gesprochener Form sowieso seit etwa 1930 vorhanden.
Für den darauffolgenden Absatz gebe ich dir aber mal einen Orden.*

Aber gut, ihr habt recht; es gibt einfach keine Argumente, mit denen man objektiv die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen abwägen kann. Mir bleibt hier nichts anderes übrig als mich ins Subjektive, Private zurückzuziehen und zu behaupten: Ich persönlich kann mit Musik weniger anfangen als mit Filmen und Büchern. Mehr hätte ich nicht behaupten sollen, weil ich es nicht belegen kann. Und nun den Schlussstrich drunter:



(25.03.2020, 14:33)Huwey schrieb:
(25.03.2020, 12:53)Topolino schrieb: Danke, beide Filme sind ungesehen auf meiner Festplatte. Zwinkern
Hast du die aufgenommen oder wie kommst du daran? Erstaunt
Ja, ich gehöre zu den wenigen, die sich Filme, wenn sie im Fernsehen laufen, aufnehmen. Live-Fernsehen schaue ich eigentlich nie, sondern meist nur Aufnahmen und ein paar Mediatheken-Inhalte. Auch wenn ich nicht viel vom Urheberrecht halte, lade ich mir keine Filme im Internet herunter.

Zitat:Die meisten wirklich guten TV-Serien sind "long-form-tv", das heißt sie sind nicht als einzelne Folgen abgeschlossen (obwohl das auch ziemlich gut sein kann, siehe "Der Tatortreiniger", wirklich zu empfehlen), sondern eine lange Geschichte, die sich über mehrere Staffeln zieht. Gute Beispiele sind ...
Vielleicht sollte ich wirklich mal was davon ausprobieren. Die "Dornenvögel" waren ja auch eine TV-Serie und mir gefällt es soweit. Auf meiner Liste steht nun auch die 80er-Serie "Fackeln im Sturm".

Übrigens interessant, dass ich in den letzten zwei Tagen in diesem Thread genauso viele Beiträge geschrieben habe wie im letzten Dritteljahr. Frech

*Edit: Ich sehe gerade, dass ich genau 100 Orden erhalten habe! Party
Bloß schade, dass ich nicht sehen kann, welche Beiträge genau prämiert wurden.
1 Orden
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(20.03.2020, 21:35)Floyd Moneysac schrieb:
Dümpelfried schrieb:35. Lied? Unmöglich zu beantworten.  Hier ein paar, meiner Meinung nach, gute Lieder: Hotel California, Comfortably Numb, November Rain, Piano man, Über den Wolken, Lady in black, Zombie, Jesus he knows me, Aqualung, Thick as a brick, The number of the beast, School, All along the watchtower, With or without you, While my guitar gently weeps, Haus am See, Oiner isch emmer dr Arsch, Bochum, The boxer, Free bird, Hey Joe, Simple man,  Lemon tree, Layla, Sweet home Alabama, Take on me, Morning has broken und hundert weitere.

Hm, kein unbedingt schlechter Musikgeschmack ...

Was davon sagt dir denn  zu? :)
"Sir Roast McDuck! Died from overeating after robbing the kings pantry!"
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Tplion schrieb:Grundsetzlich [sic!] bin ich da anderer Meinung: Unternehmen haben kein Gewissen; ihr höchstes Bestreben ist es, ohne Skrupel so viel Geld als möglich einzunehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, üben sie massiven Druck auf Regierungen aus; Druck, der so groß ist, dass er die Demokratie bedroht und die Politik auf die Füße zwingt, sodass sich keine Maßnahmen gegen Ausbeitung [sic!], Umweltverschmutzung, Monopolbildung (und so weiter) durchsetzen lassen. Korruption gibt es immer und wird es in diesem System auch immer geben. Solange es Geld gibt.


Ich weiß, dass das ein großes Problem ist, aber keines, was spezifisch vom Kapitalismus verursacht wird, sondern eines, das immer entstehen wird, wenn die Macht in den Händen weniger liegt, in sozialistischen Staaten gibt es ja schließlich auch Korruption.
Und dass Konzerne Druck auf den Staat ausüben, weil sie ja für die gute Wirtschaft in einem Land verantwortlich seien, ist meiner Meinung nach auch eher ein Resultat der ökonomischen Globalisierung. Um dem entgegenzukommen brauchen wir auch eine politische Globalisierung.

Huwey schrieb:Weil im Kapitalismus eben nicht jeder die gleichen Chancen hat.
Weil die Leistungsgesellschaft uns kaputt macht.
Weil profitorientierte Firmen unsere Umwelt kaputt machen.
Weil wenn man in westlichen Ländern versucht Ausbeutung zu minimieren, die davon betroffenen Firmen in Entwicklungs- und Schwellenländern weitermachen wie bisher, und eben diese Länder nichts dagegen tun, weil sie zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort werden wollen.

Ja, ich sehe auch, dass unser Wirtschaftssystem diese Probleme provoziert, aber deshalb kann man nicht gleich im Umkehrschluss behaupten, der Antikapitalismus sei die einzige Lösung - man könnte stattdessen ja auch durch Wohlfahrt versuchen, eine gewisse Chancengleichheit herzustellen, Umweltaßnahmen ergreifen oder Unternehmen verpflichten, Menschenrechte nicht zu verletzen bzw. einen höheren Lohn zu zahlen. Und wie gesagt, dass das nicht passiert, liegt eher an der Globalisierung als am Kapitalismus.
An sich läse ich gerne mehr politisch-theoretische Texte von linken/antikapitalistischen Intellektuellen. Leider haben die einzigen, von denen ich welche kenne, im 19. Jahrhundert gelebt (Marx, Bakunin, Kropotkin, Proudhon) und sind jetzt nicht mehr unbedingt so aktuell ... Die meisten wichtigen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts waren zwar links und teilweise auch antikapitalistisch (Adorno, Horkheimer, Sartre, Foucault, Russell, Einstein ...), aber von denen finde ich nur selten Texte, in denen sie ihre politische Position begründen - kann mir da jemand was empfehlen?

Dümpelfried schrieb:Was davon sagt dir denn zu? :)
Ehrlich gesagt gefallen mir die meisten Lieder aus deiner Liste, sieht man von den deutschsprachigen ab.


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