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Die Art und Weise wie Egmont sein Programm angeht ist auch einfach nicht besonders zum Komplettsammeln ausgelegt. Für Leute, die schon einiges gekauft haben, haben die Nachdrucke von Barks/Rosa/Gottfredson keinen Mehrwert, da diese eh schon eine der GAs haben. Und ansonsten wirken die meisten Veröffentlichungen beliebig, da es keinerlei langfristiges Konzept hierbei gibt. Wenn man denn nach 10/20/30 Hardcoverbänden beispielsweise alle langen Strobl- oder Vicargeschichten hätte, wäre ja zumindest irgendein Reiz da.
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(09.04.2026, 10:39)Molay56 schrieb: Die Art und Weise wie Egmont sein Programm angeht ist auch einfach nicht besonders zum Komplettsammeln ausgelegt. Für Leute, die schon einiges gekauft haben, haben die Nachdrucke von Barks/Rosa/Gottfredson keinen Mehrwert, da diese eh schon eine der GAs haben. Und ansonsten wirken die meisten Veröffentlichungen beliebig, da es keinerlei langfristiges Konzept hierbei gibt. Wenn man denn nach 10/20/30 Hardcoverbänden beispielsweise alle langen Strobl- oder Vicargeschichten hätte, wäre ja zumindest irgendein Reiz da.
Ist doch beim LTB-Programm genauso. Wenn man sich für bestimmte Zeichner oder Autoren interessiert, ist man immer gezwungen, 90 Prozent anderes Zeugs mitzukaufen, was einen überwiegend gar nicht interessiert. Komplett kriegt man seine Lieblingskünstler trotzdem nicht, wenn sie nicht gerade Barks oder Rosa heißen. Serien werden manchmal nach Jahren zwar doch noch gesammelt aufgelegt, meist im Premium, aber dann hat man einzelne Teile daraus schon mal im regulären LTB gekauft. Btw., wo bleibt eigentlich die Fortsetzung der Legende des ersten Phantomias im Premium?
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Beim LTB bin ich zum Glück raus. Der Wechsel zur Swoosh App war das Beste, was ich in den letzten Jahren gemacht habe. Für 5€/Monat kann ich alle LTB & Nebenreihen lesen und habe hier später kein Altpapier rumstehen.
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(10.04.2026, 16:39)Horaz schrieb: (09.04.2026, 10:39)Molay56 schrieb: Die Art und Weise wie Egmont sein Programm angeht ist auch einfach nicht besonders zum Komplettsammeln ausgelegt. Für Leute, die schon einiges gekauft haben, haben die Nachdrucke von Barks/Rosa/Gottfredson keinen Mehrwert, da diese eh schon eine der GAs haben. Und ansonsten wirken die meisten Veröffentlichungen beliebig, da es keinerlei langfristiges Konzept hierbei gibt. Wenn man denn nach 10/20/30 Hardcoverbänden beispielsweise alle langen Strobl- oder Vicargeschichten hätte, wäre ja zumindest irgendein Reiz da.
Ist doch beim LTB-Programm genauso. Wenn man sich für bestimmte Zeichner oder Autoren interessiert, ist man immer gezwungen, 90 Prozent anderes Zeugs mitzukaufen, was einen überwiegend gar nicht interessiert. Komplett kriegt man seine Lieblingskünstler trotzdem nicht, wenn sie nicht gerade Barks oder Rosa heißen. Serien werden manchmal nach Jahren zwar doch noch gesammelt aufgelegt, meist im Premium, aber dann hat man einzelne Teile daraus schon mal im regulären LTB gekauft. Btw., wo bleibt eigentlich die Fortsetzung der Legende des ersten Phantomias im Premium?
Sehe ich ähnlich. Ich würde gerne die Comics von Marco Rota sammeln, aber bis auf ältere Sonderbände oder Hall of Fame, habe ich leider bisher nichts gefunden.
Da muss ich mich auf das DDSH konzentrieren. Ein Glück, dass ich diese Hefte nicht wegen eines bestimmten Zeichners sammel. Sonst wäre ich aufgeschmissen.
Hätte da jemand eine Idee oder weiß da was?
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Zu Rota habe ich aktuell keine Idee, mir ist auch nicht bekannt, dass es da irgendwo schon einmal eine Gesamtausgabe gegeben hätte.
Gerne hätte ich schon lange eine deutschsprachige Scarpa-Gesamtausgabe, die wir wahrscheinlich auch nie bekommen werden. Ich frage mich allerdings gerade spontan, ob man so eine Idee vlt. über eine Plattform wie Kickstarter initiieren könnte. Die Rechte müsste man dann zwar noch einholen und ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob so etwas überhaupt realisierbar wäre. Aber: Vlt. könnte Egmont selbst mal testen, wie viele Leute bereit wären, so etwas finanziell zu unterstützen und sich auch zum Kauf verpflichten würden.
In Italien hat die Gesamtausgabe für Scarpa bspw. 51 Ausgaben und erschien im Zeitraum von weniger als einem Jahr. Würde man z.B. zwei Bände zusammenfassen, wäre man bei 25-26 Bänden und könnte z.B. zwei pro Monat veröffentlichen, dann wäre man auch nach etwas mehr als einem Jahr durch. Man könnte es ja auch im Taschenbuch-Format bringen, es muss ja nicht zwingend so hochwertig wie die Floyd Gottfredson-Library werden.
Wenn ich denke, was der Verlag monatlich so rausbringt: Diesen Monat erscheinen allein schon fünf LTB, im ganzen Jahr 65, wenn ich nichts übersehen habe; dazu kommen noch diverse Hardcover-Bände...
Natürlich müssen für die ganzen Nachdrucke keine neuen Übersetzungen oder Kolorierungen vorgenommen werden, sodass man weniger neue Kosten hat und Gelegenheitskäufern, die ihre sporadisch gekauften LTB irgendwann ramponiert auf dem Trödelmarkt loswerden wollen, ist es sowieso egal. Einen Verlag, dem Sammlerinnen und Sammler am Herzen liegen, kann man Egmont leider beim besten Willen nicht nennen, da gibt es bessere.
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Bei Rota wätre mir da auch nichts bekannt.
Das Problem bei Gesamtausgaben ist halt meistens der Umfang und das Risiko beim Verlag würde ich behaupten. Vermutlich rechnet man damit, dass bei Scarpa-GA das Interesse von Band zu Band sinken würde (Gelegenheitskäufer*innen spricht man damit ja quasi garnicht an). Aber ja, Gesamtausgaben haben schon immer ihren besonderen Reiz (wobei ich schon auch sagen muss, dass die meisten Disney-Artists leider auch immer einen Haufen mittelmäßiges Zeug fabriziert haben).
Ansonsten also das Konzept vom LTB-Premium würde ich tatsächlich als herausragend gut einstufen, auch wenn mich die meisten dort bisher veröffentlichten Serien nicht extrem überzeugt haben.
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(13.04.2026, 20:56)Molay56 schrieb: Aber ja, Gesamtausgaben haben schon immer ihren besonderen Reiz (wobei ich schon auch sagen muss, dass die meisten Disney-Artists leider auch immer einen Haufen mittelmäßiges Zeug fabriziert haben).
Das ist richtig. Auch das zeigt einfach mal wieder den Stellenwert von Carl Barks, der natürlich auch manch mittelmäßiges produziert hat, aber eben doch deutlich mehr großeartiges/gutes. Bei Don Rosa ist es ähnlich und ich wage die Behauptung, dass es damit zusammenhängt, dass sie beide halt alles selbst gemacht haben, also Zeichnungen und Story. Wohingegen z. B. Rota in der Mehrzahl Skripte von anderen umsetzt.
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Tendenziell finde ich auch Künstler stärker die ihre Geschichten selber zeichnen und schreiben. Was die ECC angeht, erwarte ich wirklich nicht mehr viel. Der letzte Barks Band war gut aber sonst ? Ambitioniert und voller Leidenschaft für Disney Comics wirken die da nicht wirklich.
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Definitiv, wobei auch ich als riesen Rosa-Fan sagen muss, dass Barks da nochmal deutlich beeindruckenderes geleistet hat. Rosa hatte das Glück Arbeitgeber*innen zu bekommen, die ihn seine Stärken ausspielen ließen sprich ihn ohne Deadlines größtenteils lange Abenteuergeschichten schaffen ließen. Barks hingegen musste parallel jeden Monat eine Idee für einen Zehnseiter haben und umsetzen (wobei er die glaube ich sogar mal aufgeben wolllte und sie dann trotzdem weiter machen musste?) und parallel an den längeren Geschichten arbeiten (und dazu noch die Zusatzarbeiten wie Storys von Anderen zeichnen). Und in beidem war Barks herausragend gut. Rosas Gesamtwerk dagegen wäre schon deutlich weniger beeindruckend, wenn der Großteil seines Werkes aus unter Zeitdruck entstandenen Zehnseitern bestehen würde, der Output in seiner Gladstone-Zeit war ja schon der schwächste in seiner Schaffenszeit.
Und also ich würde nicht unbedingt sagen, dass die Trennung Autor*in/Zeichner*in negativ sein muss, nur das Entlohnungssystem bei Disneycomics funktioniert halt (außer bei Don Rosa) so, dass Mehraufwand und inhaltliche Recherche rein finanziell ein Nachteil für dich sind, wenn du pro abgelieferter Seite bezahlt wirst.
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Ich würde auch sagen, dass Künstler wie Bark, Rosa oder Scarpa ein Stück weit Ausnahmetalente waren, da sie sowohl lustige wie spannende Plots und gelungene Charakterisierungen schreiben und zusätzlich sehr schöne Zeichnungen anfertigen konnten.
Auch Gesichtsausdrücke und dadurch vermittelte Emotionen gelangen ihnen besonders gut, insbesondere Rosa, wie ich finde.
Wenn jemand also sehr gut schreiben und sehr gut zeichnen kann, bildet das Gesamtwerk eine größere Einheit, als im Falle von Skripts, die von anderen Zeichnern/Zeichnerinnen umgesetzt werden. Aber auch auf diese Weise können natürlich echte Highlights entstehen.
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Ist schon der Inhalt des zweiten Dagobert Ikonen-Band bekannt?
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Der Band erscheint jetzt wohl erst im Juli, mal abwarten.
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09.06.2026, 15:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.06.2026, 15:45 von Mile.)
Ich überlege gerade, ob ich den in Erlangen gesehen habe … Aber die Ikonen-Bände interessieren mich nicht so, weil ich bei den Ducks schon 90% der abgedruckten Comics habe. Bei Micky ist es besser. Aber ich werde mir den Kauf für Leipzig nächstes Jahr aufsparen.
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Sehe ich eigentlich ähnlich, ich hab bisher auch nur den Micky Band geholt. Aber ich hoffe immer mal wieder auf eine positive Überraschung.
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