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Disney-Comics in den Medien
Hier kann man ein schönes, kluges Interview mit Jan Gulbransson anlässlich Donalds 85. Ehrentag lesen. Zwinkern

Seine beste Antwort ist für mich diese hier:
Zitat:Frage: Und darum ist Onkel Dagobert nicht Opa Dagobert?
Antwort: Das ist auch sinnvoll. Wenn Dagobert einen Sohn wie Donald hätte, wäre Donald nicht so, wie er ist. So hat Dagobert zwar die Macht, weil er das Geld hat, aber nicht die Erziehungsgewalt über Donald.
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Sehr interessante Antworten, man merkt, dass Gulbransson sich wirklich Gedanken macht über die Figuren.

Sehr schöne Artikelserie zu Donalds 85. Geburtstag:

http://www.quotenmeter.de/n/109933/85-ja...ummer-eins
http://www.quotenmeter.de/n/110007/85-ja...esenszuege
http://www.quotenmeter.de/n/110132/85-ja...toon-ikone

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Schöner Artikel in der Wiener Zeitung zu Carls 120. Geburtstag: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten...120er.html
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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Hab's heute morgen in der Print-Ausgabe gesehen  Fröhlich
C.A.R.L.B.A.R.K.S. (Comicliebende, außerordentlich redegewandte Leseratte, barksistischer Allroundexperte, Rottenführer kluger Schweiflinge)
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Ich hab auch am Samstag zur Wiener Zeitung gegriffen (das letzte Mal wohl vor mind. 3 Jahren) und dann gleich so ein Treffer.
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Egmont erneuert globalen Lizenzvertrag mit Disney

Klick.
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Ist das jetzt gut oder schlecht?  Nerv
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Plus c'est la meme chose
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(06.04.2021, 13:19)Mile schrieb: Ist das jetzt gut oder schlecht?  Nerv

Hrmpf, beim nächten Mal legen wir eben alle zusammen und holen uns die Lzenz selber! Zwinkern
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Gute Idee. Das wird der erste Schritt zur Fieselschweif Media GmbH Greenie
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Schöner Gedanke. Fröhlich Aber im Ernst: Die Verlängerung ist wohl nur eine Formalie, glaube nicht, dass es da großartig Alternativen gab. Wobei ein wenig Wettbewerb der Sache guttun würde. Vielleicht kann Danibooks ja mal mimischen beim nächsten Mal … Frech
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https://m-faz-net.cdn.ampproject.org/v/s...80271.html
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(07.04.2021, 22:13)Brisanzbremse schrieb: https://m-faz-net.cdn.ampproject.org/v/s...80271.html
Link zum Artikel ohne Paywall: https://zeitung.faz.net/faz/feuilleton/2021-04-07/1b5ac5418618d3729f3e5e6de246108c/?GEPC=s1&fbclid=IwAR0p3lFm2s4prEZQhE7-hBII0PtupYhUJRMuQYtTkC3EjKqjP5Si5GSjfbw

Da hat der Erika-Fuchs-Kult wenigstens einmal etwas Gutes: Ohne den hätte dieses Vorkommnis sicher niemals einen Artikel in einer Zeitung gewidmet bekommen (und wäre womöglich überhaupt niemandem aufgefallen).

Was soll man dazu sagen? Solche Gesten von profitorientierten Unternehmen sind nichts ungewöhnliches und sie kommen niemals daher, dass man so menschenfreundlich und herzensgut ist, sondern immer daher, dass man seinen Profit steigern oder zumindest einen Einbruch des Profits verhindern will, das Image verbessern und Skandale vermeiden. Offensichtlich hat man bei Egmont Ehapa einfach Angst, ein paar der Fuchs-Panels, die regelmäßig auf Twitter gepostet werden, könnten einen Shitstorm auslösen, der die Profite schmälern könnte. Diese Annahme ist derart weit entfernt von der Realität, dass man ins Staunen versetzt wird, aber das ist bei diesen präventiven Imagepflegemaßnahmen von ganz oben eigentlich normal. Das ärgerlichste ist, dass man noch am Anfang des Buches groß betont, es handle sich um die unveränderten Originalneutextungen, obwohl das einfach gelogen ist. Und dass man aufbauend auf dieser Lüge dann noch den Leser belehrend und gleichzeitig entschuldigend darauf anspricht, er solle bitteschön nicht vergessen, dass diese Originalneutextungen den damaligen Zeitgeist widerspiegeln und einige Stellen heute vielleicht anders wirken, was zwar nicht direkt gelogen, aber unehrlich ist, weil man genau diese Stellen ja entfernt. Da hat man mal wieder richtig Kompetenz bewiesen.

Bezüglich der Folgen, die sich aus Egmonts Paranoidität für den Leser ergeben: Die Neutextungen werden zwar nochmal schlechter, als sie ohnehin schon sind, aber sie waren ohnehin schon sehr schlecht. Am besten ist es langfristig wohl, man lernt Italienisch und konzentriert sich darauf, italienische Disney-Comics im Original zu sammeln. Ich konnte anfangs so gut wie kein Italienisch und hab mir eine Geschichte vorgenommen, die ich unbedingt lesen wollte. Weil ich so motiviert war, die Geschichte zu verstehen, habe ich mich bewaffnet mit einem Set bestehend aus leo.org, Reverso Context, und dem englischen Wiktionary vor die Geschichte gesetzt und jede einzelne Phrase mit ihren Bedeutungen und Konnotationen durchrecherchiert, bis ich mir sicher war, die Bedeutung des Textes genauso gut zu verstehen wie ein italienischer Muttersprachler. Das war am Anfang natürlich wahnsinnig zeitaufwendig und anstrengend, aber schon nach wenigen Geschichten konnte ich die grobe Bedeutung von über 50% des Textes ohne jede Hilfe verstehen. Ich dachte, ich teile das mal mit euch, vielleicht hat ja jemand Lust, diese Methode auch mal auszuprobieren.
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(08.04.2021, 00:51)Luk schrieb: Link zum Artikel ohne Paywall: https://zeitung.faz.net/faz/feuilleton/2021-04-07/1b5ac5418618d3729f3e5e6de246108c/?GEPC=s1&fbclid=IwAR0p3lFm2s4prEZQhE7-hBII0PtupYhUJRMuQYtTkC3EjKqjP5Si5GSjfbw

Da hat der Erika-Fuchs-Kult wenigstens einmal etwas Gutes: Ohne den hätte dieses Vorkommnis sicher niemals einen Artikel in einer Zeitung gewidmet bekommen (und wäre womöglich überhaupt niemandem aufgefallen).

Luk, danke für den Link zum Artikel ohne Paywall, das macht das Lesen doch gleich angenehmer.
Ich erlaube mir mal ein bisschen auf Herrn Hölter zu replizieren, der zwar in derselben Stadt lebt wie ich, aber von Barks-Übersetzungen offenbar nicht wahnsinnig viel Ahnung hat.
Erstmal ist ja wohl allen klar, dass Erika Fuchs' Übersetzungen zwar ein hohes Niveau des Deutschen darstellt, aber mit den ursprünglichen Barks-Texten ungefähr soviel zu tun hat wie ein Pferd mit einer Kuh. Und gerade die sehr fantasiereichen Übertragungen der Namen ins Deutsche (Fridolin Freudenfett) mag man mögen, aber sie zerstören auch oft Pointen (etwa Tweedy Teentwirp, der zu Tipsy Topper mutiert). Dass Herr Hölter die fuchssche Nahmenswahl verteidigt, finde ich grade wegen solcher Beispiele etwas problematisch, weil schon in der Erstübersetzung einiges zerstört wurde.
Zweitens: Die Fuchs-Texte sind mitnichten bisher nicht verändert worden. Etwa die Entenhausen-Edition hat bereits das "Untermenschen im Untergrund pflege ich unterirdisch zu erledigen" aus der Geschichte Die Quelle nie versiegenden Vergnügens zu "Menschen im Untergrund pflege ich unterirdisch zu erledigen" abgeändert. Auch die alten TGDD haben Passagen abgeändert. Bspw. in der Jagd nach der roten Magenta: "Wie das rinnt und rieselt! Dahin, dahin! So zerfließen die Träume, so verrauscht das Glück!" vs. "Fluß ohne Wiederkehr! Wie das rauscht und rauscht! Ach, ich bin des Lebens müde!". Und das "Heil!" in Die Insel im All ist ja aus guten Gründen irgendwann zu "Seid gegrüßt!" abgeändert worden und zwar schon einige Ausgaben vor dem LTB Classic.
Aber Barks wurde schon bei der Erstveröffentlichung in Amerika zensiert (ich erinnere an die larkies), er wurde bei der Wiederveröffentlichung ab Ende der 80er zensiert (Daan Jippes' Umzeichnung von Der letzte Moribundus) und er wird auch bei uns seit Jahrzehnten immer wieder aus welchen Gründen auch immer zensiert, genauso wie der Text von Erika Fuchs. Es gibt außerdem eine Reihe von Geschichten, die sie doppelt übersetzte.
Außerdem finde ich es bemerkenswert, dass sogar Jörg Risken Zensur an der deutschen Fuchs-Übersetzung mit der Arbeit von Barks (als ob das irgendwas mit dem Western-Genre zu tun hätte) und seinen originalen Texten in einen Topf zu werfen, die eben wenig miteinander zu tun haben. Nur noch ein Beispiel zum Abschluss: In Die Kunst des Verkaufens wird in der deutschen Übersetzung von einem Computerspiel gesprochen. Die Geschichte entstand 1943 (natürlich ohne Computerspiel), die Übersetzung 1980. Soviel zum Zeitgeist!

(08.04.2021, 00:51)Luk schrieb: Am besten ist es langfristig wohl, man lernt Italienisch und konzentriert sich darauf, italienische Disney-Comics im Original zu sammeln. Ich konnte anfangs so gut wie kein Italienisch und hab mir eine Geschichte vorgenommen, die ich unbedingt lesen wollte. Weil ich so motiviert war, die Geschichte zu verstehen, habe ich mich bewaffnet mit einem Set bestehend aus leo.org, Reverso Context, und dem englischen Wiktionary vor die Geschichte gesetzt und jede einzelne Phrase mit ihren Bedeutungen und Konnotationen durchrecherchiert, bis ich mir sicher war, die Bedeutung des Textes genauso gut zu verstehen wie ein italienischer Muttersprachler. Das war am Anfang natürlich wahnsinnig zeitaufwendig und anstrengend, aber schon nach wenigen Geschichten konnte ich die grobe Bedeutung von über 50% des Textes ohne jede Hilfe verstehen. Ich dachte, ich teile das mal mit euch, vielleicht hat ja jemand Lust, diese Methode auch mal auszuprobieren.

Haha, das hab ich mit der Geschichte Der goldene Nil vor ca. 10 Jahren auch gemacht, die hatte ich damals nur in Italienisch.  ZwinkernUnd
C.A.R.L.B.A.R.K.S. (Comicliebende, außerordentlich redegewandte Leseratte, barksistischer Allroundexperte, Rottenführer kluger Schweiflinge)
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Der Text ist auch in sich ziemlich inkonsistent. Wieso spricht der Autor eigentlich ständig von Originaltext, wenn er die Erstübersetzung meint? Den Unterschied sollte er als Professor der Literaturwissenschaften doch kennen. Im Originaltext von Barks stand meistens sowieso etwas völlig anderes als bei Fuchs. Und selbst die hat doch viele Geschichten im Laufe ihrer Karierre an den jeweiligen Zeitgeist angepasst - indem sie einzelne Stellen noch mal neu übersetzte. Außerdem betonen doch gerade die Barksisten immer so, dass die Ducks eben keine Enten sind, sondern Menschen (in Entengestalt oder was auch immer). Jetzt ist dieser Freudenfett aber plötzlich kein Mensch, sondern ein Schwein, so dass sich kein Adipöser durch dessen Darstellung oder Namen beleidigt fühlen dürfte/könnte? Versteh ich nicht. Und natürlich hat "Chines'" eine andere Konnotation als "Chinese", den Vergleich mit "Aff'" finde ich dann auch grenzwertig. Natürlich kann man einem Tier keinen Rassismus entgegenbringen (zumindest wird es sich nicht beleidigt fühlen), einem Menschen aber eben schon.

Naja, insgesamt so ein typischer FAZ-Donaldisten-Artikel, der einen nichtigen Ansatz bemüht, um mal wieder was über die sakrosante Frau Fuchs zu publizieren, ohne von viel Fachkenntnis getrübt zu sein. ;)
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