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Schwache Zeichner & Autoren
#61
Mir sagt der Stil von Mau und Bas Heymans nicht zu. Ich mag vor allem ihr Variante von Daisys Nichten nicht, die klassische Version sagt mir einfach mehr zu.

Außerdem noch einen weiteren Zeichner, den man aber nicht in diesem Zusammenhang nennen darf, ohne dass nicht gleich diverse Fans von diesem Zeichner ihn verteidigen und sagen, was für einen schlechten Geschmack ich doch habe.
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#62
Ich denke, dass fast jeder Stil in irgeneiner Weise Ok ist. Sicher, es gibt einige die mir nicht gefallen (Srobl, Walt Kelly...) allerdings kommt es viel mehr auf die Story an als auf die Zeichnung. Hätte Barks nur langweilige Storys geschrieben hätte bestimmt niemand seine Zeichenart "toll" gefunden. Vielleicht liegt es auch daran, dass Srobl & co. nur langweilige Storys hatten und sie dadurch nicht zu Weltrum kamen (es gibt auch einige Ausnahmen).
Diese Meinung ist wie fast alles rein subjektiv und natürlich gibt es da auch einige andere MeinungenGreenie.
D.O.N.A.L.D.
(Deutsche Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus)
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#63
Es gibt viele Zeichner die ich mag, aber auch viele die ich nicht mag.
Unter anderem Perego, weil da irgendwie alles fehlt.
Das einzige was da meistens zu sehen ist, sind die Ducks, die Umgebung und das war es dann auch schon.
Dann wäre da noch Jack Bradbury, weil ich finde dass sein Stil nicht zu den Ducks passt.
Ansonsten gebe ich Glasgow Kid aber recht jeder hat seinen eigenen Stil, und eigentlich ist das
doch alles Geschmacksache...
Billy Talent - Turn your back

"Dumme Lichtkreaturen! Überall nur Kugeln, Tropfen und
Energiewolken. Wie kann ich ihnen das Hirn wegpusten,
wenn da gar keine Köpfe sind?"


Manche Fischer essen gerne Aal,
und manche Aale essen gerne Fischer.
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#64
Ja, alte Amerikaner mag ich auch nicht wirklich, ganz abgesehen von Barks natürlich. Viel aus dem alt-amerikanischen Bereich kenne ich nicht, aber das, was uns im TGDDSH zurzeit von Murry, Bradbury, Hubbard und Co aufgetischt wird, ist grauenvoll (Beispielsweise "Der Schwebestab" von Bradbury, TGDDSH 269). Hubbards & Kinneys Dusselgeschichten sind ja noch ganz okay, aber für's TGDDSH nicht wirklich angemessen, zum Glück wurden wir seit Nummer 268 damit verschont. Mal sehen, wie die Geschichten in der aktuellen HoF aussehen werden (ja, die wird gekauft - eine der wenigen Reihen die ich gern komplett hätte).
Von brasilianischen Zeichnern kenne ich nicht viel, die von Lavaking schon genannte Geschichte mit dem fliegenden Teppich im aktuellen Weihnachts-Sonderband war allerdings grottenschlecht. Ganz und gar nicht mein Fall!
Ansonsten gibt es natürlich Zeichner, die ich nicht unbedingt so toll finde, die aber einer extra Erwähnung hier auch nicht wert sind. Zum Glück bin ich (noch) nicht allzu wählerisch.
Kluger, orientierter, männlicher, pausenlos engagierter und treffend als Ehrenmitglied nominierter Typ
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#65
Na ja es gibt schon sehr vielen alten amerikanischen Mist. Natürlich nicht von Barks, aber von anderen "Helden" wie der Herr Strobl oder den Herrn Hubbard, kann ich auch nicht leiden. Gut, er ist vielleicht ein recht netter Kerl, aber seine Zeichnungen sind ehrlich schlimm. Von dem gibt es wenigstens das ein oder andere Werk das einigermaßen in Ordnung ist, im Gegensatz zu Strobl. Mau und Bas Heymans, da muss ich Schwafl zustimmen, gefällt mir auch gar nicht. Der Stil... da bin ich absoulut Schwafls Meinung. So und jetzt bin ich mal so frei und erstelle eine Liste, womit das ganze einladende Geschwafl eigentlich überflüssig wird. So, also, der der auf Platz 1 steht ist somit der schlechteste Künstler, meiner Meinung nach. Und so weiter. Also, Let's beginn:
1. Strobl
Hach diese herrlichen Zeichnungen von Strobl. Ironie Nein, natürlich nicht. Strobl zeichnet für meine Begriffe total unklar undeutlich und alles sieht komisch aus. Also Zeichnungen von Strobl überblättere ich zwar nicht, da ich Comicseiten allgemein nicht überblättere, aber würde ich mir nur "gute" Comics durchlesen, würde ich sie sicher überblättern.
2. Al Hubbard
Wie gesagt er hat genug Abstand zu Strobl, so das er nicht in Gefahr steht, von mir als schlechtesten Disney-Künstler abgestempelt zu werden. Aber seine Zeichnungen sind so was von übermalt und ich weiß nicht wie ich es noch sagen soll, einfach hässlich.
3. Guido Scala
Die Zeichnungen von ihm wirken auf mich immer etwas abgeschlafft, übermalt und irgendwie auch gar nicht passend von den Farben. Also er zeichnet auch nicht gut, von mir aus gesehen.

Zum Abschluss: Es liegt wohl daran, dass diese oben genannten, alle ein bisschen übermalen und ungenau zeichnen. Die da oben, haben wohl in Kunst in der Schule alle eine 1 gehabt, aber das ist natürlich eine ganz andere Liga. Ich beneide diese Zeichner alle, weil ich kann überhaupt gar kein bisschen zeichnen, denn wenn ich hier ein Bild von mir reinstellen würde, würden sich wohl alle schieflachen. (Kunstnote: 3 *peinlich*). Naja und einen Strobl mit einem Barks oder Rosa zu vergleichen, ja da wäre wohl sowieso klar wer gewinnt, denn die beiden spielen wieder in ganz anderen Ligen. So zu sagen "Zeichenligen". Strobl würde wohl, wenn es so etwas gäbe, in der 2. Liga spielen, und Barks in der 1. Liga. Also, was ich damit sagen möchte: Auch diese obig genannten sind sehr gute Zeichner, nur haben sie keine Chance gegen einen Barks oder Rosa oder sonst jemand!
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#66
Also ich verstehe nicht, was ihr alle gegen Stobl habt. Er ist zwar eindeutig nicht der beste Disneyzeichner und hat auch nihct im geringsten eine Chance an den besten (Giorgio Cavazzano) heranzukommen, aber soooo schlecht zeichnet er nun auch wieder nicht. Und detailose kenne ich eine ganze Menge. Enrico Facchini zeichnet auch nicht genauer und dazu noch schlechtere Schnäbel.
[Bild: bannerklein.jpg]

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#67
Enrico Faccini hingegen sagt mir doch sehr zu.
Bis auf einige Glanzzeichner (Cavazzano, Zich, Molinari etc.),
hat er für das LTB gemessen einen sehr schönen Stil.
Wen ich auch nicht gerne lese ist Paul Murry,
warum weiß ich allerdings selbst nicht so recht...
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#68
Ja? Faccihis Schnäbel finde ich schrecklich.
Viel zu dünn und meistens rutscht ihm die Feder abGreenie
Außerdem mag ich seine Nebenfiguren nie sonder gerne,
die sind immer so... so... langweilig. nein, so eintönig. Die sehen nie
ihrgendwie verrückt aus.
Oder etwas in dieser Richtung halt.
[Bild: bannerklein.jpg]

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#69
Die Liste der schlechtseten Zeichner:

.) Guiseppe Perego

Diese wunderschönen, dynamischen Zeichnungen von ihmIronie Nein! Erlich gesagt, war das für mich das einzige erfreuliche an der Abschaffung der Vorgeschichte. Seine Enten sehen furschtbar komisch aus; manchmal weiß ich gar nicht, ob Dagober wütend oder traurig ist und Donalds Mütze ist ganz schlecht gezeichnet.

.) Kaschperl-Micky - Zeichner (Xavi, Maximo, Bernando (oder so); außer Joaquin)

Es sind ja nicht nur die schlechten Stories, sondern auch die minimalistischen Zeichnungen, die mich bei einer Kurzhosen-Micky - Geschichte umblättern lassen. Grottenschlecht.

.) Sergio Asteriti

Einfach nur schlecht.Übel Ist aber wohl Geschmackssache. "Die Landung auf dem Mond" bzw. "Mondbasis in Gefahr" war für mich jedoch recht annehmbar. Vom Stil her hat sich im Laufe der Jahre nichts verändert.

.) Alberto Lavoradori

Früher war er mit den Farb-Geschichten (Eine Farbe ist verschwunden; Die farbe des Goldes) noch gut, aber heute ist sein Stil viel zu kantig. Abstrakt kannman auch anders zeichnen.

.) Enrico Facchini

Vor allem die Schnäbel sind ganz furchtbar. Und die Nebenfiguren sehen irgenwie immer gleich aus. Sehr langweilig. Der verhunzt mit seinen Zeichnungen seinen guten Plot.

.) Giorgio Cavazzano

Scherz.Greenie

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#70
Also. Es gibt ziemlich viele Zeichner die ich nicht mag, hier mal der Schlechteste

der schreklichsten Zeichner ist mit überragenden Vorsprung (^^) Flemming Andersen!!!
Er ist für mich der schlimmste Zeichner den es gibt er Zeichnet Donald (Ganz besonders Dagobert) völlig übertrieben ärnergisch und überdreht, überhaupt nicht witzig. und und und für ,ich ist er einfach der schlechteste Zeichner. Ihr müsst mal die Geschichte "Der Knall im All" miteiner früheren O.M.A Geschichte vergleichen. Früher fand ich Andersen Comics richtig gur und hab sie gern gelesen aber heute sind Andersens Zeichnungen...Kotz
Traurig
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#71
(29.11.2010, 20:00)Locl schrieb: Also. Es gibt ziemlich viele Zeichner die ich nicht mag, hier mal der Schlechteste

der schreklichsten Zeichner ist mit überragenden Vorsprung (^^) Flemming Andersen!!!
Er ist für mich der schlimmste Zeichner den es gibt er Zeichnet Donald (Ganz besonders Dagobert) völlig übertrieben ärnergisch und überdreht, überhaupt nicht witzig. und und und für ,ich ist er einfach der schlechteste Zeichner. Ihr müsst mal die Geschichte "Der Knall im All" miteiner früheren O.M.A Geschichte vergleichen. Früher fand ich Andersen Comics richtig gur und hab sie gern gelesen aber heute sind Andersens Zeichnungen...Kotz
Traurig

Naja einfach so zu sagen, dass Andersen schlecht zeichnet stimmt so mit Sicherheit nicht. Es ist halt auch immer eine Frage des Geschmacks. Ich persönlich mag Andersens Zeichnungen zum Beispiel sehr gerne. Diese völlig überdrehte Art gefällt mir.
Und einen Zeichner an einer einzigen Geschichte zu messen, finde ich nicht gerade fair.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass du Andersens Zeichnungen richtig gut fandest und er jetzt auf einmal, deiner Meinung nach, der schlechteste Zeichner ist. Denn: Andersen hat zwar damals nicht so extrem wie heute gezeichnet, aber seine Art zu zeichnen war schon immer ungefähr gleich. (Enten mit Zähnen etc.) Daher kann ich dir das nicht so ganz glauben, was du da geschrieben hast.
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#72
Vielleicht glaubst du aber mir? Ich kann jedenfalls genau wie Locl seinen Stil überhaupt nicht ausstehen. Die Figuren haben überhaupt keinen Charme und sehen - in meinen Augen - ziemlich hässlich aus.
Ich gebe aber zu, dass mir seine ganz frühen Cover und auch Comics gefallen, wenn auch nicht sooo genial.
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#73
(02.12.2010, 13:59)Pikkolo schrieb: Vielleicht glaubst du aber mir? Ich kann jedenfalls genau wie Locl seinen Stil überhaupt nicht ausstehen. Die Figuren haben überhaupt keinen Charme und sehen - in meinen Augen - ziemlich hässlich aus.
Ich gebe aber zu, dass mir seine ganz frühen Cover und auch Comics gefallen, wenn auch nicht sooo genial.

Locl schreibt in seinem Post aber, dass ihm die Zeichungen von Flemming damals sehr gut gefallen haben. Und jetzt auf einmal hasst er sie.
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass Andersen ungefähr schon immer den selben Zeichenstil hatte. Im Laufe der Zeit wurde er zwar immer exremer, aber vom Grundstil her waren seine Zeichnungen schon immer recht, naja, aggressiv.
Mir persönlich hat sein Zeichenstil schon immer gefallen und das ist bis heute so geblieben.

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#74
(02.12.2010, 14:26)Pfennigfuchser schrieb: Ich bin jedenfalls der Meinung, dass Andersen ungefähr schon immer den selben Zeichenstil hatte.
Naja, ich finde schon, dass Andersen einer der Zeichner, der sich stilistisch stark verändert hat. Zumindest gefällt mir sein Frühwerk wie z.B. "Das Hexenlicht" (LTB 201) und "Fantastische Zinsen gehen in die Binsen" (LTB 205) deutlich besser als sein jetziges Schaffen. Die Zeichnungen zwar schon damals dynamisch, allerdings im Gegensatz zu heute überhaupt nicht überdreht.
Dann wurde es halt zunehmend verrückter, weshalb es hat mir dann auch immer weniger gefallen - "Achtung Aufnahme!" (LTB 241) ist so eine Geschichte, bei denen ich mit Andersens Zeichnungen noch gut leben kann, spätestens dann aber in 300er-LTBs mochte ich ihn dann aber überhaupt nicht mehr.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#75
(02.12.2010, 13:13)Pfennigfuchser schrieb:
(29.11.2010, 20:00)Locl schrieb: Also. Es gibt ziemlich viele Zeichner die ich nicht mag, hier mal der Schlechteste

der schreklichsten Zeichner ist mit überragenden Vorsprung (^^) Flemming Andersen!!!
Er ist für mich der schlimmste Zeichner den es gibt er Zeichnet Donald (Ganz besonders Dagobert) völlig übertrieben ärnergisch und überdreht, überhaupt nicht witzig. und und und für ,ich ist er einfach der schlechteste Zeichner. Ihr müsst mal die Geschichte "Der Knall im All" miteiner früheren O.M.A Geschichte vergleichen. Früher fand ich Andersen Comics richtig gur und hab sie gern gelesen aber heute sind Andersens Zeichnungen...Kotz
Traurig

Naja einfach so zu sagen, dass Andersen schlecht zeichnet stimmt so mit Sicherheit nicht. Es ist halt auch immer eine Frage des Geschmacks. Ich persönlich mag Andersens Zeichnungen zum Beispiel sehr gerne. Diese völlig überdrehte Art gefällt mir.
Und einen Zeichner an einer einzigen Geschichte zu messen, finde ich nicht gerade fair.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass du Andersens Zeichnungen richtig gut fandest und er jetzt auf einmal, deiner Meinung nach, der schlechteste Zeichner ist. Denn: Andersen hat zwar damals nicht so extrem wie heute gezeichnet, aber seine Art zu zeichnen war schon immer ungefähr gleich. (Enten mit Zähnen etc.) Daher kann ich dir das nicht so ganz glauben, was du da geschrieben hast.

Die letzten Geschihcten fand ich ja blöd! Die in den älteren LTBs 200-300 haben mir noch sehr gut gefallen aber mitlerweile? So sehen doch keine Enten aus! Das ist nur Gekritzel wie schif die immer gucken! Ich hab das gefüll das der sich überhaupt keine Mühe gibt! Und dieser Dagobert ist unerträglich, einfach häslich!
Mir hat Andersen früher gefallen weil er dort nicht so überdreht und verrückt gezeichnet hat (Wie 313er schon sagte)
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#76
(29.11.2010, 20:00)Locl schrieb: Also. Es gibt ziemlich viele Zeichner die ich nicht mag, hier mal der Schlechteste

der schreklichsten Zeichner ist mit überragenden Vorsprung (^^) Flemming Andersen!!!
Er ist für mich der schlimmste Zeichner den es gibt er Zeichnet Donald (Ganz besonders Dagobert) völlig übertrieben ärnergisch und überdreht, überhaupt nicht witzig. und und und für ,ich ist er einfach der schlechteste Zeichner. Ihr müsst mal die Geschichte "Der Knall im All" miteiner früheren O.M.A Geschichte vergleichen. Früher fand ich Andersen Comics richtig gur und hab sie gern gelesen aber heute sind Andersens Zeichnungen...Kotz
Traurig

Also so Schlimm ist Andersen auch nicht
Ich mag gerade seine Übertriebenen Zeichenstil sehr
O.M.A Geschichten mag ich generell nicht
Zu sehr Science Fiction
[Bild: scaled.php?server=513&filename=ausschnit...es=landing]
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#77
(02.12.2010, 13:13)Pfennigfuchser schrieb: Es ist halt auch immer eine Frage des Geschmacks.
Dieser Satz macht diesen Thread eigentlich überflüssig. Obwohl man es sich damit natürlich ganz schön einfach machen kann, denn es gibt durchaus Kriterien, mit denen die Qualität eines Zeichners beurteilt werden kann. Doch die Mehrheit der hier geposteten Statements beruhen auf dem jeweils "eigenen Geschmack".

Mich wundert, das Tony Strobl hier fast einhellig verdammt wird. Das genzt für mich schon an eine Art "Massenhysterie". Ich mag gerade Strobl sehr, er gehört zu meinen Lieblingszeichnern. Das Argument, seine Zeichnungen seien "steif" und "unklar" kann ich nicht im geringsten nachvollziehen. Was Klareres als seine Bilder gibt es im ganzen Disney-Universum kaum! Es sind wohl eher die Storys, die vielen nicht gefallen. Sie wirken heute etwas "angestaubt", obwohl mir gerade das
wieder gefällt. Mit der "Modernisierung" der Disney-Comics durch Leute wie Andersen habe ich meine grosse Mühe, und nicht zuletzt deshalb gefällt mir dieser Zeichner absolut nicht. Strobl und co. sind die Zeichner der alten Schule, die bis heute nichts von ihrem Charme eingebüsst haben.
Aber genau dies ist wohl das Problem: Charme versteht heute keiner mehr. Dafür soll's knallen.
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#78
In meinen Augen versprühen die alten Amerikaner, allen voran Strobl, keinerlei Charme (Ausnahmen: Barks, Taliaferro, Murry). Mir fehlt in seinen Zeichnungen Dynamik und Eleganz, das hat aber nichts mit Abneigung gegen ältere Zeichnungen zu tun. Ich mag Andersen mit seinen überdrehten Zeichnungen ebenfalls nicht allzu gerne und die modernen Italiener gefallen mir allesamt häufig schlechter als an Barks angelehnte Zeichner oder auch Ältere aus dem italienischen Bereich.
Bei Strobl habe ich zum Beispiel bereits mehrfach klare technische Fehler, etwa welche in der Perspektive, bemerkt (das gleiche gilt auch für andere alte Amerikaner). Daneben stört mich die variationsarme Mimik mit der damit verbundenen Emotionslosigkeit. Seine Nebenfiguren gefallen mir ebenfalls selten, was aber auch viel mit subjektiver Abneigung zu tun hat. Ein weiter Grund meines Strobl Missfallens sind die Hintergründe, da sie häufig sehr leer und dadurch "langweilig" wirken. Ich brauche keine völlig überladenen Hintergründe á la Rosa und mir ist bewusst dass auch mit wenigen Strichen großartige Zeichnungen entstehen können, Strobl schafft es aber in meinen Augen nicht Atmosphäre zu erschaffen.
Zuletzt missfällt mir sehr häufig der Tuschestrich bei Strobl Zeichnungen. Auch wenn er selbst da nichts dafür kann, wirkt sich das natürlich negativ auf seine Zeichnungen aus.

Zu den Stories: Die meisten von Strobl gezeichneten Stories gefallen mir nicht. Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass sie veraltet sind; Handys, Internet, Computer und ähnliches brauche ich in Disney Stories nicht, zu viel Moderniesierung stört mich meist nur. Das Problem ist, dass die Stories mir häufig einfach belanglos erscheinen. Die Atmosphäre von Abenteuergeschichten eines Barks oder auch Rotas wird nicht erreicht, wirklich zum Lachen oder Schmunzeln bringen sie mich ebenfalls nicht (und wenn dann ist dies zumeist der Übersetzung geschuldet). Auch ist die Erzählweise meist sehr konserativ und wenig innovativ.


Nebel schelmenzünftich. 1 erster DianenSchlag; (LerchenPrikkel). Gestier von JungStieren. Und Dizzyköp gstes schüttelt den Morgen aus. / (Aber Sie, noch vomvor—4benomm’m,shudderDemitden(echtn!)Bakk’n)
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#79
(01.09.2012, 09:10)Silly schrieb:
(02.12.2010, 13:13)Pfennigfuchser schrieb: Es ist halt auch immer eine Frage des Geschmacks.
Dieser Satz macht diesen Thread eigentlich überflüssig. Obwohl man es sich damit natürlich ganz schön einfach machen kann, denn es gibt durchaus Kriterien, mit denen die Qualität eines Zeichners beurteilt werden kann. Doch die Mehrheit der hier geposteten Statements beruhen auf dem jeweils "eigenen Geschmack".

Mich wundert, das Tony Strobl hier fast einhellig verdammt wird. Das genzt für mich schon an eine Art "Massenhysterie". Ich mag gerade Strobl sehr, er gehört zu meinen Lieblingszeichnern. Das Argument, seine Zeichnungen seien "steif" und "unklar" kann ich nicht im geringsten nachvollziehen. Was Klareres als seine Bilder gibt es im ganzen Disney-Universum kaum! Es sind wohl eher die Storys, die vielen nicht gefallen. Sie wirken heute etwas "angestaubt", obwohl mir gerade das
wieder gefällt. Mit der "Modernisierung" der Disney-Comics durch Leute wie Andersen habe ich meine grosse Mühe, und nicht zuletzt deshalb gefällt mir dieser Zeichner absolut nicht. Strobl und co. sind die Zeichner der alten Schule, die bis heute nichts von ihrem Charme eingebüsst haben.
Aber genau dies ist wohl das Problem: Charme versteht heute keiner mehr. Dafür soll's knallen.

Das Artwork eines Comics ist wesentlich einfacher zu bewerten als die Story, da es greifbarer und leicht durchschaubar ist. Es gibt eigentlich nur zwei Aspekte - die technische Leistung und die Ästhetik. Ersteres ist objektiv, man kann erkennen und aufzeigen, ob ein Zeichner technisch korrekt arbeitet, das verlangt allerdings schon ein geschultes Auge. Letztere ist subjektiv, es geht einfach darum, wie sehr einem der Stil zusagt. Von daher halte ich die berüchtigte "Geschmackssache" bei Zeichnungen durchaus für angebracht, man muss also nicht wirklich rechtfertigen, warum einem gewisse Künstler zusagen und andere nicht.
Es hängt auch zu einem grossen Teil vom eigenen Erwartungshorizont ab - ich persönlich bin in beiden Stilen zuhause, in den Heften wie in den Taschenbüchern, also in Italien wie auch in Amerika/Resteuropa (um auf Strobl und Andersen zurückzukommen). Nur mit einer Minderheit der Zeichner kann ich wenig anfangen, und es sind immer die leblosen. Darunter für mich auch Strobl, auch wenn ich ihn nicht mehr impulsartig ablehne. Für meinen Geschmack fehlt die Lebendigkeit im Ausdruck, die Figuren wirken auf mich grundsätzlich statisch, die Bilder können nicht faszinieren, bleiben wirkungslos. Das ist keine Frage zwischen Schlichtheit (Dänemark/Holland) oder expressiver Dynamik (Italien), denn beide können gemeistert werden. Die Heftproduktionen waren schon immer recht konservativ und dem Erbe Barks' verpflichtet, man siehe sich nur an wie genial heute bspw. Ferioli, Midthun oder Rodriguez sind. Strobl ist auch schlicht, aber im Gegensatz zu anderen zündet er für mich nicht.
Andersen ist natürlich das krasse Gegenbeispiel, weil sein Stil - ruppig und cartoonhaft - für Disney-Comics einzigartig ist. Mir gefällt er eigentlich nur dann nicht, wenn seine Bilder so überladen sind, dass man gar nicht recht Hintergrund und Vordergrund unterscheiden kann, manchmal wirken die Seitenkompositionen zu sprunghaft, nicht fliessend, wie die Geschichte sein sollte. Dazu hat er bei seinem aktuellen Stil eher die Tendenz als früher, wo er mir generell besser gefiel, heute ist seine Leistung mal so, mal so.
Von einer Modernisierung würde ich also nicht reden, auch nicht von einer modernen Ablehnung schlichter Stile, das entspricht einfach nicht den historischen Tatsachen - die Dänen und Holländer waren schon immer sehr schlicht, genauso wie die Italiener schon seit Anbeginn (Stichwort Scarpa) äusserst experimentierfreudig waren. Und "Charme" ist schliesslich genauso eine subjektive Empfindung wie alle anderen Geschmacksempfindungen, man hat's halt oder nicht - für mich klingt es nach Erinnerungen an alte, naivere (also unvoreingenommene) Erfahrungen und ich empfinde es bei diversen Geschichten oder Zeichenstilen, die sich mir zum ersten mal eingeprägt haben, also ich noch einiges jünger war. Auch so etwas beeinflusst.
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#80
Ihr hackt da alle auf den armen Strobl ein Hä?Hä? Was hat der Mann verbrochen ? Er ist bei Weitem nicht so schlimm wie Bernardo` oder Noel van Horn. Auch Jaquoin ist schwach.
P.S Wie wäre es mit nem thread über die mieseste Story ?
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