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Themabewertung:
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Leseprotokoll
#21
Ja, das ist "Ghostbusters". Zwinkern

"Das Geldsaugermonster" endet darin, dass Dagobert dieses Erlebnis mit dem Monster nur in einem Theaterstück hatte. Gut, ist vielleicht schon ein kleines bisschen an den Haaren herbeigezogen, fand es aber nicht unkreativ und zudem unvorhersehbar.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#22
Es wird Zeit für den 200. Beitrag! Party Party Fröhlich Gut

"Die tollkühnen Abenteuer der Ducks auf hoher See"
Ich gebe jetzt keine Bewertung zu jeder Geschichte ab. Nur ein allgemeines Kommentar.
Trotz des zuerst doch teuer anmutenden Preises von 40€, ist dieses Buch ein voller Erfolg. 24 tolle Abenteuer von Carl Barks mit den Ducks, teils Abenteuergeschichten, teils Gagstorys, dazu tolle Kommentare von Frank Schätzing und eine CD mit einem Interview mit Dr. Erika Fuchs. Am bester haben mir "Der Goldene Helm" "Donald Duck auf Nordpolfahrt" und "Fragwürdiger Einkauf" gefallen. Letzteres wegen der tollen Darstellung von Diktaturen und deren Diktatoren. "Mein Volk braucht kein Speiseeis! Kanonen sind besser als Speiseeis" Kann man eine Diktatur besser kurz charakterisieren als durch diese 2 Sätze eines Abgeordneten eines Staates, der angeblich Ähnlichkeit mit Nikita Chruschtschow haben soll. Also trotz des gepfefferten Preises ein tolles Buch für all jene die die einen Teil der großen Werke von Barks noch nicht kennen.
[Bild: 8dcc-s.png]
"Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt" - Wilhelm Busch
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#23
Mal was hab ich in letzter Zeit gelesen:
50 Jahre OD:
Ist einfach ein toller Band mit Rosa, Barks und Jippes. Sehr empfehlenswert
Goofy-Album: Marco Polo: Das ist mein erster Band dieser Reihe und ich finde sie gut. Ein toller Witz mit einem Hauch Goofy-Naivität. Toll
Lucky Luke: Der Richter: Mein erster Lucky Luke Band. Und dann gemischte Gefühle. Irgendwie hab ich über Lucky Luke so viel gehört und dann hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Irgendwie ist die Story so ernst. Ich hab lieber lustige Comics.
LTB 100: Ein LTB mit eher kürzeren Geschichten. Nichts wirklich langes dabei. Naja.
[Bild: 8dcc-s.png]
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#24
Zwinkern 
Ich frage mich, von wem du diese Bücher wohl hast?!GreenieZwinkern

Also ich hab in letzter Zeit folgende Comics gelesen:
Onkel Dagobert von Don Rosa Band 13 und
Mickys Klassiker Band 3.

Übrigens ist das in 50 Jahre OD kein Vicar-Comic, sondern einer von Jippes.Frech
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#25
Wolfgang Wasserhuhn schrieb:50 Jahre OD:
Ist einfach ein toller Band mit Rosa, Barks und Vicar. Sehr empfehlenswert
Der Band ist mir schon öfters bei e-Bay "begegnet". Also ich dann in den Inducks geschaut hab', ist mir dann aufgefallen, dass ich alle Geschichten daraus schon besitze: Rosa aus TGDD 243, Barks aus LTB 8 und Jippes aus TGDD 249. Aber stimmt schon, keine schlechte Auswahl!

Zitat:Goofy-Album: Marco Polo: Das ist mein erster Band dieser Reihe und ich finde sie gut. Ein toller Witz mit einem Hauch Goofy-Naivität. Toll
Ja, hab ich auch neulich gelesen, sehr schön. Gut

Ansonsten les ich gerade eigentlich nur LTBs und TGDDs. Gerade bin ich am lesen von LTB 185 (bisher haut es mich nicht unbedingt vom Hocker), davor aber LTB 201. Hat mir sehr gut gefallen, allen voran "Das Hexenlicht" von Andersen und eine tolle Micky-Detektiv-Geschichte von Held. Die elfte Enten-Edition mit "Glanz und Gloria derer von Duck" fand ich auch sehr gut, ich hoffe, dass neben "Die Barbarenbande" (EE 20) auch noch die anderen italienischen Nebenkapitel ins LTB kommen.

Über die LTBs 21-30 kann man dann auch noch was von mir im nächsten Bertel-Express lesen. Zwinkern
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#26
Eine starke Wochenendlektüre:


Lustiges Taschenbuch Nr. 111 - Das Zauberwasser
Am Freitag war ich in einer Buchhandlung gewesen und kaufte mir dort 3 LTB's. Das erste von ihnen trägt den Titel ''Das Zauberwasser'' und wird hier beschrieben. DIe Geschichten handeln über Onkel Dagobert's Unternehmen (daher auch der Originaltitel ''Onkel Dagobert dreht voll auf''.) Die Geschichten sind alle ein wenig zu kurz geraten, aber auch ziemlich gut. ''Es grünt so grün'' berichtet von einem Abenteuer in Alleingang, die anderen Unternehmen werden meist von der Familie bestritten und in der letzten Geschichte regen diese Dagobert sogar zu so einem an. Insgesamt sehr gutes LTB. Habe ich gestern morgen am Stück gelesen.

Lustiges Taschenbuch Nr. 112 - Goofy Holmes
Das zweite Buch, welches ich am gestrigen Vormittag las, ist ein gemischtes Maus- und Duckbuch. Das war eine gute Zusammelstellung, da Abwechslung vorkommt. DIe erste Geschichte war recht gut, die Titelgeschichte - Goofy Holmes - war sehr lustig, aber es gab einige Geschichten die mir nicht so gefielen - z. B. Den Fieselschweif-Azubi. Dort wurde das Fähnlein Fieselschweif von der falschen Seite gezeigt - als hartes Unternehmen, geführt vom strengen Oberstwaldmeister (ähnlich wie in der letzten Geschichte der aktuellen EE von Gatto - dort ist er auch nicht der gewohnte oberstwaldmeister). oder die Geschichte, in Donald und die Kinder mit Daisy's Damenkränzchen-Urlaub machen - die war auch nicht gut. Die Cavazzano-Storie hat mir dann aber wieder gefallen...

Lustiges Taschenbuch Nr. 126 - Eine tolle Erfindung
Diese Ausgabe habe ich erst heute morgen angefangen und habe nur die ersten drei Geschichten gelesen. Insgesammt sind es 5, also längere Geschichten, die auch sehr gut waren.

Onkel Dagobert von Don Rosa Band 13 - Die Suche nach der verlorenden Bibliothek
Wow! Was für ein klasse Band! Die beiden Geschichten waren toll! Abenteuerlich! Lustig! Spannend! Humorvoll! Spitze! Ich finde es sehr toll, wie Don die Geschichten macht. Einfach klasse! Auch das Fieselschweif kam sehr gut rüber. Ich brauche mehr davon.Gut
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#27
Ich hoffe, das hat noch niemand bewertet/es gibt noch keinen eigenen Thread zum LTB Spezial 22, habe jedenfalls noch keinen entdeckt, auch mit der Suche nicht...
Also schreib ich einfach mal drüber^^
Das Cover war gut, nur die Schrift passte irgendwie nicht so gut. Die Farbe zumindestens. Silber ist ok, aber so halb/halb hat mir überhaupt nicht gefallen =S
Die Comics. Waren klasse! Gute Zeichnungen (außer manche, wenige Ausnahmen, z.B.: Wettkampf der Paare - geniale Story, aber keine schönen Zeichnungen =()
Sogar ein paar Mausstorys haben mir gefallen, auch wenn bei denen mMn ein wenig an Farbe gegeizt wurde... Aber die Storys, waren, wie gesagt gut Zwinkern
Am besten hat mir die Geschichte "Der Mann, den die Frauen lieben" gefallen, die beste Story im Band - mit klasse Zeichnungen.
Überhaupt nicht gefallen hat mir "Goldsuche bei den Glücksinseln"...War einfach nicht begeisternd, die Zeichnungen waren ok, aber die STory irgendwie nicht so. Schwer zu begründen warum...
Fazit: Das Buch ist echt zu empfehlen!Gut Top!
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Besuch Charly, den Hund!
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#28
Lustiges Taschenbuch Nr. 129 - Die Klima-Krise
Dieses Buch habe ich gestern morgen bis zum vormittag gelesen. Meine Meinung:

Die Klima-Krise war eine interessante Storie mit einer sehr guten Grundidee. Außerdem enthält er noch eine kleine Lehrstunde zum Goldstrom. Der einzige Makel: Irgendwo taucht einfach nur ein Bild mit einem farblosen Dagobert-Kopf auf, der gar nicht zur Geschichte passt. Ich glaube, dass war S.34...

Die Gedankenuhr - Offenbar die Titelstorie der Originalauflage ''Einer spielt falsch''. DIese Phantomias-Storie war wirklich klasse! Die Zeichnungen waren gut, die Storie war gut, nur T³ sollten nicht immer sooo fies über ihren Onkel denken - zumindest nicht mit solchen Wörtern wie dort.

Die Dolmetsch-Pille - Gatto, den erkenne ich sofort. Die Storie war gut geschrieben, die Zeichnungen sind eben Gatto und es ganz interessant.

Wild-West-Geschichte - auch die war gut. Wenn auch die Zeichnungen nicht mein Fall waren. Eben gut.

100 Jahre Automobil - eine sehr lehrreiche Storie über das Automobil. Das war richtig interesssant.

Alles in einem ein empfehlenswertes LTB. Vorallem Die Klimakrise, die Gedankenuhr und die 100Jahre Automobil lohnen sich zu lesen. Ist auf jeden Fall sehr gut.Zwinkern
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#29
Jetzt muss ich diesen alten Thread auch wieder mal Hervorbaggern. Ich hab nämlich sicherlich eine der besten Geschichten seit langem gelesen. Es handelt sich um "Komödie der Wirrungen" in LTB 176. Die Storyidee ist zwar mit einem Verwechslungsspiel nicht neu, jedoch gibt es diesmal sogar drei Teilnehmer an diesem Spiel. Dazu ein paar komische Running Gags und allerlei andere äußerst witzige Sachen. Kann nur eine große Leseempfhelung aussprechen.

Habt ihr diese Geschichte auch schon gelesen? Was haltet ihr davon.
[Bild: 8dcc-s.png]
"Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt" - Wilhelm Busch
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#30
Habe die Geschichte zwar schon ein paar mal gelesen, aber wohl nicht in den letzten 5-6 Jahren, dürfte schon länger her sein.
Habe sie jetzt auch nicht als besonders herausragend in Erinnerung und habe von der Handlung auch nicht mehr allzu viel im Kopf, müßte sie noch mal lesen.

Was mir grade auffällt: In meiner Erstauflage des Bandes ist auf den Seiten 2,4,5,7,10,12,13,15,18,20,21,23,26,28,29 und 31 der Blauanteil der Kolorierung um einige mm zu weit links gedruckt, ist das bei euch auch so, oder nur in meinem Band?

Falls letzeres: Wer will mir meinen raren Fehldruck für mind. 300 € abkaufen? Greenie

Richard
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#31
Zitat:Was mir grade auffällt: In meiner Erstauflage des Bandes ist auf den Seiten 2,4,5,7,10,12,13,15,18,20,21,23,26,28,29 und 31 der Blauanteil der Kolorierung um einige mm zu weit links gedruckt, ist das bei euch auch so, oder nur in meinem Band?

Nein bei mir ist da nichts verrutscht.

Zitat:Falls letzeres: Wer will mir meinen raren Fehldruck für mind. 300 € abkaufen?

Hmh, ich glaub für das Geld kauf ich mir lieber doch Miles Barks-Figürchen.
[Bild: 8dcc-s.png]
"Dummheit, die man bei andern sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt" - Wilhelm Busch
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#32
(15.09.2009, 16:11)mrd schrieb: Falls letzeres: Wer will mir meinen raren Fehldruck für mind. 300 € abkaufen? Greenie

Richard

Tausche ihn gegen meinen äusserst seltenen "Fehldruck" von LTB 349! Greenie
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#33
Ich hab' heute mal wieder Micky MaXX 6 gelesen, welches ich zuletzt vor 2 Jahren in der Hand hatte und gebe mal meine Meinung zu den Storys ab:

"Bescherung hinter Gittern": Gute Story, mittelmäßige Zeichnungen
"Was Tilmann toll kann": dito
"Allein gegen die Galaxis":Witzige Story & schlechte Zeichnunge
"Der Weihnachtsbraten": Gute Story & gute Zeichnungen
"Der Tartan der Familie Duck": Story zwar gut aber zu sehr in die Länge gezogen. Zeichnungen mittelmäßig

Für die letzten 3 Storys gilt mMn dasselbe wie für Story 1 & 2.

Die Einseiter habe ich mal außen vor gelassen, sind alle ok.

Fazit: Ein Band mit guten Storys, mMn hat jedoch nur 1 Story gute Zeichnungen.
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#34
Ich hole diesen Thread wieder aus der Versenkung hervor, da ich bis auf das Abo-LTB in letzter Zeit eigentlich nur noch ältere italienische Geschichten lese, die interessieren mich momentan ganz besonders. Da es bis auf diesen Thread eigentlich nicht viele Möglichkeiten gibt, sich darüber auszutauschen, benutze ich ihn einfach mal für meine Rezension zu den in LTB 122 (1987) enthaltenen Geschichten, die ich gestern gelesen habe. Fröhlich

Den Auftakt macht Krieg und Frieden, man sieht es den Zeichnungen förmlich an, wie sehr Carpi hier in seinem Element war, eine der bisher zauberhaftesten Literaturadaptionen zu kreieren. Dabei wird die Handlung von drei wichtigen Themen geformt, deren Handlungsstränge sich nach und nach miteinander verbinden: Die Liebesangelegenheiten und spätere Mission von Donlev Dukofjew, die Angst Fürst Kopekoberts vor den Kopekenknackern und schließlich das Szenario des napoleonischen Russlandfeldzuges. Genial sind dabei auch die Zeichnungen, teils Humorvoll und simpel, teils detailliert in Szene gesetzte Kampfschauplätze. Man schaue sich Donlev an, der sich gezwungen sieht, eine Einladung der Großfürstin Pawlowna anzunehmen, während sein Onkel mit der Keule in der Hand hinter ihm steht, die "Gipfelkonferenz" zwischen Napoleon und Zar Alexander, die sich am Tisch mit Spielzeugkanonen beschießen und nicht zuletzt die kleinen Darstellungen von offizieren, Kosaken und Musketen am Rande der Seite. Oder auch das im Querformat liegende Großpanel, Kopekoberts zerbrechende Brillengläser, als er sein Geld opfert, oder oder oder... grandiose Story mit grandiosen Zeichnungen!

Die zweite Geschichte, mit 60 Seiten nur vier kürzer als Carpis Klassiker, heißt Faule Tricks auf BMX. Ein sehr schönes Frühwerk von Marconi, und das Thema Radfahren zur Ertüchtigung und zum Schutze der Umwelt ist heute immer noch so aktuell wie vor 25 Jahren. Realistisch dargestellt ist leider auch die andere Seite des Blattes: Überall hängen Aktionsschilder fürs Fahrradfahren, dennoch sind die Autobahnen voll wie eh und je und die drei Neffen müssen sich in Acht nehmen, auf ihren Drahteseln von Autos überrollt zu werden. Ebenfalls schön dargestellt ist die Weisheit, die die Geschichte den Leser lehrt: Onkel Dagobert versucht erstens beim Bau der BMX-Strecke auf seinem Gebiet, und zweitens bei der Sabotageaktion im finalen Rennen, den anderen über das Ohr zu hauen, und beide Male zeigt uns die Geschichte: Die Fairness siegt! Schöne, lehrreiche Geschichte, auch Cavazzanos Zeichnungen sind vom feinsten, man schaue sich nur an, wie der Meister das Panaroma seiner Heimatstadt Venedig so detaillversessen darstellt!

Die anderen drei Geschichten waren zwar immer noch im guten Bereich, kamen aber an die ersten beiden nicht heran. Besonders beim Lachsaurier wundere ich mich wirklich, dass das laut Inducks eine wiederverwendete Pezzin-Geschichte sein soll: Ein verschollener Forscher will ein Tal entdeckt haben, in dem ein kitzliger Saurier lebt, Dagobert möchte diesen fangen. Das Problem: Wenn man "Kille Kille" sagt, versucht er, den Sprecher der Wörter zu Liebkosen und wälzt sich dabei mit dem Rücken auf ihm... dadurch entsteht natürlich eine enorme Kraft, die die Panzerknacker für böse Zwecke nutzen wollen. Naja. Die aus einem Studio stammenden Zeichnungen ziehen das Niveau der Geschichte noch weiter herunter, sodass nur ein besseres mittelmäßig bleibt.
Abenteuer-Urlaub für Millionäre zeigt dann auch nicht gerade Cavazzanos Können als Autor auf. Die Zeichnungen sind wie immer in diesen Jahren grandios von ihm, die Geschichte an sich aber nicht mehr als ein ganz guter Slapstick. Vielleicht bin ich aber auch nur von den vorherigen Geschichten zu sehr verwöhnt worden...
Genau wie es die Radsport-Geschichte zum Teil tut, dreht sich Grün ist das Leben um die Umwelt. Scheint wohl ein ständig populäres Thema zu sein, im aktuellen LTB haben wir schließlich auch eine Story zu alternativen Energien. Doch im Gegensatz dazu überwiegt hier der lehrreiche Teil: Die Ducks, oder vielmehr Dagobert, benötigen ein bestimmtes Enzym, um Pflanzen das Chlorophyll zu entziehen, also werden sie von Herrn Düsentrieb verkleinert und in ein Blatt geschickt! Dort treffen sie auf die vielen Bestandteile einer menschlichen Zelle, die sich als kleine Lebewesen herausstellen. Am Ende wird dann noch gegen Batkerien gekämpft. Doch am Ende stellt sich heraus, dass das ganze nur ein Traum war, der ihm die Augen geöffnet hat: Sofort lässt er von den Plänen eines umweltzerstörenden Industriekomplexes ab und ist ab sofort ein Schützer der Natur! - Cavazzano zum Dritten, auch hier wird die Geschichte durch die Zeichnungen noch ein gutes Stückchen aufgewertet.


Insgesamt hat mir das LTB gut gefallen, vor allem aber "Krieg und Frieden" sollte man gelesen haben! Doch auch der dreifache Cavazzano, wie wir ihn zuletzt in LTB 411 haben, verbessert das Buch sehr. Klare Leseempfehlung! Gut
Kluger, orientierter, männlicher, pausenlos engagierter und treffend als Ehrenmitglied nominierter Typ
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#35
Sehr schöne Rezension, Bertelchen!Gut

Was Krieg und Frieden betrifft, stimme ich dir uneingeschränkt zu. Carpi gelingt es meisterhaft, die historische Atmosphäre authentisch und dennoch humorvoll zu verbildlichen. Zu den vielen erinnerungswürdigen Szenen, von denen du die meisten bereits genannt hast, zählt auch Donlevs Jagd nach den Kanonenkugeln: Mit einem Schmetterlingsnetz 'bewaffnet' fängt er die kostbaren Kugeln, während um ihn herum der Krieg tobt - ein ebenso absurdes wie komisches Bild. Dank vieler kleiner Gags am Rande und einer ironisch-distanzierten Darstellungsweise schafft es Carpi, die eigentlich grauenvolle Situation (Krieg) auf kindgerechte und dennoch detaillierte Art bildlich umzusetzen. Jedes Panel verfügt über eine enorme Ausdruckskraft, jede Emotion ist punktgenau getroffen.

Faule Tricks auf BMX verleitet mich zwar nicht in demselben Maße zu Jubelarien, dennoch teile ich auch hier deine Meinung: Ein richtig guter Comic. Mehrere pädagogisch wertvolle Themen werden aufgegriffen und unterhaltsam umgesetzt. Zeichnerisch befindet sich Cavazzano auf der Höhe seines Könnens, das Venedig-Splashpanel ist ein Genuss.

Der Lachsaurier ist in der Tat der Schwachpunkt dieses wunderbaren Bandes. Die Story ist reichlich albern und an den Haaren herbeigezogen, das Artwork ausdruckslos und uninspiriert.

Abenteuer-Urlaub für Millionäre habe ich etwas stärker in Erinnerung: Natürlich basiert der Humor in weiten Teilen auf Slapstick, aber dieser ist dafür richtig gut in Szene gesetzt. Die Idee, dass Donald Reisegruppen durch die Wildnis führen muss, wurde später einige Male wieder aufgegriffen - spontan fallen mir "Ruf des Dschungels" (LTB 239) und "Heiße Tage in Afrika" (LTB 243) ein. Beide kommen meiner Meinung nach nicht an Cavazzanos Vorlage heran, welche nicht nur auf der zeichnerischen Ebene überzeugt, sondern auch mit einem größenwahnsinnigen, 'lässige' Sprüche klopfenden Donald zu unterhalten weiß.

Grün ist Leben hat auf mich damals großen Eindruck gemacht. Die Idee, ins Innere eines Eichblattes zu reisen, ist ebenso faszinierend wie originell. Dank Cavazzanos Artwork wird der Leser in eine völlig andere Welt entführt - ein Trip, der nicht nur die Phantasie anregt, sondern auch lehrreich ist. Zu der Story gibt es übrigens eine Fortsetzung: In "Das grüne Gewissen" reisen Dagobert und Anhang ins Innere eines Kaktus.

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#36
Zum Band "Fröhliche Weihnachten":

Bisher habe ich immer geglaubt, Wolfgang J. Fuchs schreibt die langweiligsten Vorwörter, bis ich die Einleitung des 80-Jahre-Micky-Maus-Bandes von Joachim Stahl las. Welch ein grausiger Text, dachte ich mir. Doch selbst das wurde erneut unterboten:  Der Text aus dem Band "Fröhliche Weihnachten" ist einfach unter aller Kanone! Horst Berner, der Verbrecher,  versucht hier einfach nur, das Quellenverzeichnis in gesamten Sätzen zu formulieren. Er schreibt über alle Geschichten, die enthalten sind, nichts Neues oder Interessantes, sondern einfach nur eine knappe Inhaltsangabe (komplett unnötig!) mit Angaben zu Künstlern (nur die Geburts- und ggf. Sterbejahre) und Veröffentlichungen. Schlimmer geht's ja wohl nimmer! Dagegen ist Fuchs die reinste Wohltat! Man sollte wirklich lieber ausländische Texte übernehmen (wie in der HoF oder BL), dort ist nämlich das Wort "Qualität" scheinbar ganz anders definiert.
Topolina, Paperopoli und Jungle Town | INDUCKS
»[D]enn es gibt keine tierische Unvernunft auf Erden, die nicht von der Torheit der Menschen unendlich übertroffen wird.«
(Herman Melville — „Moby Dick“)
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#37
Nein, Harlech gehört natürlich nicht zu Asgardland, sondern ist eine seperate Serie (wurde auch nicht von De Vita gezeichnet).
Später, wenn ich mehr Zeit habe, werde ich dann noch etwas genauer auf deinen Beitrag eingehen.

(29.12.2016, 10:30)Floyd Moneysac schrieb: Positiv
Obwohl ich DeVitas Stil nicht sehr mag (→ Negativ) finde ich, dass die Naturpanoramen ihm meistens sehr gelungen sind.
Wie es aussieht, brauchst du doch eine Brille. Zynik Balken Die Zeichnungen stammen von Giampiero Ubezio, dessen erste LTB-Geschichte ich ebenfalls rezensiert habe. Wie man das mit De Vita verwechseln kann ist mir wirklich schleierhaft.

Zitat:War des beste von den ,Lustige Taschenbüchern’
Kennt dein Vater 123, 124 oder 131? Würde mich nicht wundern, wenn nein. Sonst wären das nämlich seine Lieblingsbände. Zwinkern Harlech fand ich auch super, kann sich jedoch immer noch nicht mit Asgardland messen.

Zitat:Micky, obwohl er T.U.F.C.L.U.M.M. ist, war gaaaaanz i. O., grade so noch … (aber auch nur dafür, dass er „The users from the Comicforum love the unamusing Micky Maus“ ist)
Was willst du denn mit deinem TUFCLUMM? Wenn, dann müsste es nur "UMM" heißen, aber "Micky ist die Benutzer des Comicforums mögen den unamüsanten Micky Maus" klingt doch wirklich schlecht. Die Abkürzung ist dir nicht gelungen, auch, wenn ich vom Inhalt absehe.
Floyd schrieb:Dann Goofy, W. A. F.,
Was ist das denn für eine Abkürzung?

Wie hat dir denn jetzt eigentlich die Geschichte im Gesamten gefallen? Du hast zwar die positiven und negativen Punkte erwähnt, aber nicht, wie gewichtig du die einzelnen Argumente siehst und welche "Waagenschale" nun überwiegt.
Topolina, Paperopoli und Jungle Town | INDUCKS
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#38
(30.12.2016, 11:29)Floyd Moneysac schrieb: Was dir nicht gelungen ist, ist, auszudrücken, dass dich diese Beizeichnung (bzw. deinen Lieblingsmicky) beleidigt hat. Zynik Und wenn du wirklich das denkst was du schreibst, dann äuser das doch wenigstens angemessen. Nerv

"The users from the Comicforum love the unamusing Mickey Mouse" - "Die Benutzer vom Comicforum lieben den unamüsanten Micky Maus"
Ist etwas grammatisch her falsch?
Nein, aber es müsste ja nur "UMM" heißen:
Du schriebst "Micky ist TUFCLUMM." In dem mit TUFCLUMM abgekürzten Satz ist aber "Users" das Subjekt. Somit ergibt der Satz keinen Sinn: "Micky sind die User vom Comicforum, die den unamüsanten Micky mögen". Mit TAFKAMM würde es funktionieren: "Micky ist der Artist, der früher Micky Maus genannt wurde." Gut, dass ergibt auch nicht wirklich Sinn, aber ist wenigstens besser als TUFCLUMM. Um den Inhalt ging es mir dabei gar nicht so sehr. Und TUFCLUMM ist ja auch nicht mein "Lieblingsmicky".

Zitat:Sag ich lieber nicht, ich will nicht gesperrt werden.
Dann sag es mir per PS.
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#39
Hmmm.... nachdem ich jetzt geschlagene 20 Minuten nach einem Thread zu LTB Sonderband Weihnachten 22 (2016) gesucht habe und nicht fündig geworden bin, wo ich am besten etwas dazu sage, mache ich es einfach hier und ergänze in den nächsten Tagen meine Meinungen zu Band 23 und 24.

LTB Sonderband Weihnachten Nr. 22 (2016)
Was mir gleich nach der Begutachtung des supersüßen Covers aufgefallen ist, ist die Eröffnungsgeschichte mit den Urzeitenten: Wieder mal ein gelungenes Beispiel für die seltsame Veröffentlichungsstrategie. In dieser Geschichte wird von zwei vorherigen Abenteuern mit den Urzeitküken gesprochen, obwohl man diese 2016 noch gar nicht in Deutschland gelesen haben kann! Die erschienen nämlich erst dieses und letztes Jahr, wenn ich mich nicht irre. Apropos irre: "Weihnachtlicher Saurierregen" ist total irre. Ich meine, der Weihnachtsmann reist mit einem von Ingenieur Düsentrieb gebauten Robo-Rentier samt Tick, Trick und Track in die Kreidezeit - nur, damit die drei ein gutes Referat schreiben. Irre, aber nicht unsympathisch und ganz witzig gemacht mit den begeisterten Forschern/Wissenschaftlern, die die drei Urzeitenten (welche versehentlich im Sack des Weihnachtsmannes ins Entenhausen des Jahres 2016 gereist sind) sogleich einsperren wollen.

"Sonne zu verkaufen" war anfangs sehr kreativ und lustig, aber die Wendung mit Iku und den Panzerknackern.... *Kopfschüttel* Ich weiß nicht, das war verdammt lächerlich. Warum zum Geier schlafen die Entenhausener bei künstlichem Sonnenlicht ein? Naja. Zum Glück nochmal alles gut gegangen dank.......Dussel! Greenie 

Richtig gut gefallen hat mir "Das verlorene Weihnachtsfest": Schön absurd und herrlich überspitzt (im positiven Sinne), wie die Entenhausener von derr Weihnachtszeit nur noch gestresst und genervt sind. Zumindest alle außer Habakuk, der mir dann doch ein bisschen zu kurz kam. Trotzdem sehr schöne Moral mit einer bunten Ansammlung an Entenhausenern, absolut richtige Geschichte für das LTB Weihnachten. Viele Figuren traten auch in "Eilige Weihnachtsfracht" auf oder hatten zumindest einen Cameo - und das betrifft sowohl Charaktere aus dem Duck- als auch aus dem Maus-Universum! Micky Maus und Dussel Duck gemeinsam auf einer Insel, wobei letzterer sich nicht einmal an den Namen des Mäuserichs erinnern konnte?! KÖ-NIG-LICHE Unterhaltung unter Strapazierung der Lachnerven! Sehr gelungenerr Abschluss für diesen Band.

Mein heimliches Highlight war aber definitiv "Der Krummsäbel des Dschinghis Khan", der erste Teil der Serie "Wächter der Mysterien" bzw. "Hüter der Mysterien" mit Indiana Goof in der Hauptrolle! Allein ohne Micky wird Indiana in ein spannendes Abenteuer verwickelt, als er der Spur des verschollenen Krummsäbels des Dschinghis Khan folgt, der von niemand geringerem als Marco Polo versteckt worden sein soll. Als riesiger Fan von Indiana Jones und Max Falkenburg haben mir die historischen Hintergründe dieser Geschichte sehr viel Spaß bereitet und die Jagd nach dem Schatz war nicht schlecht inszeniert. Das allerbeste aber ist die Tatsache, dass Indiana Goof am Ende in eine Geheimgesellschaft aufgenomen wird, die mystische Relikte sammelt und vor "den Bösen" aufbewahrt - ähnlich wie "The Quest" oder "Warehouse 13". Von der Mini-Serie sind bisher vier Geschichten von Bruno Sarda erschienen, für die ersten drei legte Emilio Urbano Hand an. Warum es diese Episoden noch nicht ins LTB geschafft haben, wundere ich mich ehrlich gesagt. Meiner Meinung nach wären sie iiiii-deeeee-aaaaal für die "Maus-ohne-Maus"-Geschichte und damit eine gelungene Abwechslung zu den Issel- oder Karlo-Abenteuern! Würde ich sehr begrüßen, zumal auch viele interessante neue Figuren vorgestellt worden sind, die ich gern mal in Action gemeinsam mit Indiana Goof sehen würde.
Leseempfehlung!


LTB Sonderband Weihnachten Nr. 23 (2017)
Auch der 23. Sonderband hat ein sehr süßes Cover mit Dagobert als Weihnachtsmann, der von seinen drei Großneffen geknuddelt wird: Mag ich! Die Schneeflocken im Hintergrund sind ebenfalls ein nettes Detail.
Die Eröffnungsgeschichte um den Stern des Weihnachtsmannes, der den Geist von Weihnachten aussendet und den Dagobert sich deswegen auf seinen Geldspeicher pflanzt, ist reichlich absurd. Trotzdem ganz netter Rückblick in die Zeit des Klondikes, in der sich der junge Dagobert einen Schlitten vom Weihnachtsmann wünscht. Castys "Das Geheimnis von Klüpfelburg" war okay. Etwas vorhersehbar und aus den neuen Charakteren wurde nichts rausgeholt. Schade, dass die Auflösung wieder "Bei Außerirdischen aus dem All ist Alles möglich" war. Und wieso genau wurde Kater Karlo zum Sheriff der Stadt?

Phantomias und Hubert Bogart waren "okay", auch wenn ich nicht verstanden habe, warum die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes diesem seine Magie verleiht und warum ein Zug zur Weihnachtsmannwerkstatt am Nordpol fährt. Einfach nicht hinterfragen.
Die erste richtig gute Geschichte war dann "Eine Hexe für Habakuk": Schön weihnachtlich mit der Moral, wieder Träumen zu dürfen und das Gute im Geschäftsmann zu erwecken. Dagobert kommt zwar nicht so gut weg, aber am Ende zeigt er sich ja dann doch spendabel. Super!
Danach startete Facchini mit "Enten im Schnee" wieder einmal einen wahren Angriff auf die Lachmuskeln: Man sieht in der gesamten Geschichte nicht eine der Figuren vollständig, nur ihre typischen Kopfbedeckungen tauchen oben aus dem hohen Schnee auf! Und Tick, Trick und Track? - Klar, die laufen natürlich auf Stelzen! Greenie

Dann nur noch viel Geplänkel für Zwischendurch, bei dem nur noch Mickys Suche nach dem Weihnachtsmann heraussticht, welcher mit seinem Schlitten über Mexiko abgestürzt und seitdem verschwunden ist. Klar, dass Micky gemeinsam mit einem Weihnachtswichtel die Verfolgung aufnimmt. Ha, und jetzt krieg auch ich mit, was die Weihnachtsmannmütze bewirkt: Sie lässt dem kahlrasierten Weihnachtsmann wieder einen wollig-weißen Rauschebart wachsen! Greenie

Zum Schluss gab's ein gutes Abenteuer mit Franz Gans, der als Agent des Genuss-Geheimdienstes unterwegs ist und ermitteln soll, wer dem Weihnachtsmann die Plätzchen stiehlt.  Verdammt witzig (wie ernst und selbstironisch zugleich sich die Geschichte nimmt) und mit coolen Nebenfiguren ausgestattet. Könnte meinetwegen auch mal wieder im normalen LTB auftauchen!




LTB Sonderband Weihnachten Nr. 24 (2018)
Dieses Jahr wurden wir ebenfalls mit einem tollen Cover beschert, das sogar Mäuse und Ducks zusammen unter/auf/um den Weihnachtsbaum bringt! Außerdem wirkt der Band durch die rote Glitzerfolie sehr edel und weihnachtlich, muss ich schon sagen.
Gleich zu Beginn gibt es eine seeeeeeehr - und ich meine seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr - modernisierte Adaption der Dickens'schen Weihnachtsgeschichte mit Onkel Dagobert in der Hauptrolle, der dem Familienfest zugunsten seines Super-Computers fernbleiben will. Zum Glück reisen die Neffen der Weihnacht mit Dagobert in die Vergangenheit (nach Schottland und zum Klondike), mehr oder weniger in die Gegenwart bzw. ein paar Stunden in die Zukunft (alle Ducks gemeinsam auf Omas Hof) und in die ferne Zukunft (Entenhausen im Jahr 2118, in dem Weihnachten in Vergessenheit geraten ist). Am allerbesten funktioniert hier das schottische Weihnachten in ärmlichen Verhältnissen, denn alle Figuren aus der rosa'ischen Biographie sind dabei: Diethelm, Dankrade, Dortel, Mathilda und Jakob. Nur blöd, dass man die Haarfarbe der beiden Schwestern vertauscht hat. Etwas zu kurz geraten ist meiner Meinung nach die Zukunftsvision, weil dort überhaupt keine Figuren auftauchen. Vielleicht hätte es hier gereicht, nur 10 Jahre in die Zukunft zu gehen? Ich hätte doch SO gern die erwachsenen Drillinge von Ziche gesehen! Denn diese legt sich bei diesem Abenteuer wirklich ins Zeug. Okay, hier und da stimmen die Proportionen nicht 100%ig oder sind die Köpfe etwas groß... Trotzdem: Rundum gelungen!

Weil es so gut passt, komme ich gleich zur letzten Geschichte in diesem Band: Das sechsteilige "Ein Schluck Güte" von Silvia Ziche füllt sage und schreibe 80 Seiten und ist in kleinere Kapitel untergliedert. Während Dagobert sich mit einem neuen Geschäftspartner zusammentut und das Weihnachtsgeschäft mächtig ankurbelt, sind die anderen Ducks (mit der Ausnahme von Dortel Duck) völlig verstört, dass am Geldspeicher von nun an "D. Duck & Partner" steht. Oh, und auch die Panzerknacker haben ihren ganz eigenen Plan ausgeheckt...
Grandios, absolut lesenswert! Beide Ziche-Geschichten zusammen verbreiten mehr Weihnachtsstimmung als der Rest des Inhalts zusammen und machen diesen Sonderband damit für mich als großer Ziche-Fan zum Pflichtkauf! Gut 

Ansonsten kann man noch ein paar Worte über den Rätselcomic verlieren, in dem der Leser wieder selbst entscheiden kann, welchen Weg er wählt und wie die Geschichte ausgeht. Micky ist hierbei auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für Minnie, genauer gesagt einem Stofftier in Rentierform. Sehr hübsch gemacht!
Schlecht weggekommen ist bei mir die Indiana Goof Jagd nach der verlorenen Balalaika. Erstmal ist es überhaupt keine richtige Jagd, sogar Dussel Duck hätte darüber im Schnee stolpern können (!) und dann ist die Wendung auch noch völlig schwachsinnig. Ärgerlich, die Geschichte hatte so gut mit Mack und Muck beim Campen mit Indiana Goof angefangen!! Argh!
Außerdem half Dussel Duck der guten Daisy dabei, gleich eingepackte Geschenke zu....ääh... Also um ehrlich zu sein hab ich den Plot nicht gecheckt. Ich glaube, die Päckchen waren alle gleich eingepackt und Daisy sollte aber was Einmaliges und dann kam Dussel und.....äääh... Oh, es schneit draußen!
Eine langweilige Zeit-Anhalten-Geschichte mit Karlo war auch noch dabei, aber das einzig kreative hieran war der Umstand, dass nur Karlo selbst und ausgerechnet Gamma sich frei bewegen können, während für alle anderen die Zeit stillsteht. Don Rosa lässt grüßen. Nette Figuren-Konstellation und auch köstliche Dialoge, aber eben nicht der große Wurf.

Trotzdem: Kauft den Band, solange er noch in der Auslage liegt! Über 100 Seiten Ziche! Los! Gut
»Manners. Maketh. Man.«
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#40
(28.12.2018, 15:55)Entenfan schrieb: Und wieso genau wurde Kater Karlo zum Sheriff der Stadt?
Ich glaube, das sollte eine Hommage an Walsh/Gottfredson sein, wo Karlo auch gerne mal in unerwarteten Rollen auftaucht.

Zu Band 24 habe ich hier eine Rezension geschrieben: https://www.comicschau.de/plus/ltb-weihnachten-024/

Mir scheint, dass ich wohl, was meine Meinung zu der Daisy/Dussel-Geschichte angeht, eher in der Minderheit bin...
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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