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LTB 414 - Held der Nacht
#1
LTB 414 Held der Nacht

Die Hängematte des Hammurabi
Story: Carol McGreal, Pat McGreal
Zeichnung: Flemming Andersen
Storycode: D 2008-148 Seiten: 32

Gefangen im Zeitstrom
Story: Emanuela Negrin, Lucio Leoni
Zeichnung: Emanuela Negrin, Lucio Leoni
Storycode: I PK 85-1 Seiten: 80

Gefährlicher Schlankheitswahn
Story: Riccardo Secchi
Bleistiftzeichnungen: Lorenzo Pastrovicchio
Storycode: I/D 2010-004 Seiten: 30

Der verschwundene Kapitän
Story: Rodolfo Cimino
Zeichnung: Alessio Coppola
Storycode: I TL 2816-5 Seiten: 28

Spezialagent Franz Gans
Story: Riccardo Secchi
Zeichnung: Lara Molinari
Storycode: I TL 2392-1 Seiten: 31

Das Hexenspray
Story: Bruno Concina
Zeichnung: Valerio Held
Storycode: I TL 2660-3 Seiten: 18

Unauffindbar
Story: Carlo Panaro
Zeichnung: Giorgio Di Vita
Storycode: I TL 2816-01 Seiten: 1

Mission in Modistan
Story: Gorm Transgaard
Zeichnung: Massimo Fecchi
Storycode: D 2007-263 Seiten: 30

Das nächste LTB Kampf der Piraten erscheint am 3. Mai
Geduld ist die Kunst nur langsam wütend zu werden
(Japanische Weisheit)
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#2
Meine Güte... Träume ich eigentlich, oder passiert es gerade tatsächlich, dass gleich drei LTBs in Folge wieder mal eine lange Geschichte beinhalten? Letztes Mal die 100 Seiten DoppelDuck, dieses Mal die 80 Seiten Phantomias und in der nächsten Ausgabe nochmal 60 Seiten "Kampf der Piraten". Eigentlich doch das reinste Wunder. Allerdings finde ich die momentane Ausgabe dennoch nicht allzu gelungen. Mal schauen, ob und wann ich hier eine ausführliche Bewertung schreibe.
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#3
Zitat:Nachdem die letzte Ausgabe ganz im Zeichen von Agent DoppelDuck stand, rückt das seit Dienstag (5.4.) erschienene LTB 414 mal wieder Donalds Rolle als "Held der Nacht", sprich als Phantomias, in den Mittelpunkt: Stolze 80 Seiten füllt nämlich "Gefangen im Zeitstrom" - eine Geschichte, die dem Chefredakteur Peter Höpfner von den Usern des Comicforums [...]

Hier geht's zum Eintrag im Blog!
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#4
Ich finde das neue LTB gut durch die Geschichten mit Franz Gans und die mit Phantomias.
Auch gut ist der Flemming Andersen Comic.
D.O.P.P.E.L.D.U.C.K
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#5
Scheint ein ganz gutes Ltb zu sein,besonders dank Andersen und Fecchi. Freue mich schon,besonders auf den Phantomias-Comic! 80 Seiten,dass gab es schon lange nicht mehr (glaube ich)!
[Bild: sig.png]

ACHTUNG:Ich bin leicht reizbar!Greenie
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#6
So, jetzt hab ich endlich meinen LTB-Rückstand aufgeholt und werd deshalb ein paar Zeilen zum Buch sagen.

Bei Andersen bin ich immer froh, wenn es keine Haudrauf-Geschichte wie z.B. in LTB 412 ist. Man muss auch sagen, dass sich die McGreals in den letzten Jahren verbessert haben. Dennoch fehlt bei Die Hängematte des Hammurabi der letzte Funkte zu einer grünen Einfärbung. Mir ist vor allem das Ende viel zu einfach gelöst. Da hätte man die Geschichte sicherlich noch um ein paar Seiten ausbauen können.
(9 Punkte)

Die beste Geschichte des Bandes ist ohne Zweifel Gefangen im Zeitstrom. Science-Fiction ist zwar nicht unbedingt mein Lieblings-Genre, dennoch ist Leoni und Negrin hier eine sehr gute Geschichte gelungen, der genügend Platz zur Entfaltung gegeben wurde. Ein paar nette Gags waren auch drin und zeichnerisch hat's mir ebenfalls sehr gefallen. Vielleicht kein absolutes Highlight, aber auf jeden Fall lesenswert. (13 Punkte)

Wenn Daniel Düsentrieb sagt, dass sich eine seiner Erfindungen noch in der Testphase befindet, ist das immer ein willkommener Anlass, die Augen zu rollen. Augenrollen Leider tritt genau das bei Gefährlicher Schlankheitswahn ein, sodass die Geschichte eigentlich zu jedem Zeitpunkt vorhersehbar ist. Ansonsten hatte Secchi durchaus den ein oder anderen guten Einfall, letztendlich gefällt mir das Auftreten der Außerirdischen aber nicht wirklich. Und auch Pastrovicchios Zeichnungen gefallen mir im Maus-Universum wesentlich besser. Mittelmaß. (8 Punkte)

Enttäuschend war Der verschwundene Kapitän - meines Erachtens nach sogar die schwächste Geschichte des Bandes, reine Platzverschwendung. Es gibt leider sehr viele erzählerische Schwächen, mich hat mehr oder weniger die gesamte Handlung nicht überzeugt. Spannung kam auch nicht auf. Lediglich Coppolas Zeichnungen sind gut (wenn auch ein bisschen dick getuscht) und werten die Geschichte noch ein bisschen auf. (7 Punkte)

Besser ist Spezialagent Franz Gans. Während Secchi in "Gefährlicher Schlankheitswahn" auf bereits betretenen Pfaden wandert, ist im hier eine recht innovative Geschichte gelungen, die über weite Strecke unterhaltsam ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. (10 Punkte)

Die Handlung von Das Hexenspray ist zwar recht überraschend, insgesamt muss man aber sagen, dass die Geschichte viel zu kurz ist. Auf 18 Seiten kann eben schwer eine ernsthafte Gundel-Geschichte erzählen. Schade eigentlich, denn ein paar nette Ansätze waren da. (9 Punkte)

Mit dem Einseiter Unauffindbar! ist die zweite Maus-Geschichte sowohl quantitativ als auch qualitativ recht spärlich vertreten. (8 Punkte)

Trangsgaard/Fecchi ist nicht die schlechteste Künstler-Kombination im dreireihigen Bereich von Egmont. Bei Mission in Modistan war man um Gags bemüht und hat eine solide Geschichte abgeliefert, bei der mich das Ende überzeugt hat, eine knappe Grünfärbung auszusprechen. (10 Punkte)


Insgesamt: Eine sehr gute Phantomias-Geschichte, eine nette Franz-Geschichte sowie eine akzeptable Abschluss-Story von Fecchi. Den Rest des Bandes halte ich für mehr oder weniger vergessenswert, auch wenn kein Totalausfall dabei war. Bei lustige-taschenbuecher wurde der Band ja sehr gut bewertet (aktuell Platz 89 aller LTBs), mir fällt es aber eher schwer eine Empfehlung auszusprechen...

"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#7
Ich kann größtenteils der Bewertung 313ers zustimmen. Lediglich "Gefährlicher Schlankheitswahn" und "Der verschwundene Kapitän" hätte ich noch etwas schlechter eingestuft, da diese beiden Storys viel zu vorhersehbar sind. Und das mag ich, welche Überraschung, gar nicht.

Die beste Geschichte ist auch meiner Meinung nach "Gefangen im Zeitstrom". Normalerweise mag ich keine hunderte Irrungen und Wirrungen, aber hier hat das, ähnlich wie bei DoppelDuck, perfekt gepasst. Ich muss aber ehrlich zugeben, ich musste die Stelle mit dem Zeitbeben zweimal lesen, bis ich sie verstanden habe. Dass ich das dann auch gemacht habe und nicht gelangweilt weitergelesen habe, spricht doch eigentlich auch für die Geschichte. Fröhlich

Der Rest des LTBs ist mehr oder weniger belanglos, für mich halt stinknormales Mittelmaß. Insgesamt finde ich, liegt hier ein gutes, solides LTB vor, durchaus lesenswert, wenn auch kein absolutes Muss.
Nichts auf dieser Welt, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß - aber man kann es erreichen (Bob Kelso)
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#8
Ich war ziemlich zufrieden gestellt. Das Cover ist toll, und die dazugehörige Geschichte sowieso: kaum jemand macht so gute Phantomias-Storys wie Negrin und Leoni. Spannende und interessante Sci-Fi-Story mit vielen Wortgefechten. Besonders ist, dass man sich viel Zeit lässt, allerdings muss man deswegen auch sagen: so viel passiert gar nicht. Besonders die Rückblende ist eine enorm lange Actionszene. Insgesamt also weniger Handlung als man erwarten könnte, nichtsdestotrotz sehr überzeugend. Das Ende mit dem Epilog ist sehr geschickt konstruiert und schliesst die Geschichte würdig ab. Als Phantomias sich an die Zeitmaschine erinnert habe ich an zwei Geschichten von Leoni/Negrin aus LTB 325 und 335 gedacht, aber die sind erst später entstanden.
Absolut im grünen Bereich ist auch der gefährliche Schlankheitswahn. Zeichnungen toll, ohne Frage, schade, dass man eigentlich gar nicht so viel von den beiden Pastrovicchios sieht. Die Aliens waren gut in die Handlung integriert - allein weil die Story nach 15 Seiten mit den üblichen Twists schon abgehandelt war, da musste ja noch was kommen. Für mich funktioniert es, weil sich dieser Comic selbst nicht allzu ernst nimmt, das Eintreffen der Ausserirdischen war da irgendwie schon folgerichtig; witzig und auf jeden Fall gut inszeniert. Interessant Dagoberts Spruch "Der einzige, den ich über mir dulde, hat einen langen, weissen Bart!" - dürfte eine von ganz wenigen direkten Hinweisen auf Religion sein. Überrumpelt einen zuerst, kann man dann aber hinnehmen. Ach ja, wer hat alles die Anspielung auf Scarpas babylonischen Linsen oben auf Seite 128 erkannt? Greenie
Molinari zeigt uns dann, wie Franz zu seinem Job als Gesundheitskontrolleur gekommen ist, an sich routiniert, aber mit frischen Ideen gewürzt, unterm Strich eine positive Erfahrung.
Auch die Hängematte ist gelungen. Vielleicht nicht überraschend, aber auch nicht einfach nach Schema F. Andersen zeigt ein paar richtig schöne Seiten, das ganze ist gut erzählt; auch wenn es einen schlussendlich kalt lässt. Dennoch gute Unterhaltung.
Die einzige echte Mausgeschichte hat Glück, dass sie mir symphatisch ist. Cimino macht nichts weiter, als mit Versatzstücken zu spielen, mehr kann er nicht, aber irgendwie stimmt die Atmosphäre, getragen von den schönen Zeichnungen doch. Lädt vorallem zum schmöckern ein, dürfte aber bald vergessen sein.
Fecchi lässt sich mal wieder blicken und gefällt - auch wenn er attraktive Menschen garantiert IMMMER genau gleich zeichnet. Auf den 30 Seiten passiert dann auch gar nicht so viel, aber unterhaltend ist es allemal.
Die einzige Geschichte des Bandes, die keinen Anspruch befriedigen kann, ist das Hexenspray. Weil sie so kurz ist, kommt die Grundidee besser zur Geltung, wenn sie länger wäre, wäre sie wohl zu vorhersehbar. Aber auch so nur mittelmässig, ganz zu schweigen von den Zeichnungen.

Wir haben unterm Strich also ein Highlight und dann vorallem mehr oder weniger überzeugende, aber allesamt gut unterhaltende und angenehm gezeichnete Geschichten, gerade mal 19 Seiten des Bandes hätte man anders verwerten sollen.
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