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[LTB] LTB 419 - DONALD DUCK in PHANTOMIAS KEHRT ZURÜCK
#1
Gewöhnen will ich mich nicht daran. Wer macht das eigentlich sonst immer?

Helden unter sich
Vitaliano/Freccero
30 Seiten

Kalt erwischt
Panaro/Mazzarello
30 Seiten

Volltreffer im All
Salati/D'Ippolito
30 Seiten

Die entführten Vierbeiner
Macchetto/Gervasio
29 Seiten

Dussel und die Kunst
Salati/Lucci
Einseiter

Hilferuf aus Dakapo
Casty
35 Seiten

Expedition ins Ungewisse
Halas/Fecchi
35 Seiten

DoppelDuck (18): Eiersuche in Rio
Bosco/Perina
30 Seiten

Mit Blaulicht und Sirene
Gagnor/Uggetti
10 Seiten

Immer einen Schritt voraus
Mainardi/Mazzon
20 Seiten

Quelle: http://www.lustige-taschenbuecher.de/ltb...g-419.html


Das Cover mag ich. Aber die Credits sind billig, da hätte ich VIEL lieber sowas gelesen:

DONALD DUCK in PHANTOMIAS KEHRT ZURÜCK schrieb:DAGOBERT DUCK GUSTAV GANS TICK DUCK TRICK DUCK TRACK DUCK und DAISY DUCK Kamera ANDREA FRECCERO MARCO MAZZARELLO FRANCESCO D'IPPOLITO MARCO GERVASIO Drehbuch FAUSTO VITALIANO CARLO PANARO GIORGIO SALATI AUGUSTO MACCHETTO Produktion EGMONT EHAPA Regie PETER HÖPFNER

Bisschen lang (bei ner einzelnen Storys würd's perfekt gehen), aber mir gefällts. Greenie
Die Storys dazu sind leider eher mau.

Highlight ist Casty. Wundervolle Atmosphäre, etwas, was sonst kaum jemand kann, und sehr schön gezeichnet.
Im Vergleich dazu kann der D-Code natürlich nur verlieren. Thematisch ähnlich, aber nicht subtil genug und öfters mal verliert man den Faden. Dafür passen die Zeichnungen von Fecchi sehr gut zu so einer Abenteuerstory - sollte man öfter bringen, anstatt immer Entenhausen-Klamotten. Hat also noch Spass gemacht.
Der DoppelDuck ist sicher einfacher zu folgen als letztes mal, mir gefällt er. Nicht zu uninspiriert, eine angemessene Episode. Leider ist Perina nicht der richtige Zeichner dafür (ist der überhaupt für etwas der richtige Zeichner?).
Dann überspringen wir zehn Seiten. Keine Ahnung, was jemanden dazu bewegt, so was zu schreiben und dann zu veröffentlichen. Ganz zu schweigen von den stillosen Zeichnungen.
Wie ein guter Lückenfüller aussehen kann, beweist dann immerhin die letzte Story. Fand ich schön, mit den Ballons, gibt eine nette Atmosphäre - nichts besonderes, aber angenehm zu lesen und nicht dumm.

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#2
Gut 
Review zu: LTB419 - "Donald Duck In - Phantomias Kehrt Zurück"


Anzahl Geschichten: 10

#: 1
Titel: Helden unter sich
Story: Fausto Vitaliano
Zeichnungen: Andrea Freccero
Seiten: 5 - 34
Genre: Science-Fiction
Hauptcharaktere: Phantomias - Donald Duck, Dagobert Duck, Baptist
Nebencharaktere: Presse, Wissenschaftler, 2 beobachter von Himmelskörpern

Inhaltsangabe:
Ein neuer Laserstrahl soll zu einem Satelliten im All ausgesendet werden, jedoch prallt der Laserstrahl an einem Meteoriten ab und kommt zur Erde zurück, wo dieser Dagobert Ducks Geldspeicher ins Weltall befördert. Donald und Dagobert müssen einen Weg finden, den Geldspeicher wieder sicher auf den Boden zu befördern...

Kritik:
Die Story klingt seit dem ersten Augenblick hanebüchen und konfus, was dadurch unterstrichen wird, dass der Wissenschaftler der Presse nicht einmal einen handfesten Grund für die Aussendung des Strahls nennen kann, und dass dieser zufällig den Geldspeicher trifft und ihn aus unbekannten Gründen aus der Verankerung reißt und ihn in das Weltall aufsteigen lässt. Dabei bleibt die Atemluft im Geldspeicher und Donald kann Dagobert sogar überzeugen, ihm im ersten Moment glauben zu lassen, Phantomias sei zufällig ebenfalls im Geldspeicher (dabei fällt Dagobert zunächst gar nicht auf, dass sein Neffe zeitgleich mit dem Auftauchen von Phantomias verschwunden ist). In den ersten zwei Sätzen steht soviel unglaubwürdiges drin, dass man die Story beinahe in die Kategorie "Trash" einordnen könnte. Auch die Auflösung der Geschichte klingt kein bisschen glaubwürdig. Jedoch wird hier einmal mehr erkennlich, wie schwierig es ist, wenn Donald in 2 Rollen schlüpfen muss. Die Zeichnungen sind gut, der Erzählstil ist gut, die Story hingegen eher Müll.

Wertung: 3,5 / 5

#: 2
Titel: Kalt erwischt
Story: Carlo Panaro
Zeichnungen: Marco Mazzarello
Seiten: 35 - 64
Genre: Science-Fiction
Hauptcharaktere: Phantomias - Donald Duck, Gustav Gans, Professorin Samantha Simest, Daniel Düstentrieb
Nebencharaktere: Wissenschaftler, Inuit

Inhaltsangabe:
Phantomias fliegt mit Gustav und Professorin Samantha Simest zum Nordpol, um bezüglich der UFO-Forschungsorganisation Informationen über eine außerirdische Sonde herauszufinden. Ihnen ist klar, dass diese Sonde nicht dem Frieden dient...

Kritik:
Im Gegensatz zur trashigen Story der vorherigen Geschichte besticht diese durch nette Details. Es werden z.B. einige neue Seiten an Gustav erkennbar; so arbeitet er bei einer UFO-Forschungsorganisation mit und kommt diesmal ganz und gar nicht arbeitsscheu und ängstlich herüber. Ein neuer Charakter, nämlich die Professorin Samantha Simest, wird auch in die Geschichte mit eingebunden und findet dort ihren Platz. Die Zeichnungen sind gut und versprühen eine tolle Atmosphäre. Einige Action-Szenen sind auch enthalten und die Auflösung ist spannend, auch wenn es meiner Meinung nach wieder unlogisch ist, dass sie durch die Analyse magnetischer Daten sofort darauf kommen, was genau die Außerirdischen vorhaben.

Wertung: 4 / 5

#: 3
Titel: Volltreffer im All
Story: Giorgio Salati
Zeichnungen: Francesco D'Ippolito
Seiten: 65 - 94
Genre: Science-Fiction
Hauptcharaktere: Phantomias - Donald Duck, Daniel Düstentrieb, Tick - Trick & Track, Dorette Duck, Franz Gans, Dussel Duck, Daisy Duck, Dagobert Duck, Baptist
Nebencharaktere: Jahrmarktarbeiter, Nachrichtensprecherin, Alte Weltraumbesatzung

Inhaltsangabe:
Armageddon III, ein Meteroit, droht auf Entenhausen zu stürzen. Phantomias und Herr Düsentrieb versuchen, den Meteroiten mit einem Magnetventilator, der sich auf einer verlassenen Forschungsstation auf dem Planeten Sandzhum befindet, von der Erde abzulenken. Doch auf dem Planeten angekommen, fangen die Probleme erst an: Aliens scheinen sich dort niedergelassen zu haben...

Kritik:
Die Geschichte beginnt wieder mit dem Satz "Da bist du ja endlich! Ich habe schon auf dich gewartet!", eine Art Running Gag in den ersten 4 Geschichten dieses Comics. Die Story kommt einem Katastrophenfilm zugleich, der mit einer Prise Mystery gemischt ist. Das passt sehr gut zusammen und erhöht den Spannungsbogen. Die Zeichnungen und die Erzählweise können überzeugen. Auch die Einschiebung mit dem Luna-Park kommt dem Helden natürlich schlussendlich zugute. Auch die Auflösung ist grandios und spannend. Somit hebt dich diese Geschichte positiv zu der ersten ab.

Wertung: 4,5 / 5

#: 4
Titel: Die entführten Vierbeiner
Story: Augusto Macchetto
Zeichnungen: Marco Gervasio
Seiten: 95 - 122
Genre: Abenteuer
Hauptcharaktere: Phantomias - Donald Duck, Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Professor Pfuihundl
Nebencharaktere: Damenkränzchen (einschließlich Henriette Huhn), Passant, Milliadär, Präsident

Inhaltsangabe:
Daisy ruft Phantomias zu Hilfe: Die Hunde ihres Damenkränzchens sind spurlos verschwunden. Phantomias macht sich auf, um diese aufzutreiben, und trifft auf einen verrückten Professor...

Kritik:
Der Running Gag findet auch hier Verwendung. Ergänzt wird dieser durch den Sauberkeitsfetisch von Phantomias: Er entfernt penibel jegliche Fingerabdrücke auf seinem Gefährt. Die Zeichnungen gefallen mir gut und sind detailreich. Der Professor Pfuihundl verkörpert einen typischen Bösewicht: Lila cape, kantige Kopfform, Maske und einen hässlichen Charakter, der etwas (scheinbar) böses mit den entführten Hunden vorhat. Dabei geht der Professor reichlich skruppellos vor und es kommt zum offenen Kampf. Dafür ist die Auflösung einfach hilarious - und das meine ich positiv! Daran erkennt man wieder, dass sich die Bösewichte oft mit ihren eigenen Waffen schlagen, und das sagt diese Geschichte im Grunde auch aus.

Wertung: 4 / 5

#: 5
Titel: Dussel und die Kunst
Story: Giorgio Salati
Zeichnungen: Andrea Lucci
Seiten: 124
Genre: Comedy
Hauptcharaktere: Donald Duck, Daisy Duck, Dussel Duck
Nebencharaktere: Kinder

Inhaltsangabe:
Dussel unterrichtet Kunstgeschichte auf seine ganz eigene Art.

Kritik:
Viel kann man dazu nicht sagen, außer dass man natürlich das typische von Dussel erwarten sollte. Die Zeichnungen gefallen mir gut, allerdings wurde auf Schatteneffekte (wie sie zunächst nur in den Doppel-D Geschichten, und jetzt auch öfter in normalen Geschichten auftauchen) verzichtet. Ein Schmunzeln kann man sich bei Dussel natürlich nicht verkneifen.

Wertung: 3,5 / 5

#: 6
Titel: Hilferuf aus Dakapo
Story: Casty
Zeichnungen: Casty
Seiten: 125 - 159
Genre: Abenteuer
Hauptcharaktere: Micky Maus, Goofy, Königin Libretta, Akapella, Fürst Falsett, Buffo
Nebencharaktere: Insulaner, Türsteher

Inhaltsangabe:
Micky und Goofy besuchen das alte Quartier von Kapitän Goofrik, Goofys Urgroßonkel. Dabei erzählt Goofy ein paar Legenden von seinem Urgroßonkel, der auf einer Insel namens "Dakapo" stieß, die von der schönen Königin Libretta regiert wurde. Die Dakapaner waren sehr musikalisch und bewahrten Wissen in Form von Klängen in sogenannten Klangflaschen auf. Eines Tages verließ Goofrik die Insel, scheinbar ohne Grund. Nach der Erzählung entdecken Goofy und Micky eine Kiste mit der Aufschrift "Andenken an Dakapo" mit besagten Klangflaschen. Dabei stoßen sie auch auf eine halb im Sand versunkene Flasche, die eine Hilfsbotschaft an Kapitän Goofrik darstellt. Micky und Goofy machen sich sofort auf, um Dakapo zu retten...

Kritik:
Schon von Anfang an weiß man bei dieser Geschichte: "Das muss ein Meisterwerk sein!". Und so ist es auch. So Märchenhaft die Geschichte beginnt, so abenteuerlich geht es auch fortan weiter. Die Zeichnungen sind wunderschön und die neu eingeführten Charaktere genial. So gibt es auch hier wieder einen Bösewicht mit einem Assistenten. Die Geschichte ist spannend, mitreißend, gefühlvoll und vor allen Dingen auch actionreich. Auch hier werden neue Seiten an Goofy bemerkbar; so stürzt er sich todesmutig auf ein Monster, um das Leben der Menschen zu retten - das ist episch und genial, und ganz anders, als man das von Goofy kennt! Überhaupt versprüht das Werk eine märchenhafte Atmosphäre, wie man sie nur selten kennt. Somit stellt die Story ganz klar den Höhepunkt des Comics dar!

Wertung: 5 / 5

#: 7
Titel: Expedition ins Ungewisse
Story: Paul Halas
Zeichnungen: Fecci
Seiten: 160 - 194
Genre: Abenteuer
Hauptcharaktere: Donald Duck, Dagobert Duck, Tick - Trick & Track, Mac Moneysac
Nebencharaktere: Bücherwurm, Museumsdirektor, Bootfahrer, Bauchköpfe

Inhaltsangabe:
Die Duck-Sippe schaut sich im Naturkundemuseum um. Dabei entdecken sie per Zufall ein Foto von den sogenannten Bauchköpfen, die - wie der Name schon sagt - ihre Köpfe an ihrem Bauch tragen. Dagobert will sofort eine Expedition starten, rutscht jedoch aus und zerstört ein Dinosaurierskelett, weswegen ihm die Hände gebunden sind. Er beauftragt Donald und Tick, Trick & Track, die Expedition an seiner Stelle auszuführen. Das Abenteuer beginnt...

Kritik:
Natürlich wird es schwer sein, die vorherige Geschichte noch zu übertreffen, daher ging ich mit nicht so hohen Erwartungen heran - zu unrecht! Auch diese Geschichte weiß zu überzeugen! Zwar ist sie nicht so märchenhaft gezeichnet, aber sie schafft es durch das interessante Setting (Eine Insel voller Seitenarme, auf der eine gänzlich andere Evolution stattgefunden hat) zu überzeugen. Besonders gefallen hat mir das Creature Design und wie die Ducks hier diejenigen sind, die "merkwürdig" aussehen. Eine schöne, abenteuerliche Geschichte, die bis zum Ende motiviert.

Wertung: 4,5 / 5

#: 8
Titel: Agent DoppelDuck (18): Eiersuche in Rio
Story: Marco Bosco
Zeichnungen: Alessandro Perina
Seiten: 195 - 224
Genre: Agentenstory
Hauptcharaktere: Donald Duck - Doppel-D., Dagobert Duck, Agenturchef, Baptist, Kay-K, Bildhauer Nestor Duvall, Gizmo, Stanislav
Nebencharaktere: Maser-Bande, Bürgermeister

Inhaltsangabe:
Donald wird vom Chef der Agentur gerufen, um einen Fall zu lösen. Es geht darum, dass eine Bande von Banditen einen Maser - eine stärkere Form eines Lasers - gestohlen und in einem Kunstwerk, welches aus riesigen Holzeiern besteht, versteckt haben. Dieses Kunstwerk befindet sich in Rio de Janeiro, in Brasilien. Gemeinsam mit Kay-K macht sich Doppel-D. auf, den Maser zu finden und diesem ein Teil zu entnehmen, auf dass dieser ungefährlich werde.

Kritik:
Bei Doppel-D. Geschichten gibt es immer 2 Seiten: Eine Positive und eine Negative. Generell missfallen mir diese doppel- und dreifachspielchen, denn diese sind einfach nur verwirrend und man weiß später nicht, wo vorne und hinten ist. Andererseits haben die Doppel-D. Stories seit jeher ein hohes Maß an zeichnerischer Qualität - egal, welcher Zeichner daran arbeitet, es ist immer der Doppel-D-Typische look vorhanden, der wirklich gut aussieht. Da es schon 18 Episoden gibt, nehme ich an, dass die Serie erfolgreich ist.
In dieser Geschichte wird zum Glück weniger Verwirrung gestiftet. Es gibt mehr Ermittlungsarbeit und gegen Ende auch ein wenig Action. Eine gut durchdachte Agentenstory, nicht mehr und nicht weniger.
Übrigens: Findet ihr nicht auch, dass Doppel-D. und Kay-K gut zusammenpassen? Versteht dies nicht falsch, ich meine, dass sie als Team und als Freunde wirklich unschlagbar sind.

Wertung: 4 / 5

#: 9
Titel: Mit Blaulicht und Sirene
Story: Roberto Gagnor
Zeichnungen: Maria Luisa Uggetti
Seiten: 225 - 234
Genre: Krimi
Hauptcharaktere: Kommissar Hunter, Petunia Hunter, Lanzelot Armleucht, Inspektor Issel, Steinbeiß, Fahrrad-Bande
Nebencharaktere: Radfahrer

Inhaltsangabe:
Eigentlich hatte sich Kommissar Hunter auf einen ruhigen Sonntag gefreut, jedoch kommt es ganz anders: Seine Frau Petunia zwingt ihn, an einem Radrennen teilzunehmen. Zunächst sind seine Probleme rein sportlicher Natur, doch dann schlägt die Fahrrad-Bande zu...

Kritik:
Eine relativ kurze Story mit Zeichnungen, die mich nicht ganz überzeugen. Sie wirken oft detaillos und ein wenig verschmiert. Für eine 10-Seiten-Story geht die Erzählweise in Ordnung, sie bietet kurzweiligen Lesespaß mit ein wenig Action. Allerdings kommt sie nicht an die vorherigen Geschichten heran.

Wertung: 3,5 / 5

#: 10
Titel: Immer einen Schritt voraus
Story: Alessandro Mainardi
Zeichnungen: Michele Mazzon
Seiten: 235 - 254
Genre: Alltägliche Erzählung
Hauptcharaktere: Klaas Klever, Dagobert Duck, Baptist, Bürgermeister, Blitzgold
Nebencharaktere: Autofahrer, Milliardärsclub

Inhaltsangabe:
Durch den infernalischen Lärm, den die Privathubschrauber des Milliardärsclubs verursachen, sieht sich der Bürgermeister gezwungen, diese zu verbieten und Dagobert Ducks Beispiel mit einem Heißluftballon zu folgen. Es entsteht eine Art Wettbewerb, wer den besseren Ballon hat, doch Dagobert ist den anderen stets einen Schritt voraus...

Kritik:
Viel lässt sich zu dieser Story nicht sagen. Mir kam das ganze ein wenig uninspiriert und langweilig hinüber. Die Zeichnungen sind okay und die Story bietet einen durchschnittlichen Abschluss. Vielmehr zeigt sich dort, wie zerstreut die Herren des Milliardärsclubs sind und das Dagobert ihnen immer eine Schnabellänge voraus ist - und dabei stets Gewinn macht.

Wertung: 3,5 / 5

Gesamtwertung: 40 / 10 = 4 von 5 möglichen Punkten (80%)

Fazit: Alles in allem kann sich dieses LTB sehen lassen. Es gibt keine Totalausfälle und sogar ein paar Höhepunkte. Manche Geschichten sind allerdings entweder zu hanebüchen oder wirken uninspiriert. Besonders gut fand ich, wie die 4 ersten Comicgeschichten in Verbindung stehen: Immer ist Phantomias einer der Hauptcharaktere, immer beginnt die Geschichte mit "Da bist du ja endlich! Ich habe schon auf dich gewartet!", und in 3 Fällen handelt es sich um gute Science-Fiction-Geschichten (nebenbei erwähnt mein Lieblingsgenre). In vielen Geschichten werden einige Charaktere wie z.B. Gustav und Goofy neu beleuchtet und erhalten einzigartige Charaktereigenschaften und es werden genügend neue Charaktere vorgestellt. Alles ist in hoher Qualität. Für Phantomias-Fans ist dieser Comic ein Muss.

PS: Ich denke, ich werde in Zukunft zu jedem LTB einen Review verfassen. Ich spiele schon seit sehr langer Zeit mit dem Gedanken, so etwas in der Art zu tun, daher bin ich froh, ein Forum gefunden zu haben, wo die LTBs gut diskutiert werden können.

PPS: Bei meinen "Inhaltsangaben" handelt es sich nicht um penibel-genaue Deutschfach-Inhaltsangaben, sondern um grobe Storyumrisse, die "lust auf mehr" machen sollen. Würde ich die Inhaltsangaben in richtiger Form verfassen, würde ich ja schon die ganze Geschichte verraten.

PPPS (or whatever): Da ich in Sachen Comics nicht so kritisch und eigentlich immer zufrieden bin, werdet ihr von mir 2 oder gar 1-Sterne-Wertungen wahrscheinlich sehr selten sehen. Für mich steht das LTB für Qualität (und das seit Jahren), weshalb es selten Sachen gibt, die ich genaustens bemängeln würde.
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#3
(05.09.2011, 18:50)Waluigifan schrieb: PS: Ich denke, ich werde in Zukunft zu jedem LTB einen Review verfassen. Ich spiele schon seit sehr langer Zeit mit dem Gedanken, so etwas in der Art zu tun, daher bin ich froh, ein Forum gefunden zu haben, wo die LTBs gut diskutiert werden können.

Nur zu. Fröhlich
Die Daten und Inhaltsangaben werden die meisten aber wohl überspringen, da sie hier eh bekannt sind.

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#4
Das Feedback zum LTB 419 ist ja noch überschaubarer als sonst. Irgendwie kann ich es nachvollziehen, da der Band im Endeffekt das Übliche bietet. Mit einer Ausnahme. Aber der Reihe nach:

Bei den vier Phantomias-Comics, die immerhin fast die Hälfte des Bandes einnehmen, stellt sich schnell das große Gähnen ein. Vitalianos "Helden unter sich" überzeugt mich zwar storytechnisch nicht, dafür wird aber die Beziehung zwischen Donald und Dagobert schön in Szene gesetzt. Außerdem gefällt der Opener mit pointierten Dialogen und gelungenen Freccero-Zeichnungen. Panaros Machwerk hingegen langweilt von vorne bis hinten. "Kalt erwischt" nutzt weder die Möglichkeiten, die der Plot hergibt, noch wird das Verhältnis zwischen Phantomias und Gustav beleuchtet. Das riecht nach Auftragsarbeit und bestätigt den leidgeprüften LTB-Leser aufs Neue in seinen Vorurteilen gegenüber allem, was von Panaro kommt. Salatis "Volltreffer im All" bietet eine etwas interessantere Story, die auch inspirierter umgesetzt ist. Letztendlich läuft aber wieder einmal alles zu glatt ab. "Die entführten Vierbeiner" ist mir zu abstrus und kindisch. Immerhin amüsieren die Szenen zwischen Phantomias und Daisy.

Nun zur Ausnahme, die wie so oft von Casty kommt. Gewiss: Die Story von "Hilferuf aus Dakapo" ist relativ simpel und naiv. Allerdings passt diese Naivität perfekt zur Grundstimmung. Ich fühlte mich stellenweise an einen alten Märchenfilm von Disney erinnert, nicht zuletzt aufgrund des liebevollen Artworks.

Wenn Paul Halas zu fabulieren anfängt, kommt dagegen meist Trash heraus. Auch "Expedition ins Ungewisse" konnte mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Erzählerisch bietet die Geschichte keine Überraschungen, stattdessen glaubt Halas, das narrative Vakuum mit Actionszenen und seltsamen Monstern füllen zu können. Die einzelnen Szenen werden zudem stets nach Schema F entwickelt, es fehlt schlicht und ergreifend die individuelle Note. Immerhin: Die Zeichnungen sind von Fecchi und nicht von Bancells.

DoppelDucks "Eiersuche in Rio" ist zumindest kurzweilig und lässig erzählt. Die Hauptstory liegt allerdings schon zu lange auf Eis. Wenn den Autoren nicht bald etwas einfällt, besteht die Gefahr, dass sich das Konzept totläuft.

Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Denn lieber lese ich DoppelDuck (Teil 114) in Buxtehude als "Mit Blaulicht und Sirene". Meine Güte, was für eine Grütze! Öder geht's ja wohl gar nicht. Und dann diese Zeichnungen! Platt, lustlos und schlampig. Ich war ja noch nie ein Fan, aber früher hat Frau Uggetti meines Wissens nach ein wenig besser gezeichnet.

Die Abschlussgeschichte ist solide. "Immer einen Schritt voraus" schnuppert an Pezzin, erreicht aber natürlich nicht dasselbe Maß an Komplexität und Tiefgang wie vergleichbare Storys des Altmeisters. Erkenntnis: Der Tuscher Mazzon kann auch zeichnen.
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#5
Das LTB 419 macht optisch mMn schon ziemlich was her, bei mir waren allen deswegen die Erwartungen schon hoch.
Die erste Geschichte, "Helden unter sich", ist aus meiner Sicht nicht überragend doch die Zeichnungen machen die mittelmässige Story wieder wett. In "Kalt erwischt" ist mMn zu viel von Gustav abhängig wo durch er zum Hauptcharakter wird. Seine Anwesenheit ist hier unverzichtbar da sonst die Expedition gar keinen Erfolg haben würde. Auf "Volltreffer im All" möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. "Die entführten Vierbeiner" eine schöne Idee, die Haustiere der Entenhausener zu perfektionieren, das ist so typisch Mensch, alles muss perfekt sein und ja keine Fehler begehen. Doch scheint es fast Phantomias sind ohne seine Räderraupe beinahe wehrlos.
"Dussel und die Kunst" was soll dazu noch gesagt werden? Ein völlig überflüssiger Onepager auf den gut und gerne Verzichtet werden könnte. Ein Meisterwerk aus Castys Hand ist "Hilferuf aus Dakapo", er zeigt erneut welches Potenzial in Geschichten mit Goofy und Micky steckt. Casty erfindet eine komplett neue Welt die durch Musik zu existieren erscheint und lässt den Leser voll und ganz in diese Welt eintauchen. "Expedition ins Ungewisse" zeigt die Ducks auf Entdeckungstour in einer Amazonasähnlichen Umgebung, eine Geschichte mit vielen ungewohnten Begegnungen.
Die DoppelDuck Episoden werden auch immer langweiliger, in "Eiersuche in Rio" jagen DoppelDuck und Kay-K einer Waffe hiterher die in einem Überdimensionalen Ü-Ei versteckt sein soll. "Mit Blaulicht und Sirene" zeigt Kommissar Hunter mal von seiner sportlichen Seite, diesmal steht ein Radrennen auf seinem Dienstplan.
Zum Schluss muss Dagobert mal wieder seinen Kollegen aus dem Milliardärsclub beweisen, dass er ihnen noch immer einen Schritt voraus ist, sehr empfehlenswer.

Fazit: Ein sehr Phantomias lastiges LTB in dem immer wieder diese Räderraupe in erscheinung tritt. Dadurch wirken die Geschichten teils verknüpft anderen teils aber auch langweilig. Highlights sind mMn "Hilferuf aus Dakapo", "Immer einen Schritt voraus" und Expedition ins ungewisse.
R.I.P Shoya Tomizawa 10.12.1990 - 5.10.2010 Seufz
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