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TGDDSH 275
#1
Fröhlich 
Ich halte es frisch in den Händen (wenn auch ein bisschen spät), und mir steigt der Duft von druckfrischen, guten Comics entgegen.
Hier nun der Inhalt:

Seite 5 Alles Lug und Maskentrug
Ten-Penny Opera (1997)
Story: David Gerstein
Zeichnungen: Daniel Branca/Wanda Gattino
Dt. Übersetzung: Peter Daibenzeiher
D 96084 - aus Mycky Maus 19/1997

Seite 18 Konditionstraining
Spierballen (2005)
Story: Kirsten de Graaf/Mau Heymans
Zeichnungen: Mau Heymans/Comicup
Dt. Übersetzung: Joachim Stahl
H 24211 - Dt. Erstveröffentlichung

Seite 20 Ein seltener Fang
A Dupe in the Deep (1995)
Story: William van Horn
Zeichnungen: William van Horn
Dt. Übersetzung: Peter Daibenzeiher
D 93491 - aus Micky Maus 02/1995

Seite 30 Die Schuputzmaschine
His shining Hour (1959)
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Dt. Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
W/OS 1095 G - aus Micky Maus 16/1962

Seite 32 Leserforum

Seite 34 Entenhausener Geschichte(n), Folge 169
Die Ducks auf Schatzsuche
von Wolfgang J. Fuchs

Seite 36 Rund- und Kunstflug
The Pleasure Flip (1977)
Story: R. A. G. Clark
Zeichnungen: Vicar
Dt. Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
D 3354 - aus Micky Maus 16/1977

Seite 42 Der Tempelschatz des Kaos
De tempelschatten van Gaos
Story: Jan Kruse
Zeichnungen: Ben Verhagen
Dt. Übersetzung: Gerd Syllwasschy
H 87068 - Dt. Erstveröffentlichung

Im nächsten Heft erwarten uns übrigens Geschichten von:

Jack Bradbury
Vicar
Marco Rota
Daniel Branca
und
Francisco Rodriquez Peinado.
Billy Talent - Turn your back

"Dumme Lichtkreaturen! Überall nur Kugeln, Tropfen und
Energiewolken. Wie kann ich ihnen das Hirn wegpusten,
wenn da gar keine Köpfe sind?"


Manche Fischer essen gerne Aal,
und manche Aale essen gerne Fischer.
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#2
Meine Meinung:

Alles Lug und Maskentrug
Eine nette Geschichte. Schön, daß die Panzerknacker und Gundel gemeinsam in einer Geschichte auftreten, das gibt's nicht oft. Zeichnungen gut. 2-

Konditionstraining
Die Zeichnungen sind ja furchtbar - besonders der fallende Donald! Der "Gag" ist auch sowas von unlustig. 5

Ein seltener Fang
Durchschnittliche Geschichte, schlechte Zeichnungen. 4-

Die Schuhputzmaschine
Durchschnittlicher Gag, aber sehr gute Zeichnungen. 2-3

Rund- und Kunstflug
Nette Geschichte, gute Zeichnungen. 2+

Der Tempelschatz des Kaos
Verhagen kann's viel besser - die Zeichnungen sind nicht so gut, insbesondere die Neffen, dabei habe ich von ihm schon barksähnliche Werke gesehen. Story ist spannend. 2-3

PS: Irgendwie steht in den Leserbriefen immer das selbe
PPS: Die Entenhausener Geschichten waren todlangweilig
PPPS: Freue mich schon auf den Rota im nächsten Heft
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#3
Hab das DDSH auch schon fertig gelesen, hier dann mal wieder meine Rezension:

Den Anfang machte ein reimender Daibenzieher mit der Story Alles Lug und Maskentrug von Gerstin und Branca. Ich finde, wie Schwafl auch, eine nette Geschichte nur manchmal ein bisschen ein Durcheinander. 2

Konditionstraining- Oh Mann! Über den Gag lacht vielleichtein dreijähriger! Einen Einseiter zu schreiben ist bestimmt schwer, denn der Gag muss genau passen, weil ansonsten ist es natürlich absoluter Müll. Es gibt nur keine 6, weil, wie ich finde, das erste Bild und das 5. einigermaßen aussehen- im Gegensatz zum Rest. 5-

Nach einer Seite Werbung gehen wir mit William Van Horn auf Tauchgang und schauen was Donald in Ein seltener Fang so treibt. Ich kannte die Geschichte bereits und fand sie nicht wirklich lustig- Im Gegensatz zu den anderen Van Hörnern ein Schuss in den Ofen- 4

Carl Barks lässt Daniel Düsentrieb Die Schuhputzmaschine erfinden- recht lustiger Einseiter, wie ich finde, natürlich sehr gute Zeichnungen- 2

Die Leserbriefe fand ich diesmal recht unterhaltsam.

Donald begibt sich, wenn auch nicht ganz freiwillig, mit Dagobert Und Tick, Trick und Track auf einen Rund-undKunstflug- Herrliche Zeichnungen, sehr lustiger Gag, vor allem wegen Onkel Dagobert- 1

Das Finale gibt uns Verhagen mit Der Tempelschatz des Kaos, wenn auch mit eiem gravierendem Lokikfehler- Dagobert lässt die Schatzkarte fallen- auf die Steine und sie bricht auch. Später aber hält er sie wieder als ganzes in den Händen- komisch. Wenn man das mal übersieht eine spannende Geschichte, mit annehmbaren Zeichnungen. 3+

Fazit: Ordentliches Heft, wenndiesmal aber noch viel Luft nach oben war. Jetzt schnell ausrechnen und die genaue Note lautet: 2,833...
Also ein befriedigendes Heft, wenn man so will. Note für das Heft: 3
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#4
Zitat:Das Finale gibt uns Verhagen mit Der Tempelschatz des Kaos, wenn auch mit eiem gravierendem Lokikfehler- Dagobert lässt die Schatzkarte fallen- auf die Steine und sie bricht auch. Später aber hält er sie wieder als ganzes in den Händen- komisch. Wenn man das mal übersieht eine spannende Geschichte, mit annehmbaren

Ich glaube daß nur der Rahmen brach. Denn Papier kann ja nicht "brechen".
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#5
(07.04.2010, 11:50)Derschwaflkop schrieb: Ich glaube daß nur der Rahmen brach. Denn Papier kann ja nicht "brechen".

Könnte sein. Trotzdem hätte man sich da was besseres einfallen lassen können.
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#6
Zitat:Aufgrund der Oster(f)eiertage haben die meisten Abonnenten ihr TGDDSH erst gestern zum Erscheinungstag bekommen. Die 275. Ausgabe der nun schon 45 Jahre laufenden Reihe ist wie immer für 2,95 € käuflich zu erwerben und enthält insgesamt 54 Comic-Seiten. Die ersten zwölf davon gehen auf die Rechnung des leider schon verstorbenen Argentiniers Daniel [...]

Hier geht's zum Eintrag im Blog!
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#7
Hier denn mal meine Kurzrezi zum Heft:

Alles Lug und Maskentrug
Ein beinahe schon "klassisch" zu nennender Branca. Gundel, Panzerknacker und Dagobert ist eine Kombi die kaum jemand so gut händelt wie Branca. Als Zuckerguß obendrauf noch eine "Gastrolle" für Moneysac. Von mir dafür ein glatte 1 (Anm.: auch in BBB 2 enthalten!)

Konditionstraining
Naja, Donald kann auch mich nicht mit seinem Bizeps-Bällchen beeindrucken. 4

Ein seltener Fang
Nette Story, aber ich hab schon besseres von WvH gelesen. 3

Die Schuhputzmaschine
Ich mochte diesen Gag schon immer! Greenie Ähnliches ist mir im Hotel auch schon mal passiert und auch beim Bund... Daher: 1

Rund- und Kunstflug
Tja, eigentlich eine nette Geschichte, aber bei Kunstflug muss ich immer an Ramstein denken... 2-

Der Tempelschatz des Kaos
Eine schöne Abenteuerstory in Barks Tradition. Gefiel mir recht gut, auch der Schlußgag. 2
Wer good smeert de good föhrt.
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#8
Habs heute fertig gelesen - eine gelungene Ausgabe, wie ich finde.

Cover
Nichts besonderes - aber nette Farben.

Alles Lug und Maskentrug
Das DDSH startet mit einer wundervoll durchkomponierten Story von Gerstein. Dagobert, Donald, die Panzerknacker, Gundel, Moneysack und ein Riesengeschäft - was will man mehr. Dazu von Branca ideal in Szene gesetzt. Wurmt mich dann allerdings doch, dass die Story in BBB 2 praktisch zeitgleich abgedruckt wird...

Konditionstraining
Einseiter eben. Aber schön gezeichnet.

Ein seltener Fang
Find ich einen wirklich gelungenen van Horn. Ein klassischer 10-Seiter nach Mass, wie aus dem Bilderbuch eben mit schön absurden Situationen. Besonders lustig ist Seite 28 oben...Top!

Die Schuhputzmaschine
Da gilt das selbe wie für den ersten Einseiter.

Rund- und Kunstflug
Zwar nur ein Fünfseiter, aber mit gutem Gag und Vicar in guter Form.

Der Tempelschatz des Kaos
Das Higlight der Ausgabe ist natürlich der 25-Seiter. Gelungene Abenteuergeschichte, mit dem besonderen Bonus, dass die Zeichnungen an Barks erinnern. Es gibt zwar keine grossen Überraschungen, aber die Wendungen sind angenehm und die Exposition auf den ersten vier Seiten exemplarisch - so sollte man es machen. Danke für diese holländische Story, liebe Redaktion! Da können gern noch mehr folgen, genug gibts ja.


Eine fast rundum gelungene Ausgabe, eindeutig besser als die letzte, denn diesmal haben nicht nur die Zeichnungen, sondern auch die Storys gestummen. Der Fünfseiter und zwei Einseiter sind dann allerdings nicht das Gelbe vom Ei...da besteht noch immer Verbesserungsbedarf. Ansonsten aber Top.

Der Rota im nächsten Heft ist übrigens der hier: http://coa.inducks.org/story.php?c=D+98157
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#9
Ja, auch für mich eine wesentlich stummigere Angelegenheit als das letzte Heft.
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#10
Ich stumme Dir zu, Brisi! Zwinkern
Wer good smeert de good föhrt.
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#11
Zitat:Das Higlight der Ausgabe ist natürlich der 25-Seiter. Gelungene Abenteuergeschichte, mit dem besonderen Bonus, dass die Zeichnungen an Barks erinnern.
Da kann ich dir nicht zustummen, weil ich mir beim Lesen dachte "Erinnert stark an Rosa, von der Zeichnung her, wie von den Gags." Greenie

Ansonsten:

Alles Lug und Maskentrug
War ne gute Gundel-Story. Gut Finde es allerdings auch ärgerlich, dass man sie - wie schon so oft - zeitgleich in einer anderen Publikation abdruckt. Typisch!

Konditionstraining
Fand ich gar nicht so toll.. eher albern.

Ein seltener Fang
Kannte ich schon (:-O deshalb bloß kurz den Anfang gelesen).. okay gezeichnet, aber die Story hat mir nicht sonderlich gefallen.

Die Schuhputzmaschine
Ja, war ganz annehmbar für einen Einseiter.

Rund- und Kunstflug
Wie sie Donald wieder unrecht getan haben.. Nerv Ansonsten fand ich die Zeichnung gut.

Der Tempelschatz des Kaos
Gut

Würde im Allgemeinem dem Heft die Note 3 geben - also ganz annehmbar, aber nicht toll.
"Aus großer Kraft folgt große Verantwortung."


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#12
Auch ich habe die Ausgabe nun beendet, und präsentiere hier meine Meinung:

Cover
Das Cover passte zum Thema, war von den Zeichnungen her aber nichts besonderes... 3

Alles Lug und Maskentrug
Diese branc´sche Erzählung habe ich erstmal ausgelassen, da sie ja auch im 2 Großen, schwarzen Buch ihren Auftritt hat.

Konditionstraining
Nette Zeichnungen jedoch ein misslungener Gag. 4

Ein seltener Fang
War wie immer eine schöne van Horn Story, wunderbare Zeichnungen und ein recht netter Gag.
Die Geschichte befindet sich aber leider bereits in meinem Besitz... 2-

Die Schuhputzmaschine
War mir noch nicht bekannt.
Schöne Zeichnungen, und ein recht lustiger Witz, aber halt nur ein Einseiter. 3+

Rund- und Kunstflug
Eine schöne Vicar-Story mit einem gelungenen Gag. 3+

Der Tempelschatz des Kaos
Die wohl beste Geschichte in diesem April-Band.
Super Zeichnungen und ein fesselndes Abenteuer! 2+

Insgesamt ein netter aber nicht außergewöhnlicher Band, der nächste sieht aber ähnlich aus.
Billy Talent - Turn your back

"Dumme Lichtkreaturen! Überall nur Kugeln, Tropfen und
Energiewolken. Wie kann ich ihnen das Hirn wegpusten,
wenn da gar keine Köpfe sind?"


Manche Fischer essen gerne Aal,
und manche Aale essen gerne Fischer.
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#13
Die 275. Ausgabe dieses altehrwürdigen Formats wartet mit interessanten Künstlern wie Branca und Van Horn auf und hinterlässt alles in allem einen guten Gesamteindruck. Meine unmaßgebliche Meinung zu den einzelnen Geschichten darf natürlich nicht fehlen:

Alles Lug und Maskentrug: Die Panzerknacker und Gundel Gaukeley versuchen zu demselben Zeitpunkt und an demselben Ort – einem Opernhaus – durch ‚Maskentrug’ den alten Knauser zu bestehlen… Die Rahmenbedingungen für eine gelungene Gagstory sind gegeben und Gerstein schöpft diese in vollem Maße aus. Die Oper ist dabei nicht nur der zentrale Schauplatz dieser rasanten Auftaktgeschichte, sie funktioniert auch als Metapher für das konsequent durchgeführte Motiv des theatralischen Maskenspiels. Natürlich dient sowohl Gundels Gaukelei (!) als auch die Maskerade der Panzerknacker dem höchst pragmatischen Zweck der Selbstbereicherung. Gerade der Panzerknacker geht in seiner Rolle des Operndirektors jedoch dermaßen auf, dass es nicht verwundert, wenn er der Hexe plötzlich Verse schmiedend entgegentritt und am Ende sogar – zumindest sinngemäß – jene Worte wiederholt, die Brületti im Augenblick seiner Knebelung geäußert hatte. Die Umsetzung von Branca rundet das ausgezeichnete Gesamtbild ab: Seine dynamischen, vor Bildwitz strotzenden Zeichnungen passen optimal zu dem durchgehend hohen Erzähltempo und betonen überdies das aberwitzige Moment des Spektakels. Ich lege mich fest: An Brancas Darstellung von Gundel kommen nur wenige Zeichner heran. 13/15 Punkten.

Konditionstraining: All jenen, die gerne veranschaulicht bekommen möchten, was man unter einem ‚lahmen Gag’ zu verstehen hat, sei dieser Einseiter wärmstens empfohlen! 4/15 Punkten.

Ein seltener Fang: Donalds Jagd nach dem Schmallippendämling ist ein typisches Beispiel für den skurrilen Humor von William Van Horn, dem man entweder etwas abgewinnen kann – oder eben nicht. Mir persönlich sagt er zu, zumal er einen von anderen Künstlern zuweilen vernachlässigten Wesenszug der Figur prägnant zu Tage treten lässt: Derart absurde Situationen erleben halt nur diejenigen, die wie Donald zu einer irrationalen Hartnäckigkeit neigen, sobald sie sich erst einmal in eine Sache verbissen haben. Ansonsten unterhält der 10-Seiter mit einigen kleineren Gags am Rande sowie diversen kuriosen Fischarten mit noch kurioseren Namen. Das Ende wirkt allerdings sehr gesucht und für Van-Horn-Verhältnisse ist die Geschichte letztendlich auch nicht übermäßig lustig. 12/15 Punkten.

Die Schuhputzmaschine: Mehr als die eigentliche Pointe hat mich der Umstand amüsiert, dass sich der Herr Ingeniör rasiert – und noch dazu auf so althergebrachte Art und Weise. 8/15 Punkten.

Rund- und Kunstflug: Ein durchaus recht spaßiger Lückenfüller, der von einer guten Übersetzung profitiert. Leider bieten fünf Seiten schlichtweg nicht genug Raum, um eine interessante Story zu entfalten. Dementsprechend bleiben sowohl die Handlung als auch die agierenden Figuren notwendigerweise eindimensional. 9/15 Punkten.

Der Tempelschatz des Kaos: Diese Schatzsuche der Ducks lebt in erster Linie von ihren humorvollen Elementen. Dahingegen gelingt es Kruse und Verhagen nur bedingt, Spannung aufzubauen. Bereits beim ersten Auftritt des Schurken Schacher, ist ihm seine weitere Rolle in der Geschichte mühelos am Gesicht abzulesen. Seine Intervention im Tempel nimmt sich dann auch vergleichsweise armselig und unspektakulär aus. Ohnehin hätte die Sequenz im Tempel einige spannende und dramatische Wendungen vertragen können. Unterhaltsam ist die Lektüre dennoch: Hierfür sorgen einige witzige Ideen, wie etwa das Verwenden von Oberteilen als Fackeln, sowie der durchgehend zynische Pragmatismus von Dagobert. Die flotte Übersetzung von Gerd Syllwasschy betont zudem die komische Komponente und trägt ihren Teil dazu bei, dass sich der Leser nicht langweilen muss. 11/15 Punkten.
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#14
Habt ihr alle Harpo in der Oper entdeckt?
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#15
Aber sicher dat! Zwinkern
Wer good smeert de good föhrt.
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#16
TGDD 275 ist definitiv ein Heft, das die vielen Rezensionen hier verdient hat!

Für einen guten Auftakt sorgt Branca mit Alles Lug und Maskentrug. Mir gefällt vor allem das Zusammenspiel von den Panzerknackern, Gundel und Moneysac. Die Handlung ist clever und auch nicht vorherzusehen. Insgesamt gibt's dann aber doch keine dunkelgrüne Bewertung von mir, mir ging's ein bisschen zu sehr drunter und drüber, nicht alle dieser abstrusen Situationen fand ich lustig. Von Branca wurde die Geschichte natürlich sehr gut gezeichnet, wobei ich ja finde, dass seine Zeichnungen im Laufe der 90er zwar nicht an Dynamik, dafür aber etwas an Schönheit verlieren. 11 Punkte.

Den darauffolgenden Einseiter Konditionstraining fand ich jetzt nicht so schlecht, wenn auch nicht wirklich witzig. 8 Punkte.
Besser ist da in jedem Fall Die Schuhputzmaschine. Der Gag ist typisch Barks. 12 Punkte.

Vergessen werden darf auf keinen Fall Ein seltener Fang. Weiß gar nicht, was die meisten von euch haben, meiner Meinung nach ist es eine ziemlich gute Geschichte von Van Horn. Brilliant ist aber vor allem auch Daibenzeiher, der sich mit seinen Fischnamen mal wieder selbst übertrifft. Auch ansonsten eine schöne Geschichte mit einigen Gags drin. Das Ende mit dem wandlungsfähigen Fisch ist ein bisschen absurd, fand ich aber trotzdem nicht schlecht. Übrigens fällt mir gerade auf, dass es die einzige Geschichte des Heftes ist, die ein Happy End hat. 12 Punkte.

Für eine fünfseitige Geschichte ist auch Rund- und Kunstflug eigentlich in Ordnung. Die Handlung ist nicht sonderlich kreativ, es wird eigentlich nur ein Gag wiedergegeben, aber auf den gut hingearbeitet. Dafür ist schon noch eine grüne Einfärbung drin. 10 Punkte.

Der Tempelschatz des Kaos ist wieder eine dieser Erstveröffentlichungen, die ich gerne öfter im TGDD sehen würde. Eine interessante, stimmige Schatzsuche, die sich den Platz nimmt, den sie braucht. Dass Schleicher der Schurke war, war zwar von Anfang an ersichtlich, dass wird denke ich aber mit der kreativen Art seiner Erpressung ausgeglichen. Und auch die nochmalige Wendung am Schluss fand ich gelungen. Dazu ein bisschen Witz (die verbrannte Kleidung), sehr schöne Zeichnungen und eine gelungene Übersetzung - top! 14 Punkte!

Das Leserforum zeigt, dass es nicht immer vom Alter abhängt, wie viel Ahnung man hat: Dem Leserbrief von Jakob Kobler kann ich eigentlich nur zustimmen, bei dem Brief von Rolf Rollermann ist aber Kopfschütteln angebracht. Die Antworten der Redaktion waren diesmal relativ ausführlich, nur warum man die Poster-Frage nicht beantwortet hat, ist mir ein Rätsel... Fuchs hat diesmal ein relativ gewöhnliches Thema gewählt und die üblichen Barks-Geschichten heruntergespult. Mal wieder zu beispielhaft und zu wenig analytisch.

Insgesamt ein wirklich tolles Heft! Ich denke, es zeigt, dass man auch ohne Barks (der Einseiter zählt nicht) und Rosa ein sehr gutes Heft zusammenstellen kann. Und, dass es auch durchaus noch gute lange Geschichten gibt, die noch nicht in Deutschland veröffentlicht wurden! Auch das Ausbleiben der in der letzten Zeit überrepräsentierten Amerikaner fand ich gut. Gut

Auch das nächste Heft schaut nicht schlecht aus.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#17
(17.04.2010, 22:09)313er schrieb: ...bei dem Brief von Rolf Rollermann ist aber Kopfschütteln angebracht. Die Antworten der Redaktion waren diesmal relativ ausführlich, nur warum man die Poster-Frage nicht beantwortet hat, ist mir ein Rätsel...

Die wurde doch in den vorherigen Ausgaben ziemlich oft gestellt, und da wurde, soweit ich weiss, gesagt das Heft würde mit Poster noch teurer werden.
R.I.P Shoya Tomizawa 10.12.1990 - 5.10.2010 Seufz
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#18
Glaubst du doch selber nicht. Bei der Druckauflage sind das doch maximal 4 Cent, oder so?!
[Bild: 343894.png]
Houston! We got a problem! Our computer just started burning!
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#19
Meine Rezi kommt spät aber sie kommt. Sogar 313er hat seine geschrieben, das mag schon was heißen Balken
Also los gehts:

Ich beginne gleich mal mit der ersten Geschichte des Heftest die mir, vorweg gesagt, sehr gut gefallen hat.
Alles Lug und Maskentrug hat eine wunderbare Handlung über die ich an einigen Stellen richtig lachen musste. Nicht nur das Zusammenspiel von den Panzerknackern und Gundel war gut ausgebaut sondern die gesamte Rahmenhandlung war sehr schön durchdacht. Trotz der großen Augen haben mit die Zeichnungen von Branca sehr gut gefallen. Auf jedem Panel war viel geboten und es wurde dynamisch, abwechslungsreich und schön gezeichnet.
Alles wunderbar also und auch ein Highlight des Heftes

Handlung: 2+
Zeichnungen: 2+


Huchje, gleich die Zweite Geschichte "Konditionstraining" hat den sehr guten Eindruck des Heftes, der durch die erste Geschichte entstanden ist, getrübt. War zum Glück nur ein Einseiter. Jedoch war der Witz noch fast noch schlechter als Mario Bart und Mittermeier zusammen. Oder nein. So tief wie die kann nicht mal ein Moorleiche sinken. Deswegen ist ein Disney Comic auch nicht mit diesen Wesen vergleichbar, da hier nämlich doch noch ein gewisser Charme vorhanden ist. Die Zeichnung fand ich gar nicht mal soo schlecht, waren ja auch von Heymans, der auch in diesem Einseiter kein schlechtes Zeichenwerk vollbracht hat. Jedoch die Geschichte war ein Flop, demnach komme ich zu folgendem Schluss:

Handlung: 5
Zeichnungen: 2-


William Van Horn hat in seinem Comic "Ein seltener Fang" mal wieder sein Humoristisches Talent bewiesen, das wie 313er schon gesagt durch Daibenzieher in den Höhepunkt gebracht wurde. Die Namen waren wirklich Genial. Die Story war witzig und schön geschrieben. Zu den Zeichnungen brauche ich eigentlich nur wenig zu sagen, allerdings muss erwähnt werden, wie genial doch van Horn ist. Die Zeichnungen haben mir demnach sehr gut Gefallen und die Fische sahen manchmal echt lustig aus Greenie

Zeichnungen: 2+
Handlung: 1


Tja, gut, besser, Barks. Der Einseiter "Die Schuhputzmaschine" war wie immer sehr lustig und Barks-typisch. Die Zeichnungen gefielen mir.

Zeichnungen: 2
Handlung: 2


Rund und Kunstflug hatte sowohl eine runde Geschichte als auch kunstvolle Zeichnungen. Ich fand die Handlung recht witzig, jedoch nicht so wie die ersten beiden längeren Comics. Vicars Zeichnungen gefallen mir so oder so und auch. Ich fand besonders schön, die Flugzeuge anzusehen die in Action-geladenen Panels durchs Bild pesten. Detail-getreu und und Dynamisch, so müssen Zeichnungen sein. Vicar hat mal wieder alles richtig gemacht einen guten Comic, der kurzfristig unterhält zu publizieren.

Zeichnungen: 1-
Handlung: 2-



Der Tempelschatz des Kaos
von Ben Verhagen. Warum denn nicht öfters so was? Die Zehntausendste Neuauflage von Barks oder Rosa kann man sich doch auch sparen, wenn es solche Comics gibt, die noch nicht ihren Weg nach Deutschland gefunden hatten und von eher unbekannten, jedoch auch begabten und guten Zeichnern erstellt wurden. Dieser Comic beweist es mal wieder, das es auch die kleinen Zeichner sind, die würdig sind, in ein TGDDSH zu kommen. Die Zeichnungen gefielen mir recht gut und auch die Handlung war bis auf das Ende schön. Ja auch diese Geschichte war ein weiteres Highlight des Heftes.

Zeichnungen: 3+/2-
Handlung: 2-


Fazit in einem Satz: Sehr gut, so sollte ein gutes TGDDSH sein Fröhlich
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