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LTB 434 - Das Orakel der Mayas
#1
Das neue LTB ist heute mit der Post angekommen:

Titel: Einsatz in Brutpia
Seiten: 35
Genre: Mystery, Fantasy
Zeichnungen: Flemming Andersen
Geschichte: Lars Jensen
Wieder eine der typschen OMA Geschichten. Es geht wiedermals um Donald und Dussel, die die Wiederkehr Mak Mallochs verhindern müssen. Dieser hat sich nämlich mit seinen Monsterkollegen inzwischen einen Weg an die Oberfläche gebahnt. Die Zeichnungen sind Gescmackssache, die Story eher wiederaufgekautes Zeugs. (pfui, kann man da ruhig hinzufügen)

Titel: Sorglose Helfer
Seiten: 1
Genre : "Gag", Einseiter
Zeichnungen: Marco Palazzi
Geschichte: Marco Palazzi
Die Geschichte würde ja gar nicht so schlecht sein, aber dennoch ist dieser Einseiter wieder einmal "Ramsch" (mMn).
Der Rest folgt in Kürze...
"Ich glaube übrigens, dass das gesamte Universum mitsamt allen unseren Erinnerungen, Theorien und Religionen vor 20 Minuten vom Gott Quitzlipochtli erschaffen wurde. Wer kann mir das Gegenteil beweisen?"

- Bertrand Russell (1872-1970)

Inducks: Mindstorms2
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#2
Habe es noch nicht ganz gelesen, aber die Maya- Geschichte hat mir so sehr gefallen. Genial, wie Dagobert die Naivität der Menschen für sein Geld ausnutzt (Katastrophen- Spiele, Katastrophen- Filme...).
Auch gut: Kanal K - Die Katastrophe sind wir.
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#3
Zitat:Erscheinungsdatum: 16. Oktober 2012
Preis: 5,50 € (Ö: 5,70 € / CH: 10,50 SFR)
Comicseiten: 250

In den letzten LTB-Ausgaben gab es meistens nur eine Maus-Geschichte. Das ist zwar auch in Band 434 der Fall, dafür hat die es aber in sich: Micky-Fans dürfen sich auf eine 72-seitige Dracula-Parodie von Bruno Enna und Fabio Celoni [...]

Hier geht's zum Eintrag im Blog!
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#4
Das klingt nach einem LTB das ich mir mal wieder ansehen könnte. Was mich stört, ist der dämliche, beinahe dümmlich zu nennende Titel "Graf Phantula"! Was soll so etwas bloß immer? Muss irgendeine schlimme Krankheit sein, gute Titel auf Teufel komm raus zu verhunzen!
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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#5
(18.10.2012, 11:03)FAB schrieb: Auch gut: Kanal K - Die Katastrophe sind wir.

Habe das LTB noch nicht aber bei uns gibt es einen Radiosender der Kanal K heisst, dieser Titel würde mMn auch gut zum Sender passen.
R.I.P Shoya Tomizawa 10.12.1990 - 5.10.2010 Seufz
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#6
@ Mile
Ich verstehe ebenfalls nicht warum man nicht einfach den italienischen Titel übernommen hat. Alle anderen Ländern, in denen die Storie bisher veröffentlich wurde, haben es ja so gehandhabt - nur Deutschland bildet eine unrühmliche Ausnahme.

Seit ein paar Jahren habe ich mir zum ersten Mal wieder eine aktuelle Ausgabe des Lustigen Taschenbuchs zugelegt. Aufgrund des 50-seitigen Cavazzanos und vor allem der „Dracula“ Parodie konnte ich nicht wiederstehen. Und allein schon wegen letzterem Comic hat sich der Kauf absolut gelohnt.

Aber der Reihe nach.

„Einsatz in Brutopia“ hat mir nicht sonderlich zugesagt. Es fehlt atmosphärische Dichte oder Spannung. Wirklich amüsant fand ich die Geschichte ebenfalls nicht. Lediglich die Figur des brutopischen Diktators sorgt für einige nette Szenen. Inwiefern die Handlung abgekupfert ist kann ich nicht sagen, ich kenne die beiden Vorgänger nicht, aber auch für sich allein stehend überzeugt sie nicht.
Anderses Zeichnungen wollen mir einfach nicht zusagen. Weder den Hintergründen noch den Figuren kann ich etwas abgewinnen.

Der darauf folgende Einseiter ist reichlich unspektakulär, viel zu sagen gibt es darüber nicht.

Ganz anders verhält es sich mit der Dracula Parodie. Bruno Enna gelingt es ausgezeichnet Atmosphäre zu erzeugen und von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Geschichte ist vor allem zu Beginn recht ernst, später folgen etwas mehr (aber nicht zu viele) humoristische Elemente. Das Problem, dass in Disney Comics naturgemäß kein Blut gezeigt werden kann wird meiner Meinung nach stimmig und amüsant gelöst ohne zu sehr ins Alberne abzurutschen. Erzählt wird die Geschichte wie das Original anhand von Tagebucheinträgen; das funktioniert sehr gut, vom Anfang bis zum (äußerst gelungenen) Finale wird der Spannungsbogen aufrecht erhalten.
Unterstützt wird die Storie von den fantastischen Zeichnungen und einer tollen Kolorierung Fabio Celonis. Sehr dynamisch aber auch mit viel Liebe zum Detail, mit gelungenen, ungewöhnlichen Perspektiven trägt er einen wesentlichen Teil zum Gelingen der Geschichte bei. Beim Abdruck im recht kleinen LTB geht leider einiges von der Wirkung der Zeichnungen verloren. Ein Abdruck im Heftformat wäre wünschenswert, ist aber wohl kaum realistisch.

Mit „Maskierte Kontrahenten“ folgt eine Phantomias Geschichte, die sich durch eine ungewöhnlichen Handlung von durchschnittlichen Phantomias Geschichten abheben kann. Phantomias kämpft hier nicht gegen einen Bösewicht sondern wetteifert mit Sergei Schlamassi um die Gunst der Entenhausener und die der Rolle als beliebtester Superheld. Das sorgt für viele witzige Szenen, verpackt in eine schlüssige Storie.

„Der perfekte Butler“ macht aus der gar nicht mal so schlechten Grundidee kaum etwas; die Handlung ist langweilig und vorhersehbar. Immerhin sind Gottardos Zeichnungen gelungen.

Mit „Die Geister von Gold City“ folgt meine zweitliebste Geschichte des Bandes. Das Szenario mit ungewöhnlichen, charakterlich interessanten Geistern, einem Kino in dem „Billy the Kid“ in der Endlosschleife läuft und einem ungelösten Rätsel, dass man förmlich in der Luft spürt und auf dessen Auflösung man gespannt wartet, unterscheidet sich sehr angenehm von üblichen Stories. Die Auflösung kommt zwar ein wenig abrupt und ist etwas vorhersehbar, führt die Handlung aber doch stimmig zu Ende.
Freccero gelingt es sehr gut den Geistern Charakter zu verleihen; im allgemeinen gefallen mir die Zeichnungen sehr, genauso wie die Kolorierung. Ein letzter Pluspunkt der Geschichte sind die gelungenen Dialoge mit viel Wortwitz.
Mit der Schluspointe (drittletzte Seite) kann ich aber kaum etwas anfangen und auch der darauf folgende Art Epilog gefällt mir nicht. Schade!
Wenn man das Ende noch nicht kennt, besser nicht öffnen:
Spoiler:
Dass die Geister am Ende die Touristen durch ihre Stadt führen ist schrecklich klischeelastig; ich frage mich ob Fausto Vitaliano die Geschichte schnell beenden wollte oder ihm einfach nichts besseres eingefallen ist.


"Süßes oder Saures“ kann man getrost vergessen. Primus von Quack versucht ein Monster, von dem er in einem alten Buch zuvor gelesen hat und das nun tatsächlich an seiner Tür klingelt zu beschreiben. Das Monster flieht und zieht eine Verwüstungsspur hinter sich. Primus versucht dem Monster zu folgen. Mehr passiert nicht.
Das Monster ist albern und komplett charakterlos; Primus Jagd ist vorhersehbar und keineswegs lustig, der Schlussgag fügt sich qualitativ nahtlos ein.

Nun zur letzten Geschichte, die vom drohenden Weltuntergang handelt. Die Auswirkungen der Maya Prophezeiungen auf die Menschen, werden herrlich überspitzt und mit viel Witz dargestellt. Gleiches gilt für Dagoberts Geldgier. Cavazzanos Zeichnungen, besonders die Szenen vom Kanal K, dem Katastrophenkanal, unterstützen optimal die satirischen Elementen.
Allerdings werden auch ernstere Töne angeschlagen. Die hier vorzufindene Interpretation des Weltuntergangs ist interessant und die Moral, die Wichtigkeit des Schutzes der Erde, wird dem Leser nicht zu arg aufgedrückt.
Bei der Reise nach Yucatán vermisste ich allerdings Atmosphäre und Spannung und leider liest sich die Geschichte nicht komplett flüssig; die Auflösung überrümpelt ein wenig und ist nicht wirklich was neues. Schade, denn mit besser ausgearbeiteter Handlung hätte das ein richtig gute Storie werden können; Cavazzanos Zeichnungen hätten ohne jeglichen Zweifel das Zeug dazu.

Insgesamt ein LTB das meine Erwartungen zwar nicht übertroffen aber doch erfüllt hat.

Meine persönliche Rangliste:
1.Graf Phantula
2.Die Geister von Gold City
3.Das Orakel der Mayas
4.Maskierte Kontrahenten
5.Der perfekte Butler
6.Sorglose Helfer
7.Einsatz in Brutopia
8.Süßes oder Saures

Nach den ersten vier Plätzen sehe ich ganz klar einen qualitativen Schnitt.


Nebel schelmenzünftich. 1 erster DianenSchlag; (LerchenPrikkel). Gestier von JungStieren. Und Dizzyköp gstes schüttelt den Morgen aus. / (Aber Sie, noch vomvor—4benomm’m,shudderDemitden(echtn!)Bakk’n)
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#7
Wieso verschmähen denn alle "Einsatz in Brutopia"? Die Zeichnungen von Andersen sind doch nun wirklich nicht so schlecht! Vielleicht trägt der viele Qualm in den Panels dazu bei, dass die Zeichnungen auf die Dauer etwas ermüdigend sind. Ansonsten
kann man, meine ich, die Geschichte schon als Gelungen bezeichnen. Ich meine, dass sie auf jeden Fall einen 5. Platz verdient hätte
(aber nur da die Geschichten "Graf Phantula", "Die Geister von Gold City", "Das Orakel der Mayas" und "Maskierte Kontrahenten"
wirklich noch besser sind Erstaunt).

Auf jeden Fall ein sehr gutes LTB! Absolut lesenswert.Gut
G.R.I.F.F.E.L C.: GRoßer Internationaler Fan der Fantastischen Eindrucksvollen Lobenswerten Comics

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#8
Gerne verlinke ich auch hier noch auf die Rezension von Damian zum Band: http://www.fieselschweif.de/publikationen/ltb-434/ Zwinkern

Ich selber konnten den Band bisher leider noch nicht lesen. Aber in welchen Punkten stimmt ihr Damian zu, in welchen weniger?
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#9
Ich bin mit der Rezension absolut einverstanden, bis darauf, dass "Die Geister von Gold City" hinter "Das Orakel der Mayas" steht.
Ansonsten:

Weiter so!
G.R.I.F.F.E.L C.: GRoßer Internationaler Fan der Fantastischen Eindrucksvollen Lobenswerten Comics

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#10
(03.11.2012, 22:07)313er schrieb: Aber in welchen Punkten stimmt ihr Damian zu, in welchen weniger?

Seine Rezension hat mir sehr gut gefallen, mein Fazit stimmt im Groben ja auch mit seinem überein. Die Unterschiede denke ich haben mit der wohlbekannten Verschiedenheit der Geschmäcker zu tun.
Groß etwas zu kritisieren habe ich nicht und nur in ein, zwei kleineren Punkten bin ich nicht seiner Meinung.


Nebel schelmenzünftich. 1 erster DianenSchlag; (LerchenPrikkel). Gestier von JungStieren. Und Dizzyköp gstes schüttelt den Morgen aus. / (Aber Sie, noch vomvor—4benomm’m,shudderDemitden(echtn!)Bakk’n)
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