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LTB Duck Tales 1+2
#1
Am 7.09.2018 und am 21.09.2018 erscheinen zwei LTB Duck Tales Bände.

Hier der Inhalt des am 7.09.2018 erscheindes Buch :
Die Jagd nach der Nummer Eins (Deutsche Erstveröffentlichung)

Der Eisdämon
Die Rache von Napalabama
Der Untergang von Neu-Atlantis
Gestrandet
Mittellos (aber nicht ohne Mittel)
Im Hexenkessel von La Brujaha
Das Spiel ist aus
Die Suche nach dem gelben Hai
Teil 1: Abenteuer mit Biss
Teil 2: Attraktion mit Grips
Diamanten im Meer
Der Schatz der Bumerang-Insel
Urlaub am Busen der Natur

Quelle : https://www.egmont-shop.de/ltb-ducktales-band-1.html


Hier der Inhalt des am 21.09.2018 erscheindes Buch :
Die Gold-Odyssee (Deutsche Erstveröffentlichung)

Der Mond aus Gold
Der letzte Druide
Verschollen hinter der Milchstraße
Der Verdammte von Sarras
Der Blaue Planet
Ein goldenes Ende
Rückkehr zum Mond
Himmelhoch jauchzend
Fliegen mit Vergnügen
Die Tiger-Lilly
Der Gedanken-Detektor

Quelle : https://www.egmont-shop.de/ltb-ducktales-band-2.html
Dazu gibt es auch eine Sammelbox : https://www.egmont-shop.de/lustiges-tasc...huber.html

Engel Gut
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#2
Gerade die Sammelbox bestellt. Die Zusammenstellung gefällt mir, viel davon habe ich nicht und wenn, dann habe ich die Geschichten schon längst wieder vergessen. Zwinkern
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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#3
„K.U.R.V.E“- Die Kurz-Rezension von Enti

Heute #1: Lustiges Taschenbuch „DuckTales“
 
Das Lustige Taschenbuch „DuckTales“ bietet Freunden der beliebten Zeichentrickserie aus den 80ern endlich die Möglichkeit, mit Onkel Dagobert, seinen Großneffen Tick, Trick und Track sowie vielen anderen bekannten Figuren aus den „DuckTales“ – wie Quack dem Bruchpiloten, Nicky Vanderquack oder Doofus – auch im Comicformat auf spannende und vor allen Dingen lustige Abenteuer rund um den Globus zu gehen!
 
Da ich seit Kindheitstagen jede Folge der DuckTales in- und auswendig kenne und sowohl die deutschen als auch die originalen us-amerikanischen Dialoge förmlich mitsprechen kann, habe ich mich natürlich riesig über die Veröffentlichung der beiden DuckTales-LTBs gefreut. Das DuckTales-Universum hat einfach seinen eigenen Charme und funktioniert prima in einer Art „Parallel-Dimension“ – sowohl abseits vom amerikanisch geprägten Entenhausen von Barks und Rosa als auch der italienisch interpretierten Gumpenmetropole von Scarpa & Co..
 
Die LTB-Ausgaben der DuckTales erschienen im Spätsommer (oder Frühherbst?) dieses Jahres und ersetzen damit die beiden jährlichen Ausgaben des „LTB Präsentiert“, in denen mittlerweile Disney-Geschichten einer spezifischen Reihe in edler Aufmachung für Liebhaber zusammengebracht werden. Nachdem im letzten Jahr Goofy mit seiner komischen Historie nur eher mäßig punkten konnte (ich persönlich fand die Storys bis auf ein paar gelungene Slapstick-Einlagen eher fad), sollten es die über Publikationen wie das „Micky-Maus-Magazin“ oder das „Lustige Taschenbuch“ heraus bekannten „DuckTales jetzt reißen – denn ich kenne viele Leute, die die Abenteuer der Ducks zwar gern im Fernsehen verfolgt haben, aber noch nie im Bücherregal zugegriffen haben. Ob hier womöglich Potenzial schlummert?
 
Klarer Fall. Der Start des modernisierten DuckTales-Reboots im deutschsprachigen Raum war geradezu der perfekte Anlass, die etwas angestaubten Comicgeschichten aus den USA auch in Deutschland (wieder) zu veröffentlichen. Ein paar der Storys kennen Leser schon aus älteren Ausgaben der Micky Maus, die meisten (gerade längeren) Reiseberichte von Onkel Dagobert dürften den meisten jedoch noch unbekannt sein. Zielgruppengerecht konnte man mit diesen Bänden wahrscheinlich die Zuschauer der DuckTales erhaschen, die mit der zeitgenössisch actiongeladenen Neu-Interpretation der Serie im „freshen Look“ wohl eher nichts anfangen konnten.
 
Nun zum Inhalt. Die abgedruckten Geschichten basieren nämlich nicht haargenau auf existierenden Folgen der originalen Zeichentrickserie. Sie spielen vielmehr im interessanten Mini-Kosmos der „DuckTales“ und hätten entsprechend Grundlage für neue Episoden sein können. Dabei sind die Figuren eins-zu-eins aus den Disney-Cartoons entnommen und gerade Fans der beliebten Serie werden die kleinen Details und verspielten Eigenarten mühelos erkennen. Beispiele gefällig?
 
So trägt die verwegene Hexe Gundel Gaukely nur in den DuckTales einen leicht violetten Lidschatten über ihren langen schwarzen Wimpern, die verholzten Krümmungen von Mac Moneysacs Gehstock sind nur im TV so gut zu erkennen und die hervortretende Gurgel von Erfindergenie Daniel Düsentrieb sah schon damals nicht sehr gesund aus. Am besten haben mir aber immer die individualisierten Panzerknacker gefallen, die ja gerade im klassischen Entenkosmos bei Barks nur eine Vielzahl der ewig gleichen Charaktermodelle mit den roten Pullis sind und wie Statisten wirken, die den Duck’schen Geldspeicher ausrauben wollen. Nein, in den DuckTales zeichnen sich die Panzerknacker durch ihre persönlichen Macken aus: Der clevere Karlchen, der größenmäßig viel zu klein geraten ist, um als authentischer Anführer der Bande in Erscheinung zu treten; der muskelbepackte Bullseye, der zwar optisch über- aber dafür intellektuell unterlegen auftritt und natürlich Everybodys-Favourite Burger mit seinem angeknabberten „Nummernschild“.
 
Dennoch können die enthaltenen Abenteuer aber auch mit Referenzen aus den Barks-Klassikern aufwarten - er tritt sogar als Onkel Dagoberts Chefbanker „Karl Bells“ selbst in Erscheinung! Ein super Detail!
 
In jedem der beiden LTB-Bände ist eine längere Geschichte enthalten, die gewissermaßen in kleinere „Häppchen“ unterteilt ist. In diesen Episoden erleben die Ducks kürzere Abenteuer, die aber im Gesamtzusammenhang stehen und mancherorts sogar aufeinander aufbauen, d.h. wiederkehrende Elemente enthalten oder Erklärungen für zurückliegende Ereignisse liefern. Der Spaß wird ein bisschen dadurch getrübt, dass manche Episoden ziemlich wirr und selbst für Comicverhältnisse verdammt verrückt sind. Ab und zu verliert man durch die aufgebauschten Gefahren den Blick auf das „Große und Ganze“ – und fragt sich viel zu selten, warum Dagobert und die Neffen sich hier so viel Zeit lassen, obwohl sie doch viel Wichtigeres zu erledigen hätten. Zugute kommt diesem Aufbau jedoch der Umstand, dass hierdurch zahlreiche Haupt- und Nebenfiguren auftreten dürfen und die Ducks verschiedenste Orte der Erde bereisen dürfen. Das macht definitiv mehr Laune als über 50 Seiten lang nur im Himalaya oder in der Sahara unterwegs  zu sein.
 
Die abgelieferten Übersetzungen und Dialoge sind außerordentlich humorvoll und spaßig gestaltet. Die Sprüche sind förmlich vollgestopft mit sprachlichen Bildern – was (zugegeben) vereinzelt etwas unglücklich 'rüberkommt…
 
Unterm Strich hatte ich mit den „LTB DuckTales“ 1 und 2 genau so viel Spaß, wie ich es mir erhofft hatte und das große Wiedersehen mit einigen Figuren war wie ein nostalgischer Ausflug in schöne Kindheitserinnerungen. Von daher kann ich jedem Zuschauer der alten DuckTales nur wärmstens dazu raten, doch die Hand nach den Comicbüchern auszustrecken und gerade beim Sammelschuber mit den beiden mannigfaltigen Magneten zuzugreifen. Für kommendes Frühjahr sind bereits die Ausgaben 3 und 4 angekündigt, denn scheinbar haben die verantwortlichen Redakteure auch an den Verkaufszahlen erkannt: „Es gibt keinen der sie nicht mag: Die DUCKTALES – Woohoo!“!
»Manners. Maketh. Man.«
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#4
(01.12.2018, 11:38)Entenfan schrieb:
Ob hier womöglich Potenzial schlummert?
Jap, das tut es. Auf meiner Instagram-News-Site ist das LTB Ducktales sehr beliebt. Es ist beliebter als alles andere wie Präsentiert, Premium, Galaxy, Spezial u.v.m. Im Premium 21 geht es ja auch im DT, und schwupp - es ist gut angekommen. Fakt ist aber, dass eher die jüngeren (Ich meine damit 12-20) diese Reihe feiern.
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#5
Band 3 und 4 werden mit 1 und 2 aber nicht mithalten können, so viel ist jetzt schon klar.
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#6
Du meinst wegen des Inhalts oder weswegen?
Das bedeutet ja nicht gleich, dass sich die Bände schlechter verkaufen.
»Manners. Maketh. Man.«
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#7
Ja, weil die großen langen Serien jetzt eben aufgebraucht sind.
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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