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Produktion eines Comics
#1
Ich denke, dass jeder hier im Forum weiß, wie die ersten Schritte zur Produktion eines Comics aussehen:
Das Schreiben des Skripts, das Vorzeichnen mit dem Bleistift, das Tuschen. Aber wisst ihr, wie es danach weiter geht? Wie läuft das ab? Wie wird der noch einmalige, handgezeichnete Comic zum tausendfachen, gedruckten?
Das würde mich sehr interessieren.
O.S.C.A.R. - 1.11.11
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#2
Ein ganz guter Link dazu ist der hier:
Ehapa Comicnews
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#3
Sir Damian McDuck schrieb:Ein ganz guter Link dazu ist der hier:
Ehapa Comicnews
Traurig
Das ist mMn überhaupt kein guter Link! Mich interessiert ja, was nach dem Zeichnen passiert. Und dazu ist kaum was gesagt worden!
Es wird nur gesagt, dass die Comics am Computer koloriert und mit Text ausgestattet werden, und dass die Comics mit Hilfe von jeder Menge Fachleuten gedruckt werden. Toll! Traurig
Mich interessieren ja die Details: Wie funktioniert das mit dem Drucken genau? Werden die Layouts am Computer entworfen und mit einem "normalen" Drucker gedruckt? Und so weiter und so fort...
O.S.C.A.R. - 1.11.11
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#4
Na ja, zum Thema allgemein, wie so ein Comic ensteht, ist das ein guter Link. Was danach so kommt, darüber steht ja nicht wirklich viel. Aber sonst wüsst ich auch nichts. Schon mal bei Wiki- oder Duckipedia gesucht?Fröhlich
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#5
Wird 100%ig nicht mit einem normalen Drucker gedruckt, sondern mit einer in Druckereien üblichen Druckmaschine. Danach werden die fertig bedruckten Bögen groß zerschnitten, mit den restlichen Seiten zusammengebracht, so geschnitten, wie es dann schließlich aussehen soll, geklebt und schlussendlich noch mit dem Cover in Verbindung gebracht.
Genauer kann ich es jetzt auch nicht sagen. Könnte mich aber beim nächsten Tag der offenen Tür bei Bertelsmann informieren. Immerhin drucken die ja auch die LTBs. Zwinkern

I think the only difference between me and the other placeholder text is that I’m more honest and my words are more beautiful. If Trump Ipsum weren’t my own words, perhaps I’d be dating it.
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#6
Wie bringen die das eigentlich in den Computer, scannen die die orginale? Und wie wurde dass vor den Computern gemacht, bzw. wie ging dass übersetzten.
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#7
Immerhin hab ich hier einen Link, wie so ein Comic übersetzt wird, is auch noch interessant.Zwinkern

http://www.don-mcduck.de/specials/uebersetzungen.php

Edit: Hab grad was entdeckt: im BE 5 gibts auch noch einen kleinen Text zur Übersetztung, ist auf der Site vom BE sehr einfach zu downloaden.Fröhlich
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#8
Habe es gerade auch gesehen, im BE 5, echt gut, fands intressant!
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#9
Eine paar Fragen hätte ich zu diesem Thema auch noch: Also, ein(e) ZeichnerIn zeichnet einen Skizze für den Comic, den er/sie zeichnen möchte. Dann schickt er/sie an den Verlag, der/die RedakteurIn sagt dann, ob der Comic gut ist, was man verändern könnte, und so weiter. Aber dann? Das ist meine erste Frage – zeichnen die ZeichnerInnen die einzelnen Panels auf ein Blatt, oder zeichnen sie die Panels jeweils auf einzelne Blätter und lassen sie dann verkleinern? Meine zweite Frage ist: Wird eigentlich (noch) mit Feder gezeichnet, oder nur noch am Computer? Meine dritte Frage ist: Wenn der/die ZeichnerIn nicht der/die selbe wie der/die AutorIn ist – wer bestimmt dann wer den vom/von der AutorIn geschriebenen Text zeichnet? Ich dachte immer der Verlag, aber die meisten Geschichte, die so’n bisschen gottfredsonmäßig sind, werden von dem Gottredson-Fan César Ferioli gezeichnet... also … wer bestimmt das? Die letzte Frage ist: Wie sieht eigentlich so ein Text von den AutorInnen aus? Ist der ganz genau, oder hat der/die ZeichnerIn auch noch recht viel Freiraum? Jo, das war’s. Also, ich hoffe auf ein paar hilfreiche Informationen.


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#10
(03.12.2016, 10:21)Floyd Moneysac schrieb: Eine paar Fragen hätte ich zu diesem Thema auch noch: Also, ein(e) ZeichnerIn zeichnet einen Skizze für den Comic, den er/sie zeichnen möchte. Dann schickt er/sie an den Verlag, der/die RedakteurIn sagt dann, ob der Comic gut ist, was man verändern könnte, und so weiter. Aber dann? Das ist meine erste Frage – zeichnen die ZeichnerInnen die einzelnen Panels auf ein Blatt, oder zeichnen sie die Panels jeweils auf einzelne Blätter und lassen sie  dann verkleinern?
Nein, die meisten Zeichner zeichnen auf ein Blatt. Korhonen zeichnet zum Beispiel immer erst auf Postkarten-Format, Daan Jippes dagegen DIN A3.
Floyd Moneysac schrieb:Meine zweite Frage ist: Wird eigentlich (noch) mit Feder gezeichnet, oder nur noch am Computer?
Am Computer wird meines Wissens meistens nur koloriert. Getuscht wird immer noch analog.
Floyd Moneysac schrieb:Meine dritte Frage ist: Wenn der/die ZeichnerIn nicht der/die selbe wie der/die AutorIn ist – wer bestimmt dann wer den vom/von der AutorIn geschriebenen Text zeichnet? Ich dachte immer der Verlag, aber die meisten Geschichte, die so’n bisschen gottfredsonmäßig sind, werden von dem Gottredson-Fan César Ferioli  gezeichnet... also … wer bestimmt das?
Ich denke der Texter oder der Verlag.
Floyd Moneysac schrieb:Die letzte Frage ist: Wie sieht eigentlich so ein Text von den AutorInnen aus? Ist der ganz genau, oder hat der/die ZeichnerIn auch noch recht viel Freiraum?
In Italien wird meist nur ein Skript gemacht, wie bei Filmen (https://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch/), bei frankobelgischen Comics wird ein Storyboard (http://tex-block.de/zeichnen/storyboard-...rial/2110/).
"Er [Ayran] kuriert auch den Kater der urbanen Bohemiens, die am Vorabend ein Craftbeer zu viel hatten und nun kaum einen klaren Gedanken für ihren Modeblog fassen können."
Zwischen den Panels
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#11
(03.12.2016, 10:21)Floyd Moneysac schrieb: Wie sieht eigentlich so ein Text von den AutorInnen aus? Ist der ganz genau, oder hat der/die ZeichnerIn auch noch recht viel Freiraum?

Soweit ich weiß, bekommen die Egmont-Zeichner jeweils nur Skripts, die sie umsetzen sollen, dürfen also die Perspektiven etc. noch mitentscheiden. Romano Scarpa hat auch mal in der Geschichte "Das doppelte Geheimnis des Schwarzen Phantoms" einen Gag einfach so eingefügt, um die Stimmung aufzulockern. Und von Massimo De Vita hört man, dass er sogar mal so viel verändert haben soll, dass ein Streit mit dem Autoren begann...
Topolina, Paperopoli und Jungle Town | INDUCKS
»[D]enn es gibt keine tierische Unvernunft auf Erden, die nicht von der Torheit der Menschen unendlich übertroffen wird.«
(Herman Melville — „Moby Dick“)
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#12
(03.12.2016, 16:43)Topolino schrieb: Und von Massimo De Vita hört man, dass er sogar mal so viel verändert haben soll, dass ein Streit mit dem Autoren begann...
Ja, er sieht die Skript-Politik als ein Problem und hätte viel lieber Storyboards, da man im Comic manche komplexe Szenen einfach nicht realisieren kann.
"Er [Ayran] kuriert auch den Kater der urbanen Bohemiens, die am Vorabend ein Craftbeer zu viel hatten und nun kaum einen klaren Gedanken für ihren Modeblog fassen können."
Zwischen den Panels
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#13
Die Skripts werden von der Redaktion Zeichnern zugeteilt. Ein Skript ist eine Drehbuchfassung einer Geschichte, da steht genau Panel für Panel drin, was zu sehen sein soll und gesagt wird. Ein Autor liefert zuerst eine kurze Plotzusammenfassung in zwei, drei Sätzen, dann eine ausgeschriebene Synopsis (also die Handlung in Prosaform) und dann das finale Skript. In seltenen Fällen kommt es auch vor, dass die Idee von einem Autor kommt, die Ausarbeitung als Skript dann aber von jemand anderem. Das sind auch alles separat bezahlte Schritte.

Format und Medium sind jedem freigestellt. Arild Midthun zeichnet mittlerweile z. B. fast nur noch per Grafiktablett, bei ihm war eine vollständige Comicseite zuvor A3-Format. Das typische Format ist allerdings ein horizontal genommener A3-Karton pro Halbseite, so handhaben das beispielsweise Jippes, Korhonen und viele andere.
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#14
(03.12.2016, 10:51)Huwey schrieb:
(03.12.2016, 10:21)Floyd Moneysac schrieb: Eine paar Fragen hätte ich zu diesem Thema auch noch: Also, ein(e) ZeichnerIn zeichnet einen Skizze für den Comic, den er/sie zeichnen möchte. Dann schickt er/sie an den Verlag, der/die RedakteurIn sagt dann, ob der Comic gut ist, was man verändern könnte, und so weiter. Aber dann? Das ist meine erste Frage – zeichnen die ZeichnerInnen die einzelnen Panels auf ein Blatt, oder zeichnen sie die Panels jeweils auf einzelne Blätter und lassen sie  dann verkleinern?
Nein, die meisten Zeichner zeichnen auf ein Blatt. Korhonen zeichnet zum Beispiel immer erst auf Postkarten-Format, Daan Jippes dagegen DIN A3.
Floyd Moneysac schrieb:Meine zweite Frage ist: Wird eigentlich (noch) mit Feder gezeichnet, oder nur noch am Computer?
Am Computer wird meines Wissens meistens nur koloriert. Getuscht wird immer noch analog.
Floyd Moneysac schrieb:Meine dritte Frage ist: Wenn der/die ZeichnerIn nicht der/die selbe wie der/die AutorIn ist – wer bestimmt dann wer den vom/von der AutorIn geschriebenen Text zeichnet? Ich dachte immer der Verlag, aber die meisten Geschichte, die so’n bisschen gottfredsonmäßig sind, werden von dem Gottredson-Fan César Ferioli  gezeichnet... also … wer bestimmt das?
Ich denke der Texter oder der Verlag.
Floyd Moneysac schrieb:Die letzte Frage ist: Wie sieht eigentlich so ein Text von den AutorInnen aus? Ist der ganz genau, oder hat der/die ZeichnerIn auch noch recht viel Freiraum?
In Italien wird meist nur ein Skript gemacht, wie bei Filmen (https://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch/), bei frankobelgischen Comics wird ein Storyboard (http://tex-block.de/zeichnen/storyboard-...rial/2110/).

Woher weißt du das denn alles?  Erstaunt
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#15
(06.12.2016, 18:07)uncle scrooge schrieb:
(03.12.2016, 10:51)Huwey schrieb:
(03.12.2016, 10:21)Floyd Moneysac schrieb: Eine paar Fragen hätte ich zu diesem Thema auch noch: Also, ein(e) ZeichnerIn zeichnet einen Skizze für den Comic, den er/sie zeichnen möchte. Dann schickt er/sie an den Verlag, der/die RedakteurIn sagt dann, ob der Comic gut ist, was man verändern könnte, und so weiter. Aber dann? Das ist meine erste Frage – zeichnen die ZeichnerInnen die einzelnen Panels auf ein Blatt, oder zeichnen sie die Panels jeweils auf einzelne Blätter und lassen sie  dann verkleinern?
Nein, die meisten Zeichner zeichnen auf ein Blatt. Korhonen zeichnet zum Beispiel immer erst auf Postkarten-Format, Daan Jippes dagegen DIN A3.
Floyd Moneysac schrieb:Meine zweite Frage ist: Wird eigentlich (noch) mit Feder gezeichnet, oder nur noch am Computer?
Am Computer wird meines Wissens meistens nur koloriert. Getuscht wird immer noch analog.
Floyd Moneysac schrieb:Meine dritte Frage ist: Wenn der/die ZeichnerIn nicht der/die selbe wie der/die AutorIn ist – wer bestimmt dann wer den vom/von der AutorIn geschriebenen Text zeichnet? Ich dachte immer der Verlag, aber die meisten Geschichte, die so’n bisschen gottfredsonmäßig sind, werden von dem Gottredson-Fan César Ferioli  gezeichnet... also … wer bestimmt das?
Ich denke der Texter oder der Verlag.
Floyd Moneysac schrieb:Die letzte Frage ist: Wie sieht eigentlich so ein Text von den AutorInnen aus? Ist der ganz genau, oder hat der/die ZeichnerIn auch noch recht viel Freiraum?
In Italien wird meist nur ein Skript gemacht, wie bei Filmen (https://de.wikipedia.org/wiki/Drehbuch/), bei frankobelgischen Comics wird ein Storyboard (http://tex-block.de/zeichnen/storyboard-...rial/2110/).

Woher weißt du das denn alles?  Erstaunt
1.) Die besten Geschichten von Kari Korhonen und von einem Originalverkauf von Jippes-Seiten.
2.) Verschiedene Interviews von Papersera etc.
3.)
Huwey schrieb:Ich DENKE
4.) Die besten Geschichten von Massimo De Vita, Lucky Luke Gesamtausgabe... weiß ich nicht mehr. Greenie
"Er [Ayran] kuriert auch den Kater der urbanen Bohemiens, die am Vorabend ein Craftbeer zu viel hatten und nun kaum einen klaren Gedanken für ihren Modeblog fassen können."
Zwischen den Panels
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#16
(03.12.2016, 10:21)Floyd Moneysac schrieb: Eine paar Fragen hätte ich zu diesem Thema auch noch: Also, ein(e) ZeichnerIn zeichnet einen Skizze für den Comic, den er/sie zeichnen möchte. Dann schickt er/sie an den Verlag, der/die RedakteurIn sagt dann, ob der Comic gut ist, was man verändern könnte, und so weiter. Aber dann? Das ist meine erste Frage – zeichnen die ZeichnerInnen die einzelnen Panels auf ein Blatt, oder zeichnen sie die Panels jeweils auf einzelne Blätter und lassen sie  dann verkleinern?
Ich weiß nur, dass Jan Gulbransson ganze Zeichnungen auf Papier zeichnet, die er dann mit den Sprechblasen am Computer hin und her verschiebt. Das machen aber viele Zeichner unterschiedlich.
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