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Wiederholungsgeschichten (vlt. nicht der richtige Ausdruck)
#1
Hi Leute. Ich habe mir die Frage gestellt wie ihr das seht und zwar: Die  "Wiederholungen in LTBs". Damit meine ich Geschichten wie Gundel oder Panzerknacker. Nehmen wir Gundelgeschichten als Beispiel:  Gundel will versuchen (wenn auch vlt. mit anderen Mitteln) Dagoberts Glückszehner  zu stehlen. Doch am Ende schafft sie es doch nicht.  Wie seht ihr das?

(03.05.2022, 17:13)vanDuckmont333 schrieb: Hi Leute. Ich habe mir die Frage gestellt wie ihr das seht und zwar: Die  "Wiederholungen in LTBs". Damit meine ich Geschichten wie Gundel oder Panzerknacker. Nehmen wir Gundelgeschichten als Beispiel:  Gundel will versuchen (wenn auch vlt. mit anderen Mitteln) Dagoberts Glückszehner  zu stehlen. Doch am Ende schafft sie es doch nicht.  Wie seht ihr das?

Ist das jetzt ein Forum?
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#2
Ja, es ist ein Forum

Ehrlich gesagt habe ich nichts gegen Geschichten nach dem gleichen Prinzip (zusätzliches Bespiel: Gustav versucht sich Daisy wegzuschnappen-Donald wird wütend-am Ende wird alles wieder gut). Leider haben die Geschichten mit Gundel teilweise zu wenig Unterschiede (besonders dann, wenn keine zusätzlichen Figuren außer Dagobert, Donald, Tick, Trick, Track, Baptist und Gundel dabei sind).Deswegen sind sie oft zu langweilig. Die Autoren müssen darauf achten, dass sie die Geschichten etwas stärker varieren (das funktioniert besonders gut, wenn man Personen einbringt, die eigentlich nichts mit den normalerweise auftretenden Erzählsträngen zu tun haben (bsp. Primus in einer Geschichte mit Dagobert und Gundel oder Dussel bei einer mit Donald, Daisy und Gustav)).
Errare humanum est. Verzeiht meine Rechtschreibfehler. Bin Professor noch Schüler. Greenie
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#3
(03.05.2022, 17:13)vanDuckmont333 schrieb: Hi Leute. Ich habe mir die Frage gestellt wie ihr das seht und zwar: Die  "Wiederholungen in LTBs". Damit meine ich Geschichten wie Gundel oder Panzerknacker. Nehmen wir Gundelgeschichten als Beispiel:  Gundel will versuchen (wenn auch vlt. mit anderen Mitteln) Dagoberts Glückszehner  zu stehlen. Doch am Ende schafft sie es doch nicht.  Wie seht ihr das?

(03.05.2022, 17:13)vanDuckmont333 schrieb: Hi Leute. Ich habe mir die Frage gestellt wie ihr das seht und zwar: Die  "Wiederholungen in LTBs". Damit meine ich Geschichten wie Gundel oder Panzerknacker. Nehmen wir Gundelgeschichten als Beispiel:  Gundel will versuchen (wenn auch vlt. mit anderen Mitteln) Dagoberts Glückszehner  zu stehlen. Doch am Ende schafft sie es doch nicht.  Wie seht ihr das?

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Dein Beitrag hat sich auch irgendwie wiederholt   Frech
Also dass sich bestimmte Handlungselemente wiederholen, ist ja was ganz normales. Auch wenn man schon ähnliche Geschichten kennt, ist ja immer was neues dabei. Für mich zählt bei Disney-Comics, wie etwas rübergebracht wird und nicht was rübergebracht wird. Also stört mich nicht, dass Gundel mal wieder versucht, den Glückszehner zu stehlen, sondern die Art und Weise, wie sie es in der Geschichte macht.
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#4
Die Panzerknacker und Gundel wurden mehr oder weniger als Einzweck-Charaktere erfunden, es gibt glaube ich keine Barks-Geschichte, in der die Panzerknacker nicht versuchen, Dagobert auszurauben oder in der Gundel nicht versucht, den ersten Zehner Dagoberts zu stehlen. Wie bei Superheldengeschichten ist der Ausgang dem Leser hier schon von vornherein klar und die Geschichte bezieht ihre Unterhaltung aus der Art und Weise, wie die Geschichte den Weg zu ihrem dem Leser bereits bekannten Ausgang findet. Mit der Zeit finden sich bei solchen Charakteren aber immer mehr Autoren, die die Einzweck-Auslegung des Charakters ablehnen und dieses Handlungsmuster komplett umgehen. Bei den Panzerknackern etwa geht es dann nicht um einen Raubzug, von dem man schon im vornherein weiß, dass er scheitert, sondern beispielsweise um einen inneren Konflikt in der Panzerknackergruppe. Bei Gundel geht es um ihren Stand in der Hexengemeinschaft oder ähnliches.

Bei Figuren wie den Panzerknackern, die im Grunde nur Gammler ohne große Ideale sind, denen es einfach in den Kram passen würde, reich zu sein, finde ich diese neue Herangehensweise meistens gelungen und ziehe sie im jeden Fall den Dagobert-Ausraub-Geschichten vor, sogar den überdurchschnittlich guten, vorausgesetzt natürlich, die Nicht-Ausraub-Geschichte verfügt auch über eine gewisse Qualität. Bei Charakteren wie Gundel oder Gitta ist es etwas schwieriger, weil die die wiederkehren Handlungsabläufe auslösenden Motivationen von ihren Erfindern als fester Teil ihrer Persönlichkeit eingebaut wurden. Selbst in den Gundel-Geschichten ohne Dagobert ist der Zehner dem Leser ständig irgendwie präsent, weil sie als derart besessen von ihm gilt. Ob man das irgendwie „lösen“ kann, weiß ich nicht. In jedem Fall sind die Geschichten, die subversiv sind und die Erwartungen des Lesers untergraben, fast immer die besten. In der Geschichte „Wenn Hexen lieben“ aus LTB 373 beispielsweise verliebt sich Gundel und sieht den Zehner plötzlich nicht mehr als das einzig Wichtige in ihrem Leben an. Eigentlich weiß der Leser, dass das am Ende der Geschichte anders sein muss, weil es Gesetz ist, dass die Charaktere die Geschichten ungefähr so verlassen, wie sie sie betreten haben. Dafür die müsste die sehr intensiv dargestellte Liebesgeschichte aber ein raues Ende nehmen, was das absolute Gegenteil eines Happy Ends wäre, also würde auch hier ein Gesetz gebrochen. Das lässt die Geschichte in einem Schwebezustand, und deswegen ist „Wenn Hexen lieben“ genauso wie das ähnliche „Der größte Glückspilz der Welt“ aus LTB 420 meiner Meinung nach eine der besten Disney-Comics überhaupt.
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#5
Kommt ganz auf die Geschichte an.
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