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TGDDSH 308 - Überraschendes...
#1
Ich habe das Heft zwar noch nicht, aber der Inhalt ist bereits bekannt:

Wie geölt!
Story: ?
Zeichnungen: Jack Bradbury
Übersetzung: Joachim Stahl
W DD 37-02 - Deutsche Erstveröffentlichung

Der Erpel-Einser
Story: Frank Jonker
Zeichnungen: Freddy Milton
Übersetzung: Gerd Syllwasschy
H 96269 - Deutsche Erstveröffentlichung

Hunger tut weh
Story: Paul Halas & Dave Angus
Zeichnungen: Daniel Branca
Übersetzung: ?
D D 7112 - aus: Micky Maus 15/1986

Die tollsten Leserbriefe an Donald Duck

Entenhausener Geschichte(n) 202 - Die Ölgemälde von Carl Barks
von Wolfgang J. Fuchs

Exklusive Bilder
von Wolfgang J. Fuchs

Badestörung
Story: Jim Kenner
Zeichnungen: Ingolf Christoffersen
Übersetzung: Joachim Stahl
D 3866 - Deutsche Erstveröffentlichung

Der Geist des Gründeronkels
Story: ?
Zeichnungen: Kay Wright
Übersetzung: Gerd Syllwasschy
W JW 27-01 - Deutsche Erstveröffentlichung

Onkel Dagobert im Wilden Westen
Story: ?
Zeichnungen: Tony Strobl & John Liggera
Übersetzung: ?
W DD 49-02 - aus: Micky Maus 13-14/1957

Quelle: http://www.comicguide.net/showpost.php?p...ostcount=1
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#2
Ich hatte das Heft überraschender Weise schon vor Weihnachten im Briefkasten, bin aber erst heute zum Lesen gekommen.

Leider kein großer Wurf, viel Mittelmaß. Das verstörendste ist die Leserbriefantwort von Boemund von Hunoldstein, indem Gustav Gans dem Judentum gleichgesetzt wird. Naja, man kann sicherlich viel in die Disneycomics hineininterpretieren, aber das scheint mir sehr, sehr weit hergeholt. Schade, dass so etwas unkommentiert von der Redaktion abgedruckt wird. Es ist schließlich nur eine These und stellt nur die Meinung eines(!) Lesers dar, die durch diesen Kontext als Meinung der Redaktion verkauft wird.
Plus ca change

Plus c'est la meme chose
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#3
(30.12.2012, 18:17)Mile schrieb: Das verstörendste ist die Leserbriefantwort von Boemund von Hunoldstein, indem Gustav Gans dem Judentum gleichgesetzt wird. Naja, man kann sicherlich viel in die Disneycomics hineininterpretieren, aber das scheint mir sehr, sehr weit hergeholt. Schade, dass so etwas unkommentiert von der Redaktion abgedruckt wird. Es ist schließlich nur eine These und stellt nur die Meinung eines(!) Lesers dar, die durch diesen Kontext als Meinung der Redaktion verkauft wird.

Eigentlich sollten die Disneycomics ja kein direkten bezug haben zu Religion, doch dies scheint hier leider nicht der Fall zu sein.
Desweiteren finde ich Boemund von Hunoldsteins Rolle als Experte fragwürdig, da er mMn schon gerne seine Meinung in den Mittelpunkt stellt. Als Experte sollte er viel allgemeiner sein.
R.I.P Shoya Tomizawa 10.12.1990 - 5.10.2010 Seufz
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#4
Zitat:Erscheinungsdatum: 2. Januar 2012
Preis: 3,20 € (Ö: 3,50 € / CH: 6,40 SFR)
Comicseiten: 55

Weil gestern Feiertag war, erscheint das erste Heft des neuen Jahres ausnahmsweise an einem Mittwoch. Auffällig ist vor allem, dass mit Ausgabe 308 wieder einige amerikanische Zeichner vertreten sind, welche in der Vergangenheit weniger [...]

Hier geht's zum Eintrag im Blog!
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#5
Hat mich schon gewundert, dass mit dieser Ausgabe die Amerikaner wieder so stark vertreten sind. "Stark" hier aber im Sinne von "oft", nicht von "gut". Wobei ich sagen muss, dass die Strobl-Geschichten ganz unterhaltsam war. Das bestätigt mich in meiner Ansicht, dass seine Geschichten für Western Publishing besser waren als seine späteren. Die Bradbury-Geschichte war dagegen belanglos, die von Wright noch belangloser.
Am besten hat mir wie erwartet "Hunger tut weh" gefallen. Schöne, spaßige Geschichte, wie immer sensationell gut von Branca bebildert. Hoffentlich kommen in diesem Jahr noch zwei, drei weitere, ähnlich gute Geschichten von ihm. Gut

Noch eine Frage zu "Onkel Dagobert im Wilden Westen": Da die Geschichte ja 1957 in der Micky Maus erschienen ist, müsste sich doch von Fuchs übersetzt worden sein, oder? Schließlich gab es meines Wissens nach zu der Zeit keinen anderen Übersetzer bei Ehapa. Warum wird das dann nicht im Inhaltsverzeichnis angegeben?

Und nun noch zum Leserforum: Dass man die Thesen von Boemund von Hunoltstein unreflektiert als Antwort auf einen Leserbrief abdruckt, finde ich auch unpassend. Mir stellt sich allerdings die Frage, warum man ihm nicht einfach ein richtiges Forum im Heft bietet. Wolfgang J. Fuchs schreibt seit über 200 Heften die Entenhausener Geschichte(n) und wiederholt sich ziemlich oft. Andererseits gibt es einen Experten, der zwar kontroverse, aber trotzdem (oder gerade deshalb) interessante Ansichten vertritt. Warum gibt man ihm nicht eine Bühne? Ich will ja nicht behaupten, dass BvH der größere Experte sei (beide sind nämlich große Experten), aber bei Fuchs ist einfach die Luft raus, während BvH sicherlich auch für Gesprächsstoff im Leserforum sorgen würde (den gibt es jetzt aber sicherlich auch, bestimmt haben sich schon einige irritierte Leser bei der Redaktion gemeldet).
Theoretisch könnte man es zunächst mal so machen, dass sich die beiden Monat für Monat abwechseln. Ich würde es sehr begrüßen!
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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#6
Wo bleibt eigentlich die angekündigte "Don Rosa beantwortet Leserbriefe"- Aktion?
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#7
Ich bin der selben Meinung wie 313er. Die neue TGDD-Ausgabe ist tatsächlich ziemlich unspektakulär.
Die Idee für die "Entenhausener Geschichte(n)" finde ich auch interessant.

Übrigens hat Boemund von Hunoltstein im Comicforum (dort als "Plattnase" registriert) folgendes geschrieben:

Ich war selbst überrascht, daß Joachim das wörtlich übernommen hat. Meine Antworten auf Joachims Anfragen formuliere ich immer an ihn persönlich und überlasse es dann ihm, was er davon "öffentlich" macht.

Quelle: http://www.comicforum.de/showthread.php?133645-Tgdd-308
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#8
(11.01.2013, 18:25)FAB schrieb: Wo bleibt eigentlich die angekündigte "Don Rosa beantwortet Leserbriefe"- Aktion?

Wird voraussichtlich Richtung April angekündigt und dann wohl gegen Jahresmitte starten.
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#9
Mein Senf zum aktuellen Heft:

Wie geölt: Da kommt irgendwie nix raus bei der Geschichte. Weder Bradburys Zeichnungen noch die Geschichte sagen mir etwas. Gelesen - und gleich wieder vergessen.

Der Erpel-Einser: Jaja - nett, aber der Schlussgag ist durch x-fache Verwendung schon völlig verbraucht.

Hunger tut weh: Sehr schöne Branca-Geschichte - eine lohnenswerte Wiederveröffentlichung! Für mich die zweitbeste Geschichte des Heftes.

Der Geist des Gründeronkels: Der Tiefpunkt dieser Ausgabe - völlig unoriginell erzählte Dutzendgeschichte mit wenig ansprechenden Zeichnungen.

Onkel Dagobetrt im wilden Westen: Super - eine tolle Strobl-Geschichte aus der Frühzeit der Micky Maus! Originell, gut erzählt und mit schönen Gags garniert. Mir gefällt Strobl ja grundsätzlich, und diese Story zeigt ihn von seiner besten Seite.

Insgesamt ein recht schönes Heft mit Hauptgewichte auf den "alten Amerikanern", was durchaus mal sein darf. Für mich sind davon immerhin 33 Seiten einigermassen bis sehr gut gelungen, denen 20 uninteressante Seiten gegenüberstehen.
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#10
Auch ich fand die Story der Geist des Gründeronkels lahm. War einfach zu klassisch! Der Rest vom Heft war nicht schlecht außer der Story wie geölt
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