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DDSH 2014 - Ein Rückblick
#1
Hallo, liebe Comicwelt,

das Jahr geht noch ein Stückchen weiter, doch das DDSH-Jahr ist vorbei. Daher möchte ich es mir nicht nehmen lassen einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 12 Monate und 12 Hefte zu wagen.

Fangen wir mit den äußerlichen Erscheinungen an:
Es gab vier Sondercover, ein Stickervergnügen, eine neue Coverqualität sowie ein neues Design für das Cover.
Welches war aber das beste Cover 2014? Meine Top 3 sieht so aus:

3. Marco Rota (Heft 330) - schön gezeichnet. Ebenfalls amüsant mit den beiden Neffen, die den Zaubertrick verhunzen und die anderen beiden doof da stehen lassen.
2. Carl Barks (Heft 325) - für ein Geburtstagscover sah es in Gold nicht nur super aus, sondern hatte auch einen künstlerischen Touch. Kein 08/15-Geburtstagscover wie auf dem LTB oder dem MMM.
1. Don Rosa (Heft 328) - ein Seltenheitswert. Tolles Cover. Und passend zur Geschichte

Inhaltlich gab es eine neue Reihe, in der die Donaldisten uns mit kleinen Artikeln in ihre Geheimnisse eintauchen ließen. Gefällt mir jedenfalls und freu mich auf weitere Erkenntnisse.

Comics und Co.
Insgesamt gab es in diesem Jahr 72 Geschichten von 31 verschiedenen Zeichner. Davon waren 38 Erstveröffentlichungen und 34 Nachdrucke. Die meisten Geschichten gab es von Vicar (10: 5 EV. - 5 ND.), gefolgt von Van Horn ( 7: 1 EV. - 6 ND.), wonach Strobl folgte ( 6: 5 EV. - 1 ND.).
Meine Top 5 der EV sieht folgendermaßen aus

5. Verbündet gegen das Glück - Vicar - Heft 320: Netter Zwist zwischen Zorngiebel und Donald. Und dann spielt auch noch dieser Glücksgockel Gustav mit. Das kann nur komisch werden, reicht aber dennoch nur für Platz 5.
4. Käptn Schwarznabels Schatz - Sander Gulien - Heft 325: Eine nette Schatzgeschichte mit Dagobert, Donald und den Neffen. In Erinnerung geblieben sind mir hierbei besonders sowohl Gundel als Kind als auch als Baby. Ebenfalls gab es schöne Dschungelbilder von Gulien.
3. Unglücklicher Glückspilz - Ben Verhagen - Heft 329: Ein fieser Donald, der Gustav dreist ins Gesicht sagt, dass er keine Freunde habe, mit denen er sein Glück teilen kann. Sehr fies, dennoch sehr lustig. Und am Ende wird alles gut, zumindest für Gustav ;)
2. Die Linie - William Van Horn - Heft 326: Eine Geschichte, die mir auf alle Fälle im Gedächtnis bleibt. Ein Donald, der eine Linie durch Entenhausen malt und sich von nichts und niemandem aufhalten lässt. Und dabei die Frage, nach der Kunst; welche Grenzen gezogen werden und wer sie überschreitet. Eine Geschichte, die einen mit einem Wundern im Gesicht zurück lässst.
1. Der goldene Alligator - Romano Scarpa - Heft 330: Scarpa, Scarpa, Scarpa. Herrlich. Finde den Zeichner absolut toll. Immer wieder tolle Zeichnungen und die Geschichten ziehen mich bei ihm stets in den Bann, so auch diese. Von den EVs mein Favorit dieses Jahr.

So, dies war mein Rückblick auf das DDSH 2014. Es würde mich natürlich auch interessieren, wie eures gelaufen ist. Zwinkern
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#2
Ein schöner Thread, da lasse ich es mir nicht nehmen, auch mal meine Favoriten zu nennen!

Erst einmal sehe ich die Entwicklung die das Heft in seiner äußerlichen Erscheinung im Laufe des Jahres vollzogen hat äußerst positiv. Der neue hochwertigere Umschlag macht das Heft edler und frischer, die neue Gestaltung der Cover ebenso. War ich am Anfang des Jahres etwas comicmüde geworden und fand viele Cover doch sehr fad und langweilig, so hat das Heft mit der Ausgabe 328 doch wieder ordentlich zugelegt und ist zumindest für mich äußerlich schon einmal um ein vielfaches interessanter geworden.
Meine persönliche Topliste der besten Cover aus diesem Jahr:
4. Nr. 325 Ein solides und schönes Jubelcover, schlicht aber edel
3. Nr. 329 Branca gehört zu den besten Zeichnern von Covermotiven überhaupt, auch dieses ist sehr schön
2. Nr. 328 Auch Don Rosa gibt es viel zu selten auf dem Cover und dieses ist nicht nur cool, sondern auch mal inhaltsbezogen
1. Nr. 331 Das beste Weihnachtscover seit Jahren mit tollem Motiv von Jippes/Schröder und schönen glänzenden Elementen

Damit hat das Jahr ab dem Jubiläumsheft einige Cover geboten, die man seit Jahren vermisste, man kann nur hoffen, dass man weiterhin nur solche Top-Cover verwenden wird. Davor allerdings gab es auch ein paar Flop-Cover, besonders Nr. 324, 323 und 321 waren zwar nett, aber irgendwie langweilig und fad.
Auch inhaltlich hat sich die Qualität des Heftes über das Jahr scheinbar gesteigert, auf längere Geschichten musste man lange warten, die letzten paar Ausgaben wurden da immer besser. Was die Zeichner betrifft, so bot das Jahr eine gute Mischung, neben einigen Konstanten wie Van Horn oder Vicar gab es insbesondere von Strobl zu viel.
Hier meine Top-5 der besten Geschichten dieses Jahres:

5. Nr. 331 "Frostige Weihnacht" (Vicar)
Sehr schöne Weihnachtsgeschichte mit tollen Zeichnungen - genau das möchte ich im Dezember lesen
4. Nr. 324 "Der goldene Alligator" (Scarpa)
Ganz tolle Zeichnungen und eine witzige Geschichte, Scarpa müsste viel öfter im Heft enthalten sein
3. Nr. 320 "Stoppt den Schneeball-Schützen!" (Van Horn)
Schön winterliche und sehr witzige und auch spannende Geschichte
2. Nr. 330 "Die Wellenwiesel" (Branca)
Schön lange Geschichte im klassischen Stil mit tollen Zeichnungen von Branca
1. Nr. 328 "Die glorreichen sieben (minus vier) Caballeros" (Rosa)
Die längste Geschichte des Jahres, die qualitativ sicherlich an die Spitze gehört, auch wenn sie vielen Lesern nicht neu war

Ich bin mal gespannt, wie es im nächsten Jahr weitergeht, auf die Januar-Ausgabe kann man sich auf jeden Fall schon einmal freuen Fröhlich
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#3
Ursprünglich wollte ich es ja in den Statistik-Thread posten, aber wo es jetzt dieses Thema gibt, passt das jetzt natürlich besser:

http://www.fieselschweif.de/specials/sta...ddsh-2014/

Die Zahlen für die Künstler sind bei nur 12 Heften natürlich nur bedingt aussagekräftig. Bei den Zeichnern hat sich an der Spitze ja auch nicht besonders viel geändert. Bei den Übersetzern ist aber interessant, dass (mit Ausnahme einer Geschichte von Jano) alle Erstveröffentlichungen von dem Trio Voigtmann/Stahl/Syllwasschy übersetzt wurden.
Bei den Nachdrucken hat man sich nun weniger an den 80er- und 90er-Jahren orientiert, sondern deutlich mehr aus dem vergangenen Jahrzehnt abgedruckt.
"Zwei notwendig entfernte Zeitpunkte in ein und ebendasselbe Gemälde bringen, [...] heißt ein Eingriff des Malers in das Gebiete des Dichters, den der gute Geschmack nie billigen wird." (Gotthold Ephraim Lessing)

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