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[Zeichner] Giorgio Cavazzano
#21
(05.08.2018, 21:29)Primus schrieb: Das verstehe wiederum ich nicht - worin liegt die Parallele zu Goethe?

Naja, Göthe war auf seinem Gebiet ein Perfektionist, so wie Cavazzano es auf seinem ist, oder? Schockiert
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#22
(05.08.2018, 18:02)Floyd Moneysac schrieb:
(05.08.2018, 17:28)Donald Duck34 schrieb:
(05.08.2018, 15:54)Vinc schrieb:
(05.08.2018, 15:46)Donald Duck34 schrieb: Was meinst du damit, dass Cavazzano fotografiert? Greenie

Naja, das ist schwierig zu beschreiben. Ich finde er zeichnet die Figuren genau so wie sie sind (metaphorisch: er fotografiert sie). Das ist zwar keineswegs schlecht, aber ich finde es besser, wenn der Zeichner die Firguren etwas verändert, natürlich so dass sie noch immer identifizierbar sind, aber eben durch den eigenen Stil persönlicher werden…

Ich kann es schwer beschreiben, vllt. weißt du trotzdem was ich meine… 

Gruß Vinc

Ach, jetzt verstehe ich was du meinst. Aber du nimmst das wahrscheinlich so wahr, dass Cavazzano die Figuren so zeichnet wie sie aussehen, da du sehr viele Cavazzano-Comics gelesen hast.

Ich glaube, er meint es anders: Ihm fehlt der Wiedererkennungswert an den Figuren, sie sehen alle so aus, als wären sie von Maschinen gezeichnet.

Heutzutage vielleicht. Aber erstens liegt es natürlich auch daran, dass eine Menge Zeichner Cavazzanos Stil übernommen und mehr oder weniger abgewandelt hat (Coppola, Gervasio, Mastantuono, Vian, Freccero, Intini, Lavoradori, Pennati usw.), und zweitens war das auch nicht immer der Fall - man schaue sich mal den "großen Preis vom Erpelheimring" in der aktuellen Enten-Edition an.
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#23
@Spectaculus: Vollkommen richtig, daher meinte ich ja auch, dass er mir in den älteren Comics besser gefällt. ("Der große Preis vom Erpelheimring" ist immerhin von 1999, also durchaus auch etwas älter; die Zeichnungen dort gefallen mir auch sehr gut... Gut )

Gruß Vinc
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#24
(08.08.2018, 18:06)Vinc schrieb: "Der große Preis vom Erpelheimring" ist immerhin von 1999, also durchaus auch etwas älter
Wer hat dir denn das erzählt? Die Geschichte ist von 1984.
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#25
(08.08.2018, 18:31)Luk schrieb: Wer hat dir denn das erzählt? Die Geschichte ist von 1984.

Ich meinte das gleichnamige LTB 118; aber danke für die Info!   Gut
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#26
Goethe war Perfektionist? Das ist eine gewagte Aussage und trifft vielleicht auf den "Faust" zu. Seine Dramaturgie (in den Theaterstücken) ist recht dürftig und wurde schon von seinem Kumpel Schiller bemängelt.
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#27
(09.08.2018, 08:12)deuteroduck schrieb: Goethe war Perfektionist? Das ist eine gewagte Aussage und trifft vielleicht auf den "Faust" zu. Seine Dramaturgie (in den Theaterstücken) ist recht dürftig und wurde schon von seinem Kumpel Schiller bemängelt.

Interessant; das wusste ich gar nicht. Wenn ich die beiden vergleiche, denke ich eigentlich immer, dass Goethe der Meister war und Schiller probierte mit ihm gleichzuziehen (was er mMn nie geschafft hat...)  Erstaunt
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#28
Das sieht nach außen so aus. Goethe war sicher der Universellere. Schiller schrieb ja neben seinen sporadischen Gedichten und philosophischen Sachen hauptsächlich fürs Theater - und da galt er damals zumindest als Kapazität. Heute hat da nicht mehr viel überlebt (aber das trifft ja auch auf Goethe zu). Die waren sicher zu ihrer Zeit beide groß - aber Perfektionisten würde ich sie nicht nennen. Ich erinnere mich an irgendein Buchaus der Germanistik, da wurde nachgewiesen, wie oft die Reimschemen und die Metrik überhaupt nicht stimmt.

Aber - Hey - es ist ja trotzdem cool, dass wir sowas wie Goethe überhaupt hatten :)
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#29
(09.08.2018, 08:12)deuteroduck schrieb: Goethe war Perfektionist? Das ist eine gewagte Aussage und trifft vielleicht auf den "Faust" zu. Seine Dramaturgie (in den Theaterstücken) ist recht dürftig und wurde schon von seinem Kumpel Schiller bemängelt.

(10.08.2018, 07:02)deuteroduck schrieb: Das sieht nach außen so aus. Goethe war sicher der Universellere. Schiller schrieb ja neben seinen sporadischen Gedichten und philosophischen Sachen hauptsächlich fürs Theater - und da  galt er damals zumindest als Kapazität. Heute hat da nicht mehr viel überlebt (aber das trifft ja auch auf Goethe zu). Die waren sicher zu ihrer Zeit beide groß - aber Perfektionisten würde ich sie nicht nennen. Ich erinnere mich an irgendein Buchaus der Germanistik, da wurde nachgewiesen, wie oft die Reimschemen und die Metrik überhaupt nicht stimmt.

Aber - Hey - es ist ja trotzdem cool, dass wir sowas wie Goethe überhaupt hatten :)

Genau, deshalb war ich auch von dem Goethe-Vergleich verwirrt. Was Perfektionismus in der Literatur angeht, würde ich als Beispiel viel eher Flaubert nennen.
Meine Ernennung zum E.I.G.E.N.L.O.B.

"Da ergiebt sich, daß Moral-Predigen leicht, Moral-Begründen schwer ist." (Arthur Schopenhauer)
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