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Leseprotokoll
#41
(30.12.2016, 12:17)Topolino schrieb:
(30.12.2016, 11:29)Floyd Moneysac schrieb: Was dir nicht gelungen ist, ist, auszudrücken, dass dich diese Beizeichnung (bzw. deinen Lieblingsmicky) beleidigt hat. Zynik Und wenn du wirklich das denkst was du schreibst, dann äuser das doch wenigstens angemessen. Nerv

"The users from the Comicforum love the unamusing Mickey Mouse" - "Die Benutzer vom Comicforum lieben den unamüsanten Micky Maus"
Ist etwas grammatisch her falsch?
Nein, aber es müsste ja nur "UMM" heißen:
Du schriebst "Micky ist TUFCLUMM." In dem mit TUFCLUMM abgekürzten Satz ist aber "Users" das Subjekt. Somit ergibt der Satz keinen Sinn: "Micky sind die User vom Comicforum, die den unamüsanten Micky mögen". Mit TAFKAMM würde es funktionieren: "Micky ist der Artist, der früher Micky Maus genannt wurde." Gut, dass ergibt auch nicht wirklich Sinn, aber ist wenigstens besser als TUFCLUMM. Um den Inhalt ging es mir dabei gar nicht so sehr. Und TUFCLUMM ist ja auch nicht mein "Lieblingsmicky".
Stimmt. Der Inhalt ist zwar passend, es ist aber schwer anzuwenden ... allerdings war es trotzdem schwer überhaupt eine TAFKAMM- bzw. TAFKAP-ähnliche Bezeichnung zu finden.
Zitat:
Zitat:Sag ich lieber nicht, ich will nicht gesperrt werden.
Dann sag es mir per PS.

Okay.


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#42
Hmmm.... nachdem ich jetzt geschlagene 20 Minuten nach einem Thread zu LTB Sonderband Weihnachten 22 (2016) gesucht habe und nicht fündig geworden bin, wo ich am besten etwas dazu sage, mache ich es einfach hier und ergänze in den nächsten Tagen meine Meinungen zu Band 23 und 24.

LTB Sonderband Weihnachten Nr. 22 (2016)
Was mir gleich nach der Begutachtung des supersüßen Covers aufgefallen ist, ist die Eröffnungsgeschichte mit den Urzeitenten: Wieder mal ein gelungenes Beispiel für die seltsame Veröffentlichungsstrategie. In dieser Geschichte wird von zwei vorherigen Abenteuern mit den Urzeitküken gesprochen, obwohl man diese 2016 noch gar nicht in Deutschland gelesen haben kann! Die erschienen nämlich erst dieses und letztes Jahr, wenn ich mich nicht irre. Apropos irre: "Weihnachtlicher Saurierregen" ist total irre. Ich meine, der Weihnachtsmann reist mit einem von Ingenieur Düsentrieb gebauten Robo-Rentier samt Tick, Trick und Track in die Kreidezeit - nur, damit die drei ein gutes Referat schreiben. Irre, aber nicht unsympathisch und ganz witzig gemacht mit den begeisterten Forschern/Wissenschaftlern, die die drei Urzeitenten (welche versehentlich im Sack des Weihnachtsmannes ins Entenhausen des Jahres 2016 gereist sind) sogleich einsperren wollen.

"Sonne zu verkaufen" war anfangs sehr kreativ und lustig, aber die Wendung mit Iku und den Panzerknackern.... *Kopfschüttel* Ich weiß nicht, das war verdammt lächerlich. Warum zum Geier schlafen die Entenhausener bei künstlichem Sonnenlicht ein? Naja. Zum Glück nochmal alles gut gegangen dank.......Dussel! Greenie 

Richtig gut gefallen hat mir "Das verlorene Weihnachtsfest": Schön absurd und herrlich überspitzt (im positiven Sinne), wie die Entenhausener von derr Weihnachtszeit nur noch gestresst und genervt sind. Zumindest alle außer Habakuk, der mir dann doch ein bisschen zu kurz kam. Trotzdem sehr schöne Moral mit einer bunten Ansammlung an Entenhausenern, absolut richtige Geschichte für das LTB Weihnachten. Viele Figuren traten auch in "Eilige Weihnachtsfracht" auf oder hatten zumindest einen Cameo - und das betrifft sowohl Charaktere aus dem Duck- als auch aus dem Maus-Universum! Micky Maus und Dussel Duck gemeinsam auf einer Insel, wobei letzterer sich nicht einmal an den Namen des Mäuserichs erinnern konnte?! KÖ-NIG-LICHE Unterhaltung unter Strapazierung der Lachnerven! Sehr gelungenerr Abschluss für diesen Band.

Mein heimliches Highlight war aber definitiv "Der Krummsäbel des Dschinghis Khan", der erste Teil der Serie "Wächter der Mysterien" bzw. "Hüter der Mysterien" mit Indiana Goof in der Hauptrolle! Allein ohne Micky wird Indiana in ein spannendes Abenteuer verwickelt, als er der Spur des verschollenen Krummsäbels des Dschinghis Khan folgt, der von niemand geringerem als Marco Polo versteckt worden sein soll. Als riesiger Fan von Indiana Jones und Max Falkenburg haben mir die historischen Hintergründe dieser Geschichte sehr viel Spaß bereitet und die Jagd nach dem Schatz war nicht schlecht inszeniert. Das allerbeste aber ist die Tatsache, dass Indiana Goof am Ende in eine Geheimgesellschaft aufgenomen wird, die mystische Relikte sammelt und vor "den Bösen" aufbewahrt - ähnlich wie "The Quest" oder "Warehouse 13". Von der Mini-Serie sind bisher vier Geschichten von Bruno Sarda erschienen, für die ersten drei legte Emilio Urbano Hand an. Warum es diese Episoden noch nicht ins LTB geschafft haben, wundere ich mich ehrlich gesagt. Meiner Meinung nach wären sie iiiii-deeeee-aaaaal für die "Maus-ohne-Maus"-Geschichte und damit eine gelungene Abwechslung zu den Issel- oder Karlo-Abenteuern! Würde ich sehr begrüßen, zumal auch viele interessante neue Figuren vorgestellt worden sind, die ich gern mal in Action gemeinsam mit Indiana Goof sehen würde.
Leseempfehlung!


LTB Sonderband Weihnachten Nr. 23 (2017)
Auch der 23. Sonderband hat ein sehr süßes Cover mit Dagobert als Weihnachtsmann, der von seinen drei Großneffen geknuddelt wird: Mag ich! Die Schneeflocken im Hintergrund sind ebenfalls ein nettes Detail.
Die Eröffnungsgeschichte um den Stern des Weihnachtsmannes, der den Geist von Weihnachten aussendet und den Dagobert sich deswegen auf seinen Geldspeicher pflanzt, ist reichlich absurd. Trotzdem ganz netter Rückblick in die Zeit des Klondikes, in der sich der junge Dagobert einen Schlitten vom Weihnachtsmann wünscht. Castys "Das Geheimnis von Klüpfelburg" war okay. Etwas vorhersehbar und aus den neuen Charakteren wurde nichts rausgeholt. Schade, dass die Auflösung wieder "Bei Außerirdischen aus dem All ist Alles möglich" war. Und wieso genau wurde Kater Karlo zum Sheriff der Stadt?

Phantomias und Hubert Bogart waren "okay", auch wenn ich nicht verstanden habe, warum die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes diesem seine Magie verleiht und warum ein Zug zur Weihnachtsmannwerkstatt am Nordpol fährt. Einfach nicht hinterfragen.
Die erste richtig gute Geschichte war dann "Eine Hexe für Habakuk": Schön weihnachtlich mit der Moral, wieder Träumen zu dürfen und das Gute im Geschäftsmann zu erwecken. Dagobert kommt zwar nicht so gut weg, aber am Ende zeigt er sich ja dann doch spendabel. Super!
Danach startete Facchini mit "Enten im Schnee" wieder einmal einen wahren Angriff auf die Lachmuskeln: Man sieht in der gesamten Geschichte nicht eine der Figuren vollständig, nur ihre typischen Kopfbedeckungen tauchen oben aus dem hohen Schnee auf! Und Tick, Trick und Track? - Klar, die laufen natürlich auf Stelzen! Greenie

Dann nur noch viel Geplänkel für Zwischendurch, bei dem nur noch Mickys Suche nach dem Weihnachtsmann heraussticht, welcher mit seinem Schlitten über Mexiko abgestürzt und seitdem verschwunden ist. Klar, dass Micky gemeinsam mit einem Weihnachtswichtel die Verfolgung aufnimmt. Ha, und jetzt krieg auch ich mit, was die Weihnachtsmannmütze bewirkt: Sie lässt dem kahlrasierten Weihnachtsmann wieder einen wollig-weißen Rauschebart wachsen! Greenie

Zum Schluss gab's ein gutes Abenteuer mit Franz Gans, der als Agent des Genuss-Geheimdienstes unterwegs ist und ermitteln soll, wer dem Weihnachtsmann die Plätzchen stiehlt.  Verdammt witzig (wie ernst und selbstironisch zugleich sich die Geschichte nimmt) und mit coolen Nebenfiguren ausgestattet. Könnte meinetwegen auch mal wieder im normalen LTB auftauchen!




LTB Sonderband Weihnachten Nr. 24 (2018)
Dieses Jahr wurden wir ebenfalls mit einem tollen Cover beschert, das sogar Mäuse und Ducks zusammen unter/auf/um den Weihnachtsbaum bringt! Außerdem wirkt der Band durch die rote Glitzerfolie sehr edel und weihnachtlich, muss ich schon sagen.
Gleich zu Beginn gibt es eine seeeeeeehr - und ich meine seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr - modernisierte Adaption der Dickens'schen Weihnachtsgeschichte mit Onkel Dagobert in der Hauptrolle, der dem Familienfest zugunsten seines Super-Computers fernbleiben will. Zum Glück reisen die Neffen der Weihnacht mit Dagobert in die Vergangenheit (nach Schottland und zum Klondike), mehr oder weniger in die Gegenwart bzw. ein paar Stunden in die Zukunft (alle Ducks gemeinsam auf Omas Hof) und in die ferne Zukunft (Entenhausen im Jahr 2118, in dem Weihnachten in Vergessenheit geraten ist). Am allerbesten funktioniert hier das schottische Weihnachten in ärmlichen Verhältnissen, denn alle Figuren aus der rosa'ischen Biographie sind dabei: Diethelm, Dankrade, Dortel, Mathilda und Jakob. Nur blöd, dass man die Haarfarbe der beiden Schwestern vertauscht hat. Etwas zu kurz geraten ist meiner Meinung nach die Zukunftsvision, weil dort überhaupt keine Figuren auftauchen. Vielleicht hätte es hier gereicht, nur 10 Jahre in die Zukunft zu gehen? Ich hätte doch SO gern die erwachsenen Drillinge von Ziche gesehen! Denn diese legt sich bei diesem Abenteuer wirklich ins Zeug. Okay, hier und da stimmen die Proportionen nicht 100%ig oder sind die Köpfe etwas groß... Trotzdem: Rundum gelungen!

Weil es so gut passt, komme ich gleich zur letzten Geschichte in diesem Band: Das sechsteilige "Ein Schluck Güte" von Silvia Ziche füllt sage und schreibe 80 Seiten und ist in kleinere Kapitel untergliedert. Während Dagobert sich mit einem neuen Geschäftspartner zusammentut und das Weihnachtsgeschäft mächtig ankurbelt, sind die anderen Ducks (mit der Ausnahme von Dortel Duck) völlig verstört, dass am Geldspeicher von nun an "D. Duck & Partner" steht. Oh, und auch die Panzerknacker haben ihren ganz eigenen Plan ausgeheckt...
Grandios, absolut lesenswert! Beide Ziche-Geschichten zusammen verbreiten mehr Weihnachtsstimmung als der Rest des Inhalts zusammen und machen diesen Sonderband damit für mich als großer Ziche-Fan zum Pflichtkauf! Gut 

Ansonsten kann man noch ein paar Worte über den Rätselcomic verlieren, in dem der Leser wieder selbst entscheiden kann, welchen Weg er wählt und wie die Geschichte ausgeht. Micky ist hierbei auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für Minnie, genauer gesagt einem Stofftier in Rentierform. Sehr hübsch gemacht!
Schlecht weggekommen ist bei mir die Indiana Goof Jagd nach der verlorenen Balalaika. Erstmal ist es überhaupt keine richtige Jagd, sogar Dussel Duck hätte darüber im Schnee stolpern können (!) und dann ist die Wendung auch noch völlig schwachsinnig. Ärgerlich, die Geschichte hatte so gut mit Mack und Muck beim Campen mit Indiana Goof angefangen!! Argh!
Außerdem half Dussel Duck der guten Daisy dabei, gleich eingepackte Geschenke zu....ääh... Also um ehrlich zu sein hab ich den Plot nicht gecheckt. Ich glaube, die Päckchen waren alle gleich eingepackt und Daisy sollte aber was Einmaliges und dann kam Dussel und.....äääh... Oh, es schneit draußen!
Eine langweilige Zeit-Anhalten-Geschichte mit Karlo war auch noch dabei, aber das einzig kreative hieran war der Umstand, dass nur Karlo selbst und ausgerechnet Gamma sich frei bewegen können, während für alle anderen die Zeit stillsteht. Don Rosa lässt grüßen. Nette Figuren-Konstellation und auch köstliche Dialoge, aber eben nicht der große Wurf.

Trotzdem: Kauft den Band, solange er noch in der Auslage liegt! Über 100 Seiten Ziche! Los! Gut
»Manners. Maketh. Man.«
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#43
(28.12.2018, 15:55)Entenfan schrieb: Und wieso genau wurde Kater Karlo zum Sheriff der Stadt?
Ich glaube, das sollte eine Hommage an Walsh/Gottfredson sein, wo Karlo auch gerne mal in unerwarteten Rollen auftaucht.

Zu Band 24 habe ich hier eine Rezension geschrieben: https://www.comicschau.de/plus/ltb-weihnachten-024/

Mir scheint, dass ich wohl, was meine Meinung zu der Daisy/Dussel-Geschichte angeht, eher in der Minderheit bin...
Wissenschaftliche Experimente, doch was nützen die der Ente?
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#44
Ja, das könnte gut sein. Es hat schon etwas Bedrohliches, Karlo in einer derartigen Machtposition zu sehen.

Schlecht fand ich die Daisy/Dussel-Geschichte jetzt nicht, nein, aber sie hat mich total verwirrt! Greenie Ja, die Figurenkombiation war interessant und Dussel hat mal nicht in jeder Situation Chaos angerichtet. Nur die "guten Taten" waren so...absurd. Greenie
Ha, richtig! Mir kam ebenfalls der Gedanke, dass das doch eher Federn von Pfauen und nicht von Straußen sind! Frech Übersetzungspanne?
»Manners. Maketh. Man.«
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